Gut, dann spielt sich eben jemand auf. Na und? Man weist freundlich darauf hin, dass er sich geirrt hat und gut ists. Ich erlebe so einige inkompetente Ausbilder durch die Arbeit in Prüfungsausschüssen, aber da rege ich mich nicht drüber auf, sondern erkläre, warum sie unrecht haben. Andersherum lasse ich mich aber auch gern belehren, wenn ich mal unrecht habe.
Beiträge von Sissymaus
-
-
Wenn mir ein Ausbilder sowas (falsches) auf die Klassenarbeit schreiben würde, würde ich den Schüler kurz informieren, dass er sich da irrt (möglichst mit Quelle, damit er es auch glaubt) und dem Ausbilder ausrichten lassen, dass er demnächst einfach eine Mail schreiben soll, wenn er mit meinem Zeugs nicht einverstanden ist, damit wir das kurz klären können. Auf keinen Fall würde ich das persönlich sehen. Eigentlich finde ich es auch ganz gut, wenn ein Ausbilder sich die Mühe macht und die Klassenarbeiten mal ansieht.
Einbestellen: Auf keinen Fall! So ein großes Fass aufmachen, nur weil einer einen Hinweis geben will. Ne, da habe ich mit meiner Zeit besseres zu tun. Priorisiere lieber Deine Tätigkeiten, sonst beschäftigst Du Dich demnächst nur noch mit solchem Kleinkram.
Grundsätzlich muss man ja auch sagen, dass diese Leute aus der Praxis kommen. Es soll also vorkommen, dass die tatsächlich auch mal besser Bescheid wissen als ich und dann finde ich Hinweise auch sehr hilfreich.
-
Die können da gar nichts machen.
-
Bei uns kriegen Unterstufenkoordinatoren mehr als ein Leiter einer Grundschule mit 300 Kindern. Noch Fragen?
Ne. Finde ich unmöglich. Bei uns bekommt man A14 für normale Arbeit, wie Bildungsgangleitung dualer Klassen. Absolut ungerechtfertigt. Das war aber nicht das Thema.
-
Ist das wirklich gerecht? Es gibt zumindest hier in Hessen Grundschulen mit weniger als 50 Schülern und gleichzeitig Gymnasien oder Berufsschulen mit mehr als 1.000 Schülern. In der freien Wirtschaft hängt das Gehalt von Führungspositionen in der Regel auch mit der Größe des Unternehmens zusammen.
Berufskollegs mit mehr als 1000 Schülern sind in nrw die Regel. Mein kleines BK hat 2500 Schüler.
-
Ja. Sowas gibts auch. So wie in jedem anderen Arbeitsverhältnis auch. Da sitzt der Chef / die Chefin am längeren Hebel. Aber der/die muss den Laden am laufen halten und hat manchmal andere Prioritäten.
-
Ich habe meine Gehalt für Oktober bekommen und auch gleichzeitig einen Abschlag für November. Der Abschlag lag schon nah am echten Gehalt, so dass ich wirklich mega viel Geld auf dem Konto hatte. Das war schon was tolles für mich. Den Vorteil gibts ja wirklich, denn es ist ja niemals so, dass es das mal umgekehrt gibt. Es sei denn, du scheidest aus dem Beamtenverhältnis aus.
-
Ja, so ist es. Es gibt doppeltes Geld auf einen Schlag. Das ist schon ganz nett. Daher war mir dann auch das Weihnachtsgeld „egal“.
-
Dieser Grund dürfte eher nicht rechtssicher sein. Deswegen kann ich mir kaum vorstellen, dass das schriftlich so geäußert wird.
Trotzdem ist es natürlich möglich, dass in der Probezeit gekündigt wird. Dazu ist die Probezeit ja auch da, dass beide Seiten für sich klar bekommen, ob das so klappt.
Ich verstehe die Schule: passt jemand einfach nicht an die Schule, muss man schnell die Reißleine ziehen. Sonst ist es zu spät und das ganze Kollegium muss jemanden mittragen. Allerdings muss sich die SL andere Gründe einfallen lassen.Gab es bisher keinen UB? Eigentlich müssten 2 UBs gemacht werden.
-
Zugegeben nur einen Kollegen (und das nicht an derselben Schule, aber es ist der Mann einer Kollegin bei uns), das ist also nicht statistisch siginifkant, das ist mir auch klar. Aber wie belastend so ein Verfahren sein kann, wenn es denn dazu kommt, hat sich da auch gezeigt. Einziger Auswerg konnte dann sein, dass er ein ärztliches Gutachten bekommt, dass er einfach nicht auf Klassenfahrten kann. Im Zuge dieser ganzen Scherereien mit der Schulleitung der anderen Schule ist er dann psychosomatisch erkrankt und mittlerweile in Frühpension. Aber nicht mal gegen seinen Willen, soweit ich das mitbekomme habe. Da er eine zusätzliche Dienstunfähigkeitsversicherung hatte, hat er nach einiger finanzieller Kalkukation dann entschieden, dass er sich lieber gleich ganz dienstunfähig schreiben lässt. Wie das jetzt ganz genau war, weiß ich nicht, könnte ich aber nachfragen, denn seine Frau sitzt bei mir am Tisch im Lehrerzimmer.Sie war es eben auch, die sehr eindrücklich davor gewarnt sich mit dem Dienstherrn anzulegen, wenn man nicht bereit (oder versicherungstechnisch nicht in der Lage) ist, im Notfall die ganze Strecke zu gehen. Und unsere Schulleitung würde mit Sicherheit ebenso reagieren, wenn man sich weigert auf Klassenfahrt zu gehen. "SLH lässt niemanden ungeschoren davonkommen"
Dann solltest du die Schule wechseln. Hast anscheinend eine komische SL.
Dieser Fall, den Du da schilderst, scheint mir eher ein Einzelfall zu sein. Womöglich auch eine Sache, dass jemand mit dem Ziel der Dienstunfähigkeit bis in die letzte Instanz geht. Ich kann mir so gar nicht vorstellen, dass man da keinen Kompromiss findet. Spätestens die Schulaufsicht hat doch ein Interesse daran, dass in den Schulen kein Ärger herrscht und ist um einen Kompromiss bemüht. Ich empfinde jedenfalls das Agieren in meinem Umfeld so, wenn mal irgendwo Ärger ist.Übrigens ist es auch in der freien Wirtschaft so, dass man nicht immer einen Restaurantbesuch bezahlt bekommt. Man bekommt Spesen und dann war’s das.
Genauso ist’s bei uns doch auch. Für Abwesenheit ab 24h gibts 24€. Davon kann man natürlich nicht opulent speisen, aber Hunger schieben muss man auch nicht.
die orga von Klassenfahrten lasse ich mir übrigens vom Unternehmen abnehmen. Die haben tolle Programme und unschlagbare Preise. Ich sage dann nur noch wann ich wohin will.
-
-
-
Leute, da habt ihr mich missverstanden. Ich rede davon, dass hier und da mal ein Komma fehlt oder Standard mit t geschrieben wird. Oder das „dass“ nicht immer richtig angewendet wird. Sowas eben. Nicht, dass meine Kollegen keinen geraden Satz formulieren können. Und das trifft auch nicht auf alle zu, begegnet mir aber hier und da mal.
Sorry. Wollte kein schlechtes Licht auf meine Kollegen werfen.
Grundsätzlich sehe ich das genauso: ein Lehrer, egal welche Fächer, sollte sich grundsätzlich ausdrücken können und die Rechtschreibung beherrschen.
-
Ich habe so viele Maschinenbau-Kollegen, die sich mit der Rechtschreibung und Zeichensetzung schwer tun. Ich finds auch nicht so schön, ist aber Realität. Und die Schüler überleben es, denn für die sind fachliche Dinge, die sie für die Prüfung benötigen, eher wichtig.
-
Ausbildung abgeschlossen = 18, eher 19 Jahre alt
wenn das Studium angestrebt wird: vermutlich liegt dann das Abitur vor. Also eher 21/22 Jahre alt.
-
Genau das meinte ich

-
Davon gibts schon reichlich hier zu lesen. Sogar ein Thread, der ganz aktuell ist. Schau mal hier: Vergleich: Lehramt und freie Wirtschaft
EDIT: Und lass Dir doch nichts von Deiner Mutter erzählen. Ist die etwa Berufsschullehrerin?
-
Ich frage mich ernsthaft, wie man im Schulalltag müde werden soll.
Meine Bürotage in der Bezirksregierung: Ja, die sind tatsächlich manchmal ermüdend, einfach, weil ich sonst mehr Action und einfach keinen reinen Schreibtischtag gewohnt bin.
-
Deswegen wünsche ich mir nur den Einsatz in Bereichen, bei denen die Bereichs- und Bildungsgangleitung genau so arbeitet. Wir haben nämlich auch einen Kollegen, der gerne Konferenzen mit allen in seinem Bildungsgang unterrichtenden Kollegen abhält die ewig dauern und wenig bringen. Da unterrichte ich zum Glück seit 3 Jahren nicht mehr. (Bildungsgangkonferenzen finden bei uns auch nur durch Repräsentanten der Fächer statt, she hilfreich. In den meisten BG ist das 1-2 Mal pro Jahr.)
ich stelle auch fest, dass sich viele in meinen Bereich „wünschen“, weil die diese Arbeitsweise schätzen. Geht natürlich nur begrenzt.
-
Ich kann sehr wohl die Frequenz von Sitzungen und deren Länge beeinflussen, ohne dass ich meine Pflichtaufgaben verletze. Wenn ich eine Bildungsgangkonferenz mache, habe ich vorher das Protokoll fertig = ich weiß genau, was da zu besprechen ist. Am Ende ergänze ich Absprachen / Abstimmungen und fertig. Diskutiert wird bei mir moderiert und zielgerichtet. Und dann ist das ganze in einer annehmbaren Zeit fertig, ohne viel Gequatsche.
Ich kann also Länge und Inhalt als durchführende Konferenzleiterin beeinflussen. Und das mache ich auch. Und meine Kollegen schätzen diese kurzen und effektiven und zudem seltenen (!) Konferenzen. I.d.R. mache ich nur eine pro Jahr, alles andere sind kurze Teamsitzungen (10 Min max!), die ich immer mit 2 Sätzen protokolliere. Auf dem Papier sieht das sehr viel aus, in der Praxis ist es genau das, was wir maximal benötigen, um als Team miteinander zu arbeiten.
Das gleiche gilt für Gesamt / Bereichskonferenzen.
Ich habe mich auch mal schlichtweg geweigert, als uns 5 Bildungsgangkonferenzen pro Jahr als Pflicht aufgedrückt werden sollten. Die Notwendigkeit war nicht da, also mache ich das auch nicht. Und das meine ich mit: Zusatzaufgaben minimieren im Rahmen meiner Pflicht. Geht alles. Muss man nur machen.
Kann ich mein Deputat nicht erfüllen, weil ständig jemand meint mich zu unsinnigen Konferenzen einzuladen: Reduziere ich eben an anderer Stelle. Aber nicht an meinem Gehalt. Niemals nie.
Werbung