Beiträge von Sissymaus

    @Antimon das ist eine gute Einstellung! So sollte man es sehen. Ich brauche dazu grad noch ein bisschen. Aber es wird.

    Mittlerweile kann ich sagen, dass es mir eigentlich schon seit einigen Wochen schlechter geht. Ich habe es auf die Myome geschoben, aber ich glaube, das der Bluthochdruck das wahre Übel ist. Ständig Kopfschmerzen, nächtliche Schlafstörungen mit aufwachen und einem Gefühl, als hätte ich 10 Tassen Red Bull intus.

    Ich hoffe nur, dass man das schnell in den Griff bekommt. Mich hat es jedenfalls dazu bewogen, meine Ernährungsweise zu überarbeiten und mehr Sport zu machen. Hilft ja nix.

    @Antimon ja, meine Myome sollen Mitte Februar raus. Auch ein Grund, warum ich das dringend angehen muss. Ich überlege schon, ob ich irgendwo anders eine 24h Messung herbekomme. Machen das auch Apotheken?

    Lehrerin2007

    Ich bin 47. noch vor 2 Jahren hatte ich einen Blutdruck der eher bei 110/90 lag. Nun plötzlich so hoch.

    Ich hatte schon öfter mal beim Frauenarzt einen höheren Blutdruck (140:90), aber da hat nie jemand was gesagt. Beim Hausarzt meist zu niedrig.

    Vor Weihnachten war ich beim Arzt wegen totaler Erschöpfung. Ich konnte plötzlich nachts nicht mehr schlafen (hat das womöglich auch mit dem Blutdruck zu tun??) und habe jede Nacht, auch am Wochenende, nur 4-5 Stunden Schlaf bekommen. Gepaart mit Stress in der Schule und beiden Kindern, hat mich das an den Rand der Erschöpfung gebracht. Der Arzt hat gemessen und sagte, der wäre mit 160:??? (Vergessen) zu hoch, aber das müsste nichts heißen, da er ja immer zu niedrig war. Er empfahl mir, dass ich erstmal zuhause messe, bevor sie weiter untersuchen.

    Wie ich so bin, dachte ich: klar! Mache ich. Und weg war’s aus dem Gedächtnis. Dann am Wochenende bei den Schwiegereltern fiel es mir wieder ein. Hab mir deren Gerät geliehen und mehrmals gemessen. Immer zu hoch. Naja, da bin ich dann doch nervös geworden.

    Jetzt war ich grad ne halbe Stunde rudern. Hab mir vorgenommen, mindestens 3 Mal pro Woche was zu tun. Ich hab in letzter Zeit weniger Sport gemacht.

    Du scheinst mir da wirklich gesünder zu leben Lehrerin2007 als ich. BMI liegt bei mir bei 23. Sport mache ich beiweitem nicht regelmäßig. Ich habe Phasen, da mache ich viel und dann wieder nur einmal pro Woche.

    Naja, ich versuche nun, etwas gesünder zu leben. Und ich muss es akzeptieren: ich gehe auf die 50 zu. Bald brauche ich eine Lesebrille, die Gebärmutter kommt raus und ich nehme Blutdrucktabletten. Irgendwie hat mir das Älterwerden bisher wenig ausgemacht, aber das plötzlich haut mich etwas aus den Socken.

    Danke Euch allen für die Infos. Das ist schon sehr erhellend.

    Ich hab mich vorhin nicht gut gefühlt und bin zum Arzt. EKG unauffällig, Blutdruck aber wirklich stark erhöht. Glücklicherweise nur der obere Wert. Hier zuhause war der untere extrem hoch und ich dazu Herzrasen und Schwindel bekam (wahrscheinlich Plötzliche Panik), bin ich dann doch mal los.

    Nun muss ich 14 Tage warten auf das 24-h-Blutdruck-Gerät. Danach werden wohl erstmal Tabletten kommen....

    Der Arzt sagte was von Untersuchung der Nieren: Auch die können das auslösen.

    Ich danke Euch jedenfalls für die durchaus beruhigenden Worte, dass eben doch viele das haben und damit auch leben.

    Es ist für mich unglaublich. Ich hatte immer zu niedrigen Blutdruck. Plötzlich ist er viel zu hoch! Ich bin nicht übergewichtig und mache Sport (allerdings aktuell selten, daran muss ich was ändern). Auch an der Ernährung muss ich Schrauben (Salz, fettarm etc).

    Ich habe einen Arztermin diese Woche. Da wird vermutlich erstmal eine 24h-Messung durchgeführt. Was ich vermeiden will, ist eine regelmäßige Medikamenteneinnahme. Daher dachte ich: frage mal das Forum mit seiner Schwarmintelligenz, was ich zusätzlich noch machen könnte. Ich habe zwar schon recherchiert, aber da lande ich oft bei sündhaft teuren Nahrungsergänzungsmittel.

    Es würde einige meiner körperlichen „Gebrechen“ der letzten Wochen erklären, aber mal ernsthaft: liegt das nur am Alter und an zu vielen Chips?

    Ich schließe mich Bolzbold an: der Spagat zwischen zwei Dienstherren ist manchmal unschön. Jeder verlangt eigentlich von dir, dass du die jeweilige Tätigkeit als die wichtigere behandelst. Insbesondere die Behörde schlägt die Schule immer mit vorrangigen Dienstgeschäften. Bisweilen kam ich mir vor, als würde jede Stelle Tauziehen mot mir als Tau veranstalten. Jede einzelne Stelle hat dann auch teilweise ihre Mehrarbeit verlangt, so dass ich in der Zeit, als ich halb abgeordnet war, den größten Stress hatte.

    Ich möchte es trotzdem nicht missen. Ich habe nun einen Namen und ein Gesicht an vielen Stellen in der Behörde und sogar beim Ministerium, so dass ich bereits mit einigen Projekten profitieren konnte. Es läuft einfach oft so: die Dezernenten überlegen, wer für bestimmte Sachen in Frage kommt und da fällt dann oft mein Name, da man mich als zuverlässige Mitarbeiterin kennenlernen konnte. Und schon bin ich drin in Dingen, die ich sonst niemals hätte erreichen können.

    Ich lebe sowieso nach dem Motto: alles versuchen und erst nachher beurteilen, ob es für mich ok ist. Ich muss sagen, dass mich bis jetzt alles, was ich beruflich mal gemacht hab, weitergebracht hat. Und sei es nur mit der Erkenntnis: nichts für mich.

    Kann sich eigentlich noch jemand erinnern, was bisher der höchste Inzidenz-Wert in einem deutschen Landkreis war? Der Nachbarkanton Jura steht jetzt bei 3354, in der Region Basel sind wir bei 1250 angekommen. …….

    Das wird sicher nicht ewig so bleiben, aber de facto scheint der allergrösste Spuk wirklich vorbei zu sein.

    Ich meine, es gab mal sowas wie 1700 im Osten. einzelne Städte hatten über 2000.

    Das letzte wünsche ich mir auch so sehr. Und ehrlich gesagt, ist es mir auch Wurscht, wieviele mit Schnuppen oder ganz ohne irgendwas daheim sitzen, solange das Gesundheitssystem noch funktioniert. Ich wäre daher für Abschaffen aller Maßnahmen und das Geld ins marode Gesundheitssystem und Bildungssystem pumpen, anstatt Gastwirte zu entschädigen. Gleichzeitig genug Impfangebote realisieren.

    krabat  yestoerty

    Wie empfindet ihr so euer Work-Life Balance?

    Ich bin nach ca 8 Jahren an der Schule in die erweiterte SL gekommen. Mache das nun seit fast 4 Jahren mit A14 und zeitausgleich. Die nächste Stelle wird für meinen Bereich ausgeschrieben und ich werde mich bewerben. Meine Work-Life Balance ist ok. Es gibt Spitzen und ich hab eine Woche in den Sommerferien Dienst (ich muss einmal am Tag anrufen, ob wichtige Post da ist). Für mich ok. Aber man muss natürlich oft ad hoc Sachen erledigen. Ich bin da jedoch für mich sehr effektiv, da ich mich an das Pareto-Prinzip halte.

    Allerdings schließe ich mich meinen Vorrednern an: im Schuldienst muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Am BK unserer Grösse gibts 10 A15, eine A15Z und eine A16. Aktuell sind da viele neu drin und haben noch 20 Dienstjahre. Für Nachrücker ist da wenig Platz. Unsere jungen Kolleg:innen müssen dann die Schule wechseln, wenn sie Ambitionen haben.

    Ich freue mich trotz der Ferien über etwas dienstliches (ist übrigens die erste Mail seit dem 23.12., die ich bekommen habe. Anscheinend wollen alle ihre Ruhe).

    Unser beantragtes Schulentwicklungsvorhaben wurde genehmigt! :klatsch: Da ich es in Düsseldorf vorstellen musste, bin ich ein bisschen stolz auf mich. :laola:

    Also, ich gehe zB regelmäßig einkaufen, auch wenn ich richtig krank bin. Warum? Weil kein anderer für mich gehen kann. Ich will nicht verhungern und muss zB auch los, um in die Apotheke zu fahren. Ich finde auch, wenn man nicht mega-bettlägerig ist, dass ein Spaziergang natürlich möglich sein muss und zur Gesesung beitragen kann. Warum nicht auch ein abendlicher Besuch eines Restaurants? Das kann man nicht mit einem Arbeitstag vergleichen.

    Ich war mal nach einer Augen-OP krankgeschrieben. Wir waren danach über Silvester sogar zum Skifahren (ich bin dann im Liegestuhl auf der Hütte geblieben), aber es wäre mir nicht eingefallen, deswegen alles abzusagen. Danach war ich nochmals 3 Wochen zuhause und habe alles das, was möglich war, gemacht. Wenn mir das einer nicht glaubt, dass es zum Arbeiten einfach vom Gesundheitszustand her nicht reicht, der ist selbst schuld.

    Teilzeit-Krankschreibung ist überhaupt nicht unschlüssig! Nach einer schweren Grippe zB ist es schwer, direkt mit vollem Arbeitstag wieder einzusteigen. Einen halben Tag schafft man evtl, einen ganzen jedoch nicht nicht. Da ist das doch mehr als sinnvoll. Oder soll man ganze Tage zuhause bleiben, obwohl halbe Tage gut machbar sind? Dann doch lieber langsam wieder einsteigen. Ich finde das eine wunderbare Erfindung und ist in NRW üblich.

    Sissymaus, ich habe gerade überlegt, warum dir das gefällt? Ich finde es nur traurig, dass manche Menschen so viel Angst haben.

    Ok, „gefällt mir“ passt nicht ganz. Ein Lacher war eher das, was ich beim ersten Mal lesen empfunden hab. Traurig: eigentlich nicht so ganz, weil ich finde, dass die Informationen für jeden zugänglich sind, wenn man sich denn die Mühe gibt, seriöse Quellen zu finden. Es scheint jedoch immer schwieriger zu sein, die wahren und falschen Aussagen zu unterscheiden.

    Man kann PCR - Tests übrigens auch ablehnen, weil man denkt, dass auf diesem Weg Gen-Material für eine groß angelegte Studie gesammelt wird.

    Genau. So bekommt man die Gen-Datenbank zusammen. Gefickt eingeschädelt von den Chinesen. :pfeif:

    Jetzt mal von militanten 'Querdenkern' abgesehen, die Anzahl der Demonstrierenden scheint zuzunehmen und wie Sissymaus es kurz zusammengefasst hat: es betrifft soundsoviele Mütter, Schwestern, Bekannte. Und nun? Ist die mediale Präsenz der Impfgegner einfach höher als die der Befürworter? Oder sind es halt doch einfach mal ne Menge Leute, auch wenn man hier mit gefühlter Überlegenheit das Problem ad acta zu legen versucht?

    Edit: Wobei bei den ü60-Jährigen die Impfquote sooo schlecht nicht aussieht. Das lässt hoffen..

    Also, in der Verwandtschaft ist es wirklich nur meine Mutter, die sich mit Kügelchen und frischer Luft gegen Corona wehrt und der Impfung nicht vertraut. Leider lehnt sie auch Tests ab (sollen gesundheitsschädlich sein) und will keine Maske tragen (Atemnot). Daher kein Weihnachtsfest gemeinsam in diesem Jahr.

    Im Kollegium ist es einer, der völlig durchgedreht ist. Und einige weitere lassen sich nicht impfen, verhalten sich aber auch angemessen.

    Im Freundeskreis ist es einer, ebenfalls mit Verhalten, was für mich völlig ok ist.

    Aus meiner Erfahrung also eher die Minderheit. Aber wie immer natürlich anekdotisch.

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