Beiträge von chilipaprika

    Ich habe mal gelesen, dass zwischen der Wunschkinderanzahl und der tatsächlichen Kinderanzahl in Deutschland pro Paar circa ein halbes Kind liegt, sprich, Deutsche bekommen aufgrund äußerer Umstände im Schnitt ein halbes Kind weniger als sie eigentlich wünschten. Zudem ist im Schnitt jede zehnte Frau ungewollt kinderlos.

    (Markierung durch mich)

    Es ist vermutlich kein richtiges "zudem", sondern die ungewollt kinderlos Gebliebenen wollten vielleicht auch zwei Kinder.

    1. ich werde eine Rente bekommen (steht schon fest).

    2. ob ich zusätzlich eine Pension bekomme, oder diese in Rente ‚umgewandelt wird‘, wird das Leben zeigen, ist zur Zeit nur sekundäre Baustelle.

    3. interessant also, dass du Maylin (ebenfalls Beamtin) antwortest, es kann doch ihr egal sein, da sie auch eine Pension bekommen soll?

    Same here.
    und ups, ab und zu führt mein Mann ein privates Gespräch bei der Arbeit, oder ruft mich sogar an, komplett außerhalb seiner Arbeitkontakte.
    Da loggt er sich auch nicht aus.

    Auch mit mehreren Klassen paßt es nicht, weil jede Lehrkraft nur maximal 30 Schüler beaufsichtigen darf. In Grundschulen ist der Schlüssel vielleicht sogar eher bei 15 oder 16 Schülern. Unsere Werkstattlehrer unterrichten z.B. immer parallel, weil jeder Werkstattlehrer in seinem Unterricht nur maximal 16 Schüler beaufsichtigen darf. Da werden alle Klassen dann immer geteilt.

    und du meinst, es hat nicht _zufällig_ eher mit der Werkstatt, den Tätigkeiten und den dort genutzten Werkzeugen zu tun?

    Wir haben Klassen mit 33 SuS, ganz regulär.
    Im Klassenraum.
    Aus dem Klassenraum auf eine Situation in einer Klassenfahrt zu schließen ist absurd, in beiden Richtungen.

    Da andere Länder solche Lösungen haben, gehe ich davon aus, dass es auch einen Grund hat.
    Und der Grund in Dänemark könnte zwar pädagogisch sein, in Frankreich wird es definitiv finanziell (auch) sein.
    Tatsächlich wäre jetzt aber die Einführung von 2-3 zusätzlichen Arbeitskräften pro Schule, die aufgrund von reduzierter Stundenzahl und Lohn insgesamt einem A13-Gehalt entsprechen, aber dafür Aufsicht, Vertretungsaufsichten und Verwaltungskram übernehmen, definitiv günstiger.

    Wird man zur rein digitalen Arbeit verpflichtet, weil man da getrackt werden kann? Also z.B. Ausprobieren von Kunst zu Hause, Besorgen von Material und Bücherlesen zählen nicht?

    Also, das ist doch keine ernst gestellte Frage, oder?
    und der Sportlehrer wird nicht mehr bezahlt?
    Der Kunstunterricht auch nicht, weil er auch nicht digital ist?

    Wenn die Schule die Bücher auf Papier angeschafft hat, ist es keine Vorbereitung mehr?

    Kris24 keine Elternsprechtage? oder sind es die Elternabende?

    Ich musste bei 40 schlucken und dann habe ich kurz hochgerechnet und es würde bei uns hinkommen.
    Mindestens 2 Fachkonferenzen pro Halbjahr.
    Vielleicht 2-3 Lehrerkonferenzen pro Halbjahr.
    Notenkonferenzen: 2 Tage pro Halbjahr, sie fangen um 13.30 am Freitag, und dann sowas wie 14uhr am Montag, also hat auch quasi jede*r zwei Tage.
    Elternsprechtage 3-4 im Jahr (2 regulär, 1 "Zeugnissprechtag" und ich glaube, es gab auch mal einen für blaue Briefe. Ja, alle sind betroffen (und ich finde es gut).

    Dann natürlich Abiturprüfung, aber auch Informationsabende zur Wahl von WP1 oder WP2, irgendwas "Fachbezogenes" ("Wie lerne ich eine neue Fremdsprache?-Elternabend"), ..

    Pädagogische Tage gehen bis 16uhr/16uhr30.
    Ich zähle die Theateraufführungen nicht zu den Pflichtterminen, aber ...

    Mein Standpunkt ist: Es ist meine Sache, was ich in dieser Zeit mache, um wieder gesund zu werden. Wie seht ihr das?

    In der Theorie sehe ich das wie du.
    In der Praxis habe ich fast zwei Monate (NACH meiner Entlassung aus dem Krankenhaus) gebraucht, um wirklich tagsüber rauszugehen.
    In den Osterferien (die dazwischen lagen) ging es erstaunlich gut, danach konnte ich schon wieder kaum.
    Ich wohne am Schulort, selbst die Schulleitung hat mir gesagt "man weiß doch heutzutage, dass es viele Krankheitsbilder gibt, bei denen es förderlich ist, mach dir keinen Kopf, geh spazieren, wird keiner was sagen". Trotzdem fiel es mir schwer (Fitnessstudio, Schwimmen wären DIE perfekten Tätigkeiten gewesen, aber ich konnte nicht.)

    Aber ich habe viel dazu gelernt:
    a) es war schlecht.
    b) Ich arbeite daran, das zu ändern.
    c) Sollte ich jemals Leute draußen sehen, ist mein erster Impuls doch nicht "warum ist er draußen?" (Mensch krank) oder "oh nein, verstecken" (ich krank).

    Ich finde, es ist etwas, was man / ich immer wieder reflektieren soll, weil die Impulse eben stark vom Gesellschaftsdruck geprägt sind.

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