Beiträge von Sissymaus

    Ich und auch alle die, die jetzt gerade fertig wurden, hatten 12 Besuche. Die fand ich schon heftig, weil es knapp 12 Monate für 10 Besuche waren. Wir durften erst im mai starten und hatten Anfang Juni Deadline für den letzten. Ich hatte keine Zeit mal zwischendurch zu reflektieren. Völliger Unsinn.

    Je nach Länge/Kürze des Schuljahres kann man die UBs gar nicht alle unterbringen. Auch weil die Fachleiter keinen Raum für Termine haben. Dann wird evtl eine andere Beratung vorgenommen. Liegt im Ermessen des Seminars.

    Besten Dank für die Antworten!
    Kann man zur Not die OBAS verkürzen, damit man noch rechtzeitig verbeamtet werden kann? Ich weiß, dass man ein halbes Jahr verkürzen kann. In NRW wird ja bis 42 verbeamtet. Wenn dann die UPP im Februar wäre und man diese erfolgreich besteht, könnte doch sofort danach verbeamtet werden, nicht erst im Mai, oder?
    Beste Grüße

    ja, man kann verkürzen. Der Antrag muss innerhalb der ersten 6(?) Monate gestellt werden. Schau noch mal in die Verordnung. Wenn die Verbeamtung davon abhängt, solltest du das tun, auch wenn es stressig ist. Wenn du nette Fachleuten hast, werden die Besuche erlassen. Wenn nicht musst du alles genauso nur in kürzerer Zeit machen. Die zu vermeidenden Gehaltseinbußen sollten aber als Motivation genügen.

    Da muss man bei den Profs vorsprechen und offen legen, was man an Inhalten gemacht hat. Dann bekommt man eine Wisch mit der Anerkennung. Diese sammeln und vorlegen.

    So war es bei mir. Allerdings hatte ich Leistungen aus einem Diplom. Da gab es noch keine Module mit Modulbeschreibungen. Wenn du welche hast, bringe sie in jedem Fall mit zum Gespräch.

    Ich würde auch sagen, dass die Schulleitung die Chance vertan hat, diese Kandidatin aus dem Schuldienst zu befördern. Wie kann man sich denn bei der Berechnung der Probezeit vertun? Es ist blöd für euch, aber damit müsst ihr nun leben. Die nächste Schule sollte darunter nicht leiden.

    Wir hatten auch eine Kandidatin, die 2 Mal nicht zugelassen wurde. Wir haben sehr viel Arbeit reingesteckt, an allen Ecken Hilfestellung gegeben, beraten, mitgegangen und und und. Leider hat es am Ende nicht gereicht. Den Gang müsst ihr wohl nun auch gehen.

    Wie calmac sagt: nur während der Probezeit ist ohne Probleme eine Kündigung möglich. Ansonsten geht es aber auch, dass Schule und Seminar als Vornote eine 5 geben. Damit ist sie nicht zugelassen. Das Ganze beim 2. Mal auch noch und dann darf sie nicht zur Prüfung und ist damit für alle Zeiten raus aus der Schule.
    Ist aber viel Arbeit. Wir haben 2,5 Jahre sehr viel Zeit investiert, weil wir wollten, dass der OBASler es noch schafft, aber es war am Ende nicht mehr möglich.

    Das geht aber nur, wenn sie auch wirklich schlechten Unterricht macht und keine Weiterentwicklung zu sehen ist.

    Wenn Du nicht mit ihr zurecht kommst, kann man evtl. auch einen anderen Mentor suchen. Manchmal passt es einfach nicht.

    Abgesehen davon, dass es garmmatikalisch falsch ist, weil es kein generisches Femininum gibt und das Wort länger als nötig ist, stört mich das presönlich nicht. Da es im weiteren Verlauf wahrscheinlich offensichtlich nicht nur um Frauen geht, ist das unproblematisch. Genauso, wie das generisches Maskulinum. Ich verstehe das generelle Gejammer nicht.

    Warum ist es ein Gejammer, wenn ich als Frau angesprochen werden will und nicht nur als Sammelbegriff?
    Dank meines Ings werden ich gern mit Herr xy (sehr weiblicher Vorname) Sissymaus angeschrieben. Daran sieht man, was der Ingenieur an Assoziation auslöst: es ist immer ein Mann gemeint.

    Ich habe neulich ein wunderbares Dokument einer Bezirksregierung gelesen. Dort war ausschließlich von Beamtinnen die Rede. Ich hatte mich etwas gewundert, warum das alles nur auf Frauen zutreffen sollte (ich meine, es ging um Pensionen) und hab wieder von vorn angefangen. Dort stand, dass mit der weiblichen Form natürlich auch die männlichen Beamten angesprochen seien, aber auf Gründen der Lesbarkeit darauf verzichtet würde.

    Ich grinse heute noch darüber!

    Der Weg zum Arbeitsplatz ist Privatangelegenheit. Es kann nicht mein Problem sein, dass jemand weit fahren muss. Das hat derjenige sich selbst ausgesucht.

    Ich finde übrigens, dass man als Vertretungslehrer da auch mit solchen Plänen rechnen muss, da man ja Löcher stopft. Will man das nicht (haben wir grad), dann sagt man eben: Ich kann nur Dienstag - Donnerstag, da ich an den anderen Tagen einen andere Job hab/Kinder betreue/studiere/chille. Sowas muss man vorher abklären, dann geht das auch.
    Als ich frisch an der Schule war (13 Stunden) hatte ich auch solche Tage. Ich wohne nah dran und fand es nicht schlimm. Im Jahr drauf bekam ich einen anderen Plan, da man da ja wusste, dass ich da bin und nicht plötzlich da war.

    Ich gebe aber nicht ab, sondern ich bilde gleichzeitig mit meinem dualen Partner aus. Und die Leute verstehen ihr Handwerk.Und haben auch wenig Zeit, sich für jeden Azubi mit mir zum Kaffee zu treffen. In der freien Wirtschaft sind das oft Leute, die das nebenher noch eben machen. Die Ausbilder, die das hauptberuflich machen, gibt es nur bei großen Unternehmen. Für alle anderen ist das ein Zusatzjob.


    Mir zeigt sich mal wieder, dass Grundschule und Berufsschule nicht vergleichbar sind. Bei uns läuft viel mehr zeitintensive Kommunikation. Vllt. sollten wir auch etwas lockerer werden.

    Jep. Schadet sicher nicht. Allerdings kann man erwachsene Schüler sicher auch schlecht mit Grundschülern vergleichen.

    Ich kenne die Gepflogenheiten in der Berufsschule nicht. Für sinnvoll halte ich es sowieso, dass es am Anfang des Schuljahres ein Treffen zwischen Ausbildern und Lehrern gibt, bei dem prinzipielle Dinge besprochen werden. Gibt es das?

    Ne! Warum auch? Wenn eine Firma zum ersten Mal ausbildet, fragen die mich schon mal und ich komme dann gern vorbei und berate, wenn es gewünscht ist. Für alle anderen ist das Routine, denn Ausbildung ist eine wiederkehrende Sache. Manche Betriebe bilden jedes Jahr mehrere aus, andere alle 2 Jahre einen, wieder andere alle 4 Jahre, weil sie nur einen Arbeitsplatz haben usw. Aber der Ausbilder kennt sich dementsprechend aus. Da muss es kein treffen vorher geben.

    Auf welchem Weg würdest du darauf hinweisen?

    Gar nicht! Ich würde nur den Schüler darauf hinweisen, dass das, was sein Ausbilder da von sich gibt, falsch ist. Ich bin nicht dazu da, dem Ausbilder seinen fachlichen Defizite zu erläutern. Kommt es nochmal vor, dann würde ich vielleicht was sagen, aber dann auch nur per Telefon.
    Ich möchte mit dem dualen (!) Partner (!!!) gut zusammenarbeiten. Einbestellen ist da einfach der falsche Weg und sieht aus wie: ich Chef, Du nix. Ich will schließlich auch nicht von ihm einbestellt werden.

    Ich habe zu meinen Ausbildern insgesamt einen guten Draht und wenn sowas einer machen würde, wäre mir das wie gesagt wuscht. Soll er doch.

    Gut, dann spielt sich eben jemand auf. Na und? Man weist freundlich darauf hin, dass er sich geirrt hat und gut ists. Ich erlebe so einige inkompetente Ausbilder durch die Arbeit in Prüfungsausschüssen, aber da rege ich mich nicht drüber auf, sondern erkläre, warum sie unrecht haben. Andersherum lasse ich mich aber auch gern belehren, wenn ich mal unrecht habe.

    Wenn mir ein Ausbilder sowas (falsches) auf die Klassenarbeit schreiben würde, würde ich den Schüler kurz informieren, dass er sich da irrt (möglichst mit Quelle, damit er es auch glaubt) und dem Ausbilder ausrichten lassen, dass er demnächst einfach eine Mail schreiben soll, wenn er mit meinem Zeugs nicht einverstanden ist, damit wir das kurz klären können. Auf keinen Fall würde ich das persönlich sehen. Eigentlich finde ich es auch ganz gut, wenn ein Ausbilder sich die Mühe macht und die Klassenarbeiten mal ansieht.

    Einbestellen: Auf keinen Fall! So ein großes Fass aufmachen, nur weil einer einen Hinweis geben will. Ne, da habe ich mit meiner Zeit besseres zu tun. Priorisiere lieber Deine Tätigkeiten, sonst beschäftigst Du Dich demnächst nur noch mit solchem Kleinkram.

    Grundsätzlich muss man ja auch sagen, dass diese Leute aus der Praxis kommen. Es soll also vorkommen, dass die tatsächlich auch mal besser Bescheid wissen als ich und dann finde ich Hinweise auch sehr hilfreich.

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