Beiträge von Sissymaus

    Ich unterrichte in PC-Pools. Dort haben die S. Drehstühle mit Rollen, die auch gern dazu genutzt werden, dass sie zum Mitschüler rollen und auf deren Bildschirm schauen bzw. sich etwas erklären lassen. Aus diesem Grund habe ich keine festen Sitzplätze und meine Klassen gebeten, weiterhin den MNS zu tragen. Ich habe keine Lust auf Schulschließungen/Klassenschließungen, auf Quarantäne oder auf Corona! Alle haben das akzeptiert und die Maske (in meinem Unterricht) aufgelassen. Anscheinend leuchteten meine Argumente ein.

    In meiner Vollzeitklasse habe ich die S. gebeten, sich weiter auseinanderzusetzen (war genug Platz). Hat ebenso geklappt. Ich selber habe (als Vorbild) natürlich immer das Ding aufgehabt, da ich nie am Pult sitzen bleibe, sondern immer in der Klasse wandere.

    So blöd ich das mit der Maske in der heißen Zeit fand: Ich hab mich schnell dran gewöhnt, bei den aktuellen Temperaturen merke ich das Ding kaum noch und finde es jetzt manchmal eher komisch, wenn ich keine mehr aufhabe. Mein Kurzer (6.Klasse) kommt oft nach Hause und hat das Ding noch auf. er merkt es gar nicht mehr. Bei ihm hat auch die Schule darum gebeten, die Masken weiterhin zu tragen und meines Wissens halten sich viele dran. Allerdings hat sich in der Eltern-Klassengruppe schon ein kleiner Widerstand aufgetan. Und ich frage mich: Wen stört das eigentlich mehr? Die (betroffenen) Kinder oder die (nicht betroffenen) Eltern?

    Hallo,

    es ist auf jeden Fall sinnvoll die Berufserfahrung im Vorfeld zu haben. Die Pädagogische Einführung ist eine Möglichkeit, die noch anstrengender ist, als das OBAS.

    Wie kommst Du darauf? Warum sollte es anstrengender sein? Weil es länger dauert?

    Eigentlich ist es sogar ein Vorteil: Man darf nach Lust und Laune lernen und ausprobieren, bevor man von den Fachleitern notenmäßig beurteilt wird.

    TVL11? Sicher? Mit Master müsste es doch mehr sein.

    Das hat praktische Gründe. Wenn wir alle Proben in der Schule lagern würden, dann bräuchte man einen extra Raum.

    Äh, ja, richtig! Und das muss auch so sein! Wieso soll ich meinem Dienstherrn einen Teil meiner Wohnfläche zur Verfügung stellen? Schließlich muss ich dann auch aufpassen, dass

    - die Unterlagen nicht in fremde Hände gelangen

    - keine Maus dran knabbert

    - kein sonstiger Schaden entsteht

    - ich sie wiederfinde

    Ne, das ist nicht mein Problem. Wenn der Krempel jahrelang aufbewahrt werden muss, dann muss die Schule eben einen Raum dafür reservieren. Komische Einstellung, dass sowas jeder mit nach Hause nimmt.

    Im BK in NRW gebe ich Klausuren / Klassenarbeiten aus und dann ist es nicht mehr mein Problem. Das ist das Eigentum der Schüler und gehört auch in deren Hände.

    Verstehe ich nicht. Entweder das Gerät geht für das, wofür es sein soll. Dann nimmt man es dafür. Oder nicht. Dann legt man's in die Ecke. Zuzahlen? Fiele mir nicht ein.

    Dir nicht, aber ihm. Wo liegt Dein Problem? Du musstest es ja nicht bezahlen. Er hat sich eins mit größerem Bildschirm ausgesucht. Das andere wäre auch gegangen, wollte er aber nicht, da ihm zu klein für Mails etc. Stell Dir vor: Er hat es trotzdem gemacht, auch wenns Dir nicht einfiele.

    Zuschuss finde ich nur sinnvoll, wenn man irgendwas haben will, was nicht unbedingt notwendig ist. Aber dass man uns minderwertiges Zeugs andreht, mit dem man nicht arbeiten kann und man soll da zuzahlen: Ne, das geht natürlich nicht.

    Zuschuss zu was? Ich möchte mich eigentlich nicht drum kümmern müssen, was man für das Geld so bekommt etc. Nee, ich bin doch kein Einkäufer. Da sollen die sich schön zentral drum kümmern. Außerdem kriegt man 'nen besseren Preis, wenn man große Stückzahlen kauft.

    Das ist richtig, aber ich muss dem Schulträger auch genau sagen, was ich brauche: Sie wissen es einfach nicht (woher auch, das sind Verwaltungsangestellte!). Das hat mich auch ziemlich viel Zeit gekostet, aber bevor die wieder so einen Mist anschaffen, investiere ich das gern.

    Ein Zuschuss wäre für mich auch ok, wenn er sich auf übliche Preise stützt und man seine Lieblingsfeatures dazukauft. Die Grundausstattung ist aber eindeutig finanziell vom Dienstherren zu stemmen.

    Mein Mann hat zu seinem Diensthandy auch selbst privat zugezahlt, da er das angebotene Modell nicht so gern haben wollte. Ist also auch in der Industrie nicht unüblich.

    (Deswegen habe ich mir ein eigenes leistungsstarkes Thinkpad Convertible angeschafft, damit ich entsprechend überall damit arbeiten kann und mich weniger ärgern muss.)

    Das sah halt toll aus in den Medien - Schulträger stattet Schulen digital aus. Frei nach dem Motto, wenn jetzt nicht digital gearbeitet wird, dann liegt es nicht an uns. Ach ja, die iPads sind nur für Schüler, nicht für die unterrichtenden Lehrer. Ich vergaß ...

    :lach: Comedy könnte nicht unterhaltender sein.

    Die großen Ausschreibungsrunden finden zwei Mal im Jahr statt, wenn die Referendare sich bewerben sollen. Stellen, auf die du dich bewerben kannst, sind nämlich auch ganz normale Stellen für Lehramtstudenten, die lediglich zusätzlich für OBAS geöffnet wurden.

    Das stimmt so nicht: Es sind Planstellen für Regelbewerber, die für den Seiteneinstieg geöffnet sind.

    EDIT: Je öfter ich das lese, merke ich aber, dass Du das wahrscheinlich meintest, ich aber nicht so verstanden habe :pfeif:

    Wenn Fächer gesucht werden, geht häufig sehr viel.

    Habe mit Leuten das Ref (die OBAS) gemacht, die exakt das gleiche studiert haben und unterschiedliche Fächer abgeleitet wurden, weil die eben benötigt wurden.

    Wenn du es wirklich willst, definitiv nachfragen. Gerade im Bereich Informatik ist häufig viel möglich, da dringend gesucht.

    Richtig! Ich hatte nur einen FH-Abschluss und wurde einem fertigen Absolventen vorgezogen. Dauerte zwar und hat viel Reden durch die SL erfordert, ging aber.

    Und damit sind wir beim bereits angesprochenen Thema. Die Bandbreite an Anforderungen ist immens hoch.

    Meine iPad-Klasse bringt mir in Elektrotechnik bei Multisim und Logosoft einfach mal gar nichts.

    Zuschuss fände ich definitiv sinnvoller, als Geräte, die dann keiner nutzt, bzw. die nicht passend sind.

    Aber wir haben an der Schule ja auch gerade iPads bekommen - ohne Konzept - ohne Stundenkontingent für den administrativen Aufwand und auch ohne Stift. Ach ja und ohne Anbindung an unsere Beamer.

    Oh mein Gott. Wer hat das entschieden? Und ist der Schulträger damit wenigstens schön lobend in den Medien erwähnt worden? Mit iPads können meine Industrie-Kollegen auch nichts anfangen. CAD/CAM läuft (bisher) nicht auf Mac. Und auch FluidSIM und TiaPortal ist meines Wissens nach nur für Win-Betriebssysteme vorhanden. So gerne ich mit Apple arbeite: Es nützt mir in meinem Anwendungsfall leider nüscht.

    Ich habe durch CAD/CAM etc stark erhöhte Anforderungen. Das haben meine Deutsch/Sozpäd-Kolleg*innen nicht. Trotzdem finde ich es unzumutbar, mit was für Spielzeugen diese anderen Kollegen abgefertigt werden. Das Ding soll ein Konvertible sein: die Stifteingabe ist ein schlechter Scherz, hochfahren dauert 3-4 Minuten, Programme starten eine gefühlte Ewigkeit, Plan war, dass sich Geräte direkt drahtlos mit Beamer verbinden, hat in meinem Raum auch nach mehrmaligem Eingriff durch die IT-Dienstleister nicht geklappt. Und damit soll ich Unterricht machen? Nenene! Auf keine Fall. Den Ramsch, den sie sich da haben andrehen lassen, können sie mal gern behalten.

    Ich hatte ein solches digitales Endgerät. Hab’s zurückgegeben. Das ist kein Arbeitsgerät, sondern ein Spielzeug. Preis laut Google 380€. Ich wünschte, das würden alle meine Kollegen machen. Aber insgesamt haben das bisher nur 3 gemacht. Der Tenor scheint zu sein: wir arbeiten damit und sagen dann, dass es nicht geht.

    Meine Meinung dazu ist eher: wir geben alle zurück und verlangen angemessene Geräte.

    sonst heißt es doch: Sie haben 3 Jahre damit gearbeitet. Hat sich keiner beschwert.

    Ich hab nun für das nächste Jahr einen Antrag gestellt für passend ausgestattete Geräte. Ich kann das rechtfertigen für mich und die Kollegen, die mit Industrie-Software arbeiten. Für die restlichen 110 Kollegen hat man wenig Argumentationsgrundlage.

    Das funktioniert. Kenne eine, die SozPäd studiert hat und mit ein paar Kursen an der Fernuni nun Mathe als 2. Fach hat.

    Zudem hatten wir in der letzten Ausschreibung Mathe/beliebig und haben nun eine OBASlerin mit WING-Studium, die Mathe/Maschinenbau als Fakultäten hat. Heißt also, dass das 2. Fach Mathe aus den 33 ECTS abgeleitet wurde. Das geht also auch.

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