Beiträge von Sissymaus

    Ich dachte immer, es gäbe kein Erdkunde am BK? Unterrichtet der Mensch dann nur Sport?

    Also, mit Erdkunde kann das BK in der Tat wenig anfangen. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass die Bewerbung überhaupt zugelassen wird. Manchmal steht auch dabei, dass man Fächer/berufliche Richtungen haben muss, die an diesem BK unterrichtet werden.

    Was nützt einem jemand, der die berufliche Richtig Maschinenbau hat, wenn das BK ein rein kaufmännisches BK ist.

    Quittengelee , darf ich fragen, warum du deinen Beitrag gelöscht hast? Ich fand, dass du mein Problem gut auf den Punkt gebracht hast, dass es sich wie eine doppelte Benachteiligung anfühlt, wenn ich neben der Belastung aufgrund dieses Vorfalls auch noch nicht verbeamtet werde in Folge dessen.

    In diesem Fall würde ich den Klageweg beschreiten. Mein Rechtsverständnis sagt mir, dass die BG dann für den entgangenen Nettobetrag einstehen muss.

    Ein Jahreskalender sollte heutzutage doch eine Selbstverständlichkeit sein. Wir haben den Entwurf für kommendes Jahr bereits vorliegen. Kurz vor den Sommerferien steht er dann fest und alle wissen, wann welche Konferenz ist. Natürlich kommen da auch hier und da mal welche zu, aber die Meisten stehen fest.

    Außerdem starten wir unsere Konferenzen nie vor 14 Uhr, da kein Unterricht ausfallen sollte. 12/13 Uhr gibts nur, wenn alle Zeit haben. Und wenn ich da einen Arzttermin habe und es nicht schaffen kann, dann fehle ich eben mal.

    Also mir gefällt das natürlich nicht, aber ich stimme dasHiggs zu! Die Lehrer machen unter den Beamten einen zu klein Teil aus. Da wird's maximal mal zeitliche Zuschläge für Mangelfächer oder ländliche Regionen geben, aber das wars dann.

    Nein, ihr seid tatsächlich nicht bei Erasmus Plus, aber auf die Schnelle habe ich "euer" Pendant gefunden: Schweizer Programm zu Erasmus+ | Movetia

    Bei Erasmus+ gibt es im Sinne von Scaffolding und Lehrermobilität die Möglichkeit, für eine Woche (zum Beispiel) woandershin zu gehen und zu lernen. Also quasi wirklich wie ein Schüleraustausch, weil man irgendwann auch selbst jemanden empfängt. Nur in viel cooler, weil es oft mit 3-4 Partner*innen ist, so dass über einen Zeitraum von 2 Jahren 3-4 Treffen im jeweils anderen Land stattfinden, und an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet wird (zum Beispiel "Einsatz digitaler Mittel", "Naturschutzthema in den Naturwissenschaften", "Demokratieerziehung in Europa"...)

    Genau. Ich war schon in Finnland und in den Niederlanden. Da fahre ich in einem Monat auch wieder hin.

    Schweiz ist nicht dabei? Schade. Da Norwegen meines Wissens dabei ist, hatte ich Ähnliches für die Schweiz erhofft. Hätte mich gern mit antimon getroffen :tanz:

    Ich freue mich auch immer, wenn Klassen mich fragen, wie es mir geht. Ich frage zB immer: Wie geht es Euch, wie gehts im Betrieb, was habt ihr am Wochenende gemacht? Und es interessiert mich wirklich: Ob sie heute konzentriert sind oder schlechte Erlebnisse hatten und deswegen heute nicht gut arbeiten können und und und. Die Schüler haben mich nur 2-4 Stunden pro Woche, also habe ich wenig Anteil an ihrer Woche, daher interessiert mich immer, was bei ihnen grad los ist.

    Manche Klassen fragen ersthaft interessiert zurück und dann plaudern wir ein bißchen. In diesen Klassen ist die Leistung aller besonders gut, da die Stimmung einfach passt.

    Ich versuche mich auch immer zu bedanken. Neulich noch extra bei einer Praxis vorbeigefahren, die einen Nottermin eingeschoben hat, ohne dass meine Tochter da Patientin war. Gottseidank, denn sie musste sofort ins Krankenhaus. Ich bin später vorbeigefahren und habe mich bedankt. Darüber haben sie sich sehr gefreut. Ich bedanke mich auch beim Einkaufen, beim Arzt, im Taxi....

    ABER: Ich erwarte es nicht von meinen Schülern oder Kollegen, denn ich weiß, dass es nicht alle machen und möchte mir die Enttäuschung sparen. Wenn ein Danke kommt: Umso besser. Und natürlich wäre es wünschenswert, wenn man sich bedankt oder auch mal ernsthaft interessiert fragt: "Wie gehts Dir?" Aber das ist hier in der Gegend nicht besonders verbreitet, daher erwarte ich es nicht.

    Der Preis, den meine Familie und ich für diese Ausbildung bezahlt haben, ist zu groß. Vielleicht ist es in ein paar Jahren anders. Aber momentan ist das mein Statement dazu. Ich stehe kurz vor der Scheidung - mein Mann hat keine Lust mehr eine Frau zu "haben", die faktisch nur am Schreibtisch sitzt und jedes Jahr sagt, dass es besser wird. Es wird aber nicht besser. Welcher Job ist das wert? Der jetzige wohl kaum.

    Nein. Auch da gebe ich Dir Recht. Hier haben aber so viele Dir schon geraten, Dich zu professionalisieren, Distanz zu bewahren, Emotionen rauszunehmen. Es geht doch nicht jeder hier am Stock. Ich habe Quereinstieg gemacht mit 1-jährigem Sohn und 12-jähriger Tochter und Mann wochenlang im Ausland. Ich weiß also auch, was das für einen Stress bedeutet. Aber danach muss man zusehen, dass man aus der Spirale rausfindet. Nur hab ich bei Dir immer das Gefühl, dass Du keinen Ratschlag annehmen willst, sondern nach Gegenargumenten suchst, warum das jetzt nicht geht oder doof ist oder der Tippgeber keine Ahnung hat. Irgendwann muss man sich fragen, ob man nicht selbst der Geisterfahrer ist.

    Nur wegen der Ferien die Ehe aufs Spiel setzen? Du hast gewechselt wegen der Familie, die nun leidet? Da stimmt doch etwas nicht.

    Und wenn der Job wirklich nichts für Dich ist, weil Du Dich zB nicht abgrenzen kannst, dann ist das eben so. Du warst nicht die Erste. Dann sollte man sich das aber lieber eher als später eingestehen und die Reißleine ziehen. Am Ende hast Du eine kaputte Ehe und ein frustriertes Kind und bist womöglich krank.

    Davor die Woche konnte sie das Portfolio nicht einstellen, weil...Davor konnte sie nicht für den Test lernen weil.

    Wunderbar! Gleich 2 Mal ne 6.

    Ich will hier nicht zu weit ausholen - aber mit mir ist man auch nicht gerade zimperlich an der Schule umgegangen. Mich fragt auch keiner mal, wie es mir geht. Ich habe heute morgen vor der Schule gebrochen (bin aber hin, weil eine wichtige Besprechung war), nächste Woche sind die Abiklausuren und dann die Fachabiklausuren. Ich bin fast in allen Aufsichten eingeteilt, diese Woche sind 2 außerordentliche Konferenzen mittags, für die ich jeweils eine Betreuung für mein Kind organisieren muss. Ich habe gefühlt ständig Streit mit meinem Partner, der mich inzwischen nervt, die Joboffer, die ich noch habe, anzunehmen. Und ich tue es nur nicht, weil ich schon so viel in das System Schule investiert habe. Und weil es auch etliche Lerner gibt und gab, die sich bei mir schon bedankt haben - für eine suizidale Lernerin habe ich eine Notunterkunft besorgt, nach Gesprächen mit den Eltern einer anderen Lernerin macht diese nun doch ihr Abi, weil ihre Eltern wieder an sie glauben. Und für eine Lernerin habe ich durch meine Nochkontakte in die Wirtschaft einen neuen Ausbildungsbetrieb gefunden. Aber ich bin sehr sehr müde geworden...

    Mehrere Dinge, die Du hier auflistest, sind nicht Dein Job! Fokussiere Dich auf Deinen Kernjob: Unterrichten und alles, was dazu gehört. Es ist nicht Dein Job, Unterkünfte oder Ausbildungsbetriebe zu finden. Insbesondere nicht zu Beginn Deines Lehrerdaseins, da hat man andere Baustellen.

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