Beiträge von Plattenspieler

    Was mir mehr Sorgen machen würde: eine Ausbildung geht drei Jahre und dann verdient man. Ein ganzes Studium zu absolvieren, um dann mit Logopädinnen um die vorhandenen Stellen zu rangeln, das würde mich wahrscheinlich stören.

    Das Studium an der LMU hat eine Regelstudienzeit von sechs Semstern (Kassenzulassung nach Bachelor). Also kein Unterschied. Außerdem nicht so teuer wie die Logopädie-Ausbildung an den oftmals privaten Schulen.

    Ich habe - im Nachbarbundesland - Sonderpädagogik mit Hauptfachrichtung Sprache studiert und arbeite auch in diesem Förderschwerpunkt. Prinzipiell kann ich es empfehlen; ich bin glücklich mit meiner Wahl.

    Natürlich gibt es anstrengende, herausfordernde und stressige Situationen und Phasen. Aber wo gibt es die nicht? Zumindest, wenn man im sozialen Bereich im weiteren Sinne arbeitet.

    Was du bedenken solltest: In Bayern sind die meisten Förderschulen SFZ, die die Schwerpunkte Lernen, Sprache und Verhalten umfassen. Nach dem, was man von dort hört, sind da eher wenige Kinder, bei denen die Sprache wirklich der einzige oder Hauptaspekt der Förderung ist, sondern es sind zunehmend umfassende Entwicklungsprobleme.

    Aber gut, zum einen geht die Tendenz auch hier an Schulen, die nur den Schwerpunkt Sprache haben, in dieselbe Richtung. Zum anderen schreibst du ja, du habest bereits Praktika (in SFZ?!) gemacht, weißt also wohl, was auf dich zukommen würde?

    musst du in Bayern nicht sowieso ein Unterrichtsfach und zwei sonderpäd. Fachrichtungen studieren?

    Bayern, aktuell: ein Förderschwerpunkt mit sehr vielen Modulen/ECTS, eine zweiter mit deutlich abgespecktem Umfang ("Qualifikation"), dazu entweder Grundschuldidaktik (Deutsch, Mathematik und eines aus Musik/Sport/Kunst/Religion) oder Hauptschuldidaktik (Deutsch oder Mathematik, zweites Fach je nach Wahl vom ersten und wieder eines aus Musik/Sport/Kunst/Religion) sowie die allgemeinen erziehungswissenschaftlichen, psychologischen usw. Grundlagen.

    Allerdings frage ich mich schon, welchen psychischen Belastungen deine Kolleg*innen sich ausgesetzt sehen, was dann im Lehramt besser werden soll. Ist man als Therapeutin nicht im Einzelsetting?

    Auch das Einzelsetting hat seine spezifischen Herausforderungen.

    Darüber hinaus ist man in Abhängigkeit von Ärzten, Krankenkassen, Patienten bzw. Eltern, Praxisinhabern usw. mit ihren jeweils eigenen Vorstellungen und Erwartungen.

    Das ganze mit einem hohen Workload für einen eher geringen Lohn und leider auch oftmals geringe Anerkennung.

    So sehr mir die sprachtherapeutische Arbeit Freude bereitet: In einer logopädischen Praxis würde ich unter den Bedingungen nicht schaffen wollen.

    Nein. Nicht "die Juden". Kritisiert wird Netanjahu bzw. Israel.

    In manchen Fällen ist das auch ein pars pro toto bzw. israelbezogener Antisemitismus (https://www.bpb.de/themen/antisem…antisemitismus/).

    Und deswegen zieht auch dein "Antisemitismus-Vorwurf" nicht, wie schon mehrfach drauf hingewiesen wurde.

    Ich habe hier niemandem Antisemitismus vorgeworfen. Auch nicht, wenn du es in Anführungszeichen schreibst.

    Ich schrieb, ein Beitrag lese sich fast wie ..., was auch eine rhetorische Replik darauf war, mein Beitrag lese sich fast wie ...

    Die Angriffe in Gaza zielen schon längst nicht mehr nur auf die Hamas, sondern ziehen die Zivilbevölkerung unangemessen stark in Mitleidenschaft.

    Dir ist bewusst, dass die Hamas die Zivilbevölkerung als Schutzschilde missbraucht, um genau solche Ansichten zu verbreiten?

    Dir ist darüber hinaus bewusst, dass der 7. Oktober von mindestens Teilen der Zivilbevölkerung bejubelt wurde?

    Dass die Zivilbevölkerung die Hamas gewählt hat?

    Dass israelische Geiseln unter der Zivilbevölkerung festgehalten werden?

    Sind auch sämtliche Kinder in Gaza deiner Meinung nach Hamas-Mitglieder?

    Man sollte alles daran setzen, dass sie es nicht werden. Meines Wissens wird auch an UNWRA-finanzierten Schulen (also durch unser Steuergeld) Judenhass gelehrt (https://www.juedische-allgemeine.de/politik/berich…eit-verbreitet/).

    UNWRA-Mitarbeiter waren ja auch am 7. Oktober beteiligt.

    Ich finde es auch gut, dass Trump gegen Antisemitismus an Hochschulen vorgeht. Während in Deutschland solche Verhältnisse herrschen: https://www.zdfheute.de/politik/deutsc…tismus-100.html

    Während eine friedliche Pro-Israel-Demo in Berlin "aus Sicherheitsgründen" aufgelöst wird, ziehen regelmäßig Israel-Hasser durch die Straßen, die den Tod aller Juden fordern.

    Und in Deutschland werden 80 Jahre nach der Shoa die Juden als Täter dargestellt ...

    Ich bleibe dabei: Israel hat jedes Recht, sich zu verteidigen.

    Im Zusammenhang mit der Trisomie 21/Down Syndrom wurde dabei angesprochen, dass das Alter der Mutter nachweislich ein gewisses Risiko darstellt. Ich habe dabei auch betont, dass der Trend der Spätgebärenden aus biologischer Sicht sicherlich nicht unbedingt günstig ist.

    Inwiefern sind Menschen mit Down-Syndrom "aus biologischer Sicht" ungünstig?

    Seltsame Argumentation, @Plattenspieler. Bist du für diese "Auszeichnung" an Trump? Liest sich fast so.

    Ist mir eigentlich relativ gleich.

    Ich schrieb nur, dass es bereits Preisträger gab, bei denen es auch keine stichhaltigeren Gründe für die Verleihung gab.

    Endlich erkennt ein erfahrener Friedensengel die Verdienste eines anderen an: Netanjahu bei Trump

    [...]

    :uebel:

    Der Irrsinn ist kaum noch auszuhalten.

    :klo:

    Liest sich fast wie die ganze antisemitische Propaganda und Hetze, der man aktuell allerorts begegnet.

    Früher durfte man hier aus dem Grund die vierte Klasse nicht freiwillig wiederholen (bis auf eng gefasste Ausnahmefälle). Da war die Grundschulempfehlung aber noch verpflichtend.

    Gut, jetzt wird sie ja auch wieder "verpflichtender" ...

    Aber in NRW ist sie doch auch nicht (mehr) verpflichtend? Eltern können ihre Kinder auch mit Haupt- oder Realschulempfehlung am Gymnasium anmelden?!

    Ein durch Noten erzwungenes Wiederholen ist in der Grundschule (in Bayern) fast unmöglich, da man in den Hauptfächern D, M, HSU 2x5 und 1x6 haben muss und das ist fast ausgeschlossen.

    Ich habe dazu gefunden:

    Zitat

    In den Jahrgangsstufen 3 und 4 liegen die Voraussetzungen für das Nichtvorrücken in die nächst höhere Jahrgangsstufe in der Regel vor, wenn die Schülerin oder der Schüler

    1. im Fach Deutsch oder im Fach Mathematik die Note 6 und in dem anderen dieser Fächer oder im Fach Heimat- und Sachunterricht keine bessere Note als 5 erhält oder

    2. in den Fächern Deutsch und Mathematik die Note 5 und im Fach Heimat- und Sachunterricht die Note 6 erhält.

    https://www.km.bayern.de/lernen/ubertri…und-wiederholen


    Das verstehe ich so, dass man bereits bei einer 6 und einer 5 sitzenbleibt, wenn die 6 in Deutsch oder Mathematik erteilt wird (und die fünf im anderen dieser Fächer oder HSU).

    Trotzdem hast du natürlich recht, dass das sicher selten vorkommt. Und es wundert mich auch, gerade für Bayern. Mit drei 5ern in diesen Fächern würde man versetzt ...

    In BW wird man mit einer 6 oder mit zweimal 5 in diesen drei Fächern in Klasse 3 oder 4 bereits nicht versetzt.

Werbung