Ich hasse viel mehr die Frage / Aussage nach dem 'Ich bin Lehrer' - Grundschule oder wo?
Als wäre weiblich immer nur Grundschule ....
Wenn ich dann BK + Fächer nenne, kommt meist nur ein Oh.
Oh, das könnte ich nicht.
Höre ich auch oft.
Ich hasse viel mehr die Frage / Aussage nach dem 'Ich bin Lehrer' - Grundschule oder wo?
Als wäre weiblich immer nur Grundschule ....
Wenn ich dann BK + Fächer nenne, kommt meist nur ein Oh.
Oh, das könnte ich nicht.
Höre ich auch oft.
Warum sollte ich mir was ausdenken? Ich bin Berufsschullehrerin.
Meinst du jetzt sowas wie Lerncoach?
Bitte nicht!
Volle Zustimmung.
Es gibt aber Kolleginnen (kein Gendern, das sind nach meiner Erfahrung leider wirklich ausschließlich Frauen), die ihre Teilzeit dazu verwenden, richtig schön ausgiebige Projekte für die Schule zu starten.
Das fällt für mich in die Kategorie Dummheit.
An eurer Schule ist eine Vier-Tage-Woche aufgrund fehlender Abendangebote nicht möglich bei Vollzeit, oder? Ich glaube das hattest du mal erwähnt.
Ist bei uns völlig üblich. Auch wenn jemand nicht im Abendunterricht ist. Fast alle KuK, die es wollen, haben den freien Tag.
Oh...was habt ihr denn vorher gemacht?
Wahrscheinlich Gymnastik.
OT:
Ich bin immer geneigt sowas auf dem Weihnachtsmarkt oder so zu kaufen. Coole Idee, das selbst zu machen, da kam ich irgendwie bisher nicht drauf.
Musst Du wirklich mal machen. Ist supereinfach und man kann nach eigenem Geschmack alles mögliche drauf werfen. Für meine Schwägerin muss es Chili sein. ![]()
EDIT: Jetzt lese ich erst die Beschreibung dazu. Ne, das geht schneller. Einfach die Kuvertüre (dunkel/hell immer abwechselnd) in ihre großen Stücke brechen, aufs Backblech mit etwas Abstand und bei max. 40/50 Grad schmelzen. Anschließend mit ner Gabel vermischen und Kram draufhelfen. Fest werden lassen und in Stücke brechen.
EDIT 2: https://www.familienkost.de/rezept_bruchsc…e-backofen.html
So gehts auch.
Der Ausgangsbeitrag ist übrigens wieder ein schönes Beispiel für die Erwartungshaltungen in Sachen Familienmodelle.
Er "hat ja ein Partnerin, die dann böse wird". Wenn die Frau weniger arbeiten will, hat der Mann das einfach zu akzeptieren.
Mein Mann kann auch gern reduzieren. Hätte ich nichts dagegen. Will er aber nicht. Seine Erziehung hat ihn zum "Versorger" gemacht und die Gesellschaft trägt ihr übriges dazu. Dass es anders schöner wäre: Da bin ich bei Dir. Ist aber hier nicht Thema.Hier gehts doch um Teilzeit wegen zu viel Arbeit. Der TE kann sich selbst überlegen, ob er das so akzeptiert oder darüber mit seiner Frau diskutiert.
Schoko-Bruch https://www.oetker.de/rezepte/r/bruchschokolade-weihnachten
Geht schnell, weil man ganze Bleche auf einmal zubereiten kann.
Dazu einen kleinen Nikolaus.
EDIT: https://www.familienkost.de/rezept_bruchsc…e-backofen.html
So gehts schneller.
Oder gebrannte Mandeln:https://www.oetker.de/rezepte/r/gebrannte-mandeln
Adventskranz to go https://4.bp.blogspot.com/-X8HkeOPRQbs/U…00/DSC_2744.JPG
Oder 15 Minuten Weihnachten: eine Butterbrottüte mit Teelicht, Teebeutel, einem gedruckten Weihnachtsgedicht und einigen Plätzchen als "Auszeit" https://diycarinchen.de/2019/12/diy-15…zu-weihnachten/
Meiner Meinung nach ist es völlig unsinnig, an Schule wegen zu hoher Belastung in Teilzeit zu arbeiten. Dann eher so: Abgrenzen vom Job durch konsequentes Aufhören bei Erreichen der bezahlten Arbeitszeit, Vorbereitung Unterricht/Klassenarbeiten optimieren, Ablehnen/Abgeben von Zusatzaufgaben, nach Buch unterrichten, Wochenenden konsequent frei machen, Überlastungsanzeige stellen...
Sicher kommen noch mehr Tipps hier zusammen. Der Dienstherr bürdet uns das alles auf, also passe ich meine Arbeit diesem an. Wäre doch in der freien Wirtschaft nicht anders. Da arbeitet man, bis das Soll am Tag erfüllt ist, auch wenn noch nicht alles fertig ist. Dann gibts die Klassenarbeit eben später zurück. Und der Unterricht besteht aus: Buch auf, Aufgabe 1-4.
Ich hab einen Dienstlaptop mit Admin-Rechten. Auf diesem läuft sogar mein 3D-CAD, wenn auch nicht mit sehr großen Baugruppen. für den Alltag reichts aber. Wir durften vorher sagen, was wir haben wollen.
Die Laptops sind mit 13 Zoll auch ok für den Transport und lassen sich drahtlos mit dem Beamer im Klassenraum verbinden.
Das in Verbindung mit office 365 ist für mich perfekt zum arbeiten.
Ich nutze privat gern Apple, aber für die Schule würde es mir nichts bringen. Maximal als Bonus-Gerät für Notizen o. ä.
Das erste Dienstgerät hab ich übrigens auch wieder zurückgegeben. Es war mir wichtig ein Signal zu geben: gebt mir was vernünftiges oder behaltet es.
Grundsätzlich finde ich auch, dass man mit Kind seinen Kram so organisiert haben muss, dass der Job erfüllt werden kann. Auch im Lehrerberuf gibts Zeiten nach 14 Uhr. Hier ist jedoch ein Sonderfall, denn die übliche Betreuung fällt aus (Nachbarin). Da kann man doch auch mal Rücksicht drauf nehmen. Darf nur nicht öfter vorkommen. Aktuell gibts ja auch öfter KiTa-Schließungen wegen Personalmangel. Was will man da den Eltern sagen? Su bist fristgerecht eingeladen worden, also sieh zu? Geht in dem Fall ja auch nicht.
Ich hatte damals ein großes Netzwerk aus sehr vielen verschiedenen Personen (Freunde, Freunde der Kinder, Nachbarn, Oma...), da solche Situationen doch öfter vorkommen. Ich hab jedoch auch Vollzeit gearbeitet. Und ob jemand sein Kind alleine lassen will/kann, hat hier meiner Meinung nach keiner zu beurteilen. Keiner Kennt das Kind und die Umstände.
Meine Große hätte ich allein gelassen, den Kleinen auf keine Fall!
Da freue ich mich über meine Schule. Sitzungen/Konferenzen über Teams haben sich tatsächlich sehr durchgesetzt.
Ich bin in diesem Fall (leider?) ein hoffnungsloser Romantiker. Meine Frau und ich gehören zusammen - für immer (das empfindet sie genauso.) Das kann man nicht erklären. Diese Liebe ist Schicksal. Insofern stellt sich uns die Frage nicht, auch wenn es meine Frau grundsätzlich irgendwo wurmt, aus ihrer Wahrnehmung heraus kaum Pension zu bekommen.
Ist doch vollkommen ok. Früher war ich nicht anders. Mittlerweile bin ich einfach anders gestrickt. Liegt auch daran, dass wir schon Situationen hatten, die fast eine Trennung bedeutet haben. Wir haben jedoch daran gearbeitet und uns zusammengerauft. Hätte aber auch anders ausgehen können.
Grundsätzlich möchte ich auch bis ins Alter mit diesem Mann zusammenbleiben. Wir haben viele gemeinsame Ideen von Urlaub, Freizeit, aber auch genug Unterschiede etc. Deswegen würde ich gern den Rest meines Lebens mit ihm teilen. Leider können sich Menschen verändern, so dass diese Garantie für mich einfach nicht da ist.
Auf der anderen Seite wurde eine Freundin mit einer anderen Teilzeitmama zusammen auf eine gemeinsame geteilte Führungsposition gesetzt. Und die Firma macht da gaaanz viel Brimborium herum, wie familienfreundlich sie sind
Der Freundin hilft's bei der Karriere. (aber ich bewundere die family, wie sie mit 180% Arbeit und drei Kids das Leben gewuppt bekommen).
Ja, das gibts zum Glück auch. Bisher selten, aber der Fachkräftmangel wird bald mehr möglich machen. Zum Glück!
Weil es finanziell evtl. so sein muss. Der, der am meisten verdient, sollte auch möglichst in Vollzeit arbeiten gehen. Wenn beide ähnlich entlohnt werden, dann ist es eine Sache des Konsens. Es muss nicht immer so sein, aber es ist in den meisten Fälle sinnvoll.
Das ist leider dann eine Katze, die sich in den Schwanz beißt. Es gibt nämlich durchaus Chefs, die sagen: Sie als Frau müssen ja keine Familie ernähren, daher verdienen Sie weniger als der Mann in gleicher Position.
Natürlich spricht das keiner mehr so unverblümt aus, wie noch zu den Zeiten, als meine Mutter nach dem Studium ihren ersten Job hatte. Aber da hat sie das durchaus gesagt bekommen.
Mein Modell ist: Leb so, dass Du Dein Leben mit Kids jederzeit alleine stemmen kannst. Habe im Umfeld unfaire Trennungen und plötzliche Todesfälle erlebt. Und beim ersteren hat auch keiner gedacht, dass das so enden könnte. Ist trotzdem so gekommen mit Rosenkrieg und allem Schnickschnack.
Übrigens: Mein Mann war anfangs damit nicht besonders zufrieden (konservative Einstellung, Familienversorger). Mittlerweile sieht es aber, dass seine Freunde zT unter enormem Druck stehen, weil sie für das Familieneinkommen sorgen. Sie halten daher in ihrem Job Sachen aus, die man eigentlich nicht hinnehmen sollte. Und daher ist er dankbar, dass wir sagen können, dass er einfach gehen soll, wenn es ihm zu bunt im Job wird. Ich kann mit meinem Einkommen unsere Kosten gut decken. Auch das ist für mich Gleichberechtigung.
Aber nochmal: Mir ists völlig egal, wer wie welches Modell wählt. Man sollte sich nur über verschiedenes im Klaren sein.
Also: Ich wüsste nicht, dass ich irgendwo geschrieben habe, dass die Männer in solchen Modellen immer die Arschlöcher sind. Es ist ein vollkommen gleichberechtigtes Modell (wenn gemeinsam so entschieden), solange es nicht zur Trennung kommt. Dann wird es nämlich interessant. Oftmals stehen die Männer dann wirtschaftlich einfach besser da, weil:
- nie aus dem Beruf ausgestiegen
- dadurch Karriereoptionen bekommen, die die Frau nicht hat und auch nie aufholen kann (diese sind dann auch nicht durch Ausgleichszahlungen behebbar)
- Einzahlungen in Betriebsrenten
- oft gibts auch Männer, die privat für sich separat noch vorsorgen, für die Frau aber nicht (zB Entgeltumwandlung)
etc etc.
Im Lehrerberuf hat man Karrieretechnisch auch oft nicht so viel verloren, wie zB in der freien Wirtschaft.
Ich will auch kein Modell in Frage stellen, aber ich lese eben in dieser Gruppe mit und da gibt es haarsträubende Aktionen. Das ist doch mit Deiner Situation aktuell nicht vergleichbar, also warum werde ich hier so dargestellt, als würde ich Männer als Arschlöcher bezeichnen?
Piksieben: Du schreibst doch selber, dass bei Euch ein Kind in Fremdbetreuung unglücklich war. Ich würde daher NICHT in eine Kur fahren, bei der ich das Kind wieder in Betreuung geben muss. Auch noch eine, die es nicht kennt! Und abends und am Wochenende muss ich mich wieder genauso kümmern. Nein, das wäre für mich keine Auszeit. Wenn es das für Euch war: Super! Für mich wäre es nichts.
Mutter-Kind-Kur: Never Ever!
Wenn ich eine Auszeit durch eine Kur bekomme, dann natürlich OHNE Kinder! Ist doch sonst keine Auszeit.
EDIT: Eine Auszeit für mich wäre dann tatsächlich die Vater-Kind-Kur!
Ansonsten muss man sich mal von der Perspektive "meine Beförderung steht mir an meiner Schule zu" lösen. Klar ist das im Zweifelsfall angenehmer, wenn man an der eigenen Schule bleibt, aber letztlich sind wir keine Schulbeamte, sondern Landesbeamte...
Davon lösen muss man sich sowieso. Grundsätzlich steht einem gar nichts zu.
Man kann jedoch seine dienstliche Beurteilung durch bestimmte Tätigkeiten an Schule beeinflussen. Und wenn dann eine Stelle frei wird, kann man sich darauf bewerben.
Bei Koordinationsstellen, wo durchaus analytisches Wissen und zum Teil Führungskompetenz gefragt wird, ist es ein Witz, an welchen Kriterien man bewertet wird.
Also, in meinem Verfahren musste ich durchaus einiges in diesem Bereich liefern. Der Unterricht war ein kleiner Teil davon. 1/9 oder so - ich müsste mal in die Beurteilung schauen. Bei mir lief der UB wirklich nur nebenher., er war ganz ok zum Einstieg. Alles andere war deutlich aufwändiger.
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