Beiträge von Plattenspieler

    Weitere Möglichkeit: In Bayern studiert man ja inzwischen auch zwei sonderpädagogische Förderschwerpunkte. An der LMU München müsste man Sprachheilpädagogik als Hauptfach und Gehörlosen-/Schwerhörigenpädagogik als Nebenfach (heißt "Qualifizierung" oder so) wählen können.

    Wenn man Hören als Hauptfach will, dann würde das aber irgendwie anders über einen Bachelor- und Masterstudiengang laufen ...

    Siehe: https://www.lmu.de/de/studium/stu…nderpaedagogik/

    In Bayern dürfte aber der Unterschied im Umfang der beiden Förderschwerpunkte mit am größten sein.

    An der LMU gibt es auch einen Bachelor- und Masterstudiengang Sprachtherapie, der zur (meines Wissens vollen) Kassenzulassung führt. Inwiefern das neben Lehramt Sonderpädagogik als Doppelstudium möglich ist bzw. wie viel zusätzlichen Aufwand dies beinhalten würde, kann ich dir nicht sagen. Nach den Studienplänen sieht es aber nach nicht vielen doppelt anrechenbaren Lehrveranstaltungen/Modulen aus, Praktika wären auch jeweils separat usw. Vermutlich ist beides zulassungsbeschränkt, so dass ich gar nicht weiß, ob man sich für beides gleichzeitig einschreiben könnte. Aber falls das in Frage käme, kannst du dich ja auch informieren.

    Darf ich noch einmal interessehalber fragen: Dass du die Schwerpunkte Sprache und Hören studieren willst (und in dem Rahmen DGS lernen), kann ich gut nachvollziehen.

    Warum die Kassenzulassung dir so wichtig ist, noch nicht ganz. Willst du dich noch nicht festlegen, ob du Lehrerin oder (außerschulische) Therapeutin werden willst? Oder willst du beides nebeneinander machen? (Ist das realistisch und sinnvoll?)

    Ich kenne einige, die haben erst eine schulische Ausbildung zur Logopädin gemacht (3 Jahre) und danach, teilweise nach einigen Jahren Berufspraxis, Sonderpädagogik studiert. Die haben natürlich auch eine volle Kassenzulassung. Vermutlich wäre das der kürzeste und einfachste Weg?

    An der PH Heidelberg ist die Kombination auf jeden Fall möglich.

    Hier hat der erste Förderschwerpunkt mehr verpflichtende Studieninhalte als der zweite.

    Falls du im Vorbereitungsdienst in BW bliebest, würdest du auch in beiden Förderschwerpunkten ausgebildet, allerdings im ersten länger/intensiver.

    Man wird im Studium in einem Bildungsbereich der Grundschule (Deutsch oder Mathematik) sowie in einem Fach der Sekundarstufe 1 ausgebildet, kann nachher in beiden Stufen unterrichten sowie auch in der Frühförderung eingesetzt werden (was mit den beiden Schwerpunkten auch gar nicht so unwahrscheinlich ist).

    Das Erlernen der DGS ist in Heidelberg meines Wissens nicht nur möglich, sondern bei Wahl des Förderschwerpunktes Hören auch obligatorisch.

    Kassen(teil)zulassung mit rein schulischer Sonderpädagogik Sprache ist heute meines Wissens heute nirgendwo mehr möglich. Dazu sind die sprachtherapeutischen Inhalte überall zu sehr gekürzt worden und es gibt viele Logopäden sowie akademische Sprachtherapeuten, die spezifischer ausgebildet sind.

    Da bräuchtest du also tatsächlich eine Doppelqualifikation. Manche Hochschulen bieten außerschulische Masterstudiengänge für Sprachtherapie an, in die man sich mit einem - auch potenziell lehramtsbezogenen - Bachelor in Sonderpädagogik einschreiben kann, zum Beispiel die Uni Hannover, glaube ich?

    Ich denke jedoch, da solltest du vorher überlegen, ob du Sprachtherapeutin oder Sonderpädagogin werden willst. Die Rahmenbedingungen, Möglichkeiten etc. unterscheiden sich doch.

    Darf ich interessehalber fragen, was deine beruflichen Vorerfahrungen sind, die zu den beiden Förderschwerpunkten führen?

    Die Drittkorrektur ist keine echte Korrektur, solange die Notendifferenz weniger als 4 Notenpunkte beträgt, also eine Differenz von maximal 3NP. Dann wird nämlich einfach nur gemittelt, was meistens der Fall ist. Beträgt die Differenz mehr als 3 Punkte, dann muss der Drittkorrektor entscheiden.

    Ich dachte, ab 3 Notenpunkten Differenz gäbe es eine 'richtige' Drittkorrektur, und nicht erst ab 4?

    Wurde das mal geändert (oder hängt mit beruflichem Gymnasium vs. allgemeinbildendem zusammen) oder habe ich mich da immer geirrt?

    Ich habe zwar eine sehr genaue Vorstellung davon, was Neuromythen definitorisch sind, weiß deshalb aber nicht, welche Definition du tatsächlich zugrundelegst.

    In der Umfrage kommt doch eine Definition:

    Spoiler anzeigen
    Zitat

    Neuromythen sind weitverbreitete, oft vereinfachte oder verzerrte Annahmen über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns und Lernens, die in der öffentlichen Wahrnehmung und in Bildungskontexten häufig zirkulieren. Diese Mythen basieren oft auf missverstandenen oder übertriebenen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft und Psychologie.

    Außerdem werden zu Beginn eine Reihe - vermeintlicher? - Mythen präsentiert.

    eine Genehmigung für die Arbeit an einer Privatschule wird man in der Regel nicht erhalten.

    Mag bei euch so sein; hier gibt es sogar explizit die "Beurlaubung in den Privatschuldienst", die auch direkt mit der Einstellung/Verbeamtung möglich ist.

    Aktuell muss man das „kann“ weitestgehend als rein hypothetisch bestehende Option betrachten (so die aktuelle Auskunft der Bezirksschwerbehindertenvertretung) , da der akute Lehrkräftemangel es in den meisten Schulformen momentan verunmöglicht eine Freigabe des Landes zu erhalten.

    An Ersatzschulen bestimmter Förderschwerpunkte ist diese Form der Einstellung die überwiegende Praxis. Anderenfalls hätten diese Schulen kaum Lehrkräfte, das Land andererseits kaum Schulplätze für die entsprechenden SuS.

    Ich habe starke Höhenangst. Bei 2 Wanderungen in den Bergen (Griechenland bzw. Südtirol) ("am Abgrund entlang") habe ich dies vorher geäußert und bin mit 2 bzw. 3 Schülerinnen und Schülern (es waren mehrere Klassen), denen es genauso ging, mit der Seilbahn bzw. Zahnradbahn zum Ziel gefahren.

    Sorry, falls blöde Frage, aber widersprechen sich nicht gerade Höhenangst und Seilbahn?

    Aber im Ernst: Als Favoriten werden ja aktuell vor allem Parolin, Tagle, Pizzaballa, Erdö, Zuppi, Besungu und Aveline gehandelt.

    Manche Listen halten auch konservativere Kandidaten wie Turkson, Burke, Sarah, Ranjith oder Müller für möglich, was ich aber für sehr unwahrscheinlich halte.

    Manche noch progressivere wie Hollerich.

    Auf manchen Listen finden sich Kardinäle aus Skandinavien oder anderen Diaspora-Regionen, die ich gar nicht kenne.

    Als wahrscheinlicher Papstname gilt Johannes XXIV.

    Was sind eure Tipps/Hoffnungen/Befürchtungen?

    Es wäre fatal, wenn Kinder eine Raute als (besonderes) Quadrat bezeichnen würden, nur weil eine Raute ein Viereck mit vier gleichlangen Seiten ist.

    Abgesehen davon, dass das nicht passiert (siehe auch Beitrag #122), was man wüsste, wenn man als Lehrkraft arbeiten würde: Warum wäre das "fatal"? Dann würde man den Schülern eben erklären, dass es nicht so ist, wenn diese Fehlvorstellung auffallen sollte.

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