An der PH Heidelberg ist die Kombination auf jeden Fall möglich.
Hier hat der erste Förderschwerpunkt mehr verpflichtende Studieninhalte als der zweite.
Falls du im Vorbereitungsdienst in BW bliebest, würdest du auch in beiden Förderschwerpunkten ausgebildet, allerdings im ersten länger/intensiver.
Man wird im Studium in einem Bildungsbereich der Grundschule (Deutsch oder Mathematik) sowie in einem Fach der Sekundarstufe 1 ausgebildet, kann nachher in beiden Stufen unterrichten sowie auch in der Frühförderung eingesetzt werden (was mit den beiden Schwerpunkten auch gar nicht so unwahrscheinlich ist).
Das Erlernen der DGS ist in Heidelberg meines Wissens nicht nur möglich, sondern bei Wahl des Förderschwerpunktes Hören auch obligatorisch.
Kassen(teil)zulassung mit rein schulischer Sonderpädagogik Sprache ist heute meines Wissens heute nirgendwo mehr möglich. Dazu sind die sprachtherapeutischen Inhalte überall zu sehr gekürzt worden und es gibt viele Logopäden sowie akademische Sprachtherapeuten, die spezifischer ausgebildet sind.
Da bräuchtest du also tatsächlich eine Doppelqualifikation. Manche Hochschulen bieten außerschulische Masterstudiengänge für Sprachtherapie an, in die man sich mit einem - auch potenziell lehramtsbezogenen - Bachelor in Sonderpädagogik einschreiben kann, zum Beispiel die Uni Hannover, glaube ich?
Ich denke jedoch, da solltest du vorher überlegen, ob du Sprachtherapeutin oder Sonderpädagogin werden willst. Die Rahmenbedingungen, Möglichkeiten etc. unterscheiden sich doch.
Darf ich interessehalber fragen, was deine beruflichen Vorerfahrungen sind, die zu den beiden Förderschwerpunkten führen?