Sagt ihr hier gerade, dass es manchmal keine Vorgaben für Kompetenzziele oder wenigstens Inhalte einzelner Fächer gibt? Oder zumindest gab?
Beiträge von Sissymaus
-
-
Da muss man aber auch dazu sagen, dass solche Projektarbeiten in Klassen wie der "Berufseinstiegsschule" in NDS oder der "Ausbildungsvorbereitung" in NRW kaum möglich sind.
Das ist natürlich richtig!
-
Das ist echt krass differenziert, muss ich gerade mal anerkennen, von Lernbehinderung bis Gymnasium im Grunde genommen?
Wir sind Schule des "gemeinsamen Lernens" und haben auch SuS mit geistige Behinderung dabei. Die sitzen dann neben dem, der das Gymnasium bis Klasse 9 ohne Abschluss geschafft hat. Danach geht man dann in die Fachschule mit Bachelor-Niveau. Das ist das schöne an der Berufsbildung. Langweilig wird's nie.
Nix zu tun im Unterricht: Hab ich sehr oft. Meine Lernsituationen sind immer projektartig mit einem großen Anteil an Eigenleitungen der SuS. Sie erfordern viel Vorarbeit, aber im Unterricht hab ich dann (außer gelegentliche Rückfragen) kaum was zu tun und erledige dann alles mögliche: Mails schreiben, Papierkram, Konzepte und und und...
-
chemikus08 und CDL Danke für die Aufklärung. Hab wieder dazugelernt.
-
Das ist sachlich - sorry - schlicht falsch. Eine Übertragung ist bei gemeinsamen Aufenthalt in einem geschlosenem Raum auch bei völliger Symptomfreiheit und Tragen einer Maske über Aerosole selbstverständlich möglich
Meine Ausführungen beziehen sich auf geltendes Recht. Und da müsstest Du nicht mal mehr Maske tragen. Wenn keiner mehr mit ansteckenden Krankheiten irgendwo hin dürfte, wären die Strassen leer. Alle Arten von Erkältungen, Herpes-Viren in ihrer vielfältigen Art, Bindehautentzündung und und und. Das Leben ist voller Risiken und sich mit was anzustecken, ist eine davon.
-
Was heißt denn „Gleichstellung“ in diesem Zusammenhang?
An die/den TE: alles Gute für dich. Kann nicht viel beitragen außer: achte auf deine Gesundheit!
-
Lehrkräfte sind halt gut darin, sich unnötige Arbeit zu machen.
Es hat ja einen Grund, wieso es Beispiellehrpläne zum editieren gibt. Es gibt massig Schulen, die wirklcih eigene machen.
Lehrpläne machen wir nicht, aber eigene Lernsituationen. Bayern zB macht das für seine Lehrkräfte mit dem ISB. Das ist sowas wie Qualis. Die veröffentlichen aber nur best practice Beispiele von Lehrkräften. Ich muss auch wieder eine einreichen. Das ISB macht die wirklich selbst und veröffentlicht die dann.
-
Und man fragt sich immer wieder, warum die Konzepte, die man ergoogelt, nicht einfach von oben zum Anpassen kommen.

So ist es. Das wäre das beste. Von nrw hab ich aber nichts gefunden.
-
Ob ein Inklusionskonzept eine halbe Seite oder 20 Seiten lang ist, entscheidest du gemäß deiner Arbeitszeit.
So ist es. Wir mussten ein Leistungsbewertungskonzept für distanzunterricht schreiben. Google findet ein tolles aus Thüringen. Genommen und an meine Situation angepasst. Eine Stunde Arbeit.
So mache ich es mit ganz vielen Dingen. Vor allem, wenn viel Papier produziert werden muss.
-
Bei uns waren die Konferenzen während Corona super. So kurz wie irgend möglich und alles, was schriftlich zu vermitteln war, kam per Mail. Jetzt zieht sich alles wieder in die Länge. Wenn man wenigstens mal richtig diskutieren würde, aber das ist es nicht. Es wird nur alles endlos durchgekaut und wie ich sehe, ist das nicht nur bei uns so.
Ist in meinem Bereich immer so! Konferenzen gibts nur, wenn wirklich was gearbeitet werden oder abgestimmt werden muss. Für reine Info schreibe ich ne Mail.
Allerdings kamen da auch schon Beschwerden: So viel Mails, wer soll die alle lesen?
Naja, irgendwie müssen Informationen weitergegeben werden. Man sieht auch deutlich: Diejenigen, die in Konferenzen mit dem Handy zocken sind auch die, die Infos nicht lesen. Nur nachher im Beschweren sind sie wirklich gut! Mir ists mittlerweile auch egal: Viele wünschen sich Transparenz, also informiere ich alle. Wer das dann nicht liest, dem kann ich dann auch nicht mehr helfen. Dafür will ich jedenfalls keine Konferenz mit Anfahrts- oder Wartezeiten für alle haben. Die Leute wollen diese Infos teilweise anscheinend nicht, egal, wie sie diese bekommen.
-
Es hat damit zu tun, dass es eben wie hier sehr deutlich wird von den konkreten Umständen der jeweiligen Tätigkeit abhängt.
Ich verstehe den Zusammenhang immernoch nicht. Das betrifft ja auch alle anderen Lehrkräfte. Auch die haben diesen Vorteil der Ferien und den Nachteil der unflexibilität. Hier geht’s doch um Funktionsstelleninhaber und deren Arbeitszeit.
-
Hier sollte fairerweise ergänzt werden, dass man in der Behörde wie alle Nicht-Lehrkräfte den Nachteil hat, dass man seine Kinder nicht automatisch in den Ferien betreut hat und dass man bis auf die 30 Tage Urlaubsanspruch dann eben in allen anderen Wochen Dienst schieben muss.
Das ist richtig, aber was hat das damit zu tun, dass wir alle die gleichen Beamten sind?
-
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es das "schriftlich" gibt.
Eben. Und schon ist man auf der sicheren Seite.
-
Eulennest
-
Unsere Schulleitung (Bez. Köln) behauptet, dass Köln es uns untersage, Dienstbesprechungen etc. online durchzuführen. Da hat es im letzen Schuljahr richtig Ärger gegeben weil einige Kollegen nach Hause mussten die eigenen Kinder betreuen und sich NICHT von zu Hause aus dazuschlagen durften da es verboten sei. Tja. Sie haben dann eine Konferenzbefreiung von der Schulleitung erhalten. Schon skurril.
Das würd ich mir schriftlich geben lassen
EDIT: Ich frage immer: Wo kann ich das nachlesen? Ich möchte dazulernen.
-
Mit der Beförderung ist nicht die Arbeitszeit gestiegen sondern die Verantwortung. Mein Argument ist immer, dass Dezernenten in der Bezirksregierung A16 eine Arbeitszeiterfassung haben. Ab 41 Std wird das Konto aufgefüllt und fröhlich abgefeiert. Genauso wie bei Behördenmitarbeitenden, die Beamte sind. Warum sollte das für mich als Beamtin nicht gelten? Wo steht, dass ich mehr arbeiten muss? Muss dann auch der A14er mehr als der A13er arbeiten?
Ich frage bei jeder neuen Aufgabe: Und was soll ich dafür liegen lassen?
-
Was hast du erwartet, dass sich alle freuen, dass du riskierst sie anzustecken?
Bei uns hätten wir wohl auch ziemlich deutlich gesagt, dass wir das völlig daneben finden.
Hier kommt jemand mit ffp2 Maske zur Arbeit. Das ist ausreichend, insbesondere wenn derjenige keine Symptome hat. Aber bei dir werden ja auch Schüler angegangen, wenn sie ihre Rechte einfordern oder wenn sie sich nicht nackt vor Lehrpersonal zeigen wollen.
Schade Toastie dass du dir sowas anhören musstest. Damit weißt du ja auch fürs nächste Mal Bescheid, dass du dich dann krank meldest.
-
Unsere SL behauptet weiterhin steif und fest, dass online nichts möglich sei. Wir sind bei jeder DB, bei jeder Konferenz/Besprechung/was auch immer in Präsenz vor Ort. Es nervt so sehr.
Seid ihr nicht auch von der Brücken-Problematik betroffen?
Ich halte das für eine Verschwendung von zeitlichen Ressourcen und damit ziemlich dämlich von der SL. Man kann seine Arbeitszeit nur einmal verbrauchen. Wenn für solche Besprechungen Leute extra anreisen müssen, geht die Fahrtzeit (die an BKs ja teilweise erheblich sind!) von der Wochenarbeitszeit ab.
-
Kleine Verständnisfrage: Warum kam der shitstorm? Wegen der Maske oder weil du Corona-Positiv zur Arbeit gekommen bist?
-
Es gibt auch misstrauische SL, die denken, online ist man nur so halb präsent

Wie naiv sind die denn? In Konferenzen wird korrigiert und Candy Crush gespielt.
Ehrlich: Wen die Sache interessiert und wenn Konferenzen auch wirklich so gestaltet sind, dass man mitwirkt, der ist dann auch dabei. In den anderen Fällen verstehe ich auch das gedankliche abschweifen. Es gibt wirklich ganz schreckliche Konferenzen.
Werbung