Glückwunsch! Sicher wird's auch bald mit einer Stelle klappen!
Beiträge von Sissymaus
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Will sich jemand wirklich selbst den Vorwurf machen, dass man keine Hilfe holen konnte (egal, um was es geht!), weil man darauf besteht, dass man sein privates Handy nicht dienstlich benutzt und der Dienstherr dann gefälligst eins stellen soll?
Es soll sich natürlich nicht jemand extra eins anschaffen, wenn man keins besitzt oder besitzen will, aber das dürfte eine absolute Minderheit sein. Aber sein vorhandenes im Notfall zu benutzen, ist für mich eine Selbstverständlichkeit.
Ich oute mich übrigens: Ich lese auch dienstliche Mails auf meinem privaten Smartphone. Sogar auf meinem privaten Rechner. Wer glaubt, dass das in der freien Wirtschaft alle ein dienstliches Smartphone bekommen, glaubt auch an das glitzernde Einhorn.
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Manchmal bekommt man die Geräte ohne den Rabatt bei anderen Händlern günstiger.
da muss man einfach mal vergleichen. Ich habe ihn auch schon einmal genutzt, das hat sich schon gelohnt. -
Liebe Haubsi,
ich kann so gut nachvollziehen, wie es Dir geht. ich habe das auch hinter mir. Mein Sohn war ein Jahr, meine Tochter in der Pubertät und auf einem anspruchsvollen Gysi als ich den Quereinstieg gewagt habe. Ich war nur etwas jünger, wenn 75 Dein Geburtsjahr darstellt. Trotzdem erkenne ich mich sehr stark wieder in Deinen Schilderungen. Habe schon die ganze Zeit mitgelesen, fand aber nie die Zeit, mal ausführlich zu antworten, denn ich glaube, das brauchst Du.
Ich kann Dir nur Mut machen: Es wird besser! Wirklich! Heute kann ich mich so gut um meine Familie kümmern, wie ich es in vergleichbaren Positionen in der Wirtschaft im Maschinenbau nie hätte schaffen können. Die Unterrichtsvorbereitung ist auf ein Minimum gesunken. Und auch wenn ich wochenweise viel arbeite: Ich nehme mir die Ferien so gut wie komplett frei. Es wird also! Versprochen!
Meine Tipps für Dich zu Beginn:
Du verwendest zu viel Energie in Deine Vorbereitung. Die muss effizienter werden. Ist ein Anfangsproblem, das sich legt, aber ich glaube, Du brauchst Hilfe, sonst brichst Du zusammen. Es gibt auch Lehrer, die das nie schaffen und die landen im Burnout. ich verspreche Dir aber, dass man das lernen kann.
Besorge Dir Literatur mit fertigen Reihen für die Klassen, in denen Du grad keine Lehrprobe hast. Für Deutsch müsste es doch sowas geben. Nimm das als Grundlage und trau Dich, Buch oder Übungsstunden zu machen. Das gibt Dir Luft für die weiteren Aufgaben und lässt Dich vielleicht schon Muster erkennen, wie Unterricht geplant werden kann. Kannst Du vielleicht auch Rechtschreibung / Grammatik üben? Da gibts doch massig Material und viele Schüler brauchen das tatsächlich! Manche Schulen haben auch ihre didaktische Jahresplanung im Internet. Nimm Dir ein Beispiel und plane das genauso. Man muss das Rad nicht neu erfinden.
Für Wirtschaft müsste es doch auch einiges geben. Als Ref bekommst Du 50% bei den Verlagen, falls Du die Bücher nicht woanders herbekommst. Am Anfang muss man erstmal ein bißchen sammeln, auch wenn es Geld kostet.Frage erfahrene Kollegen (besser keine Fachleiter, sonst steht nachher noch im Gutachten: nicht belastbar), wie Du am besten in deinen Klassen kraftsparend und mit wenig Reibungsverlusten Unterricht planen kannst. Gibt es vielleicht Themen, die bei minimaler Vorbereitungszeit sehr viel Zeit in Anspruch nehmen? Ich kenne mich da nicht so aus, aber bei mir waren das immer Zeichnungen per Hand oder mit CAD. Da konnte ich verschnaufen und hatte trotzdem wenig vorzubereiten.
Schildere vielleicht (wenn Du Vertrauen hast) Deiner Schulleitung Dein Problem und bitte sie/ihn, Dich einige Stunden für Hospitationen freizustellen. Bei erfahrenen Kolleg*innen kann man wirklich viel lernen und abschauen.
Geht es gar nicht mehr: Klink Dich 3 Tage aus, lass Dich krank schreiben, tanke Kraft. Ich habs mich damals nicht getraut, aber in der Nachschau muss ich sagen, dass ich Glück hatte, dass ich das so ohne Nachwirkungen überlebt habe. Ich hätte eigentlich auch mal eine Auszeit gebraucht.
Mehr fällt mir grad nicht ein. Ansprüche des Seminars sind immer schwierig. Die sollte man erfüllen. Aber dann muss man eben an anderer Seite sparen. Nur so kann man überleben.
Ich schicke Dir Kraft rüber und hoffe, Du kannst einige Tipps gebrauchen und für Dich umsetzen.
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Ja, das stimmt. Ich mache auch seit einiger Zeit schon nur 2 Stunden. Ich müsste nur 1,5 machen, runde das aber meist auf.
Das Grundproblem bleibt bestehen. Ich denke am besten ist, dass ich den Personalrat bitte, die rechtliche Seite zu klären.
bald besuche ich auch eine Fortbildung zum Schulrecht. Vielleicht erfahre ich da etwas. Ich berichte.Danke erstmal für die Gedanken.
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Da ich immer zur ersten und keine Freistunde habe, muss ich diese 3 Stunden nach meinem Unterricht machen.
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Verstehe ich sissymaus richtig, dass "ad hoc" quasi zum Dauerzustand geworden ist? Also regelmäßig 31 statt 28 Stunden Unterricht gegeben wird, weil vertreten werden muss? Kenne ich nur zu gut und ärgere mich darüber. Aussage vom Personalrat: Haben sie ein Vertretungskonzept an der Schule? Ja, genau dieses von mir beschriebene und das kann doch wohl nicht sein.
Nein, es sind tatsächlich "nur" 3 Stunden pro Monat. Diese aber dauerhaft. Und ich frage mich, ob das ok ist.
Ich will übrigens kein Geld für Mehrarbeit. Ich will nur nicht mehr arbeiten.

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Danke für den Link. Ich lese später mal genauer nach.
Auf den ersten Blick konnte ich jedoch unsere Art von Mehrarbeit nicht dabei entdecken. Es geht um Vertretungen für plötzlich ausgefallene Lehrkräfte, die jedoch von jedem im Kollegium für die vollen 3 Stunden (Vollzeitkräfte) eingefordert werden. Das heißt, man hält sich für 3 Stunden bereit und macht diese Stunden dann auch eventuell. Und das in jedem Monat. -
In NRW kann man in der ADO lesen (Auszug):
Zitat von https://bass.schul-welt.de/12374.htm#21-02nr4p13§ 13
Arbeitszeit, Vertretungsunterricht, Mehrarbeit...
(5) Wenn zwingende dienstliche Verhältnisse (z.B. Fachlehrermangel) es erfordern, können Lehrerinnen und Lehrer verpflichtet werden, über ihre Pflichtstunden hinaus Unterricht als Mehrarbeit zu erteilen. Dabei sind die allgemeinen Regelungen über die Mehrarbeit und die von der Lehrerkonferenz aufgestellten Grundsätze (§ 68 Absatz 3 Nummer 1 SchulG) zu beachten. Besondere dienstliche Belastungen und persönliche Verhältnisse der Betroffenen sollen berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Lehrkräfte werden auf ihr Verlangen gemäß § 207 SGB IX von Mehrarbeit freigestellt.
...Irgendwo findet sich ein Passus, dass man unentgeltlich 3 Stunden pro Monat mehr leisten soll/muss, wenn dienstliche Gründe dafür sprechen. Leider finde ich diesen nicht. Meine Frage bezieht sich aber darauf:
Wie verhält es sich rechtlich, wenn diese 3 Stunden pro Monat dauerhaft von den Lehrkräften verlangt werden? Es ist also aktuell so, dass sich jede Lehrkraft für drei Stunden pro Monat Vertretungsunterricht bereithalten muss und ggf. auch halten muss. Das ist doch eine dauerhafte Erhöhung des Deputats oder sehe ich das falsch? -
Allerdings beteiligen sich an der abschließenden Diskussion meist doch einige.
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EDIT: mich wundert eher, dass sich jemand die Mühe macht, wegen eines fehlenden Kommas eine PN zu schreiben.
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In NRW brauchst du dir keine Kopie der Rechnung geben lassen. Bei der Beihilfe kannst du per App einreichen, genau wie bei der Debeka. Das Original kannst du dann zu deinen Akten legen bis alles erstattet ist.
Ich sammle auch immer ein bisschen: bei der Debeka bis ich über die Kostendämpfungspauschale bin, bei der Beihilfe bis ich so 10 Rechnungen/Rezepte oder 500€ Rückerstattung zusammen hab (bei 3 Leuten!). Beim letzten Mal stand allerdings auf der Abrechnung der Beihilfe, dass man bitte nicht sammeln, sondern direkt einreichen soll. Mach ich aber nicht, nicht solange ich für jede Einreichung einen Brief von ca 4 Blättern zurück bekomme.Bei Kindern kann man die Rechnungen bei der Debeka immer einreichen, ohne dass es schädlich für die Rückerstattung wird. Daher reiche ich meist nur die Kinder ein. Ich komme nicht immer drüber.
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Ich und auch alle die, die jetzt gerade fertig wurden, hatten 12 Besuche. Die fand ich schon heftig, weil es knapp 12 Monate für 10 Besuche waren. Wir durften erst im mai starten und hatten Anfang Juni Deadline für den letzten. Ich hatte keine Zeit mal zwischendurch zu reflektieren. Völliger Unsinn.
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Was heißt denn: Ausbildung in der Schulentwicklungsberatung? Willst du in die Moderation?
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Je nach Länge/Kürze des Schuljahres kann man die UBs gar nicht alle unterbringen. Auch weil die Fachleiter keinen Raum für Termine haben. Dann wird evtl eine andere Beratung vorgenommen. Liegt im Ermessen des Seminars.
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Besten Dank für die Antworten!
Kann man zur Not die OBAS verkürzen, damit man noch rechtzeitig verbeamtet werden kann? Ich weiß, dass man ein halbes Jahr verkürzen kann. In NRW wird ja bis 42 verbeamtet. Wenn dann die UPP im Februar wäre und man diese erfolgreich besteht, könnte doch sofort danach verbeamtet werden, nicht erst im Mai, oder?
Beste Grüßeja, man kann verkürzen. Der Antrag muss innerhalb der ersten 6(?) Monate gestellt werden. Schau noch mal in die Verordnung. Wenn die Verbeamtung davon abhängt, solltest du das tun, auch wenn es stressig ist. Wenn du nette Fachleuten hast, werden die Besuche erlassen. Wenn nicht musst du alles genauso nur in kürzerer Zeit machen. Die zu vermeidenden Gehaltseinbußen sollten aber als Motivation genügen.
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Da muss man bei den Profs vorsprechen und offen legen, was man an Inhalten gemacht hat. Dann bekommt man eine Wisch mit der Anerkennung. Diese sammeln und vorlegen.
So war es bei mir. Allerdings hatte ich Leistungen aus einem Diplom. Da gab es noch keine Module mit Modulbeschreibungen. Wenn du welche hast, bringe sie in jedem Fall mit zum Gespräch.
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Ja, wie kimetto es schreibt, ist es richtig. Analog ist es bei späteren Einstellungen nach Mai. Dann Verbeamtung im November.
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Ich würde auch sagen, dass die Schulleitung die Chance vertan hat, diese Kandidatin aus dem Schuldienst zu befördern. Wie kann man sich denn bei der Berechnung der Probezeit vertun? Es ist blöd für euch, aber damit müsst ihr nun leben. Die nächste Schule sollte darunter nicht leiden.
Wir hatten auch eine Kandidatin, die 2 Mal nicht zugelassen wurde. Wir haben sehr viel Arbeit reingesteckt, an allen Ecken Hilfestellung gegeben, beraten, mitgegangen und und und. Leider hat es am Ende nicht gereicht. Den Gang müsst ihr wohl nun auch gehen.
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