Muss ich, wenn ich zuhause und krank bin, den Unterricht für die KV-Lehrer vorbereiten?

  • auch arbeiten kommen, so seh ich das. außer, du hattest schon was in petto. und jeder lehrer mit 2. staatsex. sollte doch in der lage sein, vertretungsunterricht zu erteilen?!


    Das ist - mit Verlaub - vollkommener Blödsinn. Wenn ich z.B. ein gebrochenes Bein habe, kann ich sehr wohl Unterricht vorbereiten und in die Schule schicken, aber doch nur schlecht physisch dort hin kommen und Unterricht halten. Genauso bei z.B. eine Stimmbandentzündung. Dann kann ich zwar im PC etwas tippen, aber kaum in der Kalsse reden.

  • Ich finde, man kann nicht erwarten, dass man von zu Hause aus den Vertretungsunterricht plant, wenn man krank ist. Aber man könnte doch einen Ordner mit Arbeitsblättern (im Idealfall zum aktuellen Thema, ansonsten halt mit Übungen zu vergangenen Themen, die geübt werden können), im Klassenzimmer deponieren, der dann in solchen Fällen zum Einsatz kommt.

  • Ich finde, man kann nicht erwarten, dass man von zu Hause aus den Vertretungsunterricht plant, wenn man krank ist. Aber man könnte doch einen Ordner mit Arbeitsblättern (im Idealfall zum aktuellen Thema, ansonsten halt mit Übungen zu vergangenen Themen, die geübt werden können), im Klassenzimmer deponieren, der dann in solchen Fällen zum Einsatz kommt.


    Es kommt halt immer darauf an: Wir haben viele Kollegen, die das von sich aus machen, um sich extra Arbeit nach ihrer Rückkehr zu ersparen. Man sollte da keinen zwingen, aber wenn eine Kollegin oder ein Kollege sich dazu selbst in der Lage fühlt, warum nicht?

  • Hallo,
    bei uns ist so ein Vertretungsordner in jeder Klasse Pflicht (inclusive Kopien im Klassensatz). Damit können dann ca. 3-4 Unterrichtsstunden abgedeckt werden. Natürlich passt der Inhalt üblicherweise nicht zum aktuellen Lernstoff, es ist ja nur für den Notfall.
    Wer also so krank ist, dass er keine Arbeitsaufträge für die SuS durchgeben kann, ist halt krank und muss sehen, was mit dem Ordner gemacht wurde. Nur muss man dran denken, den Ordner nach der Gesundung möglichst flott wieder aufzufüllen, denn man weiß ja nie, wann man wieder krank ist....


    Grüße - und bleibt gesund!
    venti :)

  • Wenn ich z.B. ein gebrochenes Bein habe, kann ich sehr wohl Unterricht vorbereiten und in die Schule schicken, aber doch nur schlecht physisch dort hin kommen und Unterricht halten. Genauso bei z.B. eine Stimmbandentzündung. Dann kann ich zwar im PC etwas tippen, aber kaum in der Kalsse reden.

    Wenn Sie das so für sich klar haben, ist das OK. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass ich im konkreten Krankheitsfall doch lieber dem Urteil meines Artes vertraue als den Ihrigen pauschalen Ratschlägen. Wenn der mir sagt, dass ich mit Beinbruch und Gips am Schreibtisch nix verloren habe, bleibe ich da weg.


    L. A

  • Wenn Sie das so für sich klar haben, ist das OK. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass ich im konkreten Krankheitsfall doch lieber dem Urteil meines Artes vertraue als den Ihrigen pauschalen Ratschlägen. Wenn der mir sagt, dass ich mit Beinbruch und Gips am Schreibtisch nix verloren habe, bleibe ich da weg.


    Schreibtisch und Unterricht sind aber wohl nicht ganz das gleiche, oder? ;)

  • Schreibtisch und Unterricht sind aber wohl nicht ganz das gleiche

    Hat das jemand behauptet? Der Nexus allein ist der, dass ich am Schreibtisch meinen Unterricht vorzubereiten pflege. Wie machen Sie das so?


    L. A

  • Hat das jemand behauptet? Der Nexus allein ist der, dass ich am Schreibtisch meinen Unterricht vorzubereiten pflege. Wie machen Sie das so?


    Nun, zunächst einmal ist im Internet das "Du" üblich, aber das nur am Rande...


    In meinem Post habe ich mich auf die Aussage bezogen, dass jemand, der Unterricht vorbereiten kann, diesen auch halten kann. Dem ist natürlich nicht so, wie ich in meinen Beispielen doch recht eindrucksvoll belegen konnte :D Die Bemerkung mit dem Schreibtisch war daher weitestgehend sinnfrei oder mindestens mal vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Ansonsten habe ich in allen meinen Beiträgen hier ja geschrieben, dass es immer im Einzelfall durch die Lehrkraft zu entscheiden ist, inwiefern sie Unterricht vorbereitet oder die Vertretung anderweitig entlasten kann und will.

  • Die Bemerkung mit dem Schreibtisch war daher weitestgehend sinnfrei oder mindestens mal vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen.

    Danke für Ihren wertvollen Beitrag. Dieser hilft mir erheblich weiter.


    L. A

  • Danke für Ihren wertvollen Beitrag. Dieser hilft mir erheblich weiter.


    L. A

    Ich bin ja immer noch der Meinung, dass nicht alles, was in einem Forum geschrieben wird, auch notwendigerweise irgendeinem Menschen etwas bringen muss. Immerhin ist das hier kein wissenschaftlicher Sammelband, in dem die Forschungsaufsätze eines Kalenderjahres zusammengebunden wurden... naja...

  • Ansonsten habe ich in allen meinen Beiträgen hier ja geschrieben, dass es immer im Einzelfall durch die Lehrkraft zu entscheiden ist, inwiefern sie Unterricht vorbereitet oder die Vertretung anderweitig entlasten kann und will.

    Das stellt ja niemand in Frage. Wer will und kann, soll - wenn er will.


    Ausgangsfrage war jedoch, ob die Schulleitung dies einfordern darf. Und da ist die Lage eindeutig: Nein.
    Wer krank (=arbeitsunfähig) zu Hause ist, muss nicht arbeiten.

    Vorurteilsfrei zu sein bedeutet nicht "urteilsfrei" zu sein.
    Heinrich Böll

  • Das stellt ja niemand in Frage. Wer will und kann, soll - wenn er will.


    Ausgangsfrage war jedoch, ob die Schulleitung dies einfordern darf. Und da ist die Lage eindeutig: Nein.
    Wer krank (=arbeitsunfähig) zu Hause ist, muss nicht arbeiten.


    Ich glaube, da sind wir uns ja alle einig. Einige scheinen das aber so kategorisch abzulehnen, dass sie grundsätzlich jede Tätigkeit während der Krankschreibung ablehnen, selbst wenn diese freiwillig ist. Ich hatte ja selbst schon geschrieben, wenn sich jemand bei mir krank meldet, frage ich halt nach, wenn die Kollegin oder der Kollege nichts für die Vertretung hat, ist es auch in Ordnung.

  • Einige scheinen das aber so kategorisch abzulehnen, dass sie grundsätzlich jede Tätigkeit während der Krankschreibung ablehnen, selbst wenn diese freiwillig ist.

    Ja, und?


    L. A

  • Ob es erwartet werde kann, weiß ich nicht. Aber bei mir an der Schule wird nicht erwartet, dass wir krank (im Sinen von: Man liegt im Bett, es geht einem nicht gut; man liegt nicht im Bett, es geht einem nicht gut) nichts vorbereiten muss. Ich mache es meistens aber doch, ärgere mich später dann aber auf oft, weil die Materialien nicht eingesetzt wurden oder aber sie angeblich von den Schülern nicht zu finden waren. Jetzt werde ich es auch lassen.

  • Ich mache es meistens aber doch, ärgere mich später dann aber auf oft, weil die Materialien nicht eingesetzt wurden oder aber sie angeblich von den Schülern nicht zu finden waren. Jetzt werde ich es auch lassen.


    Das nervt mich auch! Ich bin ja eher selten bis nie krank, habe aber viele dienstliche Termine, für die Unterricht von mir entfällt. Meistens gibt es dann eine sogenannte Mitbeschäftigung, d.h. eine Kollegin oder ein Kollege, die / der Unterricht hat, überprüft kurz die Anwesenheit und gibt meine Aufgaben rein. Dafür bereite ich immer etwas vor, umso nerviger, wenn dann etwas anderes gemacht wird, oder der Unterricht dann doch kurzfristig ausfällt.

  • Waum willst Du das den Kollegen vebieten?

    Bevor wir nach den Gründen fragen, sollten wir zunächst einmal klären, ob ich überhaupt etwas verbieten möchte.


    L. A

  • Bevor wir nach den Gründen fragen, sollten wir zunächst einmal klären, ob ich überhaupt etwas verbieten möchte.


    L. A


    Nun, da zumindest für mich - aber ich bin ja auch nur ein einfach strukturierter Handelslehrer, daher liegt der Fehler bestimmt bei mir - aus deinen ziemlich zusammanhangslosen Einlassungen nicht hervorgeht, was Du überhaupt willst, könntest Du dich diesbezüglich ja vielleicht nochmal klar äußern. Also, was willst Du denn?

  • Also, was willst Du denn?

    Schon wieder kommt Ihre Frage etwas voreilig. Abermals setzen Sie etwas voraus -- nämlich das ich etwas wolle. Ich will nämlich gar nichts. Allenfalls möchte ich etwas. Außerdem ist mir Ihr "Hilfe, ich bin zu blöd"-Blabla zu infantil, als dass ich darauf antworten möchte.


    Ansonsten noch viel Spaß.


    L. A

  • Schon wieder kommt Ihre Frage etwas voreilig. Abermals setzen Sie etwas voraus -- nämlich das ich etwas wolle. Ich will nämlich gar nichts. Allenfalls möchte ich etwas. Außerdem ist mir Ihr "Hilfe, ich bin zu blöd"-Blabla zu infantil, als dass ich darauf antworten möchte.


    Ansonsten noch viel Spaß.


    L. A


    Na ja, damit kann ich leben, und danke, Spaß werde ich haben :)

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