Prognose Vorstellungsgespräch

  • Hallo,


    hat jemand schon das Vorstellungsgespräch mit einem Vertreter der Lehrerausbildung mit "positiver Prognose" für die berufsbegleitende Ausbildung im Seiteneinstieg nach OBAS hinter sich gebracht? Womit muss man da rechnen?? Mir graut es ein bischen, habe in 2 Wochen das erste Gespräch.


    Viele Grüße
    Schlotterschnorchel

  • Ach so, gar keins. Ich mache nur gerade Vertretungsunterricht und habe mich jetzt radikal höherstufig auf eine feste Stelle beworben. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das berufsbegleitende Referendariat unbedingt sein muss oder ob es die pädagogische Einführung nicht auch tut (hoher Aufwand, bin schon etwas alt daher fraglicher Nutzen, E12 ist ja auch ganz nett, oder nicht??)

  • Erstmal Glückwunsch zur Einladung!


    Ich habe mich auch auf verschiedene OBAS-Stellen beworben, habe bisher aber noch keine Einladung bekommen.


    Soweit ich informiert bin, stellen eine Person aus dem Seminar und die Schulleitung die Prognose, ob du für den Beruf des Lehrers geeignet bist. Wie genau, ist natürlich die große Frage. Ich sehe hier auch ein rechtliches Problem, denn ich finde es anzweifelbar, dass so eine Prognose innerhalb eines Vorstellungsgesprächs wirklich objektiv getroffen werden kann...
    Vermutlich dient das jedoch nur der Vorauswahl, dass zumindest auffallend ungeeignete Personen aussortiert werden können, da sich ja doch recht viele den Seiteneinstieg zutrauen.
    Ob sich für dich ein Referendariat lohnt, kannst du wohl leider nur selbst einschätzen: Wenn du über 40 bist, wirst du in NRW nicht mehr verbeamtet. Aber in anderen Bundesländern schon.
    Außerdem wirst du mit abgeschlossenem Referendariat eher eine feste Stelle bekommen.
    Zudem hast du im Rahmen der OBAS noch nicht einmal finanzielle Einbußen. Sicherlich musst du Prüfungen absolvieren, aber die Zeit geht ja auch rum.
    Mir ist die zweijährige Schufterei auf jeden Fall wert, dass ich anschließend eine "richtige" Lehrerin bin, die auch formal etwas vorweisen kann.
    Und du hast bei dem Prognosegespräch doch schon einen riesigen Vorteil: Du kennst die Schule und die Schulleitung kennt dich. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man dich als Vertretung unterrichten ließe, wenn man dich für untauglich hielte.


    Von daher: Mach dir mal nicht so viel Sorgen, die kochen da auch nur mit Wasser;) ;)


    Das größere Problem ist eher, dass dir alle grundständig ausgebildeten Lehrer vorzuziehen sind. Auch Lehrer anderer Schulformen oder anderer Fächer haben Vorrang. Und solltest du nicht gerade ein absolutes Mangelfach vorweisen können, wirds gar nicht so einfach werden, wie einem sämtliche Medien glauben machen wollen.


    Ich habe mich z.B. auch an der Schule beworben, wo ich gerade unterrichte. Ich darf mich gegen 26 grundständig ausgebildete Lehrer durchsetzen. Meine Kollegen fiebern mit mir, aber meine Chance auf die Stelle ist minimal, da mach ich mir keine Illusionen...

  • Liebe Edda,


    ich habe dir zweimal lang geantwortet aber beide Male war meine Anmeldung weg. Fliegt man hier nach 5 Minuten raus oder wie?
    Melde mich gleich wieder wenn das jetzt klappt!

  • Ja, tatsächlich, ich war wohl zu lahm. Aber wie soll ich das kürzen? Ich werde stückeln:
    Jedenfalls bin ich seit 2,5 Jahren an einer Grundschule und unterrichte Sachkunde. Weil man dort aber (noch?) nicht seitlich einsteigen kann habe ich mich jetzt auf Sek I und Sek II beworben. Insgesamt 6 Stück, bis jetzt eine Einladung. Ich halte es für einen Riesenvorteil, dass du an deiner Schule schon bekannt bist und drücke dir die Daumen!!
    Teil 2 kommt gleich

  • Den Schulleiter zu überzeugen ist eine Sache. Den Versuch kenne ich schon. Ich frage mich, was der Seminarvertreter wissen will. Meine möglichen Zweitfächer sind Physik und Chemie aber mein Vordiplom ist schon 15 Jahre her. Wenn es also etwas fachbezogenes ist, so kolloquiumartig, stehe ich warscheinlich furchtbar auf dem Schlauch, muss erst wieder alles lernen. Außerdem weiß ich auch nicht, ob ich die erforderlichen 20 SWS für Sek II habe, die Dauer steht oft nicht auf den Scheinen. Welches zweite Fach würdest du denn nehmen?

  • Grundsätzlich frage ich mich ob es nicht stressfreier und auch lukrativer ist, Sek II mit pädagogischer Einführung ( = E 12?) als SEk I mit berufsbegleitender Ausbildung (=E 11 oder?) zu machen. Entschuldige bitte diese zerstückelte Antwort und vielen Dank für deine lange Antwort. Vielleicht habe ich hier etwas falsch eingestellt? Lass uns in Kontakt bleiben.
    Viele Grüße
    Schnorchel

  • Erstmal: mach copy + paste, wenn du einen langen Text schreibst. =)


    Für den Nachweis der 20-22 SWS kannst du auch deine Studienordnung beilegen, nach der du damals studiert hast - hab ich auch getan. Das Diplom sollte als Beweis ja wohl ausreichend sein.


    Vor den fachbezogenen Fragen hab ich auch ein wenig Sorge. Grundsätzlich kann ich mir aber nicht vorstellen, dass bei einem solchen Bewerbungsgespräch deine fachlichen Kenntinisse wirklich vertiefend abgefragt werden, denn das läßt schlichtweg die Zeit nicht zu.
    Ich habe ja einige Kollegen, die schon oft bei Auswahlgesprächen saßen, und diese haben mich in der Hinsicht sehr beruhigt.


    Tja, die Seminarleute haben natürlich den Scannerblick. Die können selbstverständlich innerhalb kürzester Zeit einschätzen, ob du als Lehrer tauglich bist. Bei einer Informationsveranstaltung wurde mir das zumindest zu verstehen gegeben. :rolleyes:
    Denn dort habe ich gefragt, was es denn mit der "Prognose" auf sich habe, ob es eventuell gewisse Rahmenbedingungen dafür gäbe.
    Mir wurde daraufhin mitgeteilt, dass die Leute vom Seminar so erfahren seien, dass sie eben schon einen "Blick" für die Eignung der Teilnehmer hätten.
    Was die Ausbildung nun betrifft, so muss dir klar sein, dass ein Referendariat immer mehr wert ist als die pädagogische Begleitmaßnahme. So ist es nun mal. Und viele Direktoren an Schulen legen auch Wert auf ein Referendariat (aber eben auch nicht alle).
    Dir muss eben klar sein, dass du ohne Referendariat viel weniger Chancen auf dem Stellenmarkt hast.
    Du bist nun in der glücklichen Situation, mit Physik und Chemie Mangelfächer abzudecken. Aber ich kann dir auch sagen, dass es selbst für die Mangelfächer Mathe + Physik bereits 12 Bewerber an unserer Schule gibt, die grundständig ausgebildet worden sind. Da muss nur einer die Stelle wollen, dann bist du aus dem Rennen.


    Des weiteren muss dir klar sein, dass nirgendwo verläßliche Zahlen vorliegen: Die ausgebildeten Lehrer, die z.B. vorher Vertretungsunterricht gegeben haben, werden nicht mit einberechnet, sondern es wird immer nur von denen ausgegangen, die gerade erst ihr Referendariat abgeschlossen haben.
    Hinzu kommen dann noch Grundschullehrer, die keine Stelle bekamen. Sie werden dir vorgezogen und auch nicht mit einberechnet.


    Die Situation wird Seiteneinsteigern wirklich sehr euphemistisch dargestellt. Bei einem Beratungsgespräch im Seminar wurde mir erzählt, dass ich die größten Chancen hätte: 32 Jahre alt, Deutsch und Philosophie als Fächer, berufserfahren durch einige Vertretungsstellen.
    Die Realität schaut aber anders aus. Und sie ist eben deswegen anders, weil es gar keine genaue Übersicht über den Stellenmarkt gibt, weil eben keine genauen Zahlen vorliegen.


    OBAS ist eine riesige Chance, wenn du die Möglichkeit hast, mach es!!!


    Vernünftiger wäre aus meiner Sicht jedoch die alte Ordnung: Bewerbung auf ein normales Referendariat mit pädagogischer Begleitmaßnahme. Schade, dass die Möglichkeit abgeschafft wurde.


    Rede ruhig einmal mit Schulleitungen darüber, denn die haben wirklich realistische Einschätzungen über ihre Bewerbersituation und wissen auch um die Willkür der Entscheidungen des Schulministeriums. Du wirst nach solchen Gesprächen verstehen, dass der Seiteneinstieg sehr viel schwieriger ist, als er dargestellt wird.


    Und dann kommt noch dazu, dass Schulleitungen manchmal gar nicht richtig informiert werden. Als ich mich damals um die erste Vertretungsstelle bemühte, habe ich von der Bezirksregierung und von der Schulleitung ganz widersprüchliche Aussagen erhalten.
    Ministerium, Bezirksregierung und Schulen arbeiten nicht wirklich reibungslos zusammen, da weiß oft die linke Hand nicht, was die rechte gerade macht... Chaos!
    Damals habe ich wirklich Wochen mit Telefonaten verbracht, um einigermaßen an Durchblick zu gewinnen. Und ich hatte auch mit ratlosen Schulleitungen zu tun, die mich gern eingestellt hätten, aber wirklich nicht wussten, ob es auch möglich ist.
    Von daher ist es der falsche Ausgangspunkt, sich nur danach zu richten, dass man auch mit niedriger Gehaltsstufe zufrieden wäre.
    Ich wäre auch mit A12 und sogar A11 zufrieden, wenn ich einfach nur meinen Wunschberuf ausüben dürfte. Aber meine Erfahrungen lehren mich, dass es eben bei all dem Chaos wichtig ist, so viel an Ausbildung mitzunehmen, wie möglich. Die Erlasse werden ständig geändert, je nach Bedarf wird es strenger oder lockerer. Von daher, mit dieser Willkür im Nacken, sollte man jede Maßnahme in Anspruch nehmen, die mit einer grundständigen Ausbildung vergleichbar ist.
    Das ist wirklich keine Frage des Geldes, glaub mir.


    Zum Bewerbungsgespräch noch ein paar Tipps: Schau dir den Fragenkatalog an und denk dir schon mal einige Antworten. Sei vor allem auch selbstreflektierend. Wenn z.B. Fragen nach Disziplinproblemen in der Klasse kommen, solltest du in jedem Fall auch auf deine Unterrichtsmethoden zu sprechen kommen, bzw. auf die Änderungen dieser.
    Du musst gleichermaßen selbstbewusst und selbstkritisch rüberkommen.
    Ich habe immer offen über meine Schwierigkeiten geredet und auch Fehler meinerseits zugegeben. Das war nie verkehrt. Alle wissen schließlich, dass du kein Profi bist. Und Lehrer zu sein heißt eben lehren und lernen.
    Probleme haben alle Lehrer mit ihren Schülern, ob alter Hase oder Frischling. Jeder Mensch ist nun mal anders, somit gibt es auch immer wieder Konfliktsituationen, die neu oder zumindest anders sind. Von daher, verkauf dich möglichst gut, spiel aber nicht den Superlehrer.


    Ich wünsch dir viel Glück fürs Bewerbungsgespräch und sei nicht zu traurig, wenn es nicht klappen wird. Manche Bewerbungsgespräche sind einfach nur doof, weil man selbst schon merkt, dass diese Schule nicht die Richtige für einen ist. Da muss auch immer die Chemie stimmen. Und Bewerbungsgespräche laufen auch immer sehr unterschiedlich ab, da kommts eben stark auf die Schulleitung an.


    Und wenn es klappen sollte: Nimm die Stelle bloß an und freu dir nen Wolf!!!

  • Hallo Edda,


    welchen Fragenkatalog meinst Du - bzgl. des Bewerbungsgespräches im Rahmen der neuen OBAS...?


    Danke und Grüße,
    illubu

  • Schnorchel:


    wo ungefähr in NRW bist Du denn?
    Ich glaube, dass es regional sehr große Unterschiede gibt, zumindest hab ich den Eindruck.
    Und was ich auch glaube, ist, dass sich fertig werdende Referendare ja nicht nur auf eine Stelle bewerben...
    Deshalb entsteht sicherlich auch der Eindruck, dass sehr viel Konkurrenz da ist.


    Bei einer Schule, die mir ein Einstellungsangebot machte, was ich -dämlicherweise- im vergangenen Jahr nicht angenommen habe (weil OBAS noch nicht durch war und ich nur pädag. Einführung gemacht hätte etc...), sind ALLE 10 regulären Bewerber abgesprungen, bzw. haben sich für andere Schulen entschieden!!


    Grüße
    Dopamin

  • illubu: Den Fragenkataloghab ich im Netz gefunden. Die Adresse weiß ich nicht mehr, habe ihn ergoogelt und dann ausgedruckt...
    Alle Schulen benutzen ihn natürlich nicht, aber es stehen u.a. auch die Standardfragen drin.
    Wenn ich mich nicht irre, könnte er auch auf der Tresselt-HP stehen. ?(


    @Dopamin: Ja, es gibt wohl regionale Unterschiede, das hat mir auch schon ein Schuldirektor erzählt. Und dass 10 Bewerber abgesprungen sind, läßt mich ja wieder hoffen... wobei ich immer noch keine einzige Einladung erhalten habe.


    Immerhin wird meine Vertretungsstelle wohl verlängert - sofern die Bezirksregierung sich nicht quer stellt...

  • Liebe Edda!
    So eine lange Antwort, vielen Dank! - und danke für den Copy-Tip, ich Dödel
    Am Besten gefällt mir deine Begründung für die Notwendigkeit einer soliden Ausbildung (Die Erlasse werden ständig geändert... mit dieser Willkür im Nacken...) Da hast du wirklich schrecklich Recht!!


    Trotz alledem glaube ich aber an den Lehrermangel und an eine gute Chance. Zum ersten Mal gibt es sogar eine BROSCHÜRE für uns Seiteneinsteiger. Und neuerdings hat sie sogar ein Inhaltsverzeichnis!! Da muss die Not doch wirklich groß sein, meinst du nicht? ;)


    Und ich glaube, dass du einen aussichtsreichen Weg gewählt hast. Lass die Hälfte der 26 abspringen und gegen 13 setzt sich sicher die bekannte Kollegin durch, die gute Arbeit macht und mit den Kollegen auskommt.


    Den Fragenkatalog findet man über Tresselt. Die Adresse ist http://www.forumld.net/downloads/handout


    Ich bin hier übrigens am Niederrhein. Vielleicht gibt es hier Lehrermangel aber ganz sicher gibt es Schulmangel - viel wird nicht angeboten bzw. weit zu fahren. Dadurch dass ich an einer Grundschule bin habe ich nicht viel Übersicht und auch mein Schulleiter kennt sich nicht damit aus.
    Erster Schritt falls es jetzt nicht klappt also : Vertretungsstelle wechseln! (Schade eigentlich, Sachkunde ist ein tolles Fach)


    Ich habe auch erst eine Einladung und rechne auch nur sehr kurzfristig vor dem 11.12. mit weiteren. Die eine Schule war wohl etwas voreilig. Schade, dass alles so gleichzeitig passiert, da kann man sich schlecht vorbereiten bzw. austauschen.
    Ich melde mich auf jeden Fall, wie es war.
    Viele Grüße an Edda, Dopamin, ilubu und alle Verwandten!!

  • Hallo zusammen,


    bei der letzten Infoveranstaltung des Studienseminars zum Seiteneinstieg wurden folgende Punkte genannt, die u.a. beim Prognosegespräch angesprochen werden könnten:


    - besondere Erfahrungen mit Schule?
    - Gründe für die Bewerbung?
    - Funktion(en) des Lehrers?
    - Merkmale guten Unterrichts?
    - Teamarbeit/Teamerfahrungen
    - Selbstorganisation/Zeitmanagement



    Gruß,
    Rabe Nimmermehr



    P.S. Eine Frage habe ich dann doch (ist gerade beim Lesen hier im Forum aufgekommen):


    Findet im Rahmen des Vorstellungsgesprächs oder danach separat so eine Art "fachliches Kolloquium" statt, wenn der Abschluss schon ein paar Jährchen (in meinem Fall zehn) zurückliegt? Oder gilt dies nur für regulär ausgebildete Kandidaten, deren 1. Staatsexamen zeitlich schon etwas länger her ist und die jetzt ins Referendariat wollen?


    Danke!!

  • Hallo Ihr lieben,


    ich habe nochmal ne Frage.
    Wie sieht das genau aus mit den Auswahlgesprächen.


    Letztlich haben die meisten Stellen ja einen identischen Bewerbungsschluss (in diesem Fall viele am 24.11.).


    Sind die Auswahlgespräche zeitlich für alle Schulen im selben Zeitraum?


    Ich frage, weil ich eben mit dem Schulleiter einer Schule telefoniert habe, bei der ich mich beworben habe und wohl 3 Bewerber mit Staatsexamen für die beiden Stellen (Sek I und Sek II) in Frage kämen und die nun zunächst zu den Gesprächen eingeladen werden (rechtl. Vorschriften).


    Diese Bewerber könnten aber doch theoretisch schon bei einer anderen Schule ein Auswahlgespräch hinter sich haben, oder?
    Und da diese Stelle erst im August beginnt (was für mich super ist), würde ein fertig werdender Referendar doch eher eine Stelle präferieren, bei der er sofort anfangen kann, oder?


    Da diese Schule wirklich meine Traumschule ist, würde ich sooooo gerne dort arbeiten. Der Schulleiter hat mir auch signalisiert und explizit gesagt, dass ich an die Schule passen würde!!


    So ein wenig bin ich, was den Ablauf der ganzen Auswahlgespräche anbelangt, verwirrt.


    Im vergangenen Jahr bin ich damals ja auch nicht zu den ersten Gesprächen eingeladen worden und da sind dann alle Bewerber abgesprungen, deshalb gab es die zweite Runde mit den Seiteneinsteigern...


    Kann das sein? Habt ihr ähnliche Erfahrungen?


    Vielen Dank und viele Grüße
    Dopamin82

  • Nur mal so nebenbei: die Einladung erfolgt auf postalischem Wege, oder sogar eher unbürokratisch per Mail???


    Wenn einige Stellen ja schon zum 01.02.2010 besetzt werden sollen, und nun ja auch bald die Weihnachtszeit beginnt (=Stillstand der Administrative...), bin ich ja mal gespannt, wie das alles noch unter einen Hut gepackt werden kann...

    Es grüßt aus Sinzig am Rhein


    Mario Wettlaufer

  • Ja, meine Erfahrungen decken sich genau mit deinen.


    Habe auch gerade mit einer Schule telefoniert, wo ich persönlich meine Bewerbungsunterlagen abgegeben habe und ein zweistündiges "Gespräch", was zur netten Plauderei abdriftete, hinter mir habe.
    Mein erstes Gefühl war großartig: Nette Direktorin, die Chemie passte, sie signalisierte Interesse an meiner Person.


    Haute dann die große Ernüchterung: Es werden keine Seiteneinsteiger geladen, da es genügend Regelbewerber gebe. ;(
    Man habe zwar weiterhin großes Interesse an meiner Person, aber derzeit gebe es nun einmal genügend grundständig ausgebildete Lehrer.


    Tja. Ist halt so. Kann sich aber wieder änderen, denn im laufenden Jahr werden ja auch immer einige Stellen ausgeschrieben, da dürften die Chancen besser sein.


    Und, Dopamin82, ich hoffe genauso wie du, dass es noch eine zweite Einladungsrunde geben wird. Die Vorstellungsgespräche liegen alle etwa zur gleichen Zeit, von daher kommen einige Bewerber wohl durchaus in die Situation, dass die Gespräche sich zeitlich überschneiden.
    Und wer zum Termin nicht erscheint, ist raus.
    Ebenso jeder, der bereits bei einer Stelle zugesagt hat.


    Aber sowohl meine Schule, als auch die Schule, mit der ich gerade telefoniert habe, rechnen fest damit, dass die Stellen bereits bei der ersten Runde besetzt werden können.
    Von daher rechne ich persönlich nicht mehr mit einer zweiten Runde, aber jemand mit anderen Fächern könnte vielleicht mehr Glück haben.


    Glücklicherweise wird mein Vertretungsvertrag fürs nächste Halbjahr verlängert. Da bleiben immerhin die Geldnöte fern und beim Folgevertrag muss ich auch nicht wieder ewig auf mein Gehalt warten.


    Das Irrwitzige an der Situation ist nur, dass es nun genauso eingetreten ist, wie ich es vermutet habe. Beim Infotag im Seminar wurde mir im Einzelgespräch mitgeteilt, dass meine Chancen sehr groß seien, in die OBAS zu kommen. :D
    Toll ist auch, wenn man hört, dass Schulen gerne mal extra für eine Vertretungskraft eine Stelle ausschreiben. Ist mir bisher noch nicht so ergangen und meinen Kollegen, die auf Vertretungsbasis eingestellt wurden, auch noch nicht...
    Hauptsache scheint für die doch wirklich zu sein, dass man sich die Reserve schön warm hält.

  • Hallo Edda,


    ich habe vielleicht ein Fünkchen mehr Glück als Du, weil ich mich in einer Gegend beworben habe, wo einfach eher "tote Hose" ist und wo nicht ganz soviele Bewerber existieren. Habe auch eher signalisiert bekommen, dass es eine zweite Runde geben wird. Zumindest hat der Schulleiter mir Hoffnung gemacht.
    Aber ich freue mich für Dich, dass sich deine Vertretungsstelle verlängert. So hast Du wenigstens die Möglichkeit als Lehrer zu arbeiten... Ich sitze noch auf meinem Job in der freien Wirtschaft, von dem ich endlich weg will :(


    Bin gespannt, wie es sich bei Dir weiter entwickelt! Halte mich auf dem Laufenden!


    Grüße
    Dopamin

  • besten Dank für den link, der sehr hilfreich ist
    ich hatte als Quereinsteigerin einige VGe
    und leider immer Misserfolge
    es lag auch immer an meinen eher falschen Antworten
    hat man irgendwo auch standardisierte Antworten zum Fragenkatalog oder zumindest hinweisende Antworten
    so würde ich mich besser vorbereiten, da ich dann auch besser weiss, welche ANTWORTEN man erwartet


    dankend und mfG,

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