Examenslehrprobe Römer

  • Hallo:-)


    Ich plane gerade meine Examenslehrprobe zum Thema "Schule im alten Rom".


    Zu Beginn jeder Stunde der Einheit möchte ich den Kindern immer einen Teil eines Hörspiels vorspielen, das zum jeweiligen Stundenthema passt. In dem Hörspiel geht es um ein Kind, so dass die Kinder sich besser mit dem Thema identifizieren können.


    Auch in der Stunde zum Thema Schule werde ich mit einem kurzen Hörspiel einsteigen, in dem das römische Kind kurz etwas über das römische Schulsystem erzählt.


    Anschließend hatte ich an Stationen gedacht: Eine Textstation, in der die Kinder genaueres über einen Schultag des römischen Kindes erfahren und den Tagesablauf mit ihrem eigenen vergleichen, evtl. eine Station, an der die Kinder ein Wachstafel basteln...Aber irgendwie bin ich damit nicht zufrieden. Mir fehlt nocht der "Aha-Moment":-(


    Jetzt überlege ich, ob ich nicht besser eine Lehrprobe zum Thema "Das Leben der Kinder im alten Rom mache" und die Kinder sich in Gruppen mit dem Alltag eines Kindes (aus verschiedenen Gesellschaftsschichten) auseinandersetzen und später ihre Erkenntnisse den Klassenmitgliedern vorstellen.


    Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Tipps geben, der schon Erfahrungen mit dem Thema hat? Ich würde in der Lehrprobe auf jeden Fall gerne ein "Lebensnahes" Thema zeigen, wie Schule oder Kindheit.


    Vielen Dank schonmal:-)

  • Kindheit im alten Rom ist auf jeden Fall ein schönes Thema für eine Examenslehrprobe. Schule alleine ist erfahrungsgemäß zu wenig. Hier bietet sich aber auch die Projektarbeit an, in der Gruppen einzelne Bereiche zum Thema Römer bearbeiten und ihre Ergebnisse dann den anderen Kindern in Form eines Referates und/oder eines Plakates präsentieren. Die Gruppe Kindheit im alten Rom könnte dann während der Prüfung ihre Arbeit vorstellen. Wichtig bei historischen Themen ist nur der Bezug und der Vergleich zur Gegenwart, also Kindheit heute und Kindheit im alten Rom.

  • Vielen Dank für die Tipps:-) Das Buch habe ich direkt mal in der Bibliothek bestellt.


    Ich habe mich jetzt für das Thema Kindheit entschieden, aber so ganz zufrieden bin ich immer noch nicht.


    Den Einstieg in die Stunde wollte ich mit einem Hörspiel als Zeitreise gestalten. Dann werden die Kinder in Gruppen eingeteilt und sollen einen Text zu einem Kind bearbeiten und ein Spiel bauen und spielen. Anschließend findet eine Präsentation statt und dann will ich durch zwei Impulsbilder (Kinder heute und früher) die Kinder zum Vergleich anregen. So ganz zufrieden bin ich aber irgendwie immer noch nicht:-(


    Naja, ist ja, aber auch noch ein bissche bis dahin. Sollte noch jemand ein paar Tipps haben: Ich bin für jede Anregung dankbar:-)

  • Hallo Fabuleuxdestin,


    sollen alle Kinder den gleichen Text bekommen und alle Gruppen ein Spiel basteln??? Wäre etwas langweilig, oder? Versuche doch, das Thema Kindheit mehr zu splitten (Schule, Spiele, Arbeit, Familie..) und die einzelnen Gruppen bekommen dann diff Material wie Texte oder Bücher dazu, so dass sie dann dazu forschen können. Dann kann jede Gruppe (oder einzelne Mitglieder) dazu noch etwas Passendes basteln, sei es ein Spiel oder eine Schreibtafel o.ä.

  • Eigentlich sollten die Kinder unterschiedliche Texte bekommen: Eine Gruppe beschäftigt sich mit der Kindheit der Sklaven, eine mit einem Bauernkind...Aber so doll finde ich das im Moment auch nicht mehr:-( Vielen Dank für deinen Vorschlag:-) Mal gucken, was sich daraus machen lässt:-)

  • Vielen Dank für den Link:-)


    Jetzt weiß ich zwar, was ich in der Stunde machen will, dafür muss ich aber meinen Einstieg kippen. Ich hab mir überlegt, dass es für die Kinder viel cooler ist, wenn sie in der Stunde Archäologen sind. Sie bekommen dann einen Tagebucheintrag von einem römischen Kind und Gegenstände, die diesem Kind gehört haben und erstellen dazu ein Plakat. Jetzt kann ich aber den Einstieg in Form einer Zeitreise vergessen, weil wir ja dann doch in der Gegenwart bleiben.
    Mit einem Hörspiel einzusteigen fänd ich allerdings sinnvoll, damit die Kinder eine Person haben, mit der sie sich identifizieren können.


    Hat jemand eine Idee, wie man das Hörpsiel mit den Archäologen verbinden kann, ohne eine Zeitreise zu machen?


    Und noch eine Frage: Ich habe überlegt, den Kindern ein Arbeitsblatt zu geben, auf dem sie ihre Erkenntnisse zu bestimmten Oberpunkten notieren können. Das ganze sollen sie später auf ein Plakat übertragen. Findet ihr das anspruchslos, wenn ich durch das Arbeitsblatt eine Vorgabe zur Plakatgestaltung gebe? Ist ja schließlich eine 4. Klasse, aber irgendwelche Vorgaben muss ich ja machen.

  • Die Stunde klingt für die Kinder sehr motivierend, ist aber stark gelenkt. Den Fachleitern, die ich durch meine LAAs in der Klasse hatte, wäre es zu viel Drumrum und zu wenig selbstständiges Arbeiten gewesen, aber du wirst mit deinem ja Erfahrung gemacht haben. Das Plakat noch in der Stunde zu gestalten, finde ich recht schwierig, wenn die Kinder bisher das Verfahren nicht kennen gelernt haben. Vielleicht kannst du andere römische Themen (Berufe, Skaven, Wohnen..) ein paar Tage vorher laufen lassen und bei dem Thema dann das Gestalten von Plakaten einüben. Dann brauchst du in der Exam.Lehrprobe nur noch kurz auf die Kriterien einzugehen.

  • Ich wollte die Kinder etwa 25 Minuten an den Plakaten arbeiten zu lassen? Ist das zu wenig Zeit für selbstständiges Lernen? Oder meintest du die Vorgabe durch das Arbeitsblatt?


    Ach, ich hasse Lehrproben...Das macht mich noch wahnsinnig:-(

  • Die Frage ist, wie fit sind deine Kinder bei der Erschließung des Textes? Wie gut können sie mit Sachtexten umgehen? Denn sie müssen in den 25 Minuten ja dann nicht nur den Text lesen und verstehen, sie müssen sich noch Stichwörter dazu machen und dann noch das Plakat gestalten. Ist viel für diese Zeit, aber da kennst du deine Kinder am besten. Ich würde aber auf keinen Fall ein AB in einer UPP rausgeben, was die Struktur eines Plakates vorgibt. Dies solltest du vorher mit den Kindern besprochen haben. Ist übrigens auch ein anderes Lernziel dann für die Stunde. Sollen die Kinder sich mit dem Thema Kindheit im alten Rom auseinandersetzen oder möchtest du das Plakat als Form der Präsentation einführen?

  • Hallo:-)


    Ich hab da noch mal ne Frage wegen meiner Römer-Stunde (Alltagsleben der Kinder im alten Rom)...Vielleicht hat ja jemand eine Idee:-)


    Erstmal nochmal ein grober Ablauf der Stunde


    - Einstieg: Zeitreise ins alte Rom mittels eines Hörspiels


    - Erarbeitung: Die Kinder bekommen in Gruppen jeweils einen Brief (es gibt fünf verschiedene Briefe von Kindern unterschiedlicher Gesellschaftsschichten und unterschiedlichen Geschlechts) und Gegenstände des jeweiligen römischen Kindes. Die Kinder sollen in Gruppen ein Plakat gestalten. Gruppen die fertig sind, dürfen das Lieblingsspiel des Kindes spielen.


    - Präsentation: Die Kinder präsentieren ihre Plakate. Das Leben der Kinder heute und früher wird verglichen.


    - Abschluss: Rückreise


    Also, irgendwie bin ich noch nicht so ganz glücklich damit, denn mir fehlt die Handlungsorientierung, da ich nicht weiß, ob die Kinder wirklich noch zum Spielen des Lieblingsspiels kommen, oder ob sie nur das Plakat gestalten und dann die Zeit vorbei ist. Jetzt suche ich nach einer alternativen Methode zum Gestalten der Plakate. Hat jemand eine Idee, die vielleicht nicht so zeitintensiv ist? Einfach nur den Tagesablauf vergleichen finde ich etwas anspruchslos für ein viertes Schuljahr und ein Rollenspiel finde ich irgendwie schwierig für die Kinder aus einem Brief heraus zu entwickeln.


    Ich hab schon 1000 Methoden-Bücher gewältzt, aber ich finde einfach nichts passendes:-(


    Bin für alle Vorschläge dankbar:-)

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