Beiträge von Plattenspieler
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Ich habe ja durchaus ein Faible für Wortspiele. Aber dass das hier Leute lustig finden ... Vielleicht hat state_of_Trance recht und es ist tatsächlich eine Generationenfrage.
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ich sage ja: "diese 'richtigen ecken', wie man sie an häusern, türen, möbeln sieht, nennt man rechte winkel.
Und andere Winkel sind falsche Ecken? Bin gespannt, was dann herauskommt, wenn die SuS die Anzahl an Ecken verschiedener Körper und Flächen herausfinden sollen. Ein Dreieck hat schon einmal höchstens einen rechten Winkel.
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Was sagst du zu Erstklässlern, wenn du möchtest, dass sie einen Kreis ausschneiden? Sagst du dann: "Schneide bitte diesen sehr flachen Zylinder aus?"
Oder: "Schneide bitte dieses kreisförmige Ding aus. Was du dann in der Hand hältst, ist ein sehr flacher Zylinder."
Nein. Ich problematisiere das gar nicht so sehr und behandle Flächen und Körper - erst einmal - getrennt.
Die Flächen mache ich relativ am Anfang der ersten Klasse schon. Die Körper kommen dann gegen Ende der ersten oder Anfang der zweiten Klasse dazu.
Nach meiner Erfahrung gibt es da wenig Verwechslungen und wenn, dann kann man das leicht erklären. Später kommen wir dann natürlich dazu, welche Flächen man an welchen Körpern finden kann usw.
In dem von tibo skizzierten Ansatz geht es ja aber, so wie ich es verstanden habe, darum, von vorneherein die Konzepte von Flächen und Körpern gegenüberzustellen anhand der Kategorisierung von Alltagsobjekten. Und nur in diesem Kontext habe ich erwähnt, dass alle Alltagsobjekte Körper sind.
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ich sage dann in den unteren klassen immer, dass ein rechteck ein besonders "schönes" viereck mit "richtigen ecken" ist, die man später rechte winkel nennt, und dass ein quadrat das "feinste" aller vierecke ist, nämlich ein rechteck mit richtigen ecken und allen seiten gleich lang.
Warum diese ästhetische Wertung im Mathematikunterricht?
Welches Viereck besonders "schön" oder "fein" ist, ist doch wohl sehr subjektiv und hängt vom Kontext ab.
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Man kann schon Flächenformen finden, etwa kann ein Loch rund sein oder die Oberfläche des Tisches rechteckig.
Ein Loch ist ein Hohlraum und als solcher auch wieder ein Körper (z. B. Zylinder, Halbkugel, ...).
Die Oberfläche des Tisches ist eine Seite der Tischplatte, die z. B. ein Quader sein kann.
Flächenformen existieren in der Realität nur an Körpern. Zweidimensionalität ist ein Konzept.
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Deshalb schrieb ich ja "Flächenformen".
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Da könnte ich mir die Methode des Concept Attainments vorstellen, von der ich letztens las: Man präsentiert Formen in der Umwelt als richtige Beispiele und Körper in der Umwelt als falsche Beispiele, ohne zu sagen, um welches Konzept es geht. Stattdessen sollen die Kinder erstmal auf die Unterschiede achten und das Merkmal der richtigen Beispiele, sprich der Formen, (zweidimensionalität) im Vergleich zu den falschen Beispielen, sprich den Körpern, herausfinden. Im Anschluss kann man dann die Begriffe Form und Körper zur Unterscheidung einführen.
Aber die Flächenformen kann man in der - analogen - Umwelt doch nur an Körpern wahrnehmen? Auch ein aus Papier ausgeschnittener Kreis ist ein Zylinder, wenn auch ein sehr flacher.
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Auch Altgriechisch existiert theoretisch noch als Schulfach.
Warum nur "theoretisch"? Auch in Niedersachsen gibt es noch Schulen, die das anbieten.
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Eier und Gurken im Kartoffelsalat?
Wenn ich das will, kann ich doch Eiersalat und Gurkensalat machen?
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problematisch ist die notwendige kirchliche Lehrerlaubnis
Welche Probleme gibt es denn damit?
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Ich glaube, in BW ist das gar nicht erlaubt. Zumindest kann man nicht in beidem die Lehrbefähigung erwerben. Ich denke, auch beides zu unterrichten geht nicht.
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Wenn man dann noch bedenkt, dass der Ersatzunterricht oft von Religionslehrkräften erteilt wird
Habe ich noch nirgends erlebt.
Ersatzunterricht ist es sowieso nur in der Hälfte der Bundesländer. Teilweise ist es eine Wahlalternative zum Religionsunterricht, teilweise sogar ein Pflichtfach (Berlin, Brandenburg).
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dass es zwischen den Religionen erstmal wenig Unterschiede gibt.
Auch das finde ich seltsam, wenn ich schon sehe, welch große Unterschiede es sogar zwischen einzelnen Denominationen des Christentums, des Islams usw. gibt.
Aber das ist wahrscheinlich eine Frage der Perspektive.
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Was gibt es bei euch denn Ostern zu essen? Und wie sehen gescheite Fasnetskiachle aus?
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Im übrigen wird an allen mir bekannten Schulen die Weihnachtszeit in einer Art und Weise begangen, bei der der religiöse Aspekt eine untergeordnete bis gar keine Rolle spielt.
Die Weihnachtszeit (also die Zeit nach den Weihnachtsferien bis Taufe Jesu bzw. Mariä Lichtmess) wird leider an allen mir bekannten Schulen überhaupt nicht weihnachtlich begangen - weder mit noch ohne religiöse Aspekte. Meist sind schon Weihnachtsbaum und Krippe wieder abgebaut, wenn man nach dem 6. Januar wieder in die Schule kommt.

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massives Problem hier im Forum
Zum Glück bist du jetzt hier. Das hat die Qualität der Diskussionen zweifelsohne massiv gehoben. Ich kann gar nicht verstehen, warum man dich bei News4teachers nicht mehr wollte.
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1 FöS-LK ( die sicher noch einen anderen Standort versorgt, denn 8 Klassen generieren max. 16 FöS-Std.
War es nicht so, dass die "sonderpädagogische Grundversorgung" nur die Förderschwerpunkte L, E und S umfasst und es für die anderen Schwerpunkte durchaus auch in der Grundschule extra Stunden gibt? Oder hat sich das geändert?
Ansonsten könnte es natürlich auch sein, dass sie Teilzeit arbeitet und nur 16 Deputatsstunden hat?
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