aber ich habe das auch schon oft festgestellt, was der Threadsteller schrieb - dass unliebsame Klassen und Kurse gerne an neue, unerfahrene Kollegen abgegeben werden, weil die alten, erfahrenen (ob gut oder nicht gut lassen wir mal dahingestellt sein) sich einfach weigern und die SL auch wissen, dass sie bei ihnen auf Granit beißen. Geht alles schön nach Hackordnung und Hierarchie, Leute, die noch nicht dauerhaft verbeamtet sind, kann man ja noch schön unter Druck setzen, bei allen anderen ist es sinnlos. Die alten Säcke lässt man dann 5er unterrichten, weil es dort vermeintlich weniger Arbeitsaufwand gibt und sich jemand 3 Jahre vor der Pension ja auch bestimmt hervorragend in einen quirligen 5tklässler hineinversetzen kann. Sorry, aber da fehlt mir echt jedes Verständnis.
Beiträge von Sonnenkönigin
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Es gab da schon mal einen Thread mit hunderten von Antworten zu diesem Thema. Ich kann die Aufregung jedoch immer noch nicht verstehen. Wenn die Korrekturbelastung zu hoch wird, reduziert man halt die Länge der Klausuren/Aufsätze, die Qualität der Korrekturen (keine Verbesserungen), die Anzahl der Klausuren und die Qualität der Vorbereitung. Ökonomisch gesehen nennt man dies das "Maximumprinzip": Man macht aus der vorhandenen Zeit den bestmöglichen Unterricht. Punkt. Nicht mehr. So kann mir auch niemand erzählen, dass er zuviel arbeitet. Das macht keinen Sinn.
Sorry, aber mit deiner fächerkombi kannst du das wahrscheinlich echt nicht nachvollziehen. Das ist doch Humbug, was du da vorschlägst - du kannst weder die Länge der Klausuren noch die Qualität der Korrekturen herabsetzen. wie willst du die SUS bitteschön dazu bringen, weniger zu schreiben?! Und in der EF ist man dazu angehalten POSITIVKORREKTUREN zu machen und Erwarungshorizonte zu entwickeln - das gibt es nix zu sparen.
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mit genetischer Disposition lehnst du dich aber weit aus dem Fenster - Intelligenz ist nichts, was sich vererben lässt, sondern eine erlernte Fähigkeit!
Also, wenn du dich mal VORURTEILSFREI (ja, leider haben auch viele sog. Pädagogen ein absolutes Klischeedenken im Kopf, weil die theoretische Bildung leider nicht bei allen in Kopf und Herzen angekommen ist) den Kinder näherst, wirst du ganz schnell feststellen, dass es viele intelligente und begabte Kinder in den sog. bildungsfernen Schichten (was für ein Wort überhaupt - ist ja Diskriminierung pur) gibt, und dass die von Mama und Papa Akademiker zu Tode geförderten und benachhilften Kinder oft einfach nur strohdumm sind - sorry, aber ist halt so. Ich hatte auch schon mal eine Mutter, die mich mehrfach darauf hinwies, dass ihr Kind doch nicht so schlechte Noten haben könne, wo doch der Opa Prof an der Universität gewesen sei - sorry, aber so ein Gerede nervt echt!
Genauso wie die Grundschul-Klassenlehrerin meiner Tochter, die einfach nicht glauben konnte, dass ein Kind dunkler Hautfarbe so eloquent sein könne - so ganz ohne Sprachprobleme - als ich ganz trocken darauf verwies, dass Deutsch ihre Muttersprache sei, machte es ihr ordentlich zu schaffen, dass sie das Kind aus der Schublade wieder rausholen musste, in die sie es schon eingetütet hatte ...
und noch was "gegenüber meines Könnens" ist so falsch, dass einem die Haare zu Berge stehen. Vielleicht handhabt ihr das in AU anders, aber bei uns kommt nach "gegenüber" der Dativ - aber interessant, dass niemand auf diese Frage von Silicium eingegangen ist. -
mit genetischer Disposition lehnst du dich aber weit aus dem Fenster - Intelligenz ist nichts, was sich vererben lässt, sondern eine erlernte Fähigkeit!
Also, wenn du dich mal VORURTEILSFREI (ja, leider haben auch viele sog. Pädagogen ein absolutes Klischeedenken im Kopf, weil die theoretische Bildung leider nicht bei allen in Kopf und Herzen angekommen ist) den Kinder näherst, wirst du ganz schnell feststellen, dass es viele intelligente und begabte Kinder in den sog. bildungsfernen Schichten (was für ein Wort überhaupt - ist ja Diskriminierung pur) gibt, und dass die von Mama und Papa Akademiker zu Tode geförderten und benachhilften Kinder oft einfach nur strohdumm sind - sorry, aber ist halt so. Ich hatte auch schon mal eine Mutter, die mich mehrfach darauf hinwies, dass ihr Kind doch nicht so schlechte Noten haben könne, wo doch der Opa Prof an der Universität gewesen sei - sorry, aber so ein Gerede nervt echt!
Genauso wie die Grundschul-Klassenlehrerin meiner Tochter, die einfach nicht glauben konnte, dass ein Kind dunkler Hautfarbe so eloquent sein könne - so ganz ohne Sprachprobleme - als ich ganz trocken darauf verwies, dass Deutsch ihre Muttersprache sei, machte es ihr ordentlich zu schaffen, dass sie das Kind aus der Schublade wieder rausholen musste, in die sie es schon eingetütet hatte ... -
Fällt mir gerade noch so auf, dass Annie 111 diese Bemerkung eingestreut hatte. Dieser Meinung bin ich zwar auch (insgeheim), aber hattest du dich nicht immer dafür ausgesprochen, dass auf keinen Fall SE in den Schuldienst sollen?! Dann müssten doch im Umkehrschluss alle Kol. mit 2. Staatsexamen toll sein, oder? Wundert mich jetzt ein wenig:)
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du wirst mir immer unsympathischer. Müttern wie dir haben wir es zu verdanken, wenn Kinder irgendwann keinen Bock mehr auf Lernen haben - und aus Sicht des Kindes kann ich es voll verstehen.
Und dass du auch noch Lehrerin bist, macht die Sache noch gruseliger. -
die schalten oft Anzeigen in Lehrerpublikationen wie der GEW-Zeitschrift etc. Da würde ich reinschauen oder im Internet - die haben oft auch die Stellenausschreibungen auf ihrer eigenen Homepage. Und OBAS kannst du da genauso machen - eher vielleicht noch besser, weil Privatschulen ja viel mehr Freiraum haben als Regelschulen.
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wo genau sind denn jetzt die Vorteile der neuen OBAS? Ich weiß nur, dass man keine Staatsexamensarbeit mehr schreiben muss, dafür aber eine ausführlichere Unterrichtsplanung für die UPPs vorlegen muss - ist die Frage, ob das ein Vorteil ist.
Und warum sollte man die Bedingungen verbessern, wenn man doch eigentlich gar keine SE haben möchte? Dass man der Politik zeigen will, dass es besser ohne SE geht, ist ja nun wohl ein offenes Geheimnis. -
also ich habe zwar nur die PE gemacht, aber nervös sein brauchst du vorher nicht und vorbereiten kannst und musst du dich auch nicht. Ich würde dir nur als Tipp geben, bei allem, was du an der Schule machst, dich immer 100 Mal vorher abzusichern, sprich Schulleiter immer schön einbinden und vorher um Rat fragen, Klausuren vorher zeigen, bevor du sie zurückgibst etc. pp. Ich war selbständiges Arbeiten gewohnt und habe nicht bei jedem Pipapo gefragt und das wurde mich nachher angekreidet.
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Ich kenne diese Situation - hatte sie auch schon ein paar Mal - du musst da Druck machen, anrufen, mailen etc. und sagen, dass du deine festen Ausgaben hast - dann zahlen die einen Abschlag! Lass dich nicht kleinkriegen - jeder Mensch muss für seine Arbeit bezahlt werden - du bist kein Bittsteller - auch wenn die einem gern mal das Gefühl geben - sondern es steht dir zu. Ich war auch selbst schon mal bei der BR und hab echt so nen Hals gekriegt, weil die zuständige Sachbearbeiterin gerade Privatkram erledigen musste und deshalb nicht in der Lage war, meine Unterlagen ans LBV weiterzuleiten.
Wie gesagt, ein wohl gesettelter Beamter kann sich den existentiellen Druck nicht vorstellen, unter dem ein normaler Mensch steht - aber auch für die kommen noch andere Zeiten, da bin ich von überzeugt! -
in anderen Berufen dürfte man auch nicht so herumlaufen. Und gerade in der Schule sollte man "gesinnungsneutral" nach außen sein.
Was mir allerdings schon auffällt, ist , dass es anscheinend ein "Ehrenkodex" ist, möglichst unchic und wenig gestylt herumzulaufen: die meisten Frauen sind nicht geschminkt und sehen aus, als wären sie gerade aus dem Bett gefallen, manche tragen Sachen, die ich nicht mal zum Müllrausbringen anziehen würde - und die Männer sehen jetzt auch nicht viel besser aus, einige noch mit langen Haaren, Bart und Brille, was sie wohl für ein individuelles Styling halten, sieht aber meist nur panne aus. Also eine Stilberaterin hätte hier ein reiches Arbeitsfeld!:)
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Wenn ich das Ganze mal von Elternseite sehe, muss ich allerdings sagen, dass ich die Notengebung mancher Lehrer auch absolut nicht nachvollziehen kann. Kinder, die ständig nachfragen und schleimen, bekommen da öfter mal was Besseres. Meine Tochter fragt nie nach, und gibt sich mit allem zufrieden - wirkt sich natürlich nicht positiv aus. Und wie ich aus eigener Erfahrung weiß, gibt man bei Eltern, die ständig Terror machen, als Lehrkraft gerne mal die bessere Note, einfach weil man keinen Bock auf Theater hat.
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Noten sind doch eine pädagogische Entscheidung - na gut, in der Oberstufe wird es scheinbar durch Erwartungshorizonte und die 50/50 Mittelung für Klausuren und Somi-Note etwas transparenter - in der Mittel- und Unterstufe kann ich doch theoretisch jemandem, der 3 KA 3 geschrieben hat, trotzdem eine 2 geben, weil er mündl. super mitmacht, Referate gemacht hat, sich sehr ins Zeug legt etc. pp. und jmd. anderem mit den gleichen Noten eine 4, weil er gar nix macht. Insofern gibt es doch soviel Ermessensspielraum, dass wir auf der sicheren Seite sind.
Ich habe den Fall mit den 14 Punkten meiner Ärztin geschildert und die meinte, da sind die Eltern ganz klar schon dabei, den NC fürs spätere Studium auszurechnen, und wenn das evtl. nicht hinkommt, muss man den entsprechenden Lehrer dann erpressen. Tja, da liegt der Fehler wohl im System. -
bringen mich mit sicherheit nicht um. ist auch ne möglichkeit, um mit den sus ins gespräch zu kommen. wenn du da billige hiwis heranziehst, hast du das problem, dass die kiddies nicht auf sie hören. was ich aber in f gut finde, ist, dass die lehrer verwaltungsassistenten haben, da die verwaltungsarbeit in unserem job ja immer mehr wird.
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sommer doch in der Sek II eingesetzt werden - ist natürlich auch für den SL besser, weil er dich dann flexibler einsetzen kann - und du musst ja auch nicht sofort in die oberstufe, sondern kannst dir erst mal "karenzzeit" erbitten. Andererseits gibt es an meiner Schule auch eine Sek i-Lehrerin und ihr stand ist - glaub ich -ganz gut.
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können durchaus auch studierte leute sein - 2 jahre ref. haben sie natürlich nicht, sofern sie nicht lehramt studiert haben. nicht jeder mensch, der einen uniabschluss hat, hat einen bombenjob - viele geisteswissenschaftler liegen eher auf harz4-niveau, junge mediziner und juristen fangen auch nicht gerade mit einem bombengehalt an!
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den europäischen vergleich finde ich durchaus legitim - weil lehrer in and. ländern nicht so gut bezahlt werden wie hier.
wenn du meinst, dass der unterschied zwischen einem verbeamteten und angestellten lehrer in der bez. nicht so hoch sei, dann muss ich da leider widersprechen - bis zum 1000 eur netto mehr kriegen meine verbeamteten kol und auch sonst noch alle mögl. vorzüge - dafür, dass du deine pkv zahlen musst, hast du ebenfalls viele vergünstigungen, die ein angestellter nicht hat. und wenn du das alles hoch rechnest, sind da erhebliche unterschiede, also ich kenne nmd, der an eine lehrerpension heranreicht.
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hab ich auch - und bin alleinerziehend - ich kann dir nur sagen, dass es in zeiten wie jetzt vor den zeugniskonf. eigentlich nicht zu schaffen ist, zumal ich auch noch ständig UBs vorbereiten musste und mit meiner tochter für ka üben. da dein sohn aber noch klein ist, dürfte das besser gehen und du musst auch keine ubs vorbereiten.
andererseits wäre es natürlich karrieretechnisch am gymi besser und wer weiß, ob die chance noch mal kommt, weil sek ii bald nicht mehr nachgefragt sein wird. -
- am Gymnasium hast du idr sehr ehrgeizige Eltern, die dir in alles reinreden und Druck machen, weil ja jeder will, dass das kind ein 1er abi hinlegt_> das kann sehr unangenehm werden
- du kannst nicht in der oberstufe eingesetzt werden, von daher bist du "lehrer 2. Klasse"
- der Unterricht ist anspruchsvoller und erfordert mehr planung
- bekommst du dafür mehr geld? dann würde ich es machen, sonst lass es -
interessiert, ist doch wohl jedem klar, dass man durch arbeit nicht reich werden kann. wenn du geschickt investieren willst, musst du erst mal was haben zum investieren - und die meisten leute, die kohle haben, haben sie geerbt - so einfach ist das. wo schon geld da war, kommt immer noch was dazu - der selfmade man, der sich von gaaanz unten an die spitze arbeitet, ist die ABSOLUTE AUSNAHME.
aber ich bin auch nicht lehrer geworden, weil ich damit reich werden will. stelle nur fest, dass die leute, die am wenigsten zu jammern haben, es am meisten tun.
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