Ich habe leider kein Patentrezept und durch Mehrfachaufsichten in letzter Zeit habe ich durchaus meine Grenzen viel zu oft überschritten.
Aber ansonsten: du bist nicht deren Freundin, du musst also aushalten, dass man dich "doof" findet.
Ich habe schon Klassen mehr als 15 Minuten stehen gehabt, weil immer ein Drittel gequatscht hat, nicht begrüßt, sich hinsetzt, kippelt, usw. Begrüßt wird erst bei Ruhe und wenn es die nicht gibt, geht es nicht weiter.
Arbeitsphasen: dasselbe. Erst X Minuten ohne einen Ton, dann vielleicht mit dem Nachbar.
Das sind zum Teil Regeln bei mir an der Schule, wird vielleicht (definitiv) nicht von jedem umgesetzt, aber das Gute an Vertretungsstunden: da kannst du genau das machen. Namensschilder auf dem Tisch, Schüler*innen mit Vornamen ansprechen, nach Mahnungen: Eintragen (Klassenbucheintrag, Papier oder digital, je nach System), die SuS dürfen nicht glauben, dass die Drohungen und Regeln unecht sind.
Und grundsätzlich: in jeder Lerngruppe immer mit der "strengeren Version" starten, über die Zeit lockert es sich so oder so, WEIL die Basis stimmt.
Und ja, es tut weh. Ich habe die ersten (vielen) Wochen dieses Jahr in zwei Klassen danach fast nur geweint, ich habe es aber durchgezogen, es gab SEHR viele Einträge (ich rede nicht von "nur" Sprechen, sondern Widerworten, ständigen Kommentaren, Geräuschen und auf mich fliegenden Stiftstücken ...), ... IRGENDWANN hat sich der Rudelführer bei mir entschuldigt und um Neustart gebeten, seitdem ist die Klasse (und der Junge) keine Engel, ich muss immer wieder klar machen: Ihr wollt Streit? Dann wird enger geschraubt und ich mache mir keine Mühe, ein Kahoot zu machen..
Jede Schule hat grundsätzliche Regeln. Diese schon durchzusetzen ist das A und O.
Beiträge von chilipaprika
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Nein, die HUK nimmt auch an der Öffnungsaktion teil. Historisch war es so, dass die HUK einfach vor ca. 35 Jahren als damalige Variante einer Direktversicherung ohne aufwändigen Vertrieb über provisionsabhängige Vermittler und mit relativ schlanker Verwaltungsstruktur entstanden ist.
Ja, das erscheint mir auch wichtig.
Ich bin bei der Debeka (leider eine übereilte Entscheidung, musste mich sehr schnell entscheiden und war auf die Öffnungsklausel angewiesen). Bis jetzt (klopfklopf) alles okay, wobei ich kaum was einreiche, wegen Beitragsrückerstattung, mein allererster "Vorantrag" ist gerade in der Warteschleife und ich bin nur hibbelig und hoffe eben auf Kostenübernahme, aber was mich echt stört, ist, dass mein Berater seinen Job sehr ernst nimmt, dass er mich jedes Jahr beraten soll. Ich habe eine Altersversicherung (oder wie auch immer es heißt) abgeschlossen und ich kann die jährliche Sonderzahlung NICHT ohne ihn machen. Und es nervt total, ich habe keine Zeit für Termine, er soll mir einen Link schicken.
Und pro Sonderzahlung wird ja auch Geld als "Bearbeitungsgebühr" einbehalten, die man sich schön sparen könnte, wenn er nicht extra zu mir kommen müsste. -
Kann es sein, dass die HUK keine Öffnungsklausel und schon deswegen einen kleineren Pool an ‚Risikofaktoren‘ hat?
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Da andere also schon weitaus mehr Erfahrungen sammeln und Routinen erarbeiten konnten, fällt der Abstand zu mir auf.
Ich will erstmal nur zu dem Punkt was schreiben.
-> Es sind nicht nur Erfahrungen (die kannst du nachholen, hospitiere, lass dir jede Gelegenheit geben, in Vertretungen einzuspringen (um eben Classroom-Management zu üben, ohne viel vorzubereiten), aber auch Ausbildungsunterricht), aber es sind auch tausende Gelegenheiten zu schlechten Routinen, die man sich da im Ref abgewöhnen muss.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle, die schon Vertretungslehrkräfte waren, super duper Routinen entwickelt haben. -
2. Im Bürosetting kann man auch einfach mal berieseln lassen. Man kommt unvorbereitet hin und schaut, was der Tag so an Aufgaben mit sich bringt und man geht dann mit dem Fluss.
Ich komme als Lehrkraft nicht "vorbereitet" zur "Arbeit", sondern habe den Teil "Vorbereitung" zu einem früheren Zeitpunkt erledigt bevor ich zum Teil "Durchführung" kam.
Ob die Vorbereitung eine Stunde früher oder 6 Monate vorher war, ist egal, es war trotzdem meine (ungebundene) Arbeitszeit.
Wenn ich ins Büro komme, dann bin ich nicht "unvorbereitet", sondern bereite mich im Rahmen meiner (oft: gebundenen, für Akademiker*innen, oft: mit fließenden Übergängen) Arbeitszeit vor. Weder mein Mann noch ich in meiner Bürozeit haben uns je berieseln lassen und nein, ich ging nicht unvorbereitet zu Meetings oder Präsentationen. Und sowohl bei ihm als auch bei mir: Wenn ich freitags nachmittags im Büro nicht fertig bin und am Montag was Wichtiges ansteht, dann macht man es noch schnell ausnahmsweise am Wochenende. Es ist aber - WIE IM LEHRERJOB - Arbeitszeit (und sollte eine Ausnahme bleiben).
Und vergleichbar mit Sissys Ausführungen: in jedem Job lernt man mit der Zeit und die Vorbereitung ist nach mehreren Abläufen geringer. Mein Mann bereitet sich auf Vorstellungsgespräche in etwa drei Minuten. Sein Azubi nimmt sich eine Stunde vor. -
Ja, du bist besser als eine 2. quasi eine 1.
Du bist ganz toll.
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Ich wohnte im letzten Jahrtausend direkt neben dem (damaligen) Mainzer Stadium. Da lernte ich schnell den Spielplan, ich konnte sonst nicht einkaufen gehen.
Und wenn sie gehen Frankfurt gespielt, war es Horror.
Tja, selbst als Fussballuninteressierte bin ich mir dessen bewusst, dass es sich um einzelne (viele) Chaoten handelt und nicht um Alle.
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Puh bin ich froh, dass meine Philolehrerin vom Philostudium damals abgeraten hat.
Mein Kopf ist eh schon dauerhaft auf Hochtouren, aber soooo viele Gedankenexperimente durchlaufe selbst ich nicht jeden Tag.
Cicero: Behalte doch deine Kraft für realistische Szenarien, bzw. für Szenarien, die dich unmittelbar / mittelfristig betreffen. -
Wobei die Anforderungen natürlich sich deutlich unterscheiden. Man kann eine gute Stv SL sein aber eine miserable Fachleiterin Latein . Da wäre es ja besser wenn man das Verfahren für alle öffnen würde
Was glaubst du denn, dass sich das Studienseminar einfach so jemanden holt, den es für miserabel hält? Wenn ich von meinem eigenen Ref (in NDS) ausgehe: die Seminarleitung hatte mit allen Schulen einen engen Kontakt. Man kennt sich, auch seit Jahren. Da viele A14-Stellen für die Fachobschaft "reserviert" sind, war die stellv. SL womöglich vorher Latein-Fachobfrau? Sie hat höchstwahrscheinlich ein gutes Bild als Fachlehrkraft abgegeben und das Seminar hatte immer das Gefühl, sie sei fachlich und fachdidaktisch eine gute Wahl?
Ich gebe dir Recht, dass offene Verfahren besser sind. Aber wenn eh abgekaspert ist, wer das wird, und ranggleich würde eh schlagen (oder?), dann ist es eh einfacher (und vielleicht wurde es auch intern (du hast halt keine Einsicht, weil du nicht auf der Ebene bist) ausgeschrieben).
Ich habe das Gefühl, du glaubst, die Leute wechseln so, wie es ihnen passt, nur weil sie unglücklich sind oder Abwechslung brauchen. Die aufnehmende Stelle guckt sich aber selbstverständlich das Profil an, sie haben ja den Menschen an der Backe. -
Oh schade.
Ich hatte kurz die Hoffnung, dass nicht alles inkonsequent ist
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Die Gültigkeit an sich stört mich nicht, ich finde es aber gut, wenn die Begutachtung sich insbesondere auf die auszuführende Funktion bezieht (auch wenn es sich dann später ändern mag)
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oh das ist gut. Heißt das, dass man in NDS unterschiedliche Gutachten bekommt, wenn man sich gleichzeitig / knapp nacheinander für unterschiedliche Stellen bewirbt?
In NRW gilt die Begutachtung zwei Jahre, egal wofür. -
Das durchschnittliche Abitur liegt in fast allen Bundesländern inzwischen bei 2,5.
Ziemlich sicher nicht dank der Noten in Französisch und Mathe.
Und von einem Mathematiker hätte ich keinen Hinweis auf eine "Durchschnittsnote" auf einer Schulnotenskala erwartet, die mit Punkten von 0 bis 15 gebildet wird, eine "0,7" enthält, die Skala 0-4 eine andere Wertigkeit als der Skalenteil 5-15 hat, ... und wir reden nicht davon, dass viele Noten zur Bildung der Abiturnote gestrichen werden, die Zeugnisnoten nicht die Klausurnoten sind (ohne auf den Spezialfall NRW einzugehen) und wir also Birnen und Zucchini vergleichen. -
Die durchschnittliche Klassenarbeit/Klausur fällt irgendwie vom Schnitt her im befriedigenden Bereich aus, Stichwort Gaußsche Normalverteilung.
hmmm...
In deinen Fächern und an deiner Schulform auch? -
Seid ihr in derselben Schule oder habt ihr Möglichkeiten, den möglicherweise unterrichtsfreien Tag / die unterrichtsfreie Nachmittage mitzubestimmen? (Frau dienstags und donnerstags, Mann montags und mittwochs?)
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Damit nicht der Eindruck entsteht, du hättest selbst gar keine Interessen und würdest das Forum als Recherche-KI nutzen: möchtest du vielleicht auch sagen, welche Schulform dich interessiert, welche Fächer du dir vorstellen kannst und wo du dich gerade befindest bzw. welche BL am ehesten in Frage kommen?
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Ist es nicht umgekehrt?
Ich muss zuerst erkennen, was für eine Wortart "das / dass" ist, und setze dann das Komma?
Immerhin muss ich mir die Gedanken auch bei "das" die Gedanken machen, ob es ein Artikel oder ein Relativpronomen ist. -
Machst du dir soviele Gedanken über die sprachliche Stringenz deiner Klausurgutachten?
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Selbst wenn man da im Recht ist: es kann allerdings einen Beigeschmack haben, dass man für das Problem dieser Abweichung erst dafür interessiert, wenn man mehr Stunden machen muss und sich nicht beim Minusbetrag im ersten Halbjahr gemeldet hat (was ich allerdings individuell auch gut nachvollziehen kann, ich bin auch an einer Schule, wo die Plus- und Minusstunden über Halb- und Volljahre hin- und hergeschoben werden.)
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Wie kenn es sein dass eine Beurteilung ohne negative Aspekte mit einer schlechteren Note endet als eine Beurteilung mit negativen Aspekten. ??
Hast du immer noch nicht die "Notendefinitionen" gelesen (und verstanden)?
Du kannst ja alles "richtig" machen aber es ist immer noch nicht "über die Anforderungen hinaus".
Wenn ich 5 Kilometer in 30 Minuten laufen muss, um zu bestehen (Anforderungen), muss bei einer Zeit von 29'46'' keine Kritik stehen, dass ich es doch schneller hätte schaffen können.
Bei demjenigen, der das Ganze in 26'03'' schafft, kann ich schreiben, dass er die Anforderungen übertrifft, aber am Ende seine Armhaltung sicher zu Verspannungen führen könnte und er also daran arbeiten müsste (wenn er Landesmeister werden und gesund bleiben will, zum Beispiel).
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