Diagnosetests Mathe

  • Hallo,


    ich unterrichte an einer Hauptschule in einer schwachen 5. Klasse Mathe. Da ich die Schüler (teilweise) auch im Förderunterricht habe, würde ich sie gerne testen und individuell fördern. Kennt einer von euch gute Diagnosetests für die Sek I, die ich verwenden könnte und die ihr empfehlen würdet?


    Danke
    flecki

  • Wenn du ein Großteil der Klasse als schwach einschätzt, hast du doch für dich eine Diagnose vollzogen. Ich würde mit allen erst einmal die wesentlichen Inhalte der Grundstufe aufarbeiten. Dabei stellst du fest, wer eigentlich gute Kenntnisse hat und dir z.B. assistieren kann bei weiteren Aufbereitungen. Schüler gegenseitig nehmen manchmal mehr an und können sich besser verständigen. Wie schnell du die Wiederholung vorantreiben musst, merkst du schnell. Zielstellung muss ein möglichst einheitlicher Stand der Schüler sein. Begriffsstutzige Schüler gibt es nicht, es gibt nur oft nicht ganz klar verständliche Erklärungen!

  • Hallo Unag,


    bei Klett gibt es "Diagnostizieren und Fördern" als Online-Angebot. Du kannst Deine KLasse kostenlos anmelden, die SuS absolvieren die Tests und Du erhältst anschließend eine Auswertung inkl. Fördermaterial.


    ninale

    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

  • Am Montag (9.11.) gibt es in Düsseldorf eine Veranstaltung, bei der die Verlage Klett und Cornelsen ihre Diagnoseprogramme vorstellen. Den Schulen ist bereits (von Cornelsen zumindestens) eine Zugangsberechtigung/Kennnummer zugemailt worden.
    Zu dieser Veranstaltung sind Vertreter der Schule eingeladen worden. Ich werde dieses Angebot nutzen (Deutsch und Mathe).
    Boeing


    Edit: Datum ergänzt

  • Verzeit mir, aber ich halte nichts vom diagnostizieren! Ich kann meine Schüler ganz gut selber einschätzen und "fördere" sie durch begreifbares Lehren, so dass alle zu guten Leistungsniveaus kommen.
    Ich will nichts gegen Cornelsen und Klett sagen, sie fahren aber immer noch die theoretische Schiene der Unis und lassen kaum wirkliche Fortschritte in Richtung Reformpädagogik zu.

  • Das eine widerspricht dem anderen nicht.
    Ich kann (muss aber nicht, das werde ich auch erst nach der Veranstaltung entscheiden wollen) Diagnoseverfahren einsetzen und Lehren durch Begreifen praktizieren. Eine Diagnose ist keine Behandlung!


    In Deutsch wenden wir die HSP an und arbeiten danach im Rahmen der Rechtschreibförderung die erkannten Fehlerschwerpunkte auf. Die Diagnose bestätigt in der Regel die vom Fachlehrer erkannten Schwächen, wirkt also unterstützend.

  • Zitat

    Original von ninale
    "begreifbares Lehren"


    Schön, dass Du selber verstehst, was Du machst! :lach2:


    ninale


    Jau!
    Manchmal begreife ich mich nicht, dann muss ich einfach lehren! :D


    Ich hatte das nur "aufgegriffen" (beliebte Ausrede - habe ich von meinen Schülern), das sollte man aber nicht nachts machen, dann wirds schnell verwirrend. Aber ich hoffe, dass du verstanden hast, was wirklich gemeint war, oder?


    Vielen Dank - und was macht man nicht alles, damit andere auch ihren Spaß bekommen! :P

  • Boeing:
    Von wem war das noch: Wer etwas kann, macht es, wer es nicht, kann unterrichtet es.....


    Klar habe ich Dich verstanden, konnte aber dem abendlichen Fingerjucken nicht widerstehen!


    @all:
    Ich finde aber auch, dass Diagnoseverfahren und "Lernen durch Begreifen"(?) sich nicht grundsätzlich ausschließen. Gerade weil Fleckis Anfrage Förderunterricht betraf und wahrscheinlich entsprechend ausgefeilt differenzieren muss, halte ich es für sinnig, diese Angebote auch im Sinne einer gewissen Arbeitsökonomie zu nutzen.


    ninale

    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

    Einmal editiert, zuletzt von ninale ()

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