Beiträge von Flipper79

    Bei uns sollen KuK, die (viele) Abiklausuren (Erst- und/ oder Zweitkorrektur) haben, Korrekturtage erhalten. Ich gehe davon aus, dass eben diese KuK nicht primär für die Aufsichten eingetragen werden und auch weniger die KuK, die durch Präsenzunterricht mehrbelastet sind, sondern eher die KuK, die noch im homeoffice arbeiten (zumindest hat es unser SL so angedeutet).

    Vollkommen andere Fächer, aber ähnliche Probleme, vor allem in Sowi.

    Ich bin inzwischen gespannt, ob es nächstes Jahr ein Zentralabitur geben kann, vor allem wenn die Q1 NICHT am 4.5. wieder einsteigt.

    Selbst wenn die Q1 am 4.5. wieder startet, habe ich einen gewissen Zeitverlust, auch wenn ich etwas im Stoff weiter gegangen bin.

    Aber:

    - Ich muss die SuS dann noch auf die (irgendwann) anstehenden Klausuren vorbereiten. Ich habe meine SuS zwar gebeten, sich "klausurfit" zu halten (mit den "alten" Themen von vor der Schulschließung), aber dennoch muss ich die Aufgaben, die ich dafür gegeben habe, zumindest in Teilen noch besprechen, gerade im Sinne der leistungsschwächeren SuS.

    - Da der neue Stoff ja nicht prüfungsrelevant sein darf, muss ich auch den erneut aufgreifen.

    - Ich konnte jetzt nicht so schnell voran schreiten wie gewünscht (in Mathe habe ich für ein "neues" Thema, was z.T. auf den Kenntnissen der EF aufbaut, WH-Aufgaben des EF-Stoffs aufgegeben (in der Hoffnung, dass es irgendwie am 4.5. weitergeht)-.

    - Das möglicherweise kommende Schichtmodell macht die Sache ja auch nicht besser (yestoerty hat auf einige Probleme hingewiesen)

    Die anderen Jahrgänge haben gewiss das gleiche Problem. Wenn ich in Mathe mit meinem Stoff z.B. der Jgst. 8 nicht durchkomme, schleppe ich den "fehlenden" Stoff in Jgst. 9 mit, ...

    In der EF / SI kann ich in Physik noch "filtern", was für die höheren Jahrgangsstufen nicht mehr relevant ist (und worauf ich zur Noe noch verzichten kann), in Mathe wird es mitunter schwieriger bis unmöglich. Und in Sowi /Politik (in der SI) bei dir baut gewiss auch vieles aufeinander auf ...

    Genauso sieht die Informationslage auch für mich aus. Von den anfangs erwähnten "Jahrgängen, die im kommenden Jahr einen Prüfung machen" liest man jetzt nichts mehr. Gerade für die Q1 ist es ja doch nicht ganz irrelevant, wann sie wiederkommen, denn dieses Halbjahr zählt ja bereits mit ins Abitur.

    Eben!

    Und in meinen Fächern ist es so, dass man schon in "normalen" Zeiten sich "anstrengen" muss, um mit dem Stoff (wahlweise den Kompetenzen) durch zu kommen, v.a. wenn die Stunden der Q1 im 2. HJ an "ungünstigen" Tagen liegen (sprich die Tage, die wegen den Feiertagen, beweglichen Ferientagen etc.) oft ausfallen.

    Ich bin nach einigen Gesprächen mit Kollegen und ein bisschen Googelei zunehmend verwirrt: was ist zum jetzigen Zeitpunkt fest für den 4.5. geplant? Die Rückkehr der Viertklässler ist das einzige was ich überall finde, auch auf der Homepage des Schulministeriums. Q1 am Gymnasium meine ich auch verstanden zu haben. Meine Kollegen nicht... Was ist mit Neunern an Sek1-Schulen?

    Sorry, wenn das hier schon irgendwo steht, aber hier mischen sich Fakten und Spekulation ja auch ein wenig... also es geht mir nicht um Befürchtungen...

    Tja ... auf der Homepage des Schulministeriums steht: 4. Klassen

    Auf der PK, wo es um die ersten Schulöffnungen ging, hieß es meines Erachtens:

    Ab dem 4.5. können (neben den 4. Klassen) auch die Jahrgänge, die im kommenden Jahr eine Prüfung machen (also: Gym/Gesamt: Q1; RS/HS/Gesamt und andere SI Schulen: Klasse 9, BK: alle Jahrgänge, die im nächsten Jahr Prüfung machen).

    Aber mich verwirrt eben auch die Aussage auf der damaligen PK und das, was auf der HP des Ministeriums steht.

    Mein SL wusste am Freitag nichts, zumindest nichts, was er uns gesagt hat. Er weiß demnach nicht, was am 4.5., 11.5. oder wann auch immer passiert. (Bin an einem Gymnasium)

    Und da Schüler froh sind, wenn Miriam Wegert wieder "richtig" unterrichtet, sowohl die leistungschwächweren SuS als auch die Leistungsstärkeren.

    Lt. NRW Lokalradios schlägt Meidinger ein Schichtmodell vor:

    Woche A: Teil 1 der Lerngruppe wird im Präsenzunterricht unterrichtet, Teil 2 bekommt Arbeitsaufträge

    Woche B: Teil 2 der Lerngruppe wird im Präsenzunterricht unterrichtet, Teil 1 bekommt Arbeitsaufträge.

    Morgen (Mo) soll es eine Schaltkonferenz aller Kultusminister geben, wie es mit den Schulen weitergeht. Ich sehe schon folgendes:

    15.30 Uhr: Pressekonferenz (Beschluss der Kultusminister) Schulen für das letzte Jahr der Grundschule starten am 4.5. wieder, Schüler, die im nächsten Jahr ihren Abschluss machen starten frühestens am 4.5. wieder. Die anderen Jahrgänge starten schrittweise wieder (ggf. wird eine weitere Schaltkonferenz vereinbart)

    16.30 Uhr: PK von Laumann, Gebauer, Laschet:

    Laumann: Weder die Öffnung der Geschäfte am Montag, 20.4., noch die Schulöffnungen am 23.4.2020 haben zu einer nennenswerten Erhöhung des Infektionsgeschehens beigetragen.

    Gebauer: Danke Herr Minister Laumann! Wie bereits am Freitag, 24.4. verkündet, ist der Schulstart sehr gut verlaufen.

    In NRW starten die 4. Jahrgänge der Grundschule, die Jahrgänge, die im nächsten Jahr ihre Abschlüsse machen, starten am 4.5. wieder.

    Ab dem 11.5 startet die EF, die Klasse 8 der Haupt-/Real- und Gesamtschulen wieder sowie die dritten Klassen der Grundschulen wieder.

    Ab dem 18.5. können wir dann für weitere Jahrgänge die Schulen öffnen.

    [Kleiner Zeitsprung: Ab dem 1.6. gehen alle SuS aller Jahrgänge wieder zur Schule]

    Laschet: Ab de 4.5. können dann alle Geschäfte unabhängig von der Ladengröße wieder eröffnen. Sie müssen ihre Fläche nicht mehr begrenzen.

    Außerdem können ab dem 11.5. auch die Gastronomiebetriebe wieder öffnen.

    17.30 Uhr: Merkel schwillt der Kamm angesichts dem Vorpreschen von Laschet.

    Und ja, ich höre auch in den Nachrichten NRW (Radio), dass man an weiter Schulöffnungsmaßnamen denkt. Das hört sich fast so an, als wolle man mehr Klassen und Stufen in die Schule lassen als bisher angenommen.

    Ich hoffe nicht.

    Aber wo doch die Schulöffnung für die Abschlussjahrgänge so gut geklappt hat ...:staun:

    Dann sollen die bitte auch sagen:

    - Wie der Schulbetrieb mit x Klassen (von dem wir irgendwann nächste Woche erfahren) ab dem 4.5. (?) wieder laufen soll, wenn

    a) Klassen / Kurse geteilt werden müssen

    b) parallel dazu Abiturklausuren stattfinden

    c) parallel dazu (irgendwann) reguläre Klausuren und Klassenarbeiten geschrieben werden müssen.

    Ich kann mir noch nicht mal vorstellen, wie wir es mit der Q1 schaffen sollen ...

    ihr vergesst eines. Wir hatten ja jetzt mehrere Wochen keinen Präsenzunterricht mit 25.5 oder 2Std je nach Schulform. Also gehen auch 34 Stunden uns Samstags. Ach?

    Ihr habt in der Zeit mehr gearbeitet als sonst?

    Egal. Selber Schuld. Ergebnisse der häuslichen Arbeiten sollen ja eh nur unter bestimmten Bedingungen in die Note einfließen. Hättet ihr nicht korrigieren müssen.

    So geht die Argumentation von unseren Ministern.

    yeah. Ich frage mich. Am 30.4. soll doch dieses Papier der KMK rauskommen. Erfahren wir da, dass es am 4.5 losgeht mit wem auch immer?

    Der 1.5. ist nen Feiertag ... dann WE ... Mo Schule???

    Wann setzten wir es um???

    Mein SL weiß bisher nix ... Stand gestern und stochert im Nebel ...

    Im Homeoffice und z.T. im Schulgebäude.

    In Berlin - wurde uns gesagt - dürfen Risikopatienten übrigens trotzdem im Präsenzunterricht arbeiten, wenn sie das schriftlich der Schulleitung kundtun. (Nein, ich habe nicht unterschrieben, muss aber trotzdem in die Schule, weil wir aus Gründen des Kinderschutzes jees Kind einmal sehen müssen. Habe schon Nackensteife vom Kopfschütteln.)

    Jetzt sag bitte nicht, dass

    a) Jede Kollegin / Jeder Kollege einmal in der Schule antanzen muss

    b) Jede Schülerin / Schüler einmal in der Schule antanzen muss

    damit die Schülerin / der Schüler beim KUK wie beim Arzt vorstellig werden muss. "Hallo Lisa Marie" - "Hallo Connie" - "Wie geht es dir Lisa-Marie" - "Gut" - "Schön. Ich habe Vorerkrankung. Ich muss aber trotzdem unterrichten damit ich mich vergewissern kann, dass es dir gut geht?

    :autsch:

    Es kann ja sein, dass man aufgrund einer Vorerkrankung jeglicher Art eine Schwerbehinderung hat. Diese Vorerkrankung ist oben nicht aufgeführt. Dennoch gibt es ein erhöhtes Risiko. Wenn dein Arzt sagt, dass kein Riskio besteht, dann müsstest du arbeiten gehen ... theoretisch.

    Leider kannst du nix machen. Du darfst ja nur positiv bewerten, wenn SuS gute Ergebnisse erzielen, sich reinhängen.

    So könnte man auch bei einem leistungssschwachen Schüler, der sich redlich bemüht, aber vll. nicht so pralle die Aufgaben löst, es dennoch positiv honorieren, dass er sich bemüht hat ... muss ja nicht über alle Maßen sein.

    Spätestens im Abi fallen die SuS dann auf die Schnauze ...

    Ich warte auch erst mal ab ... v.a. sind Prognosen, selbst was die Zeit ab dem 4.5. betrifft, noch nicht möglich. Selbst da "geistern" verschiedene Prognose & Varianten umher ... nix ist wirklich zuverlässig (zumindest was meine Lerngruppen betrifft). Mich interessieren derzeit andere Fragen viel mehr (Umgang mit ausstehenden Klassenarbeiten & Korrekturen, Wann wir wer wie unterrichtet im Präsenzunterricht? Wie sieht es mit der Leistungsbewertung und Versetzung aus)?

    Meine SL weiß gerade mal wie der Unterricht ab Donnerstag geregelt wird ...

    Wenn man seine Klassen gut kennt, erlebt man aber nur selten Überraschungen und bemerkt auch sofort, wenn da jemand anderes am Werk war. Euer SL hat eine bemerkenswert schlechte Meinung von seinem Kollegium.

    Er meinte es eher im Hinblick auf "Es ist für Sie zu viel Arbeit, wenn Sie von so vielen SuS Zeugs korrigeren müssen" als "Sie sind zu doof um herauszufinden, ob es eine eigenständige Leistung von xy ist"

    Ich lasse mir Ergebnisse meiner Schüler zuschicken und korrigiere die meisten davon auch und schicke die Korrekturen wieder zurück.

    Lt. meiner SL dürfte ich das aufgrund von Datenschutzbestimmungen nicht. Ich mach’s aber trotzdem, weil ich finde, dass das Lernen so effektiver ist und auch eine Wertschätzung der Bemühungen erfolgt. Nach wochenlangem Arbeiten, ohne dass es jemand zur Kenntnis nimmt, hätte ich als Schüler, glaube ich, irgendwann massiv die Lust verloren.

    So argumentiert unsere SL auch ...und wir kämen sonst gegen die Bewerterei nicht an. Er habe da ne Fürsorgepflicht.

    Ich hänge mich mal an an diese Frage (etwas abgewandelt):

    Inwiefern korrigiert ihr im homeoffice die Lösungen der SuS (also lasst ihr euch von allen SuS die Lösungen mailen oder nur von Ausgewählten (jede Woche jemand anders) oder besprecht ihr den Kram nach Wiederaufnahme des Unterrichts (macht man ja eh) und bewertet "nur" dann die Lösungen (wenn sie positiv in die Gesamtnote einfließen können?)

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