Insbesondere der Teil macht mich gerade echt aggressiv:
Warum?
Insbesondere der Teil macht mich gerade echt aggressiv:
Warum?
Also meine ungeimpften Grundschüler haben das nicht selbst entschieden....
Ist Corona, erst recht in der Omikron-Variante, für Grundschulkinder gefährlich?
Und selbst wenn dem so wäre: Eltern sind nun einmal auch für ihre Kinder verantwortlich.
sondern sich auch weiterhin daran hält, was kundige Wissenschaftler wie ein Herr Drosten über die möglichen Risiken einer Omikron-Infektion für Ungeimpfte äußern
Wer ungeimpft ist, ist freiwillig ungeimpft. Sollen wir das Leben aufgrund derer dauerhaft einschränken? Zumal sie selbst sich großteils ja nicht einschränken, sondern montags "spazieren" gehen ...
bei der schriftlichen Subtraktion sind wir allerdings noch lange nicht. Insofern hatte ich noch gar nicht realisiert, dass da zwei Verfahren angeboten werden....
Tatsächlich sind in Deutschland fünf Verfahren möglich.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wieviele es hier mit umkegelt.
Hoffe, ihr bleibt gesund, aber:
Ich werde nächste Woche geboostert NICHT in die Schule gehen
Wie geht das? Bekommst du Sonderurlaub?
Oder wegen Betreuung deines Kindes, das zu Hause bleiben muss? Dann hat es aber nichts mit der Regelung zu tun ...
Klingt logisch, wenn es im Lehrplan steht, macht man es natürlich trotzdem.
Im Lehrplan stehen aber sicher auch die halbschriftlichen Rechenverfahren?
Bzw. falls der Lehrplan für den Förderschwerpunkt Lernen maßgeblich ist: Da ist es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, wie konkret die Inhalte und Kompetenzen benannt werden.
bei den ganz schwachen Rechnern werden manche Inhalte tatsächlich nie verstanden. Da müsste ich schon einzeln oder in Minigruppen mehrmals in der Woche mit ihnen arbeiten können.
Ich weiß, das ist nicht deine Entscheidung, aber trotzdem und bei allen positiven Aspekten, die Inklusion auch hat: Wäre für solche SuS dann nicht eine Förderschule die bessere Wahl, wenn die Bedingungen an der Regelschule eine durchgängig sinnvolle Förderung nicht erlauben?
(Ich gehe einmal davon aus, du sprichst von SuS mit dem FSP Lernen, und nicht von SuS mit einer ausgeprägten Matheschwäche, aber sonst durchschnittlichen Fähigkeiten und Leistungen.)
Auf halbschriftliches Rechnen verzichte ich bei den ganz schwachen Kindern komplett. Das Zerlegen in die verschiedenen Stellenwerte verstehen sie leider nicht wirklich. [...]
Wäre es nicht sinniger, dann das halbschriftliche Rechnen und das Zahlverständnis zu üben und dafür auf die schriftlichen Rechenverfahren komplett zu verzichten?
Denn letztere brauchen sie im Alltag tatsächlich nicht in Zeiten von Smartphone etc. Und was bringt es dann, einen Algorithmus einzuüben, den sie nicht durchschauen, sondern rein mechanisch abarbeiten?
Eine gewisse Zahlvorstellung und Überschlagsrechnungen im Kopf dagegen sind tatsächlich alltags- und lebensrelevant.
Aber klar, wenn mir die Arbeit irgendwann zu viel werden sollte, werde ich das tun; meine Gesundheit ist mir ziemlich wichtig.
Ich habe natürlich wenig bis keinen Einblick in den (bayerischen) Gymnasialunterricht der Sek. I und II, aber ich wüsste nicht, inwiefern Lese- und Schreibanlässe innerhalb des Unterrichts weniger Arbeit für die Lehrkraft bedeuten sollen. Auch da muss man doch die SuS anleiten, beobachten, unterstützen etc.? Insbesondere erlangt man Einblick in den Lese- und Schreibprozess und nicht nur in das Resultat dessen, was auch diagnostisch imho ein wichtiger Aspekt ist. Oder nicht?
Weil in der BaySchO steht, dass es Hausaufgaben gibt und ich mir sonst etwas anderes einfallen lassen oder gegen Dienstpflicht verstoßen müsste
Natürlich. Ich meinte nicht, dass die SuS gar keine Hausaufgaben mehr bekommen sollten. Aber immer die gleichen Aspekte (oder Modalitäten) im Unterricht und die gleichen als Hausaufgabe finde ich merkwürdig. Aus meiner Perspektive (anderes Bundesland, andere Schulform, andere Schulstufe, (teilweise) andere Fächer) wohlgemerkt - deshalb bin ich ja gerade interessiert an deiner Sichtweise.
Was ist mit den anderen als den von dir selektiv hervorgehobenen Punkten, sind wir uns über die einig?
Aus Art. 1 (und 2) des zitierten Gesetzes, meinst du? Auf jeden Fall.
So haben sich Hausaufgaben auch immer für mich angefühlt. Entweder waren die total langweilig oder ich hatte es gar nicht verstanden und kam nicht zu Rande.
Ist das ein Argument gegen Hausaufgaben oder nicht eher für individualisierte Hausaufgaben?
Schreiben die ihre Übungsaufsätze dann im Unterricht? Lesen die ihre Lektüren im Unterricht? Wenn ich das dann auch könnte, dann...
Warum kannst du das nicht?
Wer bei was noch eine Vertiefung oder Festigung braucht, kann ich doch gar nicht individuell beurteilen.
Ist das nicht genau deine Aufgabe als Lehrer, das zu beurteilen?
Das deckt sich nicht mit dem Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen, an das ich gebunden bin. (Und dessen Ansicht dazu ich teile.)
Du nimmst also das (neben anderen) "oberste Bildungsziel" der "Ehrfurcht vor Gott" ernst. Das finde ich gut. Und die "Liebe zur bayerischen Heimat".
BayEUG: Art. 1 Bildungs- und Erziehungsauftrag - Bürgerservice (gesetze-bayern.de)
Bei der Förderschule müsste ich eigentlich noch einmal GE ausklammern
Neben GE und Lernen gibt es auch eine große Anzahl an Förderschülern unterschiedlicher Förderschwerpunkte, die nach den Bildungsgängen/Lehrplänen der allgemeinen Schule unterrichtet werden.
Zum Thema der Relevanz der verschiedenen Rechenmethoden (Kopfrechnen, (halb)schriftlich, Taschenrechner) habe ich gerade in dem anderen Thread zur Subtraktionen einen Artikel verlinkt, der auch hier für den ein oder anderen interessant sein könnte: JMD 14 (1993), H. 3/4 (uni-paderborn.de)
Zur Diskussion um die Relevanz von Kopfrechnen, halbschriftlichem Rechnen, schriftlichem Rechnen und Taschenrechner sei auf einen schon etwas älteren, aber sehr interessanten Artikel von Krauthausen verwiesen, der online verfügbar ist unter:
Der Mathe-Lehrplan in der Grundschule ist rappelvoll.
Ich weiß. Der gilt für mich auch. (Wenn auch der eines anderen Bundeslandes, aber orientiert sich ja alles an den KMK-Standards.)
Du könntest locker 7 Stunden pro Woche füllen, hast aber nur 5.
Wir haben in allen Klassenstufen (in der Primarstufe) mehr als 5 Stunden für Mathematik.
Der Plan ist trotzdem voll. Aber Division und Uhr sind für mich schon eher zentrale Themen, die ich niemals ganz weglassen würde.
Wer das 1x1 nicht auswendig kann, scheitert in Mathe in der S1.
Können die SuS dann nicht eine Einmaleinstafel/-tabelle verwenden?
Eine Klasse hat keine Division gelernt. Eine keine Uhr.
Wie kann das sein? Zumindest im letzten Schuljahr müsste es doch überall Fernunterricht gegeben haben, wenn kein Präsenzunterricht möglich war.
An Förderschulen GE gibt es mehrere Fächer, die sich im weitesten Sinne um Lebensmanagement kümmern: Selbst-, Gesundheitsvorsorge, sowie Soziale Beziehungen.
[...]
Plattenspieler: Habe noch einmal nachgeschaut und jetzt müsste es passen.
Danke fürs Nachschauen, aber:
Ich nehme an, du beziehst dich auf die hessischen Richtlinien zum Förderschwerpunkt? (Einen entsprechenden Bildungs- oder Lehrplan scheint es in Hessen nicht zu geben?)
Darin sind die von dir genannten "Fächer" als Kompetenzbereiche aufgeführt und erläutert.
Darüber heißt es explizit:
ZitatDie Kompetenzbereiche stellen curriculare Rahmenbedingungen dar und dienen der Orientierung für die Gestaltung von Unterricht und Erziehung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Sie sind nicht als Unterrichtsfächer zu verstehen, vielmehr sind die Kompetenzen und Erfahrungen aus den Kompetenzbereichen am jeweiligen Förderort in die Unterrichtsorganisation und -inhalte einzubeziehen
Quelle: 2013-01-24 Richtlinien Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (hessen.de), Hervorhebung meinerseits
Ich dachte, es wäre um die Mengeninvarianz (Piaget) gegangen. Da gibt es doch diese bekannten Umschüttversuche.
Das heißt, bei dir haben gar keine SuS Probleme mit dem Zahl- und Mengenverständnis und dem Zehnerübergang? Oder nur Kinder ohne oder mit anderer Diagnose?
In welchen Bereichen haben deine SuS mit Diagnose Dyskalkulie Probleme?
Falls der TE weder Badner noch Schwabe sein sollte, liest es vll mal jmd anders, dem es nützt.
Man muss nicht Badner oder Schwabe sein, um in The Länd sein Ref. machen oder arbeiten zu können. Mir nehmat au Neigschmeckte.
die Krankenkassen zahlen das in der Regel nicht, anders als bei der Lese-Rechtschreibschwäche
Wo zahlt das die Krankenkasse?
Lerntherapie wird über das Jugendamt (oder privat) finanziert. (Sonder-)Pädagogische Maßnahmen über den Kultushaushalt. Höchstens wenn im Rahmen von Logopädie (oder ggf. Ergotherapie) auch daran gearbeitet wird, kann das über die Krankenkasse laufen, hängt aber dann vom Einzelfall ab.
es gibt auch Menschen, die können sich anstrengen, wie sie wollen, eine Rolle rückwärts werden sie niemals hinkriegen.
Bezüglich herausragender Leistungen in einzelnen Bereichen mag das gelten, aber für Basics wie eine Rolle rückwärts? Da müsste imho schon eine körperlich-motorische Einschränkung vorliegen, dass man das nicht mit Übung hinbekommen würde.
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