Der Kasten ist ist nicht teilbar und furchtbar unliquide.
Er könnte aber relativ einfach zu barem gemacht werden.
Wir hatten ein bißchen Glück: Vor 13 Jahren gekauft, relativ hoher Zins, dafür niedriger Kaufpreis. Anschlussfinanzierung vor 3 Jahren für einen Bruchteil. Nun wohnen wir für sehr viel weniger als für Miete und haben das Ding auch fast abbezahlt. Wert hat sich aber verdoppelt.
Aber wer konnte das ahnen. Als wir vor 13 Jahren mit 4,x abgeschlossen haben, hat man uns im Umfeld zu einer langen Laufzeit geraten, die dann auch noch 0,? % gekostet hat. Dass es so nach unten abrauscht, dass man Negativzinsen zahlt, war für mich jedenfalls damals nicht absehbar.
Was man aber bedenken sollte: Die laufenden Kosten für Instandhaltung sind immens, wenn man nicht alles selbst macht. Was wir eben grad für eine neue Außentreppe bezahlt haben, war schon üppig. Da kann man schon einen gebrauchten guten Kleinwagen kaufen. Dass sich das immer lohnt, wage ich daher auch zu bezweifeln. Mir zB bedeutet der Garten einfach kaum etwas. Ja, es ist schön, rauszugehen und mein Gewächshaus ist auch ganz nett, aber ehrlich: Ich käme auch ohne aus. So ein Haus macht sehr viel Arbeit und wir unternehmen echt selten was, da wir gefühlt ständig hier am ackern sind. Ist es das immer so wert? Und was juckt mich am Ende, das die Kids was erben? Ich gebe ihnen eine gute Ausbildung mit und dann bin ich raus. Für den Rest sind sie selbst verantwortlich. Ich weiß nicht, warum ich selbst kürzer kommen sollte. So schlecht gehts ihnen nicht, dass ich denke, sie müssten es mal besser haben.
Das sage ich meinem Papa auch grad immer, der irgendwie meint, er müsse mir was hinterlassen. Ne, muss er nicht. ich kann mir alles leisten, was ich gern haben möchte und mehr will ich gar nicht.