Beiträge von Sissymaus

    Würde die Umfrage heißen:" Anforderungen von Lehrkräften an Klassenfahrten-Reiseveranstalter", wäre es eindeutiger.

    Ich habe aber die Vermutung, dass du hier nicht viele Antworten erhalten wirst. Ich kenne überhaupt keine Lehrkraft, die Klassenfahrten über Reiseveranstalter laufen lässt.


    Trotzdem viel Erfolg.

    Unsere Ski-Fahrten laufen immer über Veranstalter. Ansonsten wäre das nicht bezahlbar.

    Dienstliche Beurteilung durch SL: Bei mir wars ein UB, diverse Beobachtungen von Konferenzen, die ich geleitet habe oder von Gremien, in denen ich mitgewirkt hab. Dazu noch ein Gespräch.

    Revisionstag: Wir haben einen vorgeschlagen, der es dann auch wurde. An diesem Tag musste ich einen UB zeigen, dann eine Beratung eines Kollegen zu einem Thema, das bereits mit der zukünftigen Stelle zu tun hat und eine Konferenz leiten. Alle 3 Punkte werden auch reflektiert. Als letztes ein Kolloquium. Da kam dann querbeet alles vor, was so in meinem Bereich wichtig ist.

    Frag doch mal Deine SL? Mir hat meine sehr gut erläutert, was so zu tun ist.

    Sie brauchte in der mündlichen Prüfung nur noch einen Punkt ... Andere S*S waren ehrlich und sind durchgefallen.

    Das ist leider manchmal so. Es geht selten für alle gerecht aus. So viele SuS, die still und zurückhaltend sind, werden schlechter als extrovertierte Blender bewertet.

    Das Ministerium schwafelt immer von anderen Prüfungsformaten, aber Tatsache ist, dass die da oben verantwortlich sind. Wenn die Vorgaben lauten, dass wir die S*S auf die Abitur-Prüfungsformate und -Bedingungen vorbereiten sollen, dann hilft es uns gar nicht, wenn wir andere Leistungskontrollformate anwenden.

    Ich würde mich da nicht aufreiben. Wenn die Vorgaben eben so sind, wie sie sind, dann bestehen eben auch SuS, die es in anderen Situationen nicht geschafft hätten.

    Allerdings würde ich an Deiner Stelle auch einfach mal dazu entscheiden und trauen, bestimmte Situationen als Täuschung zu bewerten. Wenn sich dann durch SuS/Eltern beschwert wird, dann kann man immer noch die Leitungen einbeziehen, aber wenn ich überzeugt bin, dass hier eine Täuschung vorliegt, dann bewerte ich auch entsprechend.

    Wird das dann einkassiert, dann ist für mich jedenfalls die Devise: So what? Denn ich muss noch einige Jahre im Job durchhalten. Mir gefällt so vieles im Schulsystem nicht, da ist diese Situation noch die harmloseste. Sicher wurdest Du schon oft betuppt, ohne, dass es Dir aufgefallen ist.

    Der Wohnort ist in so gut wie allen Beamtenberufen in NRW doch ziemlich frei wählbar, hier von einer Benachteiligung in teuren Gegenden zu sprechen ist einfach kindisch.

    Nein. Das ist nicht kindisch. Das Argument, dass nur Personen mit Kindern höhere Wohnkosten haben, ist kindisch. Und genau daran stören sich Menschen, die von den Zuschlägen nicht profitieren. Dass man in Köln kaum noch wohnen kann, dürfte sich mittlerweile auch bis Düsseldorf rumgesprochen haben. Und da sind kleine Wohnungen noch überproportional teurer als große, wenn man sie mal in den qm-Preis umrechnet.

    Und es haben Dich nun auch schon mehrere hier gefragt: An welcher Stelle konnte ich als Beamtin auf diese Zuschläge Einfluss nehmen? Du scheinst über Insiderwissen zu verfügen. Lass uns teilhaben, damit wir beim nächsten Mal auch für den Rest der Beamten etwas rausholen können.

    Es gibt in Deutschland vergleichsweise wenig direktdemokratische Einflussmöglichkeiten, daher können Bürger (m/w/d) zwar nicht direkt über die Finanzierungsformen von Beamten (m/w/d) abstimmen, aber sie haben zumindest die Möglichkeit, bei Landtagswahlen diesen Posten als entscheidendes Kriterium für ihre Wahl anzusetzen, um wiederum Partei oder Parteienvertreter (m/w/d) zu wählen, die eine möglichst ähnliche Position zum Thema Finanzierungsformen von Beamten (m/w/d) vertreten wie man selbst.

    Dazu gilt es natürlich, im Vorfeld die Wahlprogramme der Parteien zu studieren und zu schauen, welche Partei eine möglichst ähnliche Position zu diesem Thema vertritt.

    Ist Deine Antwort ernst gemeint?

    Die Beamten in NRW haben es halt auch echt übertrieben mit den gierigen und völlig abgedrehten Kinderzuschlägen.

    Ach. Haben die Beamten das selbst entschieden? Ich wurde da nicht gefragt.
    Und obwohl ich durch das Forum hier immer relativ gut informiert bin, hab ich das erst durch meine Abrechnung mitbekommen.

    Ja, das geht. Wie chilipaprika nur sagte, wird es schwieriger, da an der aufnehmenden Schule eine A14-Stelle frei sein muss.

    Ansonsten: Bewerben auf eine Funktionsstelle. Auch damit kommt man weg von der Schule und zwar sehr viel schneller. Die Stelle muss man natürlich auch wollen. Weiß nicht, welche Möglichkeiten an der Gesamtschule so vorhanden sind. Falls Du auch SEKII bist, könntest Du Dich auch an einem BK bewerben, wenn Deine Fächer dort vorhanden sind. Das ist mit Mathe/Info immer der Fall, mit Physik, Bio und Chemie etwas seltener.

    Da ich keine Stunden abgeben kann, habe ich mit meiner Schulleitung vereinbart, erst im kommenden Schuljahr 0,5 Entlastungsstunden zu bekommen.

    Das war ungeschickt. Jeder kann Stunden abgeben, keiner ist unersetzlich. Meine Erfahrungen im Schuldienst haben mir gezeigt, dass man auf solche Dinge bestehen muss und zwar ohne Zeitverzug, ansonsten sieht man womöglich in die Röhre. Und warum nur 0,5? Und warum nicht im nächsten SJ dann 3,5?

    Wahrscheinlich sind diese Stunden nicht bedarfserhöhend, so dass Deine SL die aus dem Entlastungsstunden-Deputat nehmen muss. Darauf muss man wirklich bestehen, wenn die SL das nicht sofort umsetzt. bereits seit vielen Jahren bekannte Information ausfallen?

    In der Berechnung, wie viele SuS man besucht, sind aber Feiertage etc. nicht eingerechnet, so dass ich (wie andere KuK Stress bekommen, wenn mal ein Montag keine Besuche gemacht werden können (

    Ja, das ist in der Tat so. Das ist ein Minusgeschäft und ein Grund, warum ich meine Tätigkeit an der BR aufgegeben habe. Da es sich bei der Tätigkeit in der Regel um ein höherrangiges Dienstgeschäft handelt, müsstest Du Deine SL um eine Entlastung bitten bzw. dass sie dich aus dem Unterricht umplant.

    Ich arbeite TZ und bin trotz TZ-Konzept trotzdem permanent an meinen freien Tagen in der Schule:

    Was steht denn dann in dem Konzept, wenn es Dich da so benachteiligt? Klingt, als müsste das angepasst werden. Am besten einen Antrag in der LK stellen.

    Frauen- und Männerabende kenne ich auch. Ehrlich: ich will meine Mann nicht immer dabei haben. Und er mich auch nicht. Wir fahren auch jeder mit Freunden übers Wochenende weg. Er sogar mit seinen Freunden in den Urlaub.
    Völlig ok für mich. Ich hab ja noch mein eigenes Leben und meinen eigenen Freundeskreis. Ist mir auch wichtig, weil es ja auch mal sein kann, dass der Mann doof wird und wir uns trennen. Oder dass er mich doof findet und sich trennt. Dann will ich nicht noch zusätzlich ohne Freundeskreis da stehen.

    Was ich auch kenne: dass sich die Geschlechter auf Partys für eine gewisse Zeit trennen. Und in der älteren Verwandtschaft meines Mannes gibt’s wirklich 2 Tische. Die dann sogar in 2 verschiedenen Räumen stehen. Ich kannte das gar nicht und es war mir völlig fremd, aber das ist wirklich das Dorf. Da sind auch alte Rollenbilder extrem ausgeprägt.
    Furchtbar.

    Na ja, die Landesregierung wird schlau genug sein, sich dazu etwas kreatives auszudenken. Da mache ich mir keine Sorgen. Die können doch einfach sagen, dass eine Unterrichtsstunde am Gymnasium mehr Wertigkeit besitzt, als an einer Hauptschule. Dann ist das halt der Goldstandard-Unterrichtet vs. Discounter-Unterrichtet. 😂 Das wird natürlich mit dem Gesetz der partiell angerechneten Lehrleistung umgesetzt. Außerdem wird auch versprochen, dass die Unterschiede, sobald sich die Haushaltslage bessert, auf jeden Fall bald aufgehoben werden.😉🙈

    Ich meine etwas anders: Eigentlich ist es doch egal, welche Schulart. Beide arbeiten dann sehr viel mehr als die 46 Stunden (Gym, BK), die man zum herausarbeiten der Ferien arbeiten müsste. Für die andere Pflichtstundenzahl hab ich es nicht ausgerechnet.

    Für die Quereinsteiger: Hier gilt es in den letzten Dienstjahren mit spitzem Blei zu rechnen. Es kann der Fall eintreten, dass man wegen der möglichen Überversorgung ohne finanzielle Einbußen früher in den Ruhestand eintreten kann.

    Das ist mein Plan. Ich muss mal den Break-Even-Point ausrechnen.

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