Das heißt, er würde auch "Kekse" schreiben, wenn du "Kresse" meinst?
Genau!
Der würde höchstens Schokolade schreiben.
Das heißt, er würde auch "Kekse" schreiben, wenn du "Kresse" meinst?
Genau!
Der würde höchstens Schokolade schreiben.
So ist es. Ich hatte Leute mit Mitte 50 im Seminar. Aktuell haben wir einen, der noch studiert und bald in OBAS geht, der auch schon auf die 60 zugeht.
Ich hab erst "Kresse essend" gelesen und mich ein bisschen gewundert
Das würde bei mir nie passieren und könnte lediglich die Autokorrektur verursacht haben. Wenn überhaupt. Mein Laptop kennt mich eigentlich ganz gut.
Ihr motiviert mich wirklich. *
*Kekse essend von der Couch gesendet.
Ich bin in der Schulleitung.
Die Schule hat 2000 Schüler
Daher war das Zeitmanagementseminar auch für Führungskräfte..
Vieles hilft aber auch im normalen Schul und Lebensalltag
Ich auch. Gleiche Gesamt-Schülerzahl. Mein Bereich ist der größte mit den meisten Lehrpersonen und Klassen/Schülern. Ich komme niemals auf so viele Mails. Was bekommst du vom Ministerium und Dezernat? Das geht alles an die Schulleitung bei uns.
Das sind mMn viel zu viele! Da würde ich mich mal rausziehen. Oder willst du über alles informiert werden?
Mach doch einfach. Schaden kann’s ja nicht.
Alles anzeigenIch bekomme am Tag 80 bis 100 Mails.
Vom Regierungspräsidium, Kultusministerium, Schulleiter, Sekretariat, Kollegen, Schülern, Eltern, Sozialarbeit, Schulpartnern etc.
Zusätzlich unterrichte ich 18 Stunden und leite verschiedene Schularten
Deswegen überfliege ich die Mails einmal täglich zu Arbeitsbeginn. 4 bis 5 wichtige werden gleich beantwortet, danach geht es in den Unterricht.
Auf der Fortbildung bekamen wir die starke Strukturierung empfohlen und dies hilft mir wirklich. Man springt nicht so sehr zwischen den Themen hin und her. Ein Trick dabei ist auch, daß sich vieles von selbst erledigt hat.
Alternativ müsste ich den Tag mit dem Beantworten der Mails beginnen. 100 Mails mal 3 Minuten. 5 Stunden. Das ist unrealistisch.
Die Mail an sich ist meiner Meinung vom Segen zum Fluch geworden.
Da werden Sachen gemailt, die früher keiner als Brief geschrieben oder als Telefonat geführt hätte. Ein echter Zeitfresser.
80-100 Mails? Bist du Schulleiter oder warum bekommst du so viele Mails? Wie groß ist deine Schule?
Taj, dann willkommen in der Realität statt in deinem Traumland!
Nicht meine Realität! Deine! Warum die nun mehr real sein sollte als meine, erschließt sich mir nicht.
Wie soll das denn gehen, wenn die alle gar nicht in die Richtung müssen?!?
Das sind leider völlig unbrauchbare Vorschläge, die eben zeigen, dass du dir einfach nicht vorstellen kannst, dass Tage genauso wie bei Kapa durchgetaktet sein können und keine Freiräume für Sport mehr lassen.
Ne, kann ich nicht. Wie so oft bei Dir.
Bestes Beispiel, ich bin 5x die Woche in der Sporthalle, 2x in der Schwimmhalle und trotzdem schaffe ich in der Regel maximal 2 Stunden eigenen Sport insgesamt dabei, ins Wasser habe ich es schon seit Monaten nicht mehr geschafft.
Und Kapa wollte sagen, dass es eben doch möglich ist. Du bist sicher nicht jede Minute so verplant. Man könnte ja auch mal Fahrgemeinschaften mit anderen Eltern nutzen und sich so Zeit freischaufeln. Es gibt doch eigentlich keine Situation, dass man jeden Tag durchgehend von 5-21 Uhr beschäftigt ist. Wenn doch, würd ich mal versuchen was zu ändern, bevor der Burnout droht.
Würde bei uns einfach daran scheitern, dass der Sport der Kinder erst zwischen 18 Uhr und 20 Uhr endet und man dann noch eine Stunde fahren muss, also ja, ich könnte noch so strikt sein, bei uns ist einfach für den eigenen Sport oder eigene Freiräume wenig Zeit und flexibel oder täglich ginge da gar nichts.
22.30 Uhr ist die Bettgehzeit der Kinder in der Regel, wenn ich also noch Schulsachen machen will, dann oft danach (oder eben jetzt, schnell nach dem Abendessen, während das kleinste Kind noch zockt), dementsprechend später steht man morgens auf.
Kapa hat auch nicht gemeint, dass Dein Plan so aussehen muss. Er kann natürlich ganz anders sein, angepasst an Deine persönliche Situation.
Ich gebe zu: Meine Ausreden sind auch immer lang und ausschweifend. Kapa, Du motivierst mich, das nochmal anzugehen.
Gerade im höchstpersönlichen Lebensbereich steht es niemandem zu, anderen Menschen vorschreiben zu wollen, wie diese Wohnen, Essen oder sonst was machen sollten, zumindest so lange es im normalen Rahmen bleibt und derjenige es sich selber erarbeitet und finanziert hat.
Das hab ich nicht getan. Ich hab lediglich für mich entschieden, dass ich das nicht will.
Fairerweise in den Gegenden, wo 90% der Einwohner in Einfamilienhäusern wohnen, kann man sich nach dem Auszug der Kinder schlecht verkleinern, weil es vor Ort gar nicht so viele kleine Wohneinheiten gibt, wodurch die Umfunktionierung in Hobbyräume, Gästezimmer etc. oft durchaus Sinn macht.
Von welchen Gegenden redest Du denn die ganze Zeit?
Oder hat eben nur den Kurs seiner ETF im Blick.
Wenn Du meinst.
Ich persönlich finde ja, das grenzt schon ein bißchen an Dekadenz. Der Wohnraum ist knapp, Familien suchen manchmal wirklich jahrelang vergeblich und Du sitzt da mit 5 leeren Zimmern. Das wäre etwas, was ich schlecht mit mir selbst vereinbaren könnte. Deswegen geben wir das Haus auch ab, wenn wir nur noch zu zweit sind. Es gibt genug Leute, die das dringender benötigen als ich.
eit die Kinder aus dem Haus sind, habe ich 3 Arbeitszimmer: Büro, Atelier und Hobbyraum, sowie 2 Gästezimmer falls Besuch kommt.
Das ist schon ein Mehrwert gegenüber einer Mietwohnung.
Unbedingt. Das braucht man. Wer das nicht hat, wohnt nicht richtig.
Mit dem Auto wären es 1h 45 Minuten in eine Richtung..mit dem zug 2.5 stunden.
Pro Tag 3 Stunden im Auto? Pro Woche 15 Stunden.Pro Jahr will ich gar nicht rechnen. Niemals nie! Ich hatte mal 80 km ins Rheinland. Wenn man nicht zu Stoßzeiten fahren musste, war man in einer Stunde da. Aber wiviele Vollsperrungen ich hinter mir hab (A1), konnte ich nachher nicht mehr zählen. Hab heute ein Stau-Trauma und versuche wie wild alle zu umfahren, obwohl das schon zig Jahre her ist.
Mach das nicht! Von den Kosten mal abgesehen.
Lebenszeit, die Dir verloren geht und Du legst Dich nach ein paar Monaten bereits fest, dass Du da nicht bleiben willst. Ich empfehle immer, mindestens ein Jahr durchzumachen. Dann hat man alles einmal durch, auch Kollegiumsfeste und so. Nach einer Weihnachtsfeier fühlt man sich manchmal auch direkt anders im Kollegium.
Sissymaus : Dazu kommt aber auch, dass es im ländlichen Raum, den du angedeutet hast, relativ gesehen (und absolut natürlich sowieso) vergleichsweise wenige Wohnungen gibt. Im Osten noch mehr als im Westen, wo du Orte hast, die zu 90% aus Einfamilienhäusern bestehen. Und die Mietwohnungen, die es dort dann doch gibt, sind nicht immer zwangsläufig auch "klein". Zwangsläufig entscheidet man sich da aus Mangel an Alternativen selbst auch wiederum oft für ein Einfamilienhaus.
Naja, soooo ländlich wohne ich dann doch nicht. Hier gibt es schon viele Mietwohnungen, auch 2 große Genossenschaften.
Für uns persönlich hat das eben gerade wenig mit Lebensqualität zu tun (dass man sich um all das kümmern muss), sondern eher, dass wir alles in Lauf-/Radlweite haben und wenn wir aus der Haustür fallen quasi beim Italiener sitzen
Ja, das fände ich auch ganz nett. Noch netter fänd ich die Berge, also die echten, nicht die winzigen im Sauerland. Leider gefällt mir das Bayrische Schulsystem mal so gar nicht. Danke der Berichte hier im Forum hab ich darüber mehr erfahren, als mir lieb ist. Deswegen muss das warten bis zur Pension.
Meine Mann bereite ich auch schon mal sanft drauf vor, dass er sich gedanklich mit dem Abschied vom Haus anfreundet. Ich finde es völlig unnötig, zu zweit 180qm zu bewohnen, heizen, putzen und instandzuhalten + 800qm Grundstück. Nein danke.
Mir würde also folgendes reichen: eine kleine Mietwohnung in Aschau, Oberwössen oder auch Nesselwang. Würd ich sofort nehmen. Ist was defekt, rufe ich den Vermieter an und der muss sich kümmern. Herrlich.
An BKs gibts auch Schweinereien auf den Toiletten. Diese von pepe beschriebene kannte ich noch nicht. Dabei dachte ich, ich hätte alles bereits gehört und gesehen.
Die Schule, der ich zugewiesen wurde, hat aber eben gerade keinen Bedarf in meinen Fächern. Das hat der Schulleiter mir im Gespräch ganz offen gesagt.
Was wollen die dann mit dir? Das erschließt sich mir gar nicht. Da wärst du im Brennpunkt besser aufgehoben, da lohnt sich wenigstens eine Doppelbesetzung.
Ich muss mich halt jetzt zwischen dem Angebot der Uni und der Schuloption entscheiden.
Das kann dir aber hier keiner raten. Und ich frag mich, was du dir erhofft hast, als du den ersten Beitrag eröffnet hast.
Ich würde an deiner Stelle zur Schulbehörde gehen und genau so vorsprechen: Ich überlege, dauerhaft an der Uni zu bleiben. Mir erscheint der Einsatz an der Schule nicht passend für mich, aus Gründen. Sehen Sie einen anderen Einsatz für mich? Nein, dann ok. Ab zur Uni.
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