Beiträge von flecki

    Das finde ich auch total frech. Schließlich gibt es genug Eltern, die ihre Kinder auch halb krank in die Schule schicken, bestimmt auch mit Covid-19, wenn es nur wie eine Erkältung erscheint...

    Den Fall hatte ich heute: Kind gestern mit Schnupfen zu Hause. Heute kommt es in die Klasse, mit fiebrig glänzenden Augen und Husten.... "Mama meint, wäre ja nicht schlimm"...

    Wir bekamen heute um 13 Uhr die Nachricht über die Schließung bis zu den Sommerferien. Einige unserer Eltern arbeiten bei der betroffenen Firma. Ich bin mal gespannt, was da noch auf uns zukommt ....

    Außerdem dürfte es (ich glaube, dass hatten wir irgendwo schon mal diskutiert) fast unmöglich sein, nachzuweisen, dass man sich in der Schule infiziert hat.


    kl.gr. frosch

    Daran erinnere ich mich auch - es geht mir um betroffene Kollegen, die Präsenzunterricht erteilen wollen und derzeit aber aus genau diesem Grund unsicher sind. Wie begründet man das möglichst sicher außer mit "sagt mir mein Verstand". Besonders bei einer Paragraphen-SL...

    Konkret: wenn ich also Ü60 bin, Präsenzunterricht freiwillig erteile, mich infiziere und dadurch dienstunfähig werde - ohne Beweis, dass ich mich im Dienst infiziert habe, hafte ich selber bzw habe halt Pech, dass ich mit einer gekürzten Pension auskommen muss? Darum geht es mir.


    Lg

    Ich hätte da eine Frage zum Einsatz der Ü60-Jährigen bzw. deren freiwilligen Einsatz.


    Gibt es inzwischen eine Klärung der Haftung bzgl. einer Dienstunfähigkeit durch eine mögliche Coronainfektion? Sollte sich jemand mit dem Virus infizieren und DU werden - gilt das ganze dann als "Dienstunfall"?


    Die Aussagen des MSB beziehen sich mMn bisher nur auf eine mögliche Erkrankung und deren Behandlung. Ich erinnere mich, dass eine Gewerkschaft (VBE oder GEW) mal geschrieben hat, dass das nicht geklärt sei. Es herrscht da im Kollegium große Verunsicherung.


    Also - gibt es da schon etwas genaueres beim freiwilligen Einsatz von Ü60?


    Lg

    Meine Erfahrung aus der heutigen Notbetreuung: keines der Kinder hält sich an den Abstand ( auch 4er nicht). In dem mir zugeteilten Raum gibt es kein Wasser, nichts! Auf den dazugehörigen Toiletten zwar Seife, aber keine Papiertücher, sondern dieses Gebläse. Kollegin im Nebenraum hat zwar Wasser und Seife - aber nur ein Handtuch für alle. Selber auf die Toilette gehen geht nicht, Kinder dürfen nicht alleine gelassen werden, Ablösung o.ä. gibt es nicht. Morgen werden die Gruppen aufgestockt/neu zusammengesetzt... Raumtemperatur bei 16 Grad - da macht Lüften noch mehr Spaß. :uebel: aber funktioniert ja alles soooo toll.

    Nachdem ich ja bisher das Glück hatte, dass ich HO machen durfte, wurde ich jetzt mehrfach zur Notbetreuung in der nächsten Woche eingesetzt.


    Eigentlich ja nicht schlimm - wäre da nicht das chronisch kranke Kind, dass aber ja nicht zählt. Und das Problem - wohin mit diesem Kind. Mit 2 Grunderkrankungen, die zur Risikogruppe zählen, kann ich es nicht in die Notbetreuung bringen. Beurlaubung ohne Bezüge geht leider nicht, dass Essen muss ja bezahlt werden. Mitnehmen darf ich nicht und möchte ich auch nicht. SL sagt, dass sie mich einsetzen darf und das auch macht ...


    Ich bin gerade echt unsicher und auch wütend. Mich nervt das Ganze einfach nur noch.


    Sorry musste mich gerade einfach mal :uebel:

    Sprech mit deinem Arzt. Wenn der z. B. ein Beschäftigungsverbot ausstellt, kann dein SL sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln.

    Geht das überhaupt? Ein BV auszustellen, da ich ja selber nicht betroffen bin? Ich hatte erst an die "Kindkranktage" gedacht - aber die sind ja auch sehr begrenzt und greifen in diesem Fall wohl auch nicht.


    Ich will ja auch arbeiten - aber gleichzeitig möchte ich mir hinterher keine Vorwürfe machen müssen wenn etwas passiert. Wieder 12 Wochen Krankenhaus mit inneren Blutungen möchte ich nicht nochmal erleben müssen....

    Was für mich das schlimmste ist: das mein Kind als absolutes Risikokind (immunkrank und! beidseitige Nierenschädigung) nicht ansatzweise so viel wert ist wie die häusliche Gemeinschaft der SuS. Meine SL hat schon verlauten lassen, dass sie somit ja keine Rücksicht nehmen muss. Da ruft man jeden Tag doch schon mit Bauchschmerzen seine Mails ab ...

    ...oder die Bezüge werden gesetzlich auf das Maß angeglichen, was in vergleichbaren Fälle von Kurzarbeit gezahlt wird.

    Mit einer Bezügekürzung rechne ich ab 2021 sowie...

    Mal interessehalber : wie muss ich mir das vorstellen? Das Land sagt "du arbeitest ja gerade nur xy Stunden (was und wie da auch berechnet wird) und von der Differenz zahlen wir dir dann nur 60/67%?

    Ich auch 😥 und es interessiert keinen. Ich muss in die Schule, obwohl ich meine Klasse komplett online betreue. Mein Weg ist mit Öffis auch nicht ohne 🙁. Aber wir haben Anwesenheitspflicht.

    ich möchte und werde mich auch nicht vor der Arbeit drücken. ABER laut der neuen Mail sollen Schwangere nicht zur Notbetreuung herangezogen werden. Das verstehe ich und unterstütze ich zu 100%. Der Schutz des Kindes geht vor. Aber das möchte ich auch für mein Kind. Uns droht im schlimmsten Fall das totale Versagen beider Nieren.


    Ich drücke dir die Daumen, dass deine SL da doch noch Vernunft walten lässt.

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