Eure Meinung zu dieser Petition ("Keine übergriffige Sexualkunde")??

  • Soll ja keiner behaupten, dass wirrköpfige Thesen in einem Lehrerforum nicht auch produktiv in Unterrichtsideen fließen können. Da wir gerade so schön im Unterricht Körperlichkeit in dem dystopischen Roman "The Giver" behandelt haben, passt die Probeklausur, die ich gerade gebastelt habe, wie der Arsch auf den Eimer für "Sexualkunde" in der Qualifikationsphase. (Hintergrundinformation: ich zahlreiche Eltern aus verschiedenen Kulturkreisen unter meinen Schülern. Solche Gegenstände treffen deren Lebenswirklichkeit.)


    Nele

  • Es wird doch den Petitionen und Initiativen gegen "übergriffige Sexualkunde" und "Sexualisierung" häufig entgegenet, ihre Sorgen und Ängste seien unbegründet. Bei den zitierten Broschüren handle es sich nicht um verwendetes Unterrichtsmaterial. In Wirklichkeit würden diese ganzen Dinge in der Schule nicht vorkommen.


    Wenn man sich aber mal die Rahmenpläne, Handreichungen und Materialempfehlungen der Ministerien ansieht, scheinen die Sorgen und Ängste der Elterninitiativen und Petitionen durchaus sehr begründet zu sein.

  • Belege?


    Hier erhälst Du einen guten Überblick über die Rahmenpläne zur "Sexualkunde" in den einzelnen Ländern:


    http://www.dgg-ev-bonn.de/conpresso/_data/BZgA_KMK2004.pdf


    Daraus ist bereits klar ersichtlich, dass die Unterrichtsinhalte meilenweit über die fachlich korrekte Darstellung der menschliichen Anatomie und der Abläufe biologischer Prozesse im menschlichen Körper hinausgehen können/sollen.


    Das skandalöse Buch "Sexualpädagogik der Vielfalt", welches in der Petition zitiert wird, wurde übrigens gerade eben erst in Hamburg aus dem Verkehr gezogen und wird fortan Lehrern nicht mehr für den Unterricht empfohlen. Dieser Rückzieher kam allerdings erst durch den steigenden öffentlichen Druck bezüglich dieses Buches zustande, ansonsten würde man es den Lehrern in Hamburg wohl immer noch für den Unterricht empfehlen. Ob mit der Streichung des Buches auch der "Geist" dieses Buches aus dem Unterricht verschwunden ist, muss man wohl stark bezweifeln.

  • Hier erhälst Du ....


    Also in andere Worten, keine konkreten Belege für die schwule Verschwörung und wovor man in deinen Kreisen sonst noch so alles Angst hat.


    Nun, meine Überraschung hält sich in angemessenen Grenzen...


    Nele

  • Wann ist Sex eigentlich so kompliziert geworden? Ich kann zwar nur für die Heteronormativen sprechen, aber irgendwie hat das doch mit dem selbst entdecken am besten geklappt.

    "If you're going through hell, keep going." -Winston Churchill

  • Lies mal ein paar Romane von Böll oder ein paar Erfahrungsberichte aus den 50ern und frühen 60ern oder nimm einfach heutige Erlebnisberichte von jungen Menschen zur Kenntnis, die in Gesellschaften mit restriktiver Sexualmoral aufwachsen.


    Da wirst du ein ganzes Konglomerat von Schuldgefühlen, Angst, Selbstekel, schlechtem Gewissen und umgeleiteter Auto- und Fremdagression finden.


    Die offene Rede über Sexualität auch in der Schule ist ein zivilisatorischer Fortschritt. Aber den wollen so manche eben leider nicht - und unter Lehrern sind die nicht selten. Unser Beruf zieht diese Mentalität an. Stell dir einfach mal vor, du wärst schwul oder lesbisch und würdest im Unterricht von Claudius oder Plattenspieler sitzen, wenn im Unterricht nicht-heteronormative Themen zur Sprache kämen. :( Natürlich mögen die eventuell eine pluralistische Toleranz nach außen hin vortäuschen, aber wenn man zur diskriminierten Minderheit gehört, wird man die Rancune spüren...


    Nele

    Einmal editiert, zuletzt von neleabels ()

  • Die offene Rede über Sexualität auch in der Schule ist ein zivilisatorischer Fortschritt.


    Für die meisten Menschen dürfte Sexualität das wohl intimste Thema überhaupt sein. Wenn man darüber spricht, dann vielleicht mit einem sehr nahestehenden Menschen, dem man vertraut, dem gegenüber man sich auch öffenen kann über diverse Dinge zu sprechen. In der Regel ist das der eigene Partner oder im Kindesalter sind es vielleicht die Eltern, vielleicht auch Geschwister oder ein sehr enger Freund. In der Öffentlichkeit mit wildfremden Leuten über intimste Themen zu sprechen dürfte aber wohl kaum dem Bedürfnis der meisten Menschen entsprechen, insbesondere nicht in der Pubertät.

    • Offizieller Beitrag

    Das kommt absolut auf die Person an.
    Es gibt genug Jugendliche, die darüber mit einem Lehrer jederzeit und mit ihren Eltern niemals !! sprechen würden.

  • Für die meisten Menschen dürfte Sexualität das wohl intimste Thema überhaupt sein. enn man darüber spricht, dann vielleicht..


    Mein Bauchgefühl legt mir offen gesagt die Vermutung nahe, dass du über keinerlei eigene Erfahrung in diesem Bereich verfügst und die Sache nicht wirklich beurteilen kannst.


    Nele

  • Das kommt absolut auf die Person an.
    Es gibt genug Jugendliche, die darüber mit einem Lehrer jederzeit und mit ihren Eltern niemals !! sprechen würden.


    Über welches Thema im Bereich Sexualität würde ein Schüler denn freiwillig mit einem Lehrer sprechen? Das kann ich mir kaum vorstellen, ausser vielleicht in Notsituationen.


    Und wenn sowas mal vorkommen solllte, wird es sich vermutlich auch um einen Lehrer handeln, zu dem der Schüler einen besonders guten Draht hat und wo ein gewisses Maß an Vertrauen vorausgesetzt wird. Ein solches vertrauliches Gespräch unter vier Augen wäre dann immer noch etwas ganz anderes, als dasselbe Thema vor der gesamten Klassengemeinschaft in einem öffentlichen Rahmen zu besprechen.

  • Für die meisten Menschen dürfte Sexualität das wohl intimste Thema überhaupt sein


    Hast du dafür statistische Daten? Oder ist das deine persönliche Schätzung? :aufgepasst:

    Vorurteilsfrei zu sein bedeutet nicht "urteilsfrei" zu sein.
    Heinrich Böll

    • Offizieller Beitrag

    Über welches Thema im Bereich Sexualität würde ein Schüler denn freiwillig mit einem Lehrer sprechen? Das kann ich mir kaum vorstellen, ausser vielleicht in Notsituationen.


    Und wenn sowas mal vorkommen solllte, wird es sich vermutlich auch um einen Lehrer handeln, zu dem der Schüler einen besonders guten Draht hat und wo ein gewisses Maß an Vertrauen vorausgesetzt wird. Ein solches vertrauliches Gespräch unter vier Augen wäre dann immer noch etwas ganz anderes, als dasselbe Thema vor der gesamten Klassengemeinschaft in einem öffentlichen Rahmen zu besprechen.


    Sag mal liest du eigentlich irgendwelche Beiträge hier?


    Ich hab das alles schonw eiter vorne geschrieben.


    Und ja, sie wollen Sexualität auchin der Klasse diskutieren, nicht ihre private, aber das Thema generell bzw ihre Spezialfragen dazu, und die kann man grade oft in den Alter NICHT mit den Eltern diskutieren - viel zu peinlich - wie man's anonymisiert aber auf den Punkt durchführt, hab ich schon geschrieben, du willst es anscheinend ignorieren.
    Unter vier Augen - ich bin Beratungslehrerin - höre ich auch dauernd wie oft es ein Problem ist, mit Eltern darüber zu sprechen - wenn zum Beispiel die Religiosität der Eltern mit dem eigenen sexuellen Empfinden nicht kompatibel ist und Sanktionen befürchtet werden. Und das sind keine Einzelfälle - da ist ein Lehrer (wie du richtig anmerkst, einer, dem sie vertrauen) ein neutraler Zuhörer, der nicht abwertet und nicht hysterisch wird und nicht reinredet, sondern sachlich informiert und dem Jugendlichen erstmal das Gefühl vermittelt, so wie er ist/lebt/fühlt, in Ordnung und wertgeschätzt zu sein.


    Allerdings weiß ich nicht, was dem Jugendlich passierte, träfe er dann auf dich. Und deinesgleichen.

  • Sag mal liest du eigentlich irgendwelche Beiträge hier?


    Natürlich nicht. Er liest ja noch nicht mal seine eigenen. Siehe Beiträge 73 bis 77.


    Er will ja auch nicht lesen, sondern reden. Seine Botschaft unters Volk bringen. Wie all diese Leute vom rechten Rand. Ein endloses Selbstgespräch. Oder eine endlose Predigt, je nachdem. Andere stören da nur.


    Wenn das jetzt im nächsten oder übernächsten Beitrag wieder wütend dementiert wird, hat das einen rein taktischen Zweck: Die andern sollen doch wenigstens noch den NÄCHSTEN Beitrag lesen, indem dann auch wieder kontextlos monologisiert wird.

  • Und ja, sie wollen Sexualität auchin der Klasse diskutieren, nicht ihre private, aber das Thema generell bzw ihre Spezialfragen dazu, und die kann man grade oft in den Alter NICHT mit den Eltern diskutieren - viel zu peinlich - wie man's anonymisiert aber auf den Punkt durchführt, hab ich schon geschrieben, du willst es anscheinend ignorieren.


    Ich glaube kaum, dass Schüler gerne im Klassenverband mit ihrem Lehrer Themen wie Masturbation, Orgasmus oder Sexualtechniken diskutieren, auch dann nicht, wenn Fragen dazu anonym gestellt werden. Und solche Themen kommen laut den Rahmenplänen der Länder in Sexualkunde vor. Schülern ist das in der Regel äusserst unangenehm und peinlich, was dann mit diversen Übersprungshandlungen offenkundig zu überspielen versucht wird. Auch das inzwischen scheinbar obligatorische Überziehen von Kondomen über Phallus-Figuren vor der ganzen Klasse wird wohl nicht wirklich den Sehnsüchten der meisten Jugendlichen entsprechen.


    Natürlich sind das meistens auch keine Themen, die man gerne mit den eigenen Eltern diskutiert. Das besprechen die Jugendlichen, wenn sie es überhaupt besprechen möchten, mit ihrem eigenen Partner, ihrem engsten Freund/Freundin oder vielleicht noch mit Geschwistern. Da es sich dabei um intime Themen handelt, wird sowas in einem intimen Rahmen mit einem ganz kleinen, ausgewählten Personenkreis besprochen, wo eben das notwendige Vertrauen und Nähe vorhanden ist.


    Wenn Du Beratungslehrerin bist und die eine oder andere Schülerin zu Dir ein so grosses Vertrauen hat, dass sie sogar solche Themen mit Dir besprechen möchte, dann findet so ein Gespräch aber auch höchstvertraulich unter vier Augen statt.


    Wie Du darauf kommst, dass alle Jugendlichen sehr gerne mit 25 Fremden in einer Klasse und ihrem Biologielehrer (der nicht unbedingt ein Lehrer des Vertrauens sein muss) über solche Themen diskutieren möchten, würde mich nun aber interessieren. Die Schüler werden doch überhaupt nicht nach ihrem Einverständnis gefragt.

  • Über welches Thema im Bereich Sexualität würde ein Schüler denn freiwillig mit einem Lehrer sprechen? Das kann ich mir kaum vorstellen, ausser vielleicht in Notsituationen.


    Und wenn sowas mal vorkommen solllte, wird es sich vermutlich auch um einen Lehrer handeln, zu dem der Schüler einen besonders guten Draht hat und wo ein gewisses Maß an Vertrauen vorausgesetzt wird. Ein solches vertrauliches Gespräch unter vier Augen wäre dann immer noch etwas ganz anderes, als dasselbe Thema vor der gesamten Klassengemeinschaft in einem öffentlichen Rahmen zu besprechen.

    wir machen seit jahren in klasse 8 suchtprävention mit den kindern. sie wählen vorher themenschwerpunkte (sexualität, drogen, selbstbewusstsein etc.) innerhalb einer einführenden unterrichtsstunde. dann bilden wir geschlechtergetrennte gruppen und arbeiten das gewählte thema mit unterschiedlichen methoden mit (die schüler aktuell möglichst nicht unterrichtende, ihnen aus dem schulleben aber bekannte) zwei lehrern desselben geschlechts auf (die lehrer wurden fortgebildet von einem externen partner). wir fahren mit ihnen für die veranstaltung für einen dreiviertel tag an einen seminarort. sexualität wird oft gewählt. die kinder erzählen sehr offen und die evaluation der veranstaltung (anonym) fällt großartig aus. also ja, kinder reden freiwillig über dieses thema mit erwachsenen, gerade mit lehrern, und es scheint für sie eine wertvolle erfahrung zu sein (für die lehrer übrigens auch). du klingt unglaublich unentspannt, wenn es um das thema sexualität geht. frag dich doch mal, warum das so ist. man kann doch über intinime dinge miteinander offen reden, ohne sich bloß zu stellen, solange der rahmen stimmt?! ich verstehe dein problem wirklich nicht.


  • wir machen seit jahren in klasse 8 suchtprävention mit den kindern. sie wählen vorher themenschwerpunkte (sexualität, drogen, selbstbewusstsein etc.) innerhalb einer einführenden unterrichtsstunde. dann bilden wir geschlechtergetrennte gruppen und arbeiten das gewählte thema mit unterschiedlichen methoden mit (die schüler aktuell möglichst nicht unterrichtende, ihnen aus dem schulleben aber bekannte) zwei lehrern desselben geschlechts auf (die lehrer wurden fortgebildet von einem externen partner). wir fahren mit ihnen für die veranstaltung für einen dreiviertel tag an einen seminarort. sexualität wird oft gewählt. die kinder erzählen sehr offen und die evaluation der veranstaltung (anonym) fällt großartig aus. also ja, kinder reden freiwillig über dieses thema mit erwachsenen, gerade mit lehrern, und es scheint für sie eine wertvolle erfahrung zu sein (für die lehrer übrigens auch).


    Wie kommt man bei einer Unterrichtseinheit zum Thema "Sucht" eigentlich ausgerechnet auf Sexualität? Es gibt zwar auch eine "Sexsucht", aber das ist doch eher ein völlig untypisches Beispiel für Sucht. Alkoholsucht, Tabaksucht, Computersucht, Internetsucht, Esssucht und Magersucht, das wären wohl eher klassische Themen für Sucht und auch die grössten Gefahren für Jugendliche in diesem Bereich.


    Du schreibst, dass Deine Schüler Sexualität als Thema häufig "gewählt" hätten. Findet diese Themenwahl anonym statt oder öffentlich? In einer öffentlichen Abstimmung wird sich wohl kaum jemand trauen das Thema abzulehnen, aus Angst von der Klasse dann als "prüde" gehänselt zu werden. Wenn die Themenwahl anonym stattfinden sollte, würden mich die Ergebnisse interessieren. Wählt die Klasse geschlossen das Thema Sexualität oder ist es nur die einfache Mehrheit? Denn selbst wenn sich von 25 Schülern am Ende 15 Schüler für dieses Thema entscheiden, hast Du immer noch 10 Schüler dabei, die dagegen sind und sich durch solche Themen in ihrer Intimsphäre verletzt fühlen könnten, wenn sie zur Teilnahme verpflichtet sind. Hast Du das mal bedacht?

    • Offizieller Beitrag


    Ich wiederhole es nochmal, auch wenn ich es schon geschrieben habe. Ich weiß ja mitterweile, dass du etwas langsam bist, Texte aufzunehmen.


    Die Schüler diskutieren diese Fragen zu Hause bestimmt nicht oft und en detail, und unter sich nur so, dass oft nichts Hilfreiches bei rauskommt und die Ängste und Zweifel und Fehlentscheidungen noch bestärkt werden. Das ist wohl Konsens bei allen, die Jugendliche kennen. Ebenso, wie dass das internet nur hilfreich für die ist, die sich eh auskennen, also Fakt von Fiktion trennen können.


    Also ist die Schule öfter der einzige Ort, wo sie sachlich richtige und emotional stärkende Informationen bekommen können. Und ja, das geht. Auch im Klassenverband. Dass DU es nicht hinkriegst, ist auch klar - du willst es ja nicht, verstehst den Sinn dahinter nicht, verstehst überhaupt so einiges nicht: egal. Lass es. Du wärest kein guter Ansprechpartner.


    Ich hab das schon öfter gemacht. Und meine Kollegen auch. Und nein, es werden den Schülern keine Themen übergestülpt. Ud ja: die wollen das!
    Das geht relativ einfach: ich hatte es ja schon beschrieben:
    Man sammelt über ein paar Wochen die Fragen. Anonym, in irgendeinem Briefkasten oder elektronisch über lonet, oder sonstwie.


    Dann beantwortet man die vor der Klasse. Da darf man sich natürlich nicht bei zum Vollhorst machen, indem man entweder keine Ahnung hat oder selber peinlich berührt ist. Da keiner weiß, von wem die Fragen sind, braucht sich auch keiner peinlich betreten zu fühlen. Und ich habe den Schülern dann immer noch gesagt, dass ich ein paar Fragen untergemischt habe, die nicht von ihnen stammen, die aber in ihrem Alter häufig gefragte Probleme sind. Dann lässt sich erst recht nix mehr zuordnen, man weiß ja nichtmal, ob dies oder das aus der Klasse kommt. Zum Beispiel sowas: ist es ein Zeichen von Liebe, wenn man sich zu Sachen überreden lässt, die man selbst nicht unbedingt will? Muss man alles ausprobieren? Ist es normal, wenn man gar keine Lust hat? Was ist überhaupt normal? Wie wichtig ist Sex überhaupti in einer Beziehung? Usw... (das sind dannn so die Dinge, die eher in Richtung Selbstwert-Stärken, Selbstbestimmung gehen).


    Der Briefkasten war immer pickepackevoll. Und das Interesse riesig.
    Manchmal hatte ich oder die Kollegen Bilder dabei, manchmal Ausschnitte aus Videos. Meist hat Lehrer einfach einfach geredet. Und so wollten die das.
    Und dann fragen die. Und diskutieren. Und fragen. Und diskutieren. Und man merkt, wie wichtig das ist.
    Dass du dir das nicht vorstellen kannst, ist dafür völlig unerheblich.


    Niemand muss etwas fragen oder sagen, und GANZ BESTIMMT wird niemand etwas gefragt. Und es muss keiner was vormachen und es muss ABER SOWAS VON keiner aus seinem Sexualleben erzählen.


    Wer halbwegs sensibel für die Belange der Schüler ist, und halbwegs unverklemmtund vorurteilsfrei, und halbwegs ehrlich an deren Wohlergehen interessiert, der kann das.
    Und wer es nicht kann, soll es lassen. Wenn es allerdings gar keiner macht, dann passiert das, was in allen Gesellschaften passiert, die Sex tabuisieren. Und das geht immer, immer zu Lasten der Mädchen (und der Nicht-Heteros).

Werbung