Danke Kalle für diesen Beitrag. Du zeigst deutlich, dass 1. ein Bachelor nach den neuen Anforderungen des Bologna-Prozesses nicht mehr unbedingt akademische Ausbildung gennant werden darf. Was damals beim Maschinenbau zusammengestrichen wurde (ich war beim Akkreditierungsverfahren eingebunden), war unterirdisch.
und 2. dass ein Einstiegsgehalt von 60.000€ nicht als üblich bezeichnet werden darf.
Ich kann das auch bestätigen, da mein Mann mit einem Dipl-Ing. Maschinenbau im Mittelstand mit Personalverantwortung auch anders verdient. Ist eben kein IG-Metall-Betrieb. Und er arbeitet auch mehr als 38,5 Std. Das ist sein 4. Job nach dem Studium. Ihn als bescheuert zu bezeichnen, weil er nicht die oben genannten Bedingungen genießt (die meines Erachtens auch etwas geschönt sind), ist schon ein bißchen anmaßend.
Kommt hier als Neuling ins Forum, erklärt uns die Welt und hält alle anderen für bescheuert. Klasse. Das kann die Lehrerwelt gut gebrauchen. Bitte bleib in Deinem Unternehmen und werde nicht mein Kollege. So einen hab ich nämlich schon. Insbesondere am Berufskolleg triffst Du auf Leute, die schon ein bißchen mehr geleistet haben, als Du mit deinem Bachelor.
Zitat von elledi
Ursprünglich schrieb ich hier, weil ich mich mit dem Thema des Direkteinstiegs für Ingenieure einmal tiefgehend befasst habe, und ich wollte dem Threadersteller nur deutlich machen, dass es kein finanzieller Traum ist weil Ingenieure alle nur 42000 mit 3 Jahren BE und Masterabschluss verdienen.
Ne, ein Traum sicher nicht. Aber auch nicht die Regel!
Aber trotzdem verstehe ich nicht, warum Du überhaupt einen Direkteinstieg anstreben möchtest. Unter den geschilderten Bedingungen würde ich schon auf meinem coolen Job sitzen bleiben bis zur Rente. Oder ist vielleicht doch irgendwas nicht ganz so schön?? Erläutere es uns.