Beiträge von Ilse2

    Ich hab das und ich finde es großartig! Die Kinder lieben Lubo und machen sich richtig gute Gedanken zu ihren Gefühlen und zum Umgang miteinander. Du brauchst aber auf jeden Fall die Handpuppe, ohne ist das nur hab so schön...Ich hab bis jetzt allerdings noch nicht das ganze Programm durchgeführt, bin erst in der 7. Stunde, weil ich das leider nur einmal wöchentlich machen kann und es oft ausfällt. Ich finde Lubo aber so gut, dass ich das mit allen kommenden ersten Klassen im nächsten Schuljahr machen möchte (und meine Kollegen konnte ich schon überzeugen...)
    Willst du dir das privat anschaffen oder für die Schule?

    Erstmal herzlichen Glückwunsch dazu, dass du schon seit 2 Jahren clean bist!!

    Ich vermute auch, dass du bei deiner Vorgeschichte eher nicht verbeamtet werden wirst, aber du kannst auch unbefristet als Angestellte arbeiten. (Das tue ich auch, jetzt seit 5 Jahren, wenn auch mit einer etwas anderen Geschichte dahinter, ich habe nach dem Tod meiner Mutter eine Essstörung entwickelt und bin adipös, konnte bisher auch nicht wirklich etwas an meinem Gewicht ändern). Manchmal ist es ungerecht, weil man als Angestellte einfach bei gleicher Arbeit weniger verdient, aber möglich ist das auf jeden Fall!
    Geh deinen Weg, auch als Angestellte arbeite ich gerne als Lehrerin!

    Wäre vielleicht eine Kurzzeitbeschulung für diese Kinder eine Idee? Sowas setzt in der Regel auch Eltern unter Zugzwang, etwas zu unternehmen (I-Kraft, Psychologe, Psychiatrie...) Ansonsten, wenn von Elternseite nichts passiert, Jugendamt oder Kinderschutzbund mit ins Boot holen?

    Danke, Rotherstein!
    Und mir tut's auch für dich leid, Eliatha.
    Ich hab mich einigermaßen von dem Schock erholt, dann eben Versuch Nummer 4. Für die ultimativen Tipps, die z einer erfolgreichen Versetzung geführt haben, obwohl es leider keinen "echten" Grund gibt, bin ich sehr dankbar!! Vielleicht wird's ja zum Februar was...

    Ich würde Inklusion GRUNDSÄTZLICH auch befürworten, aber ich denke, dann bräuchten wir ein völlig neues System. Und das würde alles andere als billig...
    Ich geh mal davon aus, dass in ein paar Jahren völlig überraschend festgestellt wird, dass das System so nicht so richtig gut funktioniert und leider doch nicht alle Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der Regelschule auch einen Regelschulabschluss machen können. Verrückt, dabei sind doch eigentlich die bösen Förderschulen Schuld daran, dass die Jugendlichen das nicht schaffen.

    Eben. Aber Inklusion und unser selektierendes Schulsystem, das geht nicht zusammen. Entweder man fördert jeden in einem eigenen System, je nach Fähigkeit (also in Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien...) oder man hat ein Schulsystem, in dem jeder individuell gefördert werden soll, quasi gesamtschulmäßig. Dafür müsste aber eigentlich das Schulsystem komplett anders strukturiert werden. Allerdings will das auch eben nicht jeder, so dass es jetzt ein komisches Mischsystem gibt, dass weder für die einen noch für die anderen gut funktionieren kann, weil es schlicht nicht durchdacht ist. IMHO

    Hier im Kreis gibt es bereits jetzt integrative Lerngruppen am Gymnasium. Da sitzen dann 5 zieldifferent beschulte Kinder (LE und GG) in einer Klasse von ca 30 Schülern im Gymnasium, ca. 18 Stunden/Woche ist dann, wenn man Glück hat, auch ein Sonderpädagoge da. Ich arbeite da zum Glück nicht, kenne aber Sonderpädagogen, die da eingesetzt sind. Was die so erzählen ist alles andere als schön.
    Selektion und Inklusion - das geht einfach nicht zusammen!

    Anträge auf AO-SF -Klassenlehrer
    Aufhebung sonderpäd. Förderbedarf- eigentlich gemeinsam, bisher habe ich (als Sonderpädagogin) dasallerdings immer alleine gemacht
    Berichte zum Ende der Probezeit kenne ich nicht
    Förderpläne- beide GEMEINSAM, da lege ich großen Wert drauf, denn ich bin in der Regel nur wenige Std./Woche in der Klasse und schreibe keine Förderpläne nur für die Akte, weil das, was drin steht eh nicht umgesetzt wird. (Bzw. wir besprechen gemeinsam, was drin stehen wird, das tippen übernehme ich dann wohl)

    Telefonate mit dem Schulamt habe meistens ich übernommen, Elterngespräche finden in der Regel gemeinsam statt.

    Das Schulamt wird im Zweifel wohl erstmal deinem Schulleiter auf's Dach steigen, wenn Berichte etc. fehlen (wobei ich mich gerade frage, was das Schulamt mit den Förderplänen macht? Die kriegen die hier gar nicht...Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass "mein" Schulamt eh vieles anders macht als die meisten anderen chulämter in NRW *seufz*)
    Falls es von da dann Ärger geben solte, würde ich meinen, seid ihr beide dran (aber, passieren kann euch groß nix, wenn ihr da mal ne Wochezu spät dran seid), also, nur Mut zum Abgeben von Aufgaben! Man kommt sich nämlich als Sonderpädagoge auch manchmal dämlich vor, wenn man so gar nichts zu tun bekommt, genauso dämlich ist es allerdings, wenn erwartet wird, dass man den pädagogischen Zauberstab schwingt und alles ist anders. Das funktioniert auch nicht, ist aber ein anderes Thema ;)


    Du hast ja schon häufiger hier geschrieben (oder verwechsle ich dich gerade?), dass die Zusammenarbeit mit "deinem" Sonderpädagogen nicht so richtig funktioniert. Habt ihr da mal drüber gesprochen? Notfalls auch gemeinsam mit der Schulleitung, eben um mal festzulegen, wer welche Aufgaben hat? Würde ich an deiner Stelle wirklich mal dringend anleiern...

    Bei uns ist das eigentlich auch so, dass ein Lehrer, nach Möglichkeit der Klassenlehrer, mitfährt und im Krankenhaus wartet, bis die Eltern kommen. Find ich eigentlich auch gut so, denn 1. kommt sowas sowieso nicht täglich vor und 2. sind die Kinder in einer solchen Situation emotional völlig überfordert. Da bedeutet es für sie schon ein Stück Sicherheit, einen bekannten Lehrer dabei zu haben, der für sie auch z.B. Gespräche mit Krankenpflegern und Ärzten führt. (Grundschulkinder sind im Schnitt zwischen 5 und 11 Jahre alt, auch wenn man es als Kollege vom Berufskolleg nicht so sieht, die sind schon noch ganz schön klein!)
    Vor den Herbstferien hatte ich auch mal das Vergnügen einen Schüler mit einer Platzwunde am Kopf zu begleiten, vom Krankenhaus abgeholt hat mich unsere Sekretärin, als schließlich die Mutter kam (und dankbar für die Begleitung ihres Sohnes war...).

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