KI entwirft, schreibt und korrigiert die Prüfung. Menschliches Zutun überflüssig. Lehrer und Schüler zufrieden. Win-win.
Beiträge von Plattenspieler
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95% aller Kinder zwischen 3 und 6 Jahren werden in Kindertagesstädten betreut
Was ist mit den fehlenden 5 Prozent?
Kenne übrigens viele Kinder, die mit drei Jahren noch keinen Kindergartenplatz bekommen, obwohl die Eltern wollen.
Erzieher (m/w/d) haben mit 5 Jahren eine im internationalen Vergleich überdurchschnittlich lange Ausbildung
Erzieherausbildung variiert je nach Bundesland in der Ausbildungszeit und ist in der Regel nicht akademisch. Außerdem besteht erheblicher Fachkräftemangel, so dass auch viele Personen mit anderer (kürzerer) oder gar keiner pädagogischen Ausbildung in den Einrichtungen arbeiten.
es gibt einen verbindlichen Orientierungsplan, vergleichbar mit den Curricula im Schulbereich
Erstens bin ich mir unsicher, ob es einen solchen in allen Bundesländern gibt? Zweitens sind die mir bekannten nur bedingt vergleichbar mit schulischen Bildungs-/Lehrplänen (was schon aus dem unterschiedlichen Namen hervorgeht). Drittens: Wer garantiert und kontrolliert die Umsetzung?
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Für spezielle Förderbedarfe, bei denen vor der Einschulung durch außerschulische Diagnosen die Bedürftigkeit offensichtlich ist
Das trifft dann aber nicht auf die Förderschwerpunkte Lernen, Sprache und emotionale und soziale Entwicklung zu?
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Und der IQ-Wert ist im Gegenteil in den letzten Jahren überhaupt erst in den Fokus gerückt, früher haben wir Intelligenztestergebnisse übernommen, wenn wir welche bekommen haben. Vor ein paar Jahren gab es eine Fortbildungsoffensive "HAWIK" und die Anweisung, den Förderort LB-Schule nur noch zu empfehlen, wenn das Ergebnis entsprechend ausfällt.
Bei uns gab es zwar keine „Qualitätsoffensive“, aber in den letzen Jahren doch wieder mehr die Forderung nach IQ-Testungen innerhalb des Erstellens der Gutachten. Das war vor der Einführung der Inklusion auch eher so, dann eine längere Zeit nicht, nun wieder mehr.
Hier werden natürlich schon Intelligenztests für sonderpädagogische Gutachten durchgeführt (außer vllt. im G- und K-Bereich in Fällen, in denen es offensichtlich ist und auch keine reguläre Durchführung möglich).
Der "HAWIK" heißt inzwischen übrigens WISC.
Aber der Intelligenztest (und hier wie gesagt vor allem auch das Profil, nicht nur der Gesamtwert) ist eben ein Baustein neben weiteren Entwicklungstests, bei Schulkindern auch Schulleistungstests, freien und strukturierten Beobachtungen, informellen Überprüfungen, medizinischen und pädagogischen Berichten und der Anamnese / Kind-Umfeld-Analyse.
Gutachten gibt es für letztere ohnehin erst Mitte 2 (also zur 3. Klasse), vorher darf man sie nicht mehr stellen
Das finde ich immer so tragisch, wenn ich es lese. Für Kinder mit SPF ist es doch gerade im Anfangsunterricht so wichtig, spezifische und ausreichende Unterstützung zu haben, sei es an der allgemeinen Schule oder der Förderschule.
Das ist keine Kritik an euch, Palim , ich glaube schon, dass die meisten Grundschulkolleginnen sich gut einlesen oder fortbilden und ihr Möglichstes tun, um zu differenzieren und den Kindern zu helfen. Aber ich weiß, wie die Rahmenbedingungen in Grundschulklassen teilweise sind. Selbst wir Sonderpädagogen sind ja schwerpunktmäßig nur für zwei Förderschwerpunkte ausgebildet und ich würde mir nicht anmaßen, zu behaupten, für alle SuS mit SPF aus dem Stegreif einen guten Unterricht machen zu können.
Und die sonderpädagogische "Grundversorgung" reicht ja, meintest du einmal, auch vorne und hinten nicht, oder?
Auf Antrag der Eltern ist es aber doch weiterhin möglich, schon vor der Einschulung einen Förderbedarf feststellen zu lassen? Oder verwechsle ich das mit NRW?
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Welche Kriterien legt ihr an?
Also vorab: Du weißt ja, dass ich in einem anderen Förderschwerpunkt arbeite, aber ich habe Lernen auch studiert, habe dienstlich und privat Kontakt zu Lehrkräften von Förderschulen Lernen und habe natürlich auch schon öfters Gutachten geschrieben, bei denen Lernen das Resultat war, oder in anderen Kontexten mit SuS mit diesem Förderschwerpunkt gearbeitet.
Man macht es ja nicht mehr nur von dem Ergebnis des Intelligenztests (und auch wenn man sich diesen anschaut, eher vom Profil als vom Gesamtwert) abhängig, aber selbst wenn wir das als Grundlage nehmen würden, ist Lernen ja definiert von 70 bis 84. Das heißt, wir sind bei 70 am unteren Ende und haben durchaus auch SuS mit höheren Werten.
Bei SuS mit Werten um die 70 wird auch geschaut, ob nicht der Bildungsgang Geistige Entwicklung besser passt. Aber das sind natürlich Einzelfallentscheidungen, die von vielen Bedingungen abhängen. Es gibt durchaus SuS mit Gesamtwert < 70 an der Förderschule Lernen, aber genauso auch SuS mit Gesamtwertwert > 70 an der Förderschule Geistige Entwicklung.
Darüber hinaus gibt es an den Förderschulen Lernen auch SuS, deren Intelligenz zwar im Normbereich (also ab 85) ist, die aber aus anderen Gründen oder komplexen Problemlagen heraus dem Unterricht an der Grund- oder Hauptschule bzw. selbst dem Bildungsgang Grund- und Hauptschule an anderen Förderschultypen nicht folgen können. Das sind dann aber tatsächlich oft SuS, die, wenn sie sich stabilisiert haben, von der Förderschule Lernen wieder zurück ins Regelsystem wechseln können oder auf dem ein oder anderen Weg Schulabschlüsse des Regelsystems erwerben können.
Es kann gut sein, dass hier an den Förderschulen Lernen - auch (!) - eher fittere SuS sind, die in anderen Bundesländern im Regelsystem blieben, und dass manche der SuS an den Förderschulen Geistige Entwicklung hier in anderen Ländern eher im Schwerpunkt Lernen wären.
Im Referendariat an der Förderschule Lernen zum Beispiel habe ich auch mehrfach gehört, dass die "Klick!"-Materialien, die ja für diesen Förderschwerpunkt entwickelt sind, für viele SuS zu einfach wären.
Inwiefern weicht das in deinem Bundesland ab, Quittengelee ?
(Ich habe im Beitrag die - hoffentlich - bundesweit verständlichen Termini "Förderschule" und "Grund- und Hauptschule" und nicht die Bezeichnungen meines Bundeslandes verwendet.)
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wenn man einen IQ von um die 70 hat
Es hat aber - zumindest hier - nur ein kleiner Teil der SuS im FSP Lernen einen IQ von um die 70.
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Schüler:innen kommen mit dem festgestelltem Förderbedarf in LE/ GG zu uns und haben eine Schulbegleitung
Bei euch haben alle SuS mit SPF (zumindest mit zieldifferentem) eine Schulbegleitung?
Macht das diese Form der Inklusion nicht viel teurer als das Förderschulmodell? Oder gleicht sich das aus, weil man eben kaum Sonderpädagogenstunden braucht (bzw. bekommt)?
Und hemmt das nicht die Selbstständigkeitsentwicklung dieser SuS, wenn man bedenkt, dass die meisten davon an der Förderschule keine Schulbegleitung bräuchten?
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jemanden, der gerade so Nudeln mit Tomatensauce zubereiten kann
Auch da kann man genug falsch machen ...
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Vielleicht ist ein Grund für den Rückzug mancher Kolleg:innen auch, dass andere Kolleg:innen sich als
das obere Drittel
betrachten und bezeichnen?
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Woher hast du eigentlich deine Informationen?
Ich habe es hier bereits verlinkt.
Für dich noch einmal: https://rp-online.de/politik/auslan…n_aid-136804537
Ich hatte dich vor ein paar Wochen schonmal gefragt, ob du keinem öffentlich rechtlichen Medium mehr traust und daraufhin hast du deinen Verwirrtsmiley gesetzt.
Den habe ich gesetzt, weil das natürlich Unsinn ist und ich nicht weiß, wie du auf eine solche Vermutung kommst. Was soll ich dazu mehr schreiben?
Öffentlich-rechtliche Medien berichten übrigens auch dies:
ZitatAls ein Zeichen ihrer Rückkehr an die Macht richteten Hamas-Kämpfer Männer hin, denen sie Kollaboration mit israelischen Streitkräften vorwarfen. Ein am Montag verbreitetes Video zeigte, wie Hamas-Kämpfer in Gaza-Stadt sieben Männer auf die Knie zwangen und von hinten erschossen. Eine Hamas-Quelle bestätigte die Echtheit des Videos.
https://www.tagesschau.de/newsticker/liv…enstag-296.html
Und auch, dass Deutschland plant, einen dreistelligen Millionenbetrag zu zahlen (https://www.tagesschau.de/ausland/asien/…u-gaza-100.html).
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Ist dir darüber hinaus bewusst, dass du vermutlich außer Sport nahezu alle Fächer unterrichten wirst,
Das ist, meine ich, nur in NRW so, dass man Sport nicht "fachfremd" unterrichten darf. Vielmehr wird er - potentiell - alle Fächer außer Religion unterrichten (es sei denn, er hat dies studiert).
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Woher hast du eigentlich deine Informationen?
Ich habe es hier bereits verlinkt. Für dich noch einmal: https://rp-online.de/politik/auslan…n_aid-136804537
Ich hatte dich vor ein paar Wochen schonmal gefragt, ob du keinem öffentlich rechtlichen Medium mehr traust und daraufhin hast du deinen Verwirrtsmiley gesetzt.
Den habe ich gesetzt, weil das natürlich Unsinn ist und ich nicht weiß, wie du auf eine solche Vermutung kommst. Was soll ich dazu mehr schreiben?
Öffentlich-rechtliche Medien berichten übrigens auch dies:
ZitatAls ein Zeichen ihrer Rückkehr an die Macht richteten Hamas-Kämpfer Männer hin, denen sie Kollaboration mit israelischen Streitkräften vorwarfen. Ein am Montag verbreitetes Video zeigte, wie Hamas-Kämpfer in Gaza-Stadt sieben Männer auf die Knie zwangen und von hinten erschossen. Eine Hamas-Quelle bestätigte die Echtheit des Videos.
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Der 20 Punkte-Plan sieht gerade keine Wiederbewaffnung der Hamas vor, sondern eine Amnestie, sofern die Waffen direkt abgegeben werden.
https://rp-online.de/politik/auslan…n_aid-136804537
Er sieht auch keine Kontrollübernahme der Hamas vor
Und was ist die aktuelle Realität?
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Trotz Erleichterung über die Rückkehr der letzten lebenden Geiseln bin ich schon wieder zunehmend desillusioniert:
Trump erlaubt wohl eine "Wiederbewaffnung" der Hamas.
Diese übernehmen wieder die Kontrolle im Gaza-Streifen und ermorden mutmaßliche "Kollaborateure".
Im Gaza-Streifen soll auch ein (Luxus-?)Restaurant ausgerechnet namens "Nova" eröffnet werden.
Deutschland zahlt nach Angabe der Entwicklungshilfeministerin einen dreistelligen Millionenbetrag.
Und beim "nächsten 7. Oktober" fragen sich alle, wie denn das passieren konnte.

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Ich bin jetzt nur mal im Bildungsplan von BW, Klassenstufen 1/2:
Da finden sich folgende Kompetenzformulierungen.
Evangelische Religionslehre:
ZitatFormen mitgestalten, in denen Menschen sich an Gott wenden (zum Beispiel Vaterunser, andere Gebete, Psalmverse, Lied, Tanz, Stille)
Zitatreligiöse Rituale im Unterricht beziehungsweise Feste und Feiern im Schuljahr mitgestalten
Katholische Religionslehre:
Zitatspirituelle Elemente wie Rituale, freie und überlieferte Gebete reflektiert gestalten
Altkatholische Religionslehre:
Zitatmitvollziehen, dass Christen ihren Glauben an Gott im Vaterunser, in Ritualen und Liedern ausdrücken
Zitatspirituelle Elemente, Rituale, überlieferte und freie Gebete kreativ mitgestalten
Zitatausgehend von einem zentralen Fest im Kirchenjahr Rituale, liturgische Sprach- und Ausdrucksformen mitgestalten
Für die syrisch-orthodoxe Religionslehre finden sich - zumindest auf den ersten Blick - dieselben Formulierungen wie für die altkatholische Religionslehre.
Und auch im Bildungsplan für die islamische Religionslehre sunnitischer Prägung heißt es für die Klassenstufen 1/2:
Zitatunterschiedliche Gebetsweisen in ihrem täglichen Lebensablauf und Umfeld erkennen und ihre eigenen Bittgebete formulieren
Zitatdie rituelle Waschung vollziehen und die Wichtigkeit von Sauberkeit und Reinheit (körperlich wie seelisch) erkennen
Für die Klassenstufen 3/4 heißt es hier sogar noch expliziter:
Zitatverschiedene Arten des Gebets (Ritualgebet/Salah – Bittgebet/Dua) unterscheiden und nach ihren jeweiligen Regeln ausführen (Gebetshaltungen, Gebetszeiten, Gebetsrichtung, Gebetswaschung, Sure al-Fatiha und andere)
Zitatdas Bittgebet (Dua) als Verbindung zu Gott annehmen und ausführen
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Hoffentlich nicht, das gehört dort nämlich nicht hin.
Ich meine, die Diskussion hatten wir (oder ich mit irgendjemandem im Forum) schon einmal, und man kann manche Lehrpläne durchaus so verstehen.
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Wird im christlichen Religionsunterricht nicht auch gebetet?
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