Kommt doch auf den Satz an. "Die Schüler, die schon fertig sind, nehmen sich nen Keks" oder "die Schülerinnen, die in der Fensterreihe sitzen, holen sich zuerst einen Malkasten".
Warum nicht: "Wenn du fertig bist, nimmst du dir einen Keks."
Kommt doch auf den Satz an. "Die Schüler, die schon fertig sind, nehmen sich nen Keks" oder "die Schülerinnen, die in der Fensterreihe sitzen, holen sich zuerst einen Malkasten".
Warum nicht: "Wenn du fertig bist, nimmst du dir einen Keks."
Das Bereitstellen von Förderschulen ist die Vorstufe zu Aktion T4.
Man kann und sollte sich durchaus einmal mit der Rolle der Sonderpädagogik, des Sonderschulsystems und der entsprechenden Berufsverbände sowie Interessenvertreter in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen.
Netter Verschreiber
Ich befürchte, das war als Witz gemeint.
Wenn es, wie im obigen Beispiel, Kinder mit festgestelltem Förderbedarf Lernen sind, dann kann es doch aber schon von vorneherein bei der "Bewährung" nicht darum gehen, ob sie die Ziele der allgemeinen Schule erreichen. Wie also muss man sich die angedachte "Bewährung" in diesem Fall vorstellen?
als deutschlehrer muss ich jetzt doch mal deutschlehrerhaft sein: das heißt wörter, nicht worte. so schöne differenzierungen in der sprache sterben leider aus, daher versuche ich, daran zu erinnern. nicht bös gemeint!
Als Lehrer bin ich jetzt auch mal lehrerhaft: Im Deutschen gibt es Groß- und Kleinschreibung. Aber so schöne Differenzierungen in der Sprache sterben leider aus. Daher versuche ich, daran zu erinnern. Nicht bös gemeint!
Wie spiegelt es sich denn wider?
Zum Beispiel die Formulierung, dass die Kinder sich in der Klasse "bewähren" müssten. Bewährung kenne ich aus dem Strafrecht. Müssen sich die Kinder ohne Förderbedarf denn auch bewähren?
Außerdem generell die Behauptung, Kinder mit Förderbedarf würden in der Inklusion die anderen am Lernen hindern und auch selbst nichts lernen. Beides lange widerlegt.
(Disclaimer: Ich arbeite an einer Förderschule und tue das aus Überzeugung und gerne - habe mit dem System also kein Problem und bin kein Inklusionsideologe.)
Eine angemessene Förderung für Kinder mit Förderbedarf zu wollen und die Einsicht, dass man das selbst nicht für alle leisten kann, ist keine Verachtung.
Mit dieser Aussage habe ich auch überhaupt kein Problem.
Plattenspieler dann erklär doch bitte, was dich verwirrt. Oder kriegt dieser Beitrag auch wieder einen verwirrt-Smiley?
Die "Verachtung der Kinder mit Förderbedarf", von der du sprichst, spiegelt sich imho in deinen Beiträgen selbst wider, wenn auch nicht so offen wie bei plattyplus.
Ich steige nicht quer ein, weil ich es besser kann
Kommt aber für mich oft so rüber. Sorry.
Wieso sind denn 12 Stunden 60 % bei euch? Bei uns sind das weniger als 50 %
Anrechnungs-/Ermäßigungsstunden. Ich meine, Susannea kümmer sich u. a. um die IT?
entsprechende Handlungen (dazu gehört übrigens auch der hier gerne empfohlene "Dienst nach Vorschrift") sind unzulässig
Es ist unzulässig, sich an Vorschriften zu halten?
Ich kenne in Niedersachsen nur Gymnasium und die integrierte Gesamtschule (IGS)
Nach dieser Grafik des Niedersächsischen Kultusministeriums gibt es in der Sek. I sechs verschiedene Schulformen.
Bei Unterscheidung IGS und KGS wären es sieben.
Bei Unterscheidung der verschiedenen Förderschultypen noch mehr.
ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um mein Kind nicht auf letztere Schule schicken zu müssen
Warum?
Es gibt doch auch noch Messenger... wir melden per Mail und per Messenger ab.
Kann man verpflichtet werden, Messenger zu nutzen? Wenn, dann nur übers Dienstgerät, nehme ich an?
Mehr als die Hälfte der internationalen Patentanmeldungen kamen im vergangenen Jahr aus Asien.
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Asien. Scheint also logisch für mich.
da die Kirche oder deren Kritik sowieso nicht Unterrichtsgegenstand sein dürfte und damit nicht zur Sprache kommen sollte
Wie kommst du darauf?
"Kirche" ist in meinem Bundesland meines Wissens in allen Jahrgangsstufen ein Thema im Lehrplan und Kritik an der Kirche zumindest in den höheren Klassen auch.
Auch wenn es um Gleichnisse geht, lassen sich Querverbindungen zum Thema Kirche ziehen (müssen natürlich nicht gezogen werden, je nach Lernziel etc.).
Im asiatischen Raum wird nicht "gekuschelt", sondern da wird Leistung gefordert.
Der "asiatische Raum" ist ziemlich groß und umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Länder, in denen sich auch die Bildungsideale und Schulsysteme mitunter sehr unterscheiden.
Also Migrantenkinder werden bei uns definitiv nicht ausgenommen.
Ich meinte nicht insgesamt Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund, sondern nur diejenigen, die noch nicht lange da sind und deshalb die Landessprache noch unzureichend beherrschen.
Wir haben mindestens zweimal jährlich in der Kirche neben unserer Schule ökumenische Gottesdienste für die ganze Schule, an denen Lehrkräfte und SuS aus dem evangelischen und katholischen Unterricht mitwirken, aus dem Islamunterricht, sowie aus dem Ethikunterricht. So oft sind wir weder in der Moschee, noch in der Synagoge, da ist also abgedeckt.
Hm. Aber ein (freiwilliger) Gottesdienstbesuch ist ja etwas anderes als eine Exkursion zu einer Kirche, um das Konzept Kirchengebäude kennenzulernen und seine Funktionen zu verstehen.
das, was die Gesamtkirchen lehren ist nun einmal nicht immer ausschließlich von Toleranz, Akzeptanz und Menschenliebe geprägt
Ich weiß nicht, was du unter "Gesamtkirchen" verstehst, aber für meine Kirche sehe ich das anders.
Oder ... bei PISA wird irgendwas abgefragt, was mit dem realen Leben nicht viel zu tun hat. Ich tippe auf Letzteres.
Siehe Aufgaben im Selbsttest.
Ich frage mich, wer eigentlich überhaupt noch was auf diese PISA-Ergebnisse gibt?!
Irgendwo habe ich gelesen, die PISA-Platzierungen seien schon allein dadurch verzerrt, dass aus Deutschland auch Schüler aus Förderschulen sowie Schüler mit migrationsbedingt noch geringen Sprachkenntnissen teilnähmen, während diese in einigen anderen Ländern ausgenommen wären.
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