Beiträge von Sissymaus

    Wie oben erwähnt, wenn die Schüler*innen den Graphen der Funktion zeichnen und den Schnittpunkt ablesen, wieso sollte ich dann keine volle Punktzahl geben? Es ist in dem Sinne kein direkter "Fehler", es ist aber meiner Ansicht nach eher sinnvoller, die Operatoren so zu verwenden wie es im Abitur eben der Fall ist.

    Du hast aber gesagt, es wäre ein Fehler, die Aufgabe mit "Berechnen Sie" zu beginnen. Das sehe ich anders.

    Wenn der Nachweis erbracht werden soll, dass sie durch eine Berechnung den Schnittpunkt ermitteln, dann wäre eher der Fehler zu verlangen, dass sie ihn bestimmen sollen.

    Diese Diskussion hatten wir doch schon 1000x.

    Anscheinend nicht oft genug, wenn hier solche Fragen auftauchen.

    a) es verschwinden Teile von ehemals vollständigen Sachen

    b) es nutzt gerade jemand anders

    c) es wird gleich komplett in Frau Müller-Wachtendonks Klassenzimmer "vergessen" und ward nicht mehr gesehen

    d) irgendwer muss Stunden investieren, um den Kram zu sortieren und trotzdem trifft a-c) zu, weswegen niemand genau weiß, was eigentlich alles da ist, wenn man's braucht

    Natürlich muss immer wieder neu investiert werden, daher muss für sowas ein JÄHRLICHES Budget da sein, damit man Sachen nachkaufen kann.

    Dass KuK schlampig mit Dingen umgehen, kenne ich auch. Wir haben solches Material nun an die Schulverwaltungsassistenz übergeben, die sich auch direkt darum kümmert, wenns nicht zurückgegeben wird. Für raumverortete Dinge haben wir Raumverantwortliche, die sich darum kümmern. Dabei meist aus Eigeninteresse, weil sie am häufigsten in diesen Räumen arbeiten. Das klappt ganz gut. Sie haben auch ein Budget zur eigenen Verwaltung und können daraus defektes oder verloren gegangenes anschaffen.

    Es kann doch nicht die Lösung sein, dass Du selbst einspringst! Ich kann nicht begreifen, warum das so selbstverständlich gesagt wird?

    Die Aufgabenstellung

    Berechnen Sie den Schnittpunkt von f mit der x-Achse.

    hat meines Erachtens nach 2 Fehler. 1. Berechnen erfordert tatsächlich eine Rechnung,

    Auch als Nicht-Mathematikerin kam bei mir die Frage auf, warum "Berechnen Sie" ein Fehler sein soll. Wenn genau das gezeigt werden soll, dann ist "Bestimmen Sie" eben nicht ausreichend für die Fragestellung.

    Oder?

    Und bescheiden ist er auch noch.

    Möchtest Du jetzt noch was sinnvolles zur Diskussion beitragen oder wolltest Du einfach nur mitteilen, dass Du Leute, die an Büchern mitschreiben und diese in Fachkonferenzen vorschlagen für arrogant hältst? Das hättest Du dann auch einfach sagen können.

    Ich empfinde die Einstellung, dass man sich für bestimmte Leistungen rechtfertigen muss, als eine (deutsche?) unangenehme Einstellung. Wenn man etwas geleistet hat, darf man es benennen und muss das nicht verstecken.

    Irgendwo las ich mal von schwarzem Neid (man gönnt dem anderen seinen Erfolg nicht) und weißem Neid (man findet toll, was der andere erreicht hat und möchte das auch gern erreichen). Ist aber schon Jahre her, aber fällt mir in diesem Zusammenhang ein.

    ChatGPT scheint nicht dieses Forum zu kennen ...

    Gut, Du hast nicht gefragt, woher das Geld kommt. Und in welchen Zeiträumen investiert werden muss.

    Das technische BK wird sicher den höchsten Bedarf haben. Unsere Lizenz-Gebühren für die Software meines Berufes belaufen sich auf jährlich 4000€, eine kostengünstige Bildungslizenz einer Industriesoftware. Das betrifft aber nur einen Teil der SuS meines BKs. Wir haben noch speziellere Berufe mit noch höheren Ausgaben und weniger SuS.

    Äh nö, davon gehe ich nicht aus. Beitrag #62 war als Analogie auf Profs, die ihre eigenen Bücher in der Vorlesung anpreisen gedacht. Mir ging es dabei nicht um Sachargumente, sondern um Sozialverhalten. Selbst wenn ich das beste Schulbuch aller Zeiten geschrieben hätte (mit Goldschnitt!), würde ich das nicht als Anschaffung vorschlagen.

    Warum nicht? Ich verstehe es ehrlich nicht!

    Ich habe Material erstellt. Das Material ist brauchbar. Das kann ich vorschlagen. Ob alle anderen das auch so sehen, ist doch dann eine andere Frage. Noch bescheuerter ist es doch, dass man ein Buch benutzen muss, dass eben NICHT mit dem eigenen Material zusammenpasst, nur weil man aus falscher Bescheidenheit das Buch nicht vorgeschlagen hat.

    Gut, wer für's Ego ein Schulbuch schreibt, schlägt das sicher auch ganz schmerzbefreit als Anschaffung vor.

    Aber dann lasst doch auch den lieben Profs ihre Bücher als Grundlage zur Vorlesung. Die müssen ja gut sein, sonst hätten sie die nicht geschrieben. Sachargumente, liebe Genossen!

    Du gehst davon aus, dass die von Kollegen (mit)-geschriebenen Bücher grundsätzlich Mist sind. Dem möchte ich widersprechen.

    Insbesondere im Kontext berufsbildende Schulen kann eigentlich jedes Buch nur teilweise im Unterricht eingesetzt werden. In meinem Bereich kenne ich keins, das 100% abdeckt. Ich arbeite daher mit meinen eigenen Materialien und mit Schnipseln aus Buch 1, 2, 3, 4 und 5. Davon sind 2 dabei, bei denen ein Kollege (mit-)geschrieben hat und natürlich sind sie dann eingeführt, weil wir eben mit den Büchern arbeiten.

    Befremdlich fände ich es, wenn ein Buch NICHT eingeführt wird, nur weil ein Kollege mitgewirkt hat.

    Grundsätzlich verstehe ich die TE und das Problem. Man wird in Sachunterricht reingeworfen, hat diesen noch nie unterrichtet und soll nun klarkommen. Material gibt es nicht, weil jeder Lehrkraft vorher ihr eigene privat angeschafftes Material hat und das -verständlicherweise- nicht rausgeben will.

    Man wendet sich an die SL. Die ist irritiert, da man die Erste ist, mit einer solchen Anfrage. Wenn sie das nicht einsieht und Budget dafür freigibt oder beim Schulträger einfordert, dann hat man auch wenig Chance, außer eben auf kostenloses Material zurückzugreifen oder privat Geld auszugeben

    Letzteres ist aber ein nur weiteres Fortführen dieser (insbesondere) an Grundschulen verbreiteten Unart! Deswegen: Fangt an, Dinge einzufordern und gleicht nicht mit privatem Geld aus! Es ändert sich doch sonst nie etwas und jede Lehrkraft hat ihr eigenes privates Material zuhause! Lagerfläche wird auch von Euch kostenlos bereitgestellt. Steter Tropfen höhlt den Stein, also einfordern, einfordern, einfordern. Bis dahin mit kostenlosem Material arbeiten. Hier gabs ja ausreichend Tipps dafür.

    Die Lehrbücher und zugehörigen Arbeitshefte, die wir nutzen, sind durchaus sinnvoll nutzbar. Ansonsten gibt es noch eine ganze Reihe von Lernplattformen und Aufgabenmaterial online, welches hinzugezogen werden kann. Ich sehe wenig Anlass dafür, dann noch eigene Unterrichtsmaterialien zu erfinden.

    In der beruflichen Bildung gibts selten ein passendes Lehrwerk. Ich habe daher fast alle meine Lernsituationen selbst erstellt. Vor 2 Jahren kam ein Buch heraus, aber das kann man auch nur zu 20% gebrauchen.

    Das mit dem Honorar ist so üblich in der Branche. Autoren verdienen da eher wenig dran, wenn man nicht grad an einem mit hoher Auflage mitschreibt. Du kannst Deinen Gewinn ein bißchen erhöhen, indem zB Fahrtkosten zur gemeinsamen Arbeit am Buch abgesetzt werden. Ich kenne aber auch einen Verlag, der diese Kosten ohnehin übernimmt, da ist dann nichts mehr mit absetzen möglich.

    Verlage gehen insbesondere bei Nischen-Berufen zunächst erheblich in Vorleistung. Es dauert einige Auflagen, bis erste Gewinne eingefahren werden, von daher wird sich da bei den Honoraren eher wenig ändern.

    Das war dann auch die Begründung der SL. Der Kollege hat sich dann angemessen revanchiert.

    Wundert mich in diesem Fall nicht. So agieren wir wirklich nicht. Tauschwünschen wird dann entsprochen, wenn nicht dann plötzlich extrem schlechte Pläne für andere oder Mist-Pläne für Klassen entstehen.

    In der Regel wird sowas aber auch gar nicht erst gemacht, sondern da sieht man dann, dass einer nur für eine Stunde anreist und wir schieben die dann woanders hin. Das bekommt der K. gar nicht erst mit.

    Dann ist meine Schule vielleicht eine Ausnahme.

    Habt ihr denn alle schon mal mitgeplant oder schließt ihr das aus den Plänen der Kollegen? Ich frage deshalb, weil ich auch Kollegen habe, die da gewisse Willkür wittern, aber ich kann das dann mit sinnvollen Begründungen auflösen.

    Kartoffeln sind in 10-15 min in der Mikrowelle fertig. Zwiebeln schneiden 5 min, Speck oder Schinken anbraten nochmal 5 min, Brühe kann man fertige nehmen.

    Also länger als eine halbe Stunde braucht das nicht. Das durchziehen dauert am längsten.

    Bei mir dauert es einfach länger. Freut mich, dass ihr alle so schnell seid.

    Ich mache aber auch eine sehr große Schüssel. Hungriger Teenager, der den Salat liebt und kochen für mindestens 2 Tage. Die Portion würde ich aber auch für weihnachten so machen, aufgrund der Anzahl der Personen.
    Daher fällt das für mich nicht unter „schnell und einfach“

    Humblebee Ok, 2-3 Stunden dauert nicht. Aber ICH finde ihn sehr aufwändig und mache ihn daher nur ungern, obwohl ich ihn gern mag. Er dauert jedenfalls um einiges länger als ein Gericht, das ich als "schnell und einfach" bezeichnen würde. Da bin ich mit meinen Alltagsgerichten einfach wesentlich schneller. Ne schöne Bolo zimmere ich Dir in 15 Minuten zusammen, die kann dann ja noch 2 Stunden köcheln, aber damit hab ich keine Arbeit. Davon bin ich beim Kartoffelsalat einfach meilenweit entfernt.

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