Quereinstieg Ja/Nein (Berufsschullehramt/Sozialpädagogik)

  • Hallo ihr Lieben,

    auf diesem Weg würde ich euch bitten, Eure Erfahrungen mit mir zu teilen. Folgendes, ich bin Pädagogin und habe nach dem Bachelor bereits Berufsefahrungen gesammelt (in Kindergärten/Wohngruppen usw.). Da ich mich weiterentwickeln will, mache ich nun den Master im selbigen Fach.

    Nun kreisen meine Gedanken um das Berufsschullehramt für Sozialpädagogik. Ich kann es mir gut vorstellen. Jedoch stellt sich mir die Frage, ob ich der geeignete Typ dafür bin, ich bin eher der ruhige/gelassene Typ (nicht unsozial aber eher ruhiger). Das Erklären bereitet mir Freude und fachlich bin ich sehr interessiert. Ich bin offen und habe durchaus keine Probleme mit sozialen Kontaken, jedoch bin ich gelegentlich, z.B. bei Referaten zu Beginn recht nervös und in großen unbekannten Gruppen kommt es vor, dass der Puls steigt, wenn ich mich Äußere. (Ich mag meine Komfortzone). Daher die Überlegung, ob das Lehren und Anleiten von Gruppen das richtige für mich ist. Nun zur Frage (Fragen) wie sind eure Erfahrungen? Hattet ihr auch Lampenfieber? Ist es zu Beginn normal Lampenfieber zu haben? Wenn ja, was hat euch geholfen oder verschwindet es gar durch Routine? Oder sollte man ehrlich zu sich sein und es lassen? Auch würde mich interessieren, wie ihr damit umgeht, im Mittelpunkt zu stehen, wenn ihr euch mal nicht so gut fühlt (man kann sich ja schließlich nicht ins Büro verziehen)..

    Über Eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen! :rose:

  • NordseeImSommer

    Hat den Titel des Themas von „Quereinstieg Ja/Nein“ zu „Quereinstieg Ja/Nein (Berufsschullehramt/Sozialpädagogik)“ geändert.
  • Hospitiere doch mal und probiere es aus, wie es sich anfühlt :)

    Ich kann nur für mich sprechen, aber das "Lampenfieber" erledigt sich recht schnell. Am Anfang war ich auch nervös, früher in der Schule bei Referaten sowie bei den ersten malen vor der Klasse. Das verschwindet nach kurzer Zeit völlig. Es ist nunmal keine alltägliche Situation, im Mittelpunkt zu stehen und vor Menschen zu sprechen. Das wird aber sehr schnell zum Alltagsgeschäft. Ich bin vor Klassen gar nicht mehr nervös. Außer ich lerne eine neue Klasse kennen, dann ist es aber eher weniger Nervosität als mehr Aufregung und Neugier, weil man ja noch gar nicht weiß was kommt. Aber auch das ist nach ein paar Minuten vorbei.

    Also lass dich davon nicht abhalten , Nervosität entsteht in unbekannten Situationen, das ist normal. Wenn die Situation nicht mehr unbekannt ist, dann erübrigt sich auch die Nervosität :top:

  • Ich bin auch eher ein introvertierter Typ, daher ging es mir Anfangs auch ähnlich wie schon beschrieben. Ich habe relativ lange gebraucht bis die Situation "vor der Klasse stehen" für mich normal geworden ist.


    Mir macht die Arbeit in den Lerngruppen aber viel Spaß und ich lerne sehr viel dazu. Vor allem in meinem Unterrichtsfach Mathematik, welches ich nicht studiert habe, lerne ich sehr viel dazu. Auch der Umgang mit den Lerngruppen birgt sehr viel in sich, woran ich jedes Mal noch was neues Lernen kann.


    So lange man den Lernenden authentisch begegnet, hat man hier aber (zumindest war es bei mir so) keine großen Probleme.


    Hospitieren ist nur bis zu einem gewissen Punkt ertrag reich. Wenn man ein paar Stunden gesehen hat, reicht es eigentlich sich ein Bild zu machen und zu entscheiden ob man das auch machen möchte oder lieber nicht. Das wird jetzt im Moment sowieso schwierig in absehbarer Zeit hospitieren zu können.

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

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