Beiträge von Hannelotti

    Genau, obacht mit DaZ:

    Ich habe auch im Studium nebenbei ein DaZ Zertifikat erworben, um damit meine Chancen bei Bewerbungen zu verbessern und weil ich noch Kapazitäten hatte. Habe mir dabei nicht wirklich was gedacht, aber eigentlich ist das Ergebnis davon völlig absehbar: Bei Bedarf wird auf diese Qualifikation zurückgegriffen, logischerweise. Dann wird man natürlich besonders bevorzugt in Auffangklassen gesteckt. Das sollte einem vorher bewusst sein, im Zweifelsfall kommt man aus der Kiste halt einfach schlecht wieder raus.

    Man wähle seine Qualifikationen also mit Bedacht ;)

    In NRW gibt an BBS sehr viele, die nur allgemeinbildende Fächer unterrichten. Eine berufliche Fachrichtung ist kein muss.

    Mit den von dir genannten Fächern wären auch deine Chancen recht gut. Gerade für Politik, was sich aus "sozi" ableiten würde, werden im Stellenportal sehr viele Stellen ausgeschrieben. Musst dir halt überlegen, ob die Arbeit an BBS was für dich ist. Ist halt was völlig anderes als Gym. Aber hier könntest du in NRW direkt ins Ref starten am BK, wie yestoerty schon sagte.

    Edit: mit den Ausgangsfragen des TE, ob es eine "Rechtfertigung" dafür gäbe, dass einzelne KuK nicht gewillt sind mal zu "rotieren" und jahrelang in denselben Schulformen / Bildungsgängen unterrichten wollen, hat das allerdings tatsächlich nicht unbedingt etwas zu tun, da gebe ich dir recht!

    Die Rechtfertigung wird wohl schlicht und ergreifend sein, dass eigentlich keiner (?) gewillt ist, ständig zu rotieren. Der TE ja schließlich auch nicht. Ich hätte auch keine Lust ständig zu rotieren. Und weil ich da nunmal keine Lust drauf habe, äußere ich frühzeitig meinen Willen. Und das ist im Grunde der einzig sinnvolle Ratschlag in dieser Situation: Sag die Meinung! Man muss nicht "laut" werden, aber man muss den Mund aufmachen. Wer keine Forderungen stellt, kann sich hinterher nicht beschweren, dass es seinen Willen nicht bekommen hat. Den Mund aufmachen ist sowieso ein Ratschlag, den ich Lehrern wie Schülern gerne immer wieder gebe. Viel zu oft wird stillschweigend irgendwelcher Blödsinn hingenommen, anstatt den Mund aufzumachen. Gedankt wird es einem sowieso nicht.

    Ich kenne die BBS nicht, aber hast du mal geguckt, ob es eventuell an deinen Fächern liegt?

    Wenn ich mir die Fächer des TE anschaue, kann das auch mit ein Grund sein. Mit diesen Fächern wird man kaum in einer Klasse mehr als zwei Stunden pro Woche sein, im Gegensatz zu anderen Fächern, die ein viel höheres Stundenvolumen ausmachen. KuK, die nur Nebenfächer unterrichten, sind idR auch in sehr vielen Bildungsgängen unterwegs. Wenn man zB Reli und Sport hat, dann macht man in allen möglichen Bildungsgängen seine ein, zwei Stündchen. Das hat aber auch den Vorteil, dass man meist von Klassenleitungen "verschont" bleibt, weil man zu wenig Stunden in einer Klasse hat.

    Keiner kann in deinen Kopf gucken und erahnen, dass dir etwas nicht passt.

    Wenn es um die Stundenplangestaltung geht bin ich immer "die erste", die an entsprechenden Stellen klopft und bescheid sagt, dass ich gerne ABC machen würde und XYZ auf keinen Fall. Das ging bisher immer völlig problemlos. Ich kenne es auch, dass dann Kuk jammern, dass sie dieses und jenes (nicht) bekommen und sich darüber ärgern, dass andere immer ihre "sonderwünsche" erfüllt bekommen. Wenn man dann mal nachfragt, ob diese KuK denn überhaupt mal nachgefragt haben, ob sie nicht auch ihre Wunschbildungsgänge bekommen, kommt eigentlich immer "nein, das mache ich nicht". Dann braucht man sich aber nicht wundern, wenn man einen subjektiv unschönen Stundenplan bekommen. Und das Argument, dass ja nicht jeder seine Extrawürste bekommen kann, stimmt auch nur sehr bedingt: Es gibt immer KuK, die sind liebend gerne im Beruflichen Gymnasium, andere dagegen kann man damit jagen. So gleicht sich das idR ganz gut aus. Aber wenn die Planer die "Vorlieben" gar nicht kennen, können sie diese auch nicht berücksichtigen. Ich finde es sogar sehr sinnvoll, dass man kundtut, welche Bildungsgänge einem "liegen". Arbeit, die man gerne macht, wird auch gewissenhafter erledigt. Wenn ich in meine Wunschbildungsgänge komme, dann gebe ich da auch gerne 100%, weil ich mit Freude an der Arbeit bin. Lande ich irgendwo, wo ich gar nicht hin will, dann mache ich zwar irgendwie das Beste daraus, aber immer nur so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Natürlich geht das nicht immer zu 100% auf, aber wenn jeder das macht, was er gut kann und gerne macht, dann ist damit ALLEN geholfen und ich empfinde es auch ganz und gar nicht als "dreiste Forderung", wenn man an entsprechenden Stellen aktiv wird.

    Na dann erklär mir mal bitte, wie mein Unterricht mit 30 Zehntklässlern im Herbst und Winter in einem sehr übersichtlichen Klassenzimmer funktionieren soll. Ja, ich möchte Unterricht halten, aber dann auch bitte so, dass ich mich und andere schützen will. MSN funktioniert und wieso man von Ärzten verlangt, dass sie einen tragen, von Lehrern das aber als übergriffig verstanden wird, erschließt sich mir nicht.

    Von "übergriffig" und Extrawurst für Lehrer ist hier nicht die Rede. Ich würde gerne den ganzen Tag locker flockig mit MNS arbeiten können, man möge mir bitte verraten wie. So sehr stehe ich nämlich nicht auf Schwindel und Schwarz vor den Augen. Wenn ich es abschalten könnte, würde ich es liebend gerne tun.Vielleicht kann mir ja jemand einen tollen Geheimtrick verraten, wie man daran arbeiten kann, solche unterbewussten Reaktionen des Körpers abzuschalten. Ist ja nicht so, dass ich das extra machen würde, weil ich Masken so doof finde.

    Hast du gesundheitliche Probleme? Lunge? Herz-Kreislauf in Ordnung? Ansonsten für mich nämlich nicht verständlich. Ich halte problemlos Unterricht mit MSN, auch jetzt im Hochsommer. Für Ärzte und OP-Personal ja auch Alltag.

    Eigentlich habe ich nichts dergleichen, außer einen relativ schnell erschütterbaren Kreislauf schon von Kindheit an. Möglicherweise ist das auch eher eine Kopfsache, wenn ich Stoff vor Mund und Nase habe, dann schaltet mein Körper ganz schnell in einen "Hilfe, ich ersticke"-Modus. Objektiv kommt sicherlich genug Luft durch den MNS, sonst könnten andere ja nicht den ganzen Tag problemlos mit Maske herumlaufen. Ich bin deshalb kein notorischer MNS-Verweigerer, ich trage sie bisher immer dann, wenn ich es muss. Aber damit 8 Stunden unterrichten werde ich ohne Kreislaufprobleme wohl nicht schaffen, da muss irgendeine andere Lösung her. Allerdings glaube ich da noch nicht dran, dass es die Maskenpflicht im Unterricht in NRW geben wird. Grundschüler/Kita-Kinder dürfen ohne Maske und Mindestabstand miteinander rangeln, weil das "relativ ungefährlich" sein soll, aber ältere Schüler, die sich nicht gegenseitig in der Nase popeln, sollen nur noch maskiert in den Unterricht? Das kann ich mir nicht so recht vorstellen. Wobei - bei Laschet und Gebauer sind ja immer spannende Wendungen drin.

    Habe ich schon weitgehend gemacht. Egal wie weit man von der ersten Reihe entfernt steht, wenn man laut spricht, fliegen die Aerosole. Das wollte ich meinen SuS nicht zumuten.

    Ich kann mir das so gar nicht vorstellen. Selbst wenn ich ohne Sprechen und Bewegen MNS trage, bekomme ich nach kürzester Zeit Atemnot und Kreislaufprobleme :uebel: Habe schon alle möglichen Masken durchprobiert, überall das gleiche Problem :traenen: Sollte das Pflicht im Unterricht werden, werde ich wohl so ein Gesichtsschild nehmen müssen.

    Zum Thema Erzieher:

    Ich kann nur für die mir bekannten BBSen sprechen und da ist es so, dass es nur sehr wenig Schulplätze gibt, da die schulische Erzieherausbildung sehr "ressourcenintensiv" ist, was Lehrerstunden betrifft. (V.a. mit Blick auf spezielle Fächer im Bereich der Sozialpädagogik und Musik/Kunst) Es werden daher massenweise Bewerber abgelehnt, weil man es sich schlicht vom Lehrerbedarf her nicht leisten kann, mehr Klassen aufzumachen.

    Natürlich ist das alles überspitzt gesagt, aber MIR würde es nichts ausmachen, wenn die Kids alle bis 19, 20, 21 in der Schule blieben und wirklich auf das Studium / die Arbeitswelt vorbereitet würden.

    Das würde ich so auch unterscheiben. Ich fände es auch prima, wenn meine ganzen "Nix-Checker" auch noch ein paar Jahre Bildung genießen würden, damit sie es leichter im Leben haben. Also besser lesen und schreiben können, sich vernünftig artikulieren, mehr "Alltagskompetenz" entwickeln. Aber genau das passiert ja nicht, wenn sie sich unnötig lange durch das Schulsystem schleusen. Das was sie lernen müssten, lernen sie nicht daruch, dass sie versuchen sich irgendwie ins Gymnasium reinzuschleusen. Das ist in 99,99999 % der Fälle zum Scheitern verurteilt. Viel mehr wünschte ich mir, dass gerade die unteren Bildungsgänge wie Internationale Förderklasse /Ausbildungsvorbereitung in ihrer Dauer deutlich ausgeweitet werden. Was lernt man denn schon groß in einem Jahr? Da darfs gerne etwas mehr sein damit die SuS überhaupt die Zeit haben, sich zu entwickeln. Und zu entwickeln gibt es nichts, wenn sich quasi funktionale Analphabeten mit Texten von Kant herumschlagen, da haben sie nichts von. (Außer jeder Menge Frustration)

    Ich kenne die Zahlen nicht aus dem Kopf, aber bei vielen meiner SuS ist das Abitur gefragt wie nie - sehr, sehr, sehr schwache Hauptschüler, die gerade so den Abschluss schaffen, lassen entgegen aller Beratung Ausbildungsverträge platzen um sich am Realschulabschluss zu versuchen, weil man damit ja vielleicht auch das Abi machen kann und Medizin studieren kann. Man kann zwar kaum richtig lesen und schreiben, aber egal, es MUSS das Abitur sein. Wir beraten uns da echt dumm und dämlich und können uns nicht erklären woher dieses Bild kommt, dass das Abitur der einzig angemessene Schulabschluss ist. V.a. auch in den Köpfen geflüchteter SuS. Das ist dermaßen in den Köpfen einzementiert, dass man in Deutschland das Abitur machen muss, komme was wolle, da hilft alle Beratung nichts und selbst ein Zeugnis voller 5er und 6er überzeugt nicht.

    Wenn so viele SuS den 'Sachverhalt' nicht kapieren, dann ist vielleicht auch der Sachverhalt nicht optimal gewählt?

    Den wähle nicht ich, sondern den gibt der Bildungsplan des jeweiligen Bildungsganges vor. Und wenn in einer Klasse die z.B. zum Realschulabschluss führt die Hälfte der SuS keinen deutschen Text lesen/verstehen kann, der länger als drei Zeilen ist, kann ich deshalb nicht einfach einen "passenderen" Sachverhalt auf bestenfalls Hauptschule 5. Klasse Niveau wählen. Oder in der Friseurausbildung Stoff der dritten Klasse behandeln. Ich könnte das natürlich tun und das mache ich auch gelegentlich. Aber dann ist der Abschluss nicht mehr das Papier wert, auf dem er gedruckt ist. Eigentlich ist er das schon jetzt nicht mehr. Aber zumindest ein ganz kleines bisschen habe ich schon noch den Anspruch, dass zumindest die Leistungsnachweise auf einem dem Bildungsgang entsprechendem Niveau stattfinden. Zumindest halbwegs.

    Und deshalb ist das Ref an BBS teilweise echt ein Tanz auf Messers schneide: Die Fachleiter, die häufig selbst nur die Sahnehäubchenbildungsgänge kennen wollen ganz tolle Sachen sehen, die sich auf dem gewünschten Niveau nicht realisieren lassen. Eine wichtige Anforderung an den Unterricht ist ja u.a., dass der vorgeführte Unterricht dem Niveau des Bildungsganges entspricht. Wenn in einem Bildungsgang, der zum HS10 führt keiner Deutsch spricht, dann kannst du dich da krumm machen bis zum geht nicht mehr und es wird trotzdem nicht so tuttifrutti wie die Fachleiter es gerne hätten. Das hat dann aber wenig mit dem Refi zu tun, sondern mit den vorliegenden Gegebenheiten. Da kannst du dem Goldschmiedeazubi als Gesellenprüfung auch den Auftrag geben, aus Holz einen Goldring zu schmieden :autsch:

    Von der Seite habe ich es noch gar nicht betrachtet. Das ist natürlich richtig, mein altes Standbein wäre immer Plan B gewesen. Allerdings bin ich auch von Natur aus eine faule Person. Meine Faulheit bringt mich immer dazu möglichst effizient zu arbeiten. Auch das Pareto-Prinzip habe ich verinnerlicht und bin dadurch vor unnötigem Stress recht gut geschützt.

    Ich kann mir vorstellen, dass es weniger Burnout bei Lehrern geben würde, wenn mehr das Pareto-Prinzip verinnterlicht hätten.

    Wenn mit einem Arbeitsblatt 80% meiner SuS den Sachverhalt kapieren würden, müsste ich fünf weitere Blätter konzipieren, damit es auch die restlichen 20% raffen. (Nur als fiktives Beispiel, nie und nimmer komme ich auf eine Quote von 80% :neenee:) Aber viele KuK bringen sowas tatsächlich fertig und basteln dann noch Stunden an der Differenzierung der Differenzierung der Differenzierung. Auf lange Sicht führt das halt irgendwann zum Totalausfall, von dem dann niemand etwas hat.

    Als Horror würde ich mein Ref auch nicht bezeichnen, aber es doch eher der Kategorie "zum Kotzen" einordnen. Man konnte es überstehen (habe ich letztlich ja auch), aber nochmal machen wollen würde ich es auf keinen Fall.

    Die Ausbildung an der Schule war durchwachsen - einige nette und hilfsbereite KuK, andere hingegen völlig daneben in ihrem Verhalten.

    Das Seminar war größtenteils für die Füße. Die eine Fachleitung hat einen sofort in eine Schublade gesteckt und in der Vergangenheit gemachte Fehler immer wieder herausgekramt bis zum bitteren Ende, selbst wenn diese Fehler nach der Kritik sofort abgestellt wurden. Gelernt haben wir in der Fachdidaktik kaum etwas, das Pendel schlug von "Findet es selbst heraus" und "Teach to the Test". Es gab Unterrichtsentwürfe als Vorlage und dann hieß es, möglichst nah daran zu bleiben, ohne dass es nach Plagiat schreien sollte. Es wurde ein Ziel vorgegeben ("SO muss das sein") aber der Weg dahin nicht erklärt, den mussten die Refis ohne Hilfestellung selbst herausfinden. Und wenn man es nicht genau so hinbekommen hat, dann wurde man in die Pfanne gehauen, ohne konstruktive Verbesserungsvorschläge. Wenn man im Vorhinein eine mögliche Planung vorgestellt hat, wurde diese mit "kann man machen" kommentiert. Hat man es dann genau so gemacht, wurde man hinterher mit "das geht ja so gar nicht" abgewatscht.

    Letztendlich wurde erwartet, dass im Unterricht ALLE Schüler 100% motiviert sind, das Thema 100% handlungsorientiert und alltagsnah ist, JEDER Schüler alles am Ende zu 100% verstanden hat und grundsätzlich alle Schüler das Thema total super und spannend finden, weil man letzteres auf jeden Fall immer mit der richtigen Methodenwahl erreichen kann. Ab und zu mag sowas ja vorkommen, aber in sehr heterogenen Berufsschulklassen, in denen Leute ohne Deutschkenntnisse neben ehemaligen Abiturienten sitzen, ist das fast ein Ding der Unmöglichkeit. Dieses Ziel musste man aber überprüfbar erreichen. WIE das letztendlich funktionieren soll, wollte er uns in den ganzen anderthalb Jahren nicht verraten. Nur, dass man das auf jeden Fall schaffen kann, wenn man den Unterricht halt nur richtig plant. Diese richtige Planung, die auf jeden Fall immer alle vom Hocker haut und dabei noch total lerneffektiv ist, wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben :gruebel:


    Die andere Fachleitung war menschlich super und hat geholfen und erklärt wo es ging, war aber leider eine didaktische und organisatorische Nullnummer. Allerdings hat diese Fachleitung maßgeblich dazu beigetragen, dass das Ref erträglich wurde, da sie sehr realitätsnah gearbeitet hat und ihr durchaus bewusst war, dass UB Stunden keine Alltagsstunden sind und im Alltag oft nicht die Voraussetzungen so gegeben sind, wie es die Seminare gerne hätten und erwarten. Da konnte man dann auch als Refi offen und ehrlich Probleme und Sorgen ansprechen, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen.


    Mein Fazit: Eine Kackzeit, aber zu schaffen, wenn man nichts persönlich nimmt und auch mal groben Blödsinn freundlich weglächeln kann.

    Da wüsste ich jetzt als fertig ausgebildete Lehrkraft keine vernünftige Antwort drauf. Welche Arten gibt es denn?

    Ist doch ganz klar:

    Die bitchige Schakkeline, der vollassi Kevin, der Blödmann Horst, der Schläger Ali, die Burka Aische :lach:

    Oder: Dumm, dümmer, am dümmsten?

    Oder: Mag ich, mag ich nicht ...

    Oder: Weiß, Mokka, rabenschwarz ...

    hmm bei genauerem Überlegen fällt mir tatsächlich auch keine vernünftige Antwort darauf ein :gruebel:

    Ich teile die Blätter aus wie immer, also ohne Handschuhe und Maske und lege sie mit Abstand auf den Tisch der Schüler. Ich halte das Risiko, wenn man schweigend mit ausgestrecktem Arm jemandem von hinten ein Blatt über die Schulter reicht, für vertretbar. Da finde ich Einkaufen gefährlicher, wo jeder fleißig an seiner Maske rumfummelt weil sie in die Augen rutscht oder man keine Luft kriegt und dann den Einkaufswagen anfasst, der übrigens nicht mehr regelmäßig desinfiziert wird. Allerdings gehe ich nicht mehr zu Schülern an den Tisch, wenn diese irgendwelche Erklärungen brauchen, damit man sich nicht gegenseitig "anatmet".

    Maske trage ich nur dann, wenn die 1,5m nicht eingehalten werden können.

    Asiastore

    Ich musste das Wort ungefähr zehn mal lesen, bevor ich es verstanden habe :hammer: Ich fragte mich die ganze Zeit, was wohl ein "Asias-tore" ist und überlegte, ob das was mit "Gladiatoren" zu tun hat :hammer: Man merkt, es wird Zeit für Ferien :prost:


    Und zu Dorf oder Stadt:

    Ich kenne Dorf, Stadt und Großstadt und muss sagen, ich finde es in mittelgroßen Städten eigentlich recht angenehm. Ein bisschen Anonymität muss schon sein. Ich fand es auf dem Dorf schrecklich - das Klientel ist ein anderes, aber nicht zwigend leichter. Und mir sind vor allem die Eltern aus ländlichen GEgenden sehr negativ aufgefallen, da sie ständig untereinander konferiert haben, anstatt entsprechende KuK einfach mal um ein Gespräch zu bitten. Und dann treten sie gerne nachbarschaftlich in Horden auf, wenn es darum geht, gegen irgendeine Sache zu wettern. Nur meine Erfahrungen.

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