Much nervt das Getue, wunder was man nicht alles können müsste um Kindern das Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen.
Was muss man denn deines Erachtens dafür können?
Much nervt das Getue, wunder was man nicht alles können müsste um Kindern das Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen.
Was muss man denn deines Erachtens dafür können?
Ich erinnere dich daran, dass du erst kürzlich mit mir zusammen über die Aussage gestolpert ist, jemand habe "Theologie studiert", die Person aber einfach nur Religion an der Grundschule unterrichtet.
Das stimmt.
Dazu muss ich aber sagen: Hätte die Kollegin geschrieben, sie habe Religion(slehre) studiert, hätte ich darin kein Problem gesehen.
Ich fände es auch absurd, als Grund- oder Sonderschullehrer:in zu sagen, man habe Anglistik, Romanistik, Germanistik, ... studiert. Das sagt - bei uns - auch niemand so; steht so auch nicht in der Studienordnung oder auf dem Examenszeugnis. Wenn jemand sagt, er:sie habe Englisch, Französisch, Deutsch studiert - d'accord.
Tatsächlich ist es jetzt aber bei den MINT-Fächern im Gegensatz zu den Philologien so, dass sich die Bezeichnung für die Wissenschaftsdisziplin nicht vom Schulfach unterscheidet (Mathematik, Physik, Chemie, ...). Vllt. liegt auch hier der springende Punkt in der Kontroverse? Während wir, wenn wir sagen, dass wir Mathematik oder Chemie studiert haben, automatisch an das Schulfach und dessen Vermittlung denken, denkst du als Fachwissenschaftlerin an die Fachwissenschaft. Und aus der Perspektive kann ich dann auch verstehen, wie du darauf kommst, dass unsere Ausdrucksweise überheblich sei.
das sind die Mindestanforderungen, über die ein fertig ausgebildeter Mathematiklehrer der Primarstufe verfügen sollte
Ich würde sagen, darüber sollten auch die "fachfremd" Mathematik in der Primarstufe unterrichtenden Kolleg:innen verfügen.
Ich finde es anmassend zu schreiben man habe "Mathe studiert" obwohl auf dem berufsqualifizierenden Zertifikat mutmasslich sowas wie "Staatsexamen Lehramt Grundschule" steht.
Vermutlich ist das mehr eine terminologische Diskussion als eine inhaltliche, die auch vom jeweils unterschiedlichen eigenen Werdegang abhängt.
Wir haben im Studium damals auch gesagt, ich studiere Fach X und Fach Y, und auch jetzt spricht man mit Kolleg:innen in dieser Form darüber, 'was' man studiert hat, wenn das mal Thema ist.
Dennoch war und ist uns natürlich allen klar, dass das jeweils einer von mehreren Schwerpunkten im Sonderpädagogik-Studium war und wir selbstverständlich keine Physiker:innen, Anglist:innen oder Historiker:innen sind, sondern Sonderpädagog:innen mit einem von mehreren Schwerpunkten in ein oder zwei Fachwissenschaften und -didaktiken.
Ich denke, das ist auch bei den Grundschulkolleg:innen nicht anders und diese pragmatisch-verkürzte Ausdrucksweise im Kolleg:innenkreis (zu dem ich im weiteren Sinne auch das Forum hier zählen würde) hat nichts mit Überheblichkeit oder Anmaßung zu tun.
Matrizenrechnung war da auch noch irgendwo mit drin, Kurvendiskussionen usw.
Das sind doch gymnasiale Themen, nicht universitäre?
Ich lebe in einer lustigen Blase. Ich habe sechs Freundinnen, die alle an der GS arbeiten. 4 von denen haben Lehrer als Ehemänner [...]
Ich gehe davon aus, die Frauen arbeiten Teilzeit, die Männer Vollzeit?
Ähnliches gilt in etlichen Bundesländern für den Begriff 'Sonderpädagoge'.
In welchen Ländern bitte ist 'Sonderpädagoge' eine Amtsbezeichnung?
Ich kenne 'Sonderschullehrer', 'Förderschullehrer', 'Lehrer für Sonderpädagogik', 'Lehrer für sonderpädagogische Förderung', 'Studienrat im Förderschuldienst', 'Förderschulrat' usw.
Aber 'Sonderpädagoge' klingt mir nicht nach einer Amtsbezeichnung und hätte ich noch nie als solche gehört.
Gibt's nicht auch das Pendant des "Berliner Du"?
Wikipedia spricht vom "Münchner Du" bzw. "Kassiererinnen-Du" (https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Sie).
Alles anzeigenDas Fräulein stand am Meere
Das Fräulein stand am Meere
Und seufzte lang und bang,
Es rührte sie so sehre
Der Sonnenuntergang.
Mein Fräulein! sein Sie munter,
Das ist ein altes Stück;
Hier vorne geht sie unter
Und kehrt von hinten zurück.
Ad rem:
Ich kann dir allgemein nur den Eröffnungsbeitrag dieses Threads ans Herz legen:
Anti-Burnout, Reduktion der Arbeitsbelastung, Selbstschutz ... und mehr.
Speziell für eine erste Klasse: möglichst viel ritualisieren. Damit meine ich jetzt nicht nur bestimmte Sprüche oder Lieder, sondern vielmehr, dass die SuS wissen: Was mache ich, wenn
- ich schneller mit einer Aufgabe fertig bin als die anderen,
- ich bei einer Aufgabe nicht weiß, was zu tun ist,
- ich auf die Toilette muss,
- ich mein Mäppchen vergessen habe,
- ...
und nicht jedes Mal nachfragen müssen.
Warum gibst du denn den Blick aufs Meer auf, um nach NRW zu gehen?
Wenn ein neuer Pabst gewählt wird, wird es sicherlich in der Tagesschau erscheinen. Aber nicht, wenn irgendeine kleine Gruppe ein neues Oberhaupt wählt.
1. Soll die Schreibung "Pabst" irgendwie lustig sein?
2. Doch: Wenn die EKD einen neuen Ratsvorsitzenden hat, wird man das auch erfahren.
In D reicht es, bei der Anmeldung das Kreuz bei „keine Teilnahme“ zu setzen.
Das stimmt so pauschal nicht, weil es wieder einmal bundeslandspezifisch ist.
In Ländern, in denen Religionsunterricht ordentliches Lehrfach ist und Ethik nur als "Ersatzfach", formal aber nicht als Wahlalternative, eingerichtet ist, muss man sich selbst vom abmelden (bzw. die Eltern je nach Alter der SuS).
Zu meiner Zeit wurde den sprachbegabten SuS empfohlen, Latein zu wählen.
Das mag allerdings auch den Grund gehabt haben, dass es an meinem Gymnasium die einzige Möglichkeit war, in den sprachlichen Zug zu kommen. Mit Englisch + Französosch war man automatisch im naturwissenschaftlichen Zug, mit Englisch + Latein konnte man noch Französisch dazu wählen.
Das ist heute freilich anders.
Wer mit Deutsch zu kämpfen hat, der wird in Latein erfolgreich sein? Das wage ich zu bezweifeln.
Und in Bezug auf Englisch: Wenn es da an der Aussprache und an Sprechhemmungen liegt, dann mag Latein wohl sinnvoller sein als Französisch, ja. Aber wer in Englisch mit dem Wortschatz und der Grammatik zu kämpfen hat, dem werden diese Bereiche wohl im Lateinischen nicht leichter fallen.
Nicht falsch verstehen: Ich bin prinzipiell dafür, dass jeder Gymnasiast Latein lernen sollte (und am besten auch Griechisch), aber Latein pauschal als sinnvolleres Fach für sprachlich schwächere SuS zu empfehlen, halte ich für einen Fehlschluss.
Bibelwissenschaft war im Theologiestudium mein Steckenpferd
Im GHS-Lehramt (auch nat. bei RS und Sopäd.) wird Bibelexegese anhand deutscher Übersetzungen betrieben; das kann man nicht wirklich ernst nehmen imho, sorry.
Grundsätzlich muss man sagen, dass das NT das AT sozusagen relativiert und ein anderes Gottesbild vermittelt.
Durch das NT wurde das Gottesbild revidiert (weg vom strafenden zum liebenden/ erlösenden Gott).
Auch hier würde ich deutlich widersprechen und eine solche Äußerung eher dem Markionismus zuordnen wollen.
Der neue Bund (das NT) erfüllt oder vollendet den ersten Bund (AT), aber er relativiert ihn nicht und ändert nichts an den Eigenschaften Gottes.
Davor handelte es sich eigentlich um Henotheismus
Würde man nicht eher von Monolatrie sprechen?
Die Erde / Das Universum kann durchaus wissenschaftlich erklärt sein. Es kann einen Urknall gegeben haben
Die Urknalltheorie stammt übrigens von einem katholischen Priester (Georges Lemaître).
Ich habe das aus meinem Lehrplan abgeschrieben!!! S. 29 unter "Denkanstöße"
Was für einen Lehrplan meinst du genau? Kannst du verlinken?
Werbung