Freitagsgebet als Lehrer

  • Bin getauft, gebetet haben wir auch nicht. Drüber gesprochen was das ist, warum man das macht, das schon. Aber aktiv zum Beten angehalten wurden wir nicht mal im Konfi-Unterricht.

  • Die kennt man im Normalfall schon aus Grundschule, Kinderkirche, Familie, ...

    Nein das kennen meine Kinder nicht und es wurde auch in der Grundschule nicht gelernt. Kinderkirche kenne ich nicht und in der Familie sicherlich auch nicht.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Die kennt man im Normalfall schon aus Grundschule, Kinderkirche, Familie, ...

    So schnell wird aus einer individuellen Erfahrung der „Normalfall“. An der Stelle bin ich dann froh, nicht „normal“ zu sein.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier (22. Oktober 2025 14:40)

  • Normalfall - laut Lehrplan NRW:

    evangelischer Lehrplan, Grundschule NRW

    katholischer Lehrplan, Grundschule NRW

    Wie es in Plattenspielers Bundesland ist, müsste ich raussuchen. Hier ist "Vater unser" und "Psalmen" der Normalfall im Religionsunterricht. Bzw. sollte es laut Lehrplan sein.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Es ging nicht um Kenntnis, Beschreiben oder Deutung, sondern um die Durchführung, davon ist im Lehrplan keine Rede.
    Die (kritische) Auseinandersetzung mit Gebeten steht für mich geradezu im Gegensatz zum unkritischen Beten selbst.

  • Das ist doch sicher ein katholischer Lehrplan, Marthereau ist offenbar evangelisch... Für Konfirmation muss man die beiden Gebete auswendig kennen, insofern wird auch zusammen gebetet, dachte ich...

    Was hat denn die von dir jetzt schon zum wiederholtem Male aufgeworfene Konfirmation mit dem schulischen Religionsunterricht zu tun?

  • Soll das meine Frage beantworten?

    Der Konfirmationsunterricht ist ein religiöses Angebot der Kirche und hat nichts mit der Schule zu tun.

  • Auch "auswendig Vortagen" ist für mich etwas anderes als "beten". Ich gehe davon aus, dass es für jemanden, der wirklich religiös ist, geradezu eine Herabwürdigung wäre, wenn man das Beten auf das auswendige Aufsagen von Worten reduzieren würde.

  • Auch "auswendig Vortagen" ist für mich etwas anderes als "beten". Ich gehe davon aus, dass es für jemanden, der wirklich religiös ist, geradezu eine Herabwürdigung wäre, wenn man das Beten auf das auswendige Aufsagen von Worten reduzieren würde.


    Zum einen: Das "Vater unser" ist konkret ein formelhaftes Gebet, welches auswendig gebetet wird. Da schließt das eine (das auswendig aufsagen) das andere nicht aus.

    Zum anderen: Die Lehrplan-Zitate von mir waren aber rein eine Antwort auf O. Meiers Aussage, dass Plattenspielers "Die kennt man im Normalfall aus der Grundschule" eine individuelle Erfahrung und nicht der Normalfall sei.

    Doch - es ist der Normalfall, dass man sie aus dem Religionsunterricht der Grundschule kennt. Ob man sie dann auch inbrünstig betet ist eine andere Sache.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

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