Beiträge von Sissymaus

    Gilt für NRW: Ich wurde im Ref beurteilt, im ersten Jahr der Probezeit, zum Ende der Probezeit und zur A14-Beförderung. Regelmäßige Beurteilungen gibts in NRW nicht. Nur anlassbezogen. Jedes Mal bekam ich die grüne Durchschrift und musste durch meine Unterschrift die Kenntnis bezeugen.

    Und der TE? Hat sich bisher nicht mehr gemeldet, oder?

    Flipped Classroom klappt bei meinen wunderbar. Schwächeren Schülern gebe ich Quellenbeispiele für die Erarbeitung an die Hand, stärkere lasse ich selbst recherchieren. Aus meine Sicht ist es das beste für alle meine Schüler, denn wenn sie es anwenden sollen, bin ich dabei und nicht umgekehrt: sie sitzen daheim alleine und kommen nicht weiter.

    Ich muss aber auch sagen, dass ich meinen Schülern schnell Selbstständigkeit anerziehe. Erst in kleinen Stücken, dann immer mehr. Im letzten Lehrjahr managen die alles alleine.

    Ich verstehe gerade nicht das Problem. Die Parallelklasse(n) würde(n) zur selben Zeit ein paar Räume weiter unterrichtet werden. So hat halt nicht die Klasse 2a bei Herr Müller und die Klasse 2b bei Frau Meier, sondern ein Teil der Klasse 2b bei Herr Müller und ein anderer Teil bei Frau Meier. Einzig bei Sport musste ein bisschen was umgelegt werden, betrifft mich jetzt nicht.

    Geht maximal in der Grundschule wegen der Fächer.

    Mir geht es um die Zeit nach dem Lockdown. Die Gefahr ist, dass bei allem, was wir momentan notgedrungen machen, Überbleibsel in die Nach-Corona-Zeit weitergeführt werden, weil "ging ja auch so irgendwie und ist vlt. sogar günstiger". Wenn man jetzt jedoch klar macht, dass es entscheidende Nachteile durch diese Notlösung gab und gibt, wird man auf solche Schnapsideen gar nicht erst kommen.

    Das glaubst Du doch nicht im Ernst!

    Wechselmodell ist für mich: Tag 1 und 2 kommt Klasse A. Tag 3 und 4 Klasse B

    Hybrid ist für mich: Halbe Klasse A kommt am Tag 1 und 2, der Rest Distanz, Andere Hälfte kommt am Tag 3 und 4, erste Hälfte Distanz.

    Ist das nicht so?

    Ich favorisiere Variante 1! Die 2. Variante war letztes Jahr sehr ineffektiv. Ich hab mich extrem aufgerieben und am Ende doch noch mal alles wiederholt. Im BK ist Variante 1 auch gut möglich, wenn die Klasse auf mehrere Räume aufgeteilt wird.

    Habt ihr denn überhaupt dienstliche Beurteilungen ausgehändigt bekommen? Ich habe die nur zum Durchlesen erhalten; nun "ruhen" sie aber in meiner Personalakte in der Schule.

    Natürlich. Ich musste sie unterschreiben. Und bekam das grüne Exemplar für meine Unterlagen. Ist ja auch meins, schließlich werde ich beurteilt.

    Heute sind die Neuinfektionen zum ersten Mal im Vergleich zur Vorwoche wieder gestiegen. Trotz Lockdown und bevor es überhaupt irgendwelche Lockerungen gibt.

    Das ist total frustrierend.

    Mich frustriert das auch sehr und lässt meine Motivation zum Durchhalten weiter sinken.

    Mein Kleiner ist mittlerweile auch völlig demotiviert, heult oft wegen Kleinigkeiten und hasst Videokonferenzen.

    Ich dachte immer, mein Kleiner steckt das alles ganz gut weg, aber im Moment geht es ihm richtig schlecht.

    :heul:

    Ich weiß ja, dass das Jammern auf hohem Niveau ist, aber es deprimiert mich immer mehr.

    Ich hab mein geliebtes Hobby, das ich vor 23 Jahren aus Platz- und Geldmangel aufgegeben habe, wiederentdeckt und nähe seitdem meine Klamotten und Taschen fast komplett selbst.

    Ansonsten esse ich zuviel und zu ungesund, so dass ich da gegensteuern musste: ich hab heute nach längerer Planung endlich mal wieder den Einstieg in meine Stoffwechselkur geschafft, die ich vor einigen Jahren schon mal gemacht habe.

    Bei mir spannt auch etwas. Wer da Schuld hat, kann ich klar benennen, auch wenn Schuld in dem Zusammenhang hier nicht gern gelesen wird.

    Ich bin da einzig und allein selbst verantwortlich. Die Energiebilanz war eben nicht ausgeglichen in der letzten Zeit, das macht vor mir nicht halt.

    Ich habe jetzt mal "danke" gedrückt, aber ich würde dennoch zwei "Abers" hinzufügen: Sowohl das mit der Zuckerkampagne als auch mit dem Rauchen finde ich problematisch, weil da wieder Zwang ausgeübt wird. Idealerweise sollten diejenigen, die rauchen oder Zucker in Massen konsumieren, aus einer Freiwilligkeit heraus dieses Verhalten reduzieren. +

    Dann müssten sich aber alle beim Einkaufen stark mit Inhaltsstoffen beschäftigen und sich dahingehend schulen, was alles zu schlechten Kohlenhydraten zählt, was zu viel Zucker, was zu viel Fett etc bedeutet. Das kann sicher nicht jeder, schon allein, weil die Inhaltsstoffe oft winzig klein geschrieben sind.

    Die Hersteller müssten schon gezwungen werden, dass unnötiger Zucker weggelassen wird. Da Zucker süchtig macht, gehört hier dringend eine Zuckersteuer her.

    Ich rede jetzt nicht von Schokolade. Da ist jedem klar, dass Zucker drin ist. ich rede von Tomatensauce, Ketchup, Joghurts etc. Und wo sonst noch überall zu viel Zucker drin ist.

    Selbiges gilt für Fett und so.

    Ist halt Geschmacksträger. Da würde vieles einfach nicht mehr schmecken. Und nicht mehr gekauft werden.

    Ich sehe das als eine Art Sucht (Fettsucht), wie Magersucht, Nikotinsucht, Alkoholsucht. Also eine Suchterkrankung, die ihre Ursache irgendwo tief drinnen hat und oft nicht einfach zu finden ist.

    Das ist sie auch. Zucker kann süchtig machen. Wer mal völlig auf zugesetzten Zucker und zuckerreiche Lebensmittel verzichtet wird merken, dass man einen echten Entzug durchmacht.

    Wobei gute Ärzte eine Mischung betreiben, wenn es nicht gerade sehr leichter Bluthochdruck ist. Schweren Bluthochdruck kann und darf man nicht ignorieren, da muss man zunächst medikamentös ran. Dazu empfiehlt der Arzt dann aber Dinge wie mehr Bewegung, eine Ernährungsumstellung... Habe ich selbst erlebt : 2 Medis gegen Bluthochdruck, alles umgesetzt, was der Arzt empfohlen hat, dazu eigene Recherche und gezieltes Training mit einem Personal Trainer (es gibt tatsächlich gewisse Übungen, die genau dabei hilfreich sind-wusste auch meine Hausärztin nicht, die danach aber meinen Trainer Patienten mit Bluthochdruck empfohlen hat, weil sie das so begeistert hat, wie gut das wirkt). Den Extrakilos war nicht beizukommen, aber den Bluthochdruck hatte ich nach zwei Jahren auch ohne Medis im Griff, die ich seitdem nie wieder benötigt habe.

    Wenn Du eine solche Ärztin hast, ist das Gold wert. Und wenn der Patient dann noch so vorbildlich handelt wie Du: Umso besser. :respekt:

    Ich will mich selbst da auch nicht ausnehmen: Ich bin auch eine, die gerne ungesund lebt und sich von Zeit zu Zeit wieder besinnen muss. Ich treibe entweder total viel Sport oder gar nicht. Ich esse total ungesund oder ich achte bei jeder einzelnen Mahlzeit drauf und verzichte völlig auf Zucker zB. Aber ich bekomme die gesunde Sache mit mäßigem Zucker (als ein Beispiel) und regelmäßigem Sport einfach nicht hin. Daher muss ich dann wieder mal die ZeroZucker-Kur anfangen (so wie heute, wünsch mir Erfolg) oder dann bald wieder mehr Sport treiben. Ich bin da wirklich entweder total diszipliniert oder eben gar nicht. Das Mittelding hält bei mir nie. Gäbe es da eine Pille: Ich würde sie sofort nehmen :klatsch:

    Das stimmt. Trotzdem finde ich es schade, dass viele Ärzte lieber Bluthochdruckpillen verschreiben, als den Leuten zunächst erstmal eine andere Ernährung und mehr Sport zu verordnen. Hab ich jedenfalls im Verwandschaftskkreis so erlebt. Und als jemand mal mit Knieschmerzen zum Arzt ging und mit der Aussage wiederkam, er solle erstmal 30 kg abnehmen, da war das Gemecker aber groß. Eine OP/Pillen sind eben einfacher als an der Ernährung/Lebensweise etwas zu ändern.

    Gilt auch in gewissem Maß bei Bluthochdruck, bei Übergewicht kommt es dagegen stark auf die Ursachen dafür an, ob bzw. in welchem Umfang man etwas machen kann dagegen. Ich bin gesundheitlich auf ein Medikament angewiesen dessen häufigste Nebenwirkung mit "Übergewicht bis hin zu schwerer Adipositas" angegeben wird. Seit ich das nehmen muss, habe ich tatsächlich über 30kg zugenommen, zwei weitere Medikamente die ich ebenfalls nehmen muss verlangsamen den Metabolismus als häufigste Nebenwirkung. Alle drei Medikamente sind alternativlos, da ich bei anderen Medikamenten deutlich schwerwiegendere (^^) Nebenwirkungen hatte. Mich trifft das insofern immer, wenn Übergewicht einfach als selbstverschuldet dargestellt wird, denn ich wäre gerne wieder leichter unterwegs, komme aber mit Sport, Bewegung und Ernährung nicht gegen die Medikamente an, kann den Effekt nur einhegen, um damit zu leben, dass es eben so ist, wie es ist, solange ich diese Medikamente benötige, weil der Schaden ohne sie größer wäre, als nur etwas Übergewicht zu haben.

    Das tut mir leid :troest: Da hat man dann nur die Wahl zwischen 2 schlimmen Nebenwirkungen.

    Das ist jedoch in den allermeisten Fällen nicht der Fall. In de Regel sind Übergewicht und Diabetes (typ2) und auch Bluthochdruck gut durch die eigene Lebensweise beeinflussbar. Deswegen die Antwort auf:

    Das gilt für sehr viele Krankheiten. Warum wird Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck so hervorgehoben?

    Es sind typische Krankheiten unserer Wohlstandsgesellschaft und tragen erheblich zu den Sterbefällen wegen Corona bei.

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