Beiträge von chilipaprika

    Hi!
    Ich habe einen Antrag auf Übernahme bei der Beihilfe gestellt. Wie telefonisch abgesprochen schriftlich eingereicht, mit dem vorgesehenen Formular und natürlich mit unterschriebenem Arztformular (und an die Scanstelle geschickt, selbstverständlich auf Papier). Erstaunlicherweise kam schon sehr schnell eine Antwort.
    Die Antwort sagt im Betreff, dass es eine Antwort auf einen Antrag ist. Die Antwort hat aber nichts von einer Zu- oder Absage sondern ist der quasi Wortlaut von der Beihilfe-Ordnung, in welchen Fällen eine solche Leistung übernommen wird. Ich bin ja nicht diejenige, die entscheidet, ob meine Krankheit "schwerwiegend genug" ist.
    Klar werde ich am Dienstag anrufen, aber trotzdem frage ich mich, ob es "normal" ist, ob es deren Art der Zusage ist? oder der Absage? Am Telefon hatte man mir gesagt, es werde ganz sicher aufgenommen, der Antrag sei halt eine Formalität.
    (Es ist mein allererster Antrag, ich habe mich in dem Fall nicht darauf verlassen und weiß, dass ich womöglich in Eigenleistung treten, allerdings schon auf andere telefonische Ansagen, dass ich bei anderen Leistungen keinen Antrag brauche, deren Rechnungen bald kommen und im niedrigen 5-stelligen Bereich sein werden. Da frage ich mich schon, ob die Beihilfe eine "eigene Sprache" hat)

    Nicht?

    Die Sprache wird doch immer mit bewertet, in jedem Fach … und kann sogar zum Ausschluss führen, fand ich damals sehr unfair und diskriminierend für die Referendarin.

    Selbst bei mir in der Sek II meinte meine Fachleiterin, sie sei nicht mehr da, um die Sprache zu bewerten (und ich weinte innerlich bei meiner Mitreferendarin). Es wäre sowieso unfair, wenn ich als Muttersprachlerin einen Bonus hätte.
    Dass man mir in PoWi-Stunden dann einen mündlichen (!!) Fehler bei Minute 13 in der Nachbesprechung "einfach so beiläufig" wiedergibt, war natürlich was ganz Anderes.

    Hm, wenn man den B2-Level braucht, den jeder Abiturient hat, warum mussten dann die Kolleginnen, die eine Englisch_Quaifizierung gemacht haben, auch die entsprechende Prüfung machen? Sie hätten den Nachweis ja dank des Abiturs eigentlich schon gehabt.

    weil es auf den alten Abi-Zeugnissen nicht stand, vielleicht?
    und weil man zwischendurch gesagt hat, dass eine Ausbildung doch nicht schlecht wäre.

    Aber ja, es gibt genug Abiturient*innen / Studierende, die glauben, das nicht zu brauchen.

    Seien wir mal ehrlich: zwischen der Bescheinigung auf dem Abizeugnis und dem realen Niveau (ggf. ein paar Jahre später), insbesondere in EINEM Kompetenzbereich (Sprechen) kann es Welten geben.

    (In der weiterführenden Schule reicht C1 in der Fremdsprache, um das Sachfach bilingual zu unterrichten. Ich hoffe, meine SL macht nicht davon Gebrauch. Mein C1-Zertifikat liegt der Schule vor, ich habe mehrere Jahre AUF Englisch gearbeitet, aber meine Sprache will ich den Kids nicht zumuten :D )

    Ich weiß, warum Sport, Reli und Englisch nicht.
    Meine Frage, warum DU in deinem Beitrag Musik und Kunst anders behandelt hast und das habe ich schon mehrfach im Grundschulbereich UND bei uns auch in der weiterführenden Schule beobachtet. Wir haben durchaus Kunst fachfremd in der Unterstufe (gehabt), das würden wir vermutlich nicht für Musik geben. Zertifikatskurse für Kunst habe ich schon gesehen, für Musik glaube ich nicht.
    Das hat mich eben neugierig gemacht, woher das kommt.

    - Englisch (aus sinnvollen Gründen)

    - Sport (aus rechtlichen Gründen)

    - Religion (aus rechtlichen Gründen)

    - Musik ... kann auch die Klassenlehrerin, wenn nicht gerade eine studierte Musik-Kollegin da ist.

    Deutsch, Mathe, Sachunterricht, Förder, Kunst sollten in einer Hand sein. Wenn möglich auch die anderen Fächer.

    Sachliche Nachfrage: Warum werden Kunst und Musik unterschiedlich behandelt? (Ist nicht das erste Mal, dass es mir auffällt).

    Ach bitte, es gibt schon Gründe, warum NRW die Ausbildung umgestellt hat und Mathe verpflichtend macht.
    Das tut man nicht, weil die Mathedidaktiker arbeitslos wären.
    Es ist KEINE Allgemeinkritik an alle Grundschullehrkräfte, auch nicht an die ohne Mathestudium, aber selbst unter den motiviertesten schaffen es nicht alle, sich komplett einzuarbeiten, wie es wünschenswert wäre.

    doch doch.
    Nur dass unser "akzeptabler Rahmen" nicht derselbe ist wie derjenige der BR.
    80 Kilometer war letztes Jahr (?) der akzeptable Rahmen, deswegen die Kaskade, um eben nicht 150 Kilometer zu haben ;)

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