ich weiß nicht, was "Schildkröteneltern" sind, aber meine Nichte war auch ein bisschen traurig, ich habe ihr "alles Gute" gewünscht, mein Abikurs im selben Jahr hat Schoko und Glücksmarienkäfer bekommen.
(Das mache ich wirklich nicht für jeden Kurs. Den Abijahrgang habe ich über 5 Jahre in 3 Fächern, mehreren Klassen und Kursen pro Jahr begleitet, es ist was Besonderes).
Beiträge von chilipaprika
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Es kommt denke ich auf die Ausprägung der Autismus-Spektrums-Störung an. Leichte Fälle können am Gymnasium unterrichtet werden. Bei schweren Fällen kann eine Förderschule mit Schwerpunkt emitionale-soziale Entwicklung Sinn machen. Hier gibt es keine Pauschallösung und es sollte auf den Einzelfall geschaut werden.
es gibt keinen leichten oder schweren Autismus, es ist ein Spektrum.
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@WillG es ist tatsächlich so, dass es bei diesem crazy Lauf keine Anmeldung an sich gibt, sondern man wird eingeladen. Von jemandem, der schon ‚drin‘ ist.
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tatsächlich waren die allerersten Vorgriffstellen umgekehrt: Ausschreibung durch die Grundschulen, mit dem Versprechen, nach 3 (?) Jahren eine Sek-II-Stelle innerhalb eines bestimmten Radius (50km?) angeboten zu bekommen.
Das haben viele mit D/G gemacht (Überraschung!), den Grundschulen war das vielleicht egal, sie brauchten auch keine M/Ph. Viele erlitten dann einer Überraschung, als sie ihre SekII-Stelle an einer Sekundarschule bekamen (aber auch Gym und Ges. Nur mit Sekundarschulen haben einige gar nicht gerechnet).
Ich vermute, dass das Land dann nach 1-2 Jahren gelernt hatte und deswegen die Vorgriffstellen von den Zielschulen ausgeschrieben werden durften. -
tja, Prioritäten setzen

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Sorry, aber sich einen Korrekturtag nehmen und dann mit sowas beschäftigen, dafür fehlt mir jedes Verständnis.
"Sowas" ist VOR der Klausur, die Korrektur ist DANACH.
Der Korrekturtag ist in der Regel nötig, weil die Fristen zu kurz, neben der restlichen Unterrichtstätigkeit. -
Lass dich doch einladen!
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leider nur als PDF. aber vielleicht hilft es.
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Ich durchsuche meine Festplatte, ich hatte eine Vorlage gekauft
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ähnlich wie die Vorgriffsstellen am Gymnasium: erstmal 5 Jahre woanders (Grundschule oder Gesamtschule) und dann dort zur einstellenden Schule zurück.
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Das Angebot erzeugt auch die Nachfrage. Ich habe mal mit einer viel jüngeren Person gearbeitet (knapp 22 Jahre alt), und regelmäßig ihr ChatGPT-Account gesehen, wenn sie mir ihr Bildschirm freigab. Da waren allesamt Fragen wie "Bewerbungsschreiben", "Absage Bewerbungstermin", "Terminanfrage Bürgeramt", ...
Und: es erleichtert tatsächlich sehr oft das Leben. Da muss man sich dessen bewusst werden. -
Du hast einen Denkfehler.
Ich bleibe beim Beispiel Münster aber es ist hoffentlich nicht die einzige Stadt.
Die Menschen wohnen in Münster (Mitte oder Stadtteil natürlich). Sie nehmen aber eine Stelle in Stadtlohn, Borken, Gelsenkirchen oder Bochum (ALLES reale Beispiele) an und pendeln solange, bis sie schwanger sind bzw. in Elternzeit gehen. Es ist ein Pokern mit der Zeit, aber ich kenne da einige Frauen, sie sind maximal ein Halbjahr gependelt.
Und bei der Rückkehr aus der Elternzeit wird wohnortsnah versetzt.
Das heißt, der Wohnort (real oder auf Papier) besteht schon vorher am Wunsch-Zielort. -
Mara dann gehörst du einer anderen Generation an.
ALLE Versetzungen nach der Elternzeit zu uns hin spekulierten mit Münster bzw. wohnortnah und hatten vor der Elternzeit eine viel weiter entfernte Schule (und wohnen so, dass sie im 35km-Radius bekamen…)Und als die 35km galten, nutzten es auch einige KuK (ja, auch Männer), um uns zu verlassen (weil sie auf der anderen Seite der beliebten Stadt wohnen)
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Die Krux ist halt, dass das Ruhrgebiet echt keine schöne Region ist und man da halt eher nicht wohnen will 😬
Ach, wenn man bereit ist, Münster Mitte zu bezahlen, findet man sicher im Ruhrgebiet schöne Ecken

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Gerade im Fall Münster/Münsterland und Ruhrgebiet hat es absolut was mit Schulen und Schülerklientel zu tun. Ich hab den Wechsel ja gemacht und der Job fühlt sich völlig anders an. Die Belastungen sind auch andere.
Dies mag stimmen, aber viele nehmen/nahmen BEWUSST eine Stelle 90km von Münster an, egal welcher Schule, sind dann sehr schnell schwanger geworden und dann im Beschäftigungsverbot gewesen und nach der Elternzeit landen sie im näheren Umkreis (und einige regen sich sogar auf, weil sie nicht wussten, dass man im Gesamtschulkapitel bleibt, wenn man drin ist).
Es wird oft gar nicht versucht, die Schule gut zu finden, sie wird nur als Eingangstür in die Planstelle gesehen. Ich kenne da mehrere Frauen, die es in mehreren Himmelsrichtungen gemacht haben (also definitiv nicht nur Ruhrgebiet, sondern auch im Westen und Norden...). -
DAS hat nicht unbedingt mit der Schule zu tun, sondern damit, dass viele Leute ihren Unistandort nie wieder verlassen wollen und offensichtlich genug Geld verdienen, um sich die Mietpreise in einer Stadt wie Münster leisten zu wollen.
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Bayern gibt ja auch keine Garantie auf Versetzung.
Familienfreundlichkeit wurde und wird ausgenutzt. Mich freut es, dass die Grenze auf 50km hochgeschraubt wurde.Die aufnehmenden Schulen sind auch nicht sooo happy, sie kriegen Versetzungen, können fast nie selbst ausschreiben und seltenst sind Physiker, die man versetzt bekommt. Da die Schule rein rechnerisch über 100% ist, gibt es keine Vertretung, keine Ausschreibung und viele Fächer gehen auf den Zahngleisch.
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Bei allem Verständnis für alle Ratschläge, auf die psychische Gesundheit zu achten: die TE ist gerade aus dem Ref raus und hat noch eine lange Probezeit vor sich. Da sollte man darauf achten, wieviele Krankheitstage mit welcher Diagnose rauskommen.
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Diagnosen sind bei mir nicht dabei, es ist ein bescheuerter Zweizeiler à la "ich empfehle aus gesundheitlichen Gründen Teilzeit". Also Hauptsache ein Briefkopf und Stempel dabei. Aber eben ein Briefkopf und Stempel.
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