Beiträge von Ilse2

    Ja, genau.

    Wer schlechter war, konnte sich eine Stelle an einer Privatschule oder gleich ganz ne andre Arbeit suchen. Haben etliche gemacht, man hätte damals die Chance gehabt, viele Lehrer zusätzlich einzustellen.

    Bei uns war der Schnitt 1,74, das hatten vielleicht 3 von 20.

    Wahnsinn. Vor allem in Anbetracht der aktuellen Situation.

    Genau das:

    In oberen Gymnasialklassen sollte der Kommission zufolge Hybrid-Unterricht erprobt werden. Zum Beispiel könnte eine Lehrkraft in einer Klasse unterrichten und eine andere Klasse - auch aus einer anderen Schule - ist zugeschaltet.“

    https://www.tagesschau.de/inland/gesells…mangel-115.html

    Im nächsten Schritt wird der Unterricht dann im Staatsfernsehen übertragen. Für irgendwas muss die GEZ Gebühr ja gut sein.

    Fantastische Idee.

    Nicht.

    Viele Zahlen sind falsch, evtl. hast du den Besolsungsrechner falsch genutzt und Strukturzulagen angekreuzt gelassen. Deshalb sollte man lieber Bruttogehälter vergleichen, reduziert auch mögliche Fehlerquellen. Man steigt in in NRW mit 3095 netto ein mit Kirhensteuer, ohne sind es 3164. 200 Eur für

    Die PKV sind utopisch, es sind im Durchschnitt eher über 300. Also stimmen deine Zahlen nicht.

    Meine 2800 sind schon gut geschätzt. Dass du die Karnickelprämie hier zwanghaft aufführen willst zeigt nur, dass du dir die Zahlen schönrechnest. Um für Vergleichbarkeit zu sorgen, sollte man schon entweder den Single nach dem Ende des Refs nehmen oder am Ende der Laufbahn denjenigen, der die Kinder aus dem Haus hat.

    Du redest die Zahlen dagegen ziemlich schlecht, wenn du Beamtenbrutto und Angestelltenbrutto gleichsetzt und die Kinderzuschläge als Schönrederei darstellst.

    Wir haben zwar Rosenmontag schulfrei, feiern dafür aber am Freitag vorher. Einige Klassrn beginnen mit einem gemeinsamen Frühstück, jeder bringt was mit, Buffet wird aufgebaut, alles vorbereitet, Tische als Tafel gestellt, zusammen gegessen, alles wieder aufgeräumt, 2 Stunden sind rum:zahnluecke:. Anschließend eben feiern mit den üblichen Spielchen, fertig, Tag beendet. Finde ich so ganz gut, weil Day dann nicht der totale Overload für die Kindeg ist.

    Ich als Angestellte, die in die Rentenversicherung einzahlt, frage mich gerade sehr ernsthaft, weshalb die Rentenversicherung den Verdienstausfall der Beamten während einer Reha zahlen sollte?

    Bei dem was manch einer hier so von sich gibt hoffe ich im Sinne der 6jährigen, dass das niemals passiert. Es heisst, die heulen wenn die Lehrperson an der Tafel einen Satz mit grüner Kreide unterstreicht und sie selbst keinen grünen Stift haben...

    (Ich bin mir sicher, ich würde selbst auch Kinder zum heulen bringen. Manchmal haben wir 14jährige in der 10. Klasse, die verstehen zuverlässig meinen Humor nicht.)

    Die 6jährigen können den Satz noch nichtmal lesen;)

    Die Abordnung ist nun raus und hat dazu geführt, dass 2 KuK vom WBK/Abendgymnasium an eine Förderschule geistige Entwicklung abgeordnet werden. Beides ausgebildeter Gymnasiallehrer.

    Dies zudem, wo bei einem Kollegen keines der Unterrichtsfächer an der Zielschule unterrichtet wird. Was mag das für einen Sinn haben?

    Man fragt sich, ob dagegen vorgegangen werden kann.

    Das ist für mich ein derart unrealistisches Szenario, dass ich mir das definitiv nicht vorstellen kann.

    Aber deine Kollegen können beruhigt sein, Unterrichtsfächer spielen an der Förderschule geistige Entwicklung eine eher untergeordnete Rolle.

    darf ich fragen: durch PE (immerhin, wäre für mich "okay", ich vertraue darauf, dass die Maßstäbe in Ordnung waren...) oder durch Klage?

    Weder noch. Unsere Schulleitung findet unsere Quereinsteiger besonders großartig und hat sich da sehr für eingesetzt.

    Und, bitte nicht falsch verstehen, beide sind nette Menschen, denen ich in Musik und Kunst sicher nicht das Wasser reichen kann. Aber die Grundlagen des mathematischen Verstehens und den Schriftspracherwerb bringt man nicht einfach nach Gefühl bei.

    Ilse2: aber sie sind (noch?) befristet, oder? (nicht, dass ich Menschen gönne, befristet und angestellt zu sein, während andere entfristet verbeamtet werden, aber ich naive habe immer die Hoffnung, dass befristete Arbeitsverhältnisse dazu führen, dass Menschen sich im Hinblick auf ihre Entfristung weiterqualifizieren / fortbilden.

    Nein, beide sind entfristet, aber angestellt und nicht verbeamtet.

    aber Sissy, du ziehst schon einen Unterschied zwischen BK und Grundschulen, oder? Die didaktische Basis wird da gelegt, die Freude am Lernen zu erhalten, usw.. Wieviel "Mathe ist doof, ich kann's eh nicht" kann erspart bleiben, wenn ein gutes Verständnis durch gute didaktische Grundlagen geschaffen werden kann? (Nein, Seiteneinsteiger*innen sind nicht per se schlechter, aber das selbe Land kann doch nicht die Fächerwahlfreiheit einschränken (Deutsch UND Mathe Pflicht, plus Drittfach) und jetzt Leute zulassen, die gegebenenfalls "nur" ein beliebiges Fach der Grundschule nachweisen können. Das ist soviel Aufwand, das nachzuholen, daran wird doch das System (und unsere Kinder) scheitern.
    Es gibt Tage, an denen ich doch froh bin, keine Kinder zu haben. Ich würde von diesem Wissen durchdrehen.

    Das ist zumindest an meiner Schule schon länger Realität. Wir haben einen studierten Musiker und eine Künstlerin als Quereinsteiger. Beide haben nicht Mal eine pädagogische Einführung und sind jetzt Klassenlehrer. Beiden gemein ist, dass sie sich sehr gut verkaufen können und überzeugt davon sind, alles zu können. Ich habe beide im Unterricht erlebt und denke, ein paar Fortbildungen könnten nicht schaden. Aber unsere SL ist von den Fähigkeiten überzeugt und die Eltern unserer Schüler sind in weiten Teilen so bildungsfern, dass ihnen nicht auffällt, das bestimmte Bereiche suboptimal laufen. Solange die Noten stimmen, beschwert sich niemand.

    Das erklärt nicht, warum der Weg dann stressig ist. Offensichtlich können die Schüler unbeaufsichtigt gelassen werden, wenn ihr Wechselzeiten habt, in denen sie es sind.

    Stressig ist, dass man in allen Klassen die Aufsicht gewährleisten muss. In einer 5-Minuten -Pause ist halt ein Wechseln mit Fußweg von 5-7 Minuten nur schwer zu schaffen, so dass es überall zu Verspätungen kommt.

    Cool, wenn das für dich völlig stressfrei wäre.

    Ich kann leider nicht helfen, bin aber gespannt auf Antworten! Wir haben auch zwei Standorte und quasi ein rollierendes System. Am einen Standort Klasse 1+2, am anderen Klasse 3+4. Zudem unterrichten viel Kollegen an beiden Standorten und müssen während des Schultages zum Teil auch mehrfach wechseln (ca. 5-7 Minuten Fußweg, fahren ist wegen fehlender Parkplätze keine Option). Das ist für alle höchst anstrengend und ich glaube, die meisten Kollegen würden es eher bevorzugen, nicht ständig wechseln zu müssen.

    Haubsi1975, wenn du mit einigen grundständig ausgebildeten Lehrern aneinandergeraten bist, dann liegt das meiner Vermutung nach nicht daran, dass du Quereinsteigerin bist, sondern daran, dass du scheinbar der Meinung bist, alle grundständig ausgebildeten Lehrern sind weltfremde Idioten. Zumindest wirkst du so auf mich.

    Was ich aber tatsächlich nicht verstehe, ist deine Beschwerde. Du sagst, du hast 80 Std/ Woche für das halbe Geld gearbeitet und bist ins Lehramt gewechselt, damit du mehr Freizeit hast. Du schreibst, dass das auch so ist und der Job als Lehrer nicht so stressig. Und trotzdem beschwerst du dich über außerunterrichtliche Termine? Jo. Die gehören halt dazu. Du arbeitest ja weder in Teil- noch in Vollzeit nur zu den Unterrichtsstunden.

    Und ehrlich gesagt, 2 Wochen Vorlauf zu einer Konferenz sollte reichen, sich zu organisieren.

    Für mich auch immer wieder Thema... Ich suche noch nach dem idealen Konzept, einer vernünftigen Umsetzungsmöglichkeit, die auch für uns Sinderpädagogen irgendwie zufriedenstellend sein kann. Für gut funktionierende Ideen wäre ich höchst dankbar!

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