Krankenversicherung

  • Ich habe in der privaten Krankenversicherung 2 Angebote von der DKV und DBV Versicherung. Hat jemand schon Erfahrung mit diesen beiden Gesellschaften gemacht? Oder hat jemand noch einen anderen Tip? Welche Punkte sollten Bestandteil des Vertrages sein?
    Danke im voraus
    ?(

  • Hi Ho,
    ich habe keine Ahnung von Versicherungen, weiß aber, dass die allermeisten Refs hier bei der Debeka eingetreten sind, sie war irgendwie die günstigste. Ich bin selbst nicht drin, weil ich schon vorher woanders privat war. Vielleicht beziehst du die in deine Überlegungen mit ein?
    JJ

  • ich weiß gar nicht, was generell besser ist, bzw. günstiger. bin als studentin bei der bkk. damit bin ich super zufrieden. allerdings muss ich mich im februar auch mal neu informieren, dann geht´s referendariat los.

  • Hallo!


    Es gibt wohl nicht das Nonplusultra an Versicherungen. Ich kann die Debeka empfehlen, bei der die meisten Kollegen auch sind, bisher gab´s -bis auf aufdringliche Angestellte, die sich 10x gemeldet haben, um mich zu werben- keine Probleme.


    Tipp: Schließe mit denen keine Schlüsselversicherung ab, wenn du einer Gewerkschaft beitreten möchtest, da ist dies meist dabei (Ich habe das zunächst gemacht und bin nun doppelt gemoppelt versichert!)


    Ansonsten kann ich dir nur raten, dich nicht zutexten zu lassen, nachzufragen und ruhig auf Klartext zu bestehen (von dem Versicherungskauderwelsch versteht man zumeist nur Bahnhof!)

  • Hallo, miteinander :):D
    Wofür ist es dann nötig, eine Schlüsselversicherung zu haben; bis jetzt habe ich noch nie eine gebraucht?? :D
    Aus meinem ersten Ref kann ich mich auch an keine mehr erinnern.
    Euer Fossilsche :D:D

  • Hallo Fossil!


    Eine Schlüsselversicherung brauchst du, falls du mal den Schulschlüssel verlierst und daraufhin z.B. alle Schlösser in der Schule ausgewechselt werden müssen. Das wird recht teuer. Eine Schlüsselversicherung sichert dich dagegen ab.
    Ich hab eine über die GEW-Mitgliedschaft.


    Hallo Redondo!
    Ich war während meiner Referandariatszeit bei der DBV-Winterthur (falls du die meinst). Kann nix Nachteiliges berichten und hatte nie Probleme bei denen.


    Habe mal gehört, dass die DKV sich bei einigen Leistungen etwas anstellen soll. Kann ja aber auch nur ein Gerücht sein. Generell würde ich dir empfehlen, dass du bei den Krankenkassen direkt nachfragst.
    Es gibt da einige Punkte, die du beachten solltest:
    Bist du Brillenträger?
    Willst du z.B. Krankenhaustagegeld?
    Wie sicher willst du Zahnersatz etc. abgesichert haben?
    Sollen homöopathische Behandlungen kostenfrei sein, oder mit einem Zusatzzahlung von dir beglichen werden?
    etc...


    Ist alles recht kompliziert und ich habe mir letztlich das günstigste Angebot für mich rausgesucht.
    Vielleich solltest du mal zu einem Versicherungsmakler gehen. Das habe ich auch gemacht und fand das sehr hilfreich. Ein Makler fragt bei verschiedenen Versicherungen für dich an und sucht für dich die beste/passende Lösung heraus.


    Viel Glück und starke Nerven bei der Entscheidungsfindung!


    Fabula ;)

  • Hallo allerseits,


    habe mich heute zu diesem Thema bei einem Bekannten, der beruflich damit zu tun hat ohne Versicherungsmakler zu sein, schlau gemacht.


    Als allgemeines Kriterium für die Auswahl einer Versicherung riet er mir davon ab, meine PKV bei "Neuankömmlingen" auf dem Versicherungsmarkt abzuschließen, da diese die nötigen Rücklagen noch nicht gebildet hätten.


    Konkret riet er mir außerdem von der DEVK ab, da er persönlich viele Fälle kenne, in denen es bei der Rückerstattung der Kosten Probleme gegeben hätte.


    LG
    ML


    *seufz*, das Thema steht mir auch noch bevor...

    Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr. Marie Curie

  • Hallo zusammen,


    ich muss mir auch überlegen, ob ich ab Februar eine neue Versicherung nehme. Zur Zeit bin ich nnoch bei Der Techniker ( TKK) und eigentlich sehr zufrieden.


    Wie sieht das denn aus, wenn ich jetzt in eine private Versicherung wechsel (die ich mir durch die Beihilfe erlauben kann) und dann nach dem Ref erst mal arbeitslos bin? Dann wird die private zu teuer. Gibt es dann nicht Probleme evtl. wieder in eine gesetzliche zu wechseln??


    Das muss ich mir vorher schließlich auch noch überlegen, ob das dann so schlau ist für 2 Jahre zu wechseln...? ?(


    Liebe Grüße,
    Antje

  • Hallo Antje,
    ich war im Ref bei der Debeka versichert und nach dem Ref hat mir dann der Vertreter gesagt, man könne die Versicherung mit einem Euro im Monat ruhen lassen (für den Fall, dass man doch mal verbeamtet wird ;-)) und dann in die gesetzliche zurückwechseln. Ich hab mir den einen Euro im Monat gespart, bin aber ganz ohne jegliche Probleme zurück zur Barmer gegangen, denke aber, dass ich aufgrund der Leistungsunterschiede wieder zurück zur Tkk gehen werde. Übrigens zahlten die Kollegen von mir, die im Ref gesetzlich versichert waren, einen deutlich höheren Beitrag als ich..
    Ein bisschen Papierkram gibt es nur, wenn du Aushilfsverträge hast und in den Ferien arbeitslos bist. Da musst du dann nachweisen, dass du schon mal mehr als 24 Monate bei einer gesetzlichen versichert warst...
    Sonnige Grüße, Hermine

    "Ein Mann, der noch keinen Fehler begangen hat, hat noch nie etwas getan."
    Sir Robert Baden-Powell, Earl of Gilwell

  • Hallo Antje,


    kann mich den Ausführungen von Hermine anschließen und habe dies vor einiger Zeit auch explizit bei der TKK erfragt.
    Man kann sich im Ref privat versichern (weil billiger) und wenn man hinterher nicht verbeamtet wird, ohne Probleme zurück in die GKV. Was man allerdings nicht mehr kann ist als Beamter in der GKV bleiben, ist aber meiner Ansicht nach auch nicht so sinnvoll.


    LG
    ML

    Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr. Marie Curie

  • Hallo,


    hab mir gerade ein Angebot von der Debeka geholt. Der Versicherungsmensch hat mir erklärt, dass die Beihilfe entweder die Hälfte des mtl. Beitrages oder im Falle eines Falles, die Hälfte der Behandlungskosten trägt. In meinem Fall wäre es dann so, dass mir die Hälfte der evtl. Behandlungskosten erstattet werden, der Beitrag aber von mir alleine zu tragen ist.


    Der hat doch Blödsinn erzählt oder?

  • Danke für die Beiträge! Ich hätte da noch eine Frage! Als der Versicherungsmann mich fragte. ob ich Beihilfeberechtig sei, habe ich erstmal ja geantwortet, ohne zu wissen welche Kriterien dafür erfüllt sein müssen oder ist jeder Ref. berechtigt?
    tanx


    PS: Wie kann man denn Bilder unter seinem Benutzernamen laden?

  • Hallo redondo!


    Im Ref bist du Beamter auf Widerruf und damit automatisch behilfeberechtigt.
    In der Regel ist es so:
    PKV zahlt dir
    50% bei ambulanter Behandlung: Arzt, Heilpraktiker, Verbandsmaterial, Heil - und Hilfsmittel


    50% bei stationärer Behandlung: Krankenhaus mit Chefarztbehandlung und 2-Bett-Zimmer


    50% bei Zahnbehandlung und Zahnersatz.


    Die restlichen50% der Krankheitskosten zahlt dir die Beihilfe. Allerdings gibt es bei der Beihilfe einige Fixbeträge. So zahlen sie nur einen bestimmten Teil deiner Brille.
    In diesem Fall lohnt sich eine Beihilfeergänzung, die du bei deiner PKV anschließen kannst. Dann zahlt die PKV einen größeren Anteil.


    Ich persönlich bin bei der debeka versichert. Die hatte das günstigste Angebot.
    Außerdem kriegst du sehr schnell dein Geld, wenn du Rechnungen eingereicht hast.
    Einen weiteren Vorteil hat die Kasse. Wenn du 6 Monate keine Rechnung einreichst (z.B. weil die Rechnungssumme niedriger ist als die Beiträge, die du bezahlt hast), kannst du einen Antrag auf Beitragsrückerstattung stellen. Dann bekommst du den Beitrag von 6 Monaten zurück.


    Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.


    Gruß SAndra
    :)

  • Hallo Redondo,
    schau mal in der Rubrik FAQ nach, da wird erklärt, wie du die Bilder (das Avatar) unter deinen Namen bekommst. LG, Nof.

    Wir helfen einem Menschen mehr, wenn wir ihm ein günstiges Bild seiner selbst vorhalten, als wenn wir ihn unablässig mit seinen Fehlern konfrontieren.
    A. Camus

  • Zitat

    Hallo zusammen,


    ich muss mir auch überlegen, ob ich ab Februar eine neue Versicherung nehme. Zur Zeit bin ich nnoch bei Der Techniker (TKK) und eigentlich sehr zufrieden.


    Bitte tut mir einen Gefallen: diese Krankenkasse heißt TK, mit nur einem "K".


    Sonst schreibt doch in Zukunft auch mal was über die AOKK, die DAKK, die BEKK, die GEKK usw.;
    nur weil die Helden von den Innungskrankenkassen und Betriebskrankenkassen Krankenkasse nicht einfach nur mit "K" abkürzen, sondern unbedingt "KK" brauchen, gilt das nicht für alle.

  • Markus: Von mir aus gern- Tk
    Es ist nur so, dass die sich wirklich so genannt haben, als ich noch bei meinem Vater mitversichert war- deswegen bin ich das noch so gewohnt?
    Warum ärgert dich denn das so?
    Gutgelaunte Grüße aus den Ferien!
    Hermine

    "Ein Mann, der noch keinen Fehler begangen hat, hat noch nie etwas getan."
    Sir Robert Baden-Powell, Earl of Gilwell

  • Ich habe da fünf Jahre lang gearbeitet und wir haben uns immer gewundert, warum Leute mit einem Brief in der Hand, auf dem das blaue "TK" steht, zu uns kamen und von "TKK" sprachen; ich finde das sagt was über Aufmerksamkeit beim Lesen aus. Außerdem erinnert es mich an "TKKG" und die konnte ich schon als Kind nicht leiden.

  • Hallo Fossilsche,
    eine reine Schlüsselversicherung ist nicht zwingend notwendig. Wenn du wirklich mal einen Schulschlüssel verlieren solltest und eine neue Schließanlage fällig wird, muss man dir erst einmal nachweisen, dass du grob fahrlässig gehandelt hast und deshalb den Schlüssel verloren hast. Im Normalfall trägt der Dienstherr die Kosten für die Schließanlage.
    Ich habe meine Privathaftpflicht um eine Diensthaftpflicht erweitert. Da sind dann Schließanlagen mit drin, aber eben auch andere Schäden, die du im Dienst anstellst, z.B. wenn du aus Versehen Kaffee über die Schul-PC-Tastatur kippst oder das teure Messinstrument aus Glas fallen lässt. Solche Haftpflicht-Zusätze sind je nach Versicherungsgesellschaft ab 15 Euro/ pro Jahr zu haben.
    Gruß ohlin

  • Hallo redondo,
    ich habe am 01.05.03 mein Ref angefangen. Für mich stellte sich auch das Problem, eine neue Versicherung zu finden. Ich habe meinen Versicherungsmakler um Rat gefragt. Er hat dann für mich von verschiedensten Gesellschaften Angebote eingeholt, die ich mit ihm zusammen im Hinblick auf meine persönliche Situation ausgewertet habe.
    Ich habe mich für die DKV entschieden. Zum einen weil sie für mich (weiblich, 25, ledig und kinderlos, keine Vorerkrankungen) günstig ist und weil mein Makler im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit in dieser Branche von der DKV nie Nachteiliges gehört hat. Außerdem gehört die DKV zu den Versicherungen, die über großes "Vermögen" verfügen, so dass die Leistungen für die Versicherungsnehmer gesichert sind.
    Von der Debeka hat er mir mit einem Augenzwinkern abgeraten... ZUdem fand ich die lästigen Werbungsversuche der Debeka sehr unprofessionell und abschreckend.
    Viel Erfolg beim Abschluss der richtigen Versicherung!
    Gruß ohlin

  • Hi!
    Thema Schlüsselversicherung: ist im Ref Blödsinn und überflüssig, und wenn man an einen fairen und informierten Gesprächspartner der GEW oder so gerät, wird einem das auch gesagt, ist aber leider selten der Fall. Als ref ist man in der Ausbildung und damit automatisch diensthaftpflichtversichert, wenn es drauf ankommt. Gleichwohl versuchen die Versicherungen und GEW immer wieder, uns Refs mit der Klassiker-Mär "Wenn Schlüssel weg dann garantiert automatisch ganze Schließanlage auswechseln und das allein bezahlen und auf Jahre hin pleite" zu ködern...


    Sobald man dann allerdings in einen anderen Status kommt, ist die Schlüsselversicherung halbwegs sinnvoll, auch wenn die Konsequenzen ohnehin nicht so gravierend sind - bei uns wurde vor einem jahr einer Kollegin die Tasche mitsamt Schlüssel geklaut und da wurde garnix ausgewechselt. Sinnvoll ist auch die Rechtsschutzversicherung, wenn's mal hart auf hart kommen sollte.
    Gruß,
    JJ

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