Beiträge von Sissymaus

    Das heißt, du unterrichtest gar nicht in unterschiedlichen Bildungsgängen?

    Aktuell nur in 2. In den letzten Jahren sogar nur in einem. Durch Abordnung unterrichte ich nicht die volle Zeit und es ist "mein" Bildungsgang, daher bin ich da vornehmlich eingesetzt. Ich bin zusammen mit meinem Kollegen die einzige, die sich in dem Fachgebiet auskennt.

    die ich nur einmal wöchentlich in der 7./8. Stunde sehe

    Das wäre für mich: wenn es nicht anders geht.

    Ich tausche keine Stunden dafür.

    Ich unterrichte viele Stunden in meinem erlernten Beruf gemeinsam mit einem Kollegen. Der wünscht sich die ersten Stunden immer frei (Kinderbetreuung), ich wünsche mir die letzten Stunden frei. Wir ergänzen uns daher prächtig und ich hab oft die ersten Stunden, daher entsteht das Problem nicht.

    In diesem Jahr hab ich ausnahmsweise mal die Nachmittags-"Schicht", da ich auch wieder Abendschule mache.

    Merkwürdige Regelungen (aus meiner Perspektive als BBS-Lehrkraft)! Keine Klassenarbeiten an einem Montag (in BW), keine Klassenarbeiten nachmittags (in NRW)... Das würde bei uns - wo die SuS ab dem 2. Ausbildungsjahr nur an einem Tag pro Woche in der Berufsschule sind und wir in fast allen Lernfeldern/Fächern/... Klassenarbeiten schreiben - kaum funktionieren bzw. einen Riesenaufwand für die Stunden- und Vertretungsplaner*innen (wegen dann wahrscheinlich häufig notwendigen Stundentauschs) bedeuten.

    Wie gut, dass es solche Regelungen für NDS für meine Schulform nicht gibt!

    Die Regelung gibts fürs BK bei uns auch nicht. Jedenfalls hab ich sie noch nie gesehen. Nur: 2 an einem Tag sind nicht erlaubt und finde ich auch ok.

    Und nachmittags vermeide ich auch, wenn ich kann, aber manchmal gehts eben nicht.

    Ich finde auch, in der SEK II muss das auch nicht sein. An der Uni werden Klausuren auch abends geschrieben. Da muss man auch klarkommen. Ich hab Schüler, die ein duales Studium machen und mich manchmal bitten, am Tag X nichts zu schreiben, da sie abends noch eine Klausur schreiben müssen. Das mache ich dann auch, wenn nichts dagegen spricht.

    Ich bin immer dafür, mit offenen Karten zu spielen. Was ist denn Dein Beweggrund, Dich auf diese Stelle zu bewerben? Willst Du von Deiner Schule weg oder willst Du neue Aufgabengebiete? Es ist für Schulen auch oft hilfreich, wenn sie jemanden in anderen Positionen sitzen haben, den man kennt. Wir haben zB jemanden im Zentralabi. Das ist durchaus nützlich. Auch kenne ich viele Leute in der BR durch meine Abordnungen und wir kennen auch welche im MSB. Das schadet eigentlich nie.

    Ich hoffe eigentlich immer, dass Schulleitungen mit solchen Sachen professionell umgehen, aber mir ist auch klar, dass es welche gibt, die Wegbewerben persönlich nehmen. Trotzdem bin ich immer für offene Karten.

    Hui ist das teuer und ich ärgere mich schon darüber, dass meine aktuelle Brille 300€ insgesamt gekostet hat.

    Bei meiner letzten Brille sagte mir der Optiker: Welche Qualität wollen Sie? ich sag: Rechnen Sie mal die besten. Bei meiner Stärke brauche ich gute Gläser.

    Der Optiker: Das wären dann 2700€.

    Ich hab dankend abgelehnt, da ich eigentlich nur Kontaktlinsen trage. Brille kommt abends und morgens zum Einsatz oder wenn ich mal Probleme mit den Linsen habe. Am Ende hab ich dann 800 ausgegeben, was ich ok finde, da Beihilfe und private KV auch einiges dazugeben. Und ich bin zufrieden damit. Würde ich sie jedoch nur tragen, hätte ich das wohl bezahlt. Die Linsen kosten mich mehr und da gibt Beihilfe nichts dazu.

    Gib als Referendar z.B. mal einen Unterrichtsentwurf beim Haupt- und/Oder Fachseminarleiter ab, in dem „Schüler“ steht und nicht „Schülerinnen und Schüler“, „Lernende“ oder Ähnliches. Auch wenn es eine komplette Jungs-Klasse ist, wirst Du Dir mit 98 prozentiger Wahrscheinlichkeit anhören dürfen, dass man das so nicht schreiben kann.

    Natürlich darf man Schüler schreiben, wenn es sich um reine jungs-Klassen handelt. Das habe ich schon so oft gehabt, nie wurde das thematisiert. Dass es aber thematisiert wird, wenn Mädchen in der Klasse sind, finde ich absolut richtig.

    Ist man tatsächlich voll ausgebildeter Lehrer oder gilt man als voll ausgebildeter Lehrer?

    In NRW bist du tatsächlich einer. Ob das in anderen BL auch so gesehen wird, weiß man nicht.

    Ich musste noch an der Uni nachstudieren. Ich hab daher ein volles erstes Staatsexamen und bin damit in OBAS gegangen. Andere sind mit dem Master oder Diplom von der Uni direkt in den Vorbereitungsdienst gegangen. Aber es wurde nach und nach weiter runter gegangen mit den Voraussetzungen. Erst Master der FH, nun Bachelor. Gut finde ich das auch nicht.

    Es heißst,

    An der berufsbegleitenden Ausbildung kann teilnehmen, wer

    1. einen FH-Master oder einen an einer Universität, einer Kunst- und Musikhochschule oder der Deutschen Sporthochschule erworbenen Hochschulabschluss nachweist, der auf einer Regelstudienzeit von insgesamt mindestens sieben Semestern beruht und keinen Zugang zu einem Vorbereitungsdienst nach § 5 Lehrerausbildungsgesetz eröffnet,

      Bei einer FH braucht man einen Master, bei einem Bachelor der mindestens 7 Semester ging (meiner ging sogar acht) reicht dies aus. Ich frage mich nur inwieweit sich auch das curriculum genauer angeschaut wird.

    Interessant. Und was unterrichtest Du dann? Welche Fächer werden bei Dir abgeleitet?

    Es lohnt sich auch, schon mal mit Schulen, die man so im Umfeld hat, Kontakt aufzubauen. Vieles ist möglich, wenn die Schule einen haben will.

    Aber ich bin irritiert: mit Bachelor in OBAS? Ist das eine Grundschul-spezifische Regelung?

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