Beiträge von Hannelotti

    Ein Rave im Lehrer-Sozialraum nach der Notbetreuung? Notenkonferenz zum Halbjahr, zu denen alle Lehrer zusammenkommen müssen?

    Pillepalle - Karneval, Ballermannparty mit Eimersaufen, Oktoberfetschunkeln auf Bierbänken!! Das eröffnet uns doch völlig neue Möglichkeiten! Die Masken sind also für besondere Anlässe und dürfen nur genutzt werden, wenn mans so richtig nötig hat auf die Kacke zu hauen - also los gehts! :prost::party::bussi:

    Das soll keine Ausrede sein, aber das Inklusionskind ist 23 Jahre alt und hat von der Schule bereits sämtliche technische Ausstattung bekommen, die zu kriegen ist. Wir sind halt keine Förderschule sondern eine Berufsbildende Schule. Es gibt bei uns auch keine Förderschullehrkräfte, da der Förderschwerpunkt mit Beginn der BBS-Laufbahn wegfällt und es deshalb keinerlei "andersbehandlung" für SuS mit ehem. Förderschwerpunkt gibt. Ich bin auch dafür, jedem zumindest die Möglichkeit zu bieten. Andererseits geht es um das Erwerben eines höheren Abschlusses und da sagen natürlich auch nicht zu Unrecht einige KuK, dass man jemandem nicht einen solchen Abschluss geben kann, wenn grundlegende Fähigkeiten fehlen.

    Mal ne Frage in die Runde, was ihr in der Situation machen würdet:

    Schüler XY hat Förderschwerpunkt lernen, kann Aufgaben idR auf bildungsgangadäquatem Niveau lösen, wenn man sehr kleinschrittig erklärt, wie es geht. Schüler XY wäre mit Unterstützung in der Lage, die Aufgaben zu lösen, die gerade so im Distanzunterricht hochgeladen werden, Leider bekommt Schüler XY es alleine nicht hin, Moodle zu bedienen. Erklärungsversuche aus der Ferne scheitern. Die KL könnte nun anfangen, von allen KuK die Aufgaben einzutreiben, diese zu kopieren und per Post zu schicken. Das wäre ein mordsmäßiger Aufwand und diverse KuK würden wahrscheinlich auf die Tische springen vor Ärger über den Zusätzlichen Aufwand. Würdet ihr dem Schüler sagen "tja pech gehabt, dann lern halt Moodle zu bedienen und wenns nicht geht, dann gibts halt keine Aufgaben" oder würdet ihr den Kopien/Post-Weg wählen? :weissnicht:

    Ich finde beides doof. Weil ich finde, dass jeder SuS zumindest die Chance haben sollte, sich an den Aufgaben zu versuchen. Andererseits ist diese Rennerei hinter KuK her und zur Post etc. beim aktuellen Arbeitspensum eigentlich auch nicht drin.

    Die Rückmeldung der SuS aus dem ersten Lockdown war jedenfalls, dass das schlimmste für sie war, dass sie die Aufgaben alle "umsonst" gemacht haben, weil sie nicht vernünftig gesichtet wurden. Daraufhin haben sie ihre Arbeit dann auch mehrheitlich eingestellt. Oder sie sind nicht mitgekommen und keinem ist es aufgefallen. Ich kontrolliere im Unterricht, wer die Hausaufgaben macht und auch ob und wie die Aufgaben im Unterricht erledigt werden. Es geht bei mir mehrheitlich um Sprachlerner, SuS ohne Hauptschulabschluss und Förderschüler. Gerade die Sprachlerner brauchen unheimlich viel Unterstützung.

    Wenn ich nur eine Musterlösung zur Selbstkontrolle reingebe, dann wird die entweder ignoriert, kopflos abgeschrieben oder falls relevant für die Klassenarbeit: Vor der Klassenarbeit auswendig gelernt. Deshalb gibts von mir keine Musterlösungen. IdR ist der Umfang der Aufgaben auch recht überschaubar, da wird mal ne viertel Seite geschrieben oder so. Das kann ich wunderbar im Unterricht sichten, sofort rückmelden und mir meine Notizen machen, da ja nie alle gleichzeitig fertig werden. Während die einen noch am schreiben sind, gehe ich das zusammen mit denen durch, die schon fertig sind. Es ist halt einfach die Masse, die den Unterschied macht, wenn ich das alles zum lesen nach Hause geschickt bekomme und mich durchklicken muss und alles aufschreiben muss.

    Das einzige was bei meinen Pappenheimern hilft damit ein vernünftiges Arbeit dabei herumkommt ist sehr engmaschige Kontrolle, ganz viel Motivieren und die Wertschätzung von jeder Kleinigkeit, die mal gut läuft. Eigenverantwortliches Lernen ist da (noch?) nicht zu holen, funktioniert nur sehr stark begrenzt und muss erst in kleinen Schritten gelernt werden. Manchmal würde ich Teile des Distanzunterrichts einfach gerne outsourcen :/

    Edit: anfangs hab ich auch alles Korrektur gelesen.

    Tatsächlich ist es genau das, was ich im möglichen Rahmen im Unterricht mache - ich bin permanent im Raum unterwegs um jeden zu unterstützen und die Ergebnisse anzuschauen. Ist anstrengend, ja, funktioniert aber gut. Jetzt ist es so, dass ich kaum Material habe, das ich nutzen kann. Muss also erstmal alles neu erstellen. Dann muss es die Technik hergeben, dass ich es ins Netz stellen kann. Dann muss ich erstmal 40 Anfragen von SuS bearbeiten, die nicht bei Moodle reinkommen. Dann kommen haufenweise Ergebnisse, bei denen eine Rückmeldung notwendig ist. Entweder weils toll gemacht wurde und man das würdigen möchte bzw muss. Oder weil etwas völlig falsch verstanden wurde. Oder weil abgeschrieben wurde. Oder weil ein falsches Format eingesendet wurde. Oder, oder, oder. Und da ich um die 200 SuS habe, fällt da eine Menge an. Und selbst wenn man das ganze artig abarbeitet, hat das alles nicht mal 10% der Effizienz, die es im Unterricht hat. Im Grunde ist es die Effizienz, die mich so nervt. Da hockt man stundenlang am Rechner und ärgert sich über alles mögliche um am Ende festzustellen, dass das, was man den ganzen Tag gemacht hat, im Unterricht viel effektiver mit einem Bruchteil der Arbeit möglich wäre. Und wenn ich dann noch einbeziehe, wie viele SuS untertauchen, weil Zuhause Gewalt, weil kein Bock, weil kein Zuspruch, weil kein Internet, weil kein Computer etc. etc. etc. dann steigert das nicht gerade meine Motivation. Präsenzunterricht ist gerade nicht drin, ja. Aber zumindest die Lernplattformen sollten laufen und das stabil. Und die Medien und Politiker sollten aufhören es als den Normalfall darzustellen, dass alle SuS ganz toll motiviert in einer Videokonferenz sitzen und wer weiß was zauberhaftes macht und das ganz supi dupi toll geht, wenn sich die Lehrkraft nur ein bisschen Mühe gibt. Also ICH schiebe keine 12 Stunden Tage, nur weil die Technik kacke ist, das Internet gebietsweise wie im Jahr 1995 ist und die Hälfte der SuS eh keine Technik hat, weil es viel zu wenig Leihgeräte für zu viele bedürftige gibt und weil irgendwelche Eltern oder sonst wer supidupi Zauberunterricht sehen will. Hut ab vor allen, die tollen Digitalunterricht machen, das meine ich ernst. Aber ich mache das, was in meinem Deputat für mich zeitlich drin ist. Und wenn das halt Kacke ist, dann ist das halt so. Schlimm genug, dass ich dem Dienstherren alle meine Privaten Geräte und mein Internet gratis zur Verfügung stelle.


    Nachtrag: Ich überschlage mal grob - auf diese 200 SuS kommen etwa 15 Fächer, wenn ich mich nicht verrechne: Also könnten pro Woche bei einer Aufgabe pro Fach 3000 Schülerergebnisse anfallen. Da könnte ich die Wände hochgehen wenn sich im Fernsehn Eltern hinstellen und rumnörgeln, dass sich die Lehrer nicht mal die Mühe machen, zu einer Aufgabe ein paar Zeilen Rückmeldung zu schreiben...

    Auch in Bawü sind doch die betreffenden SuS im Distanzlernen entsprechend zu versorgen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich kostet das Erstellen geeigneten Materials, dessen Besprechung in Distanz und Rückmeldung zu Bearbeitungen der SuS mehr Zeit, als Präsenzunterricht vorzubereiten und durchzuführen.

    Ganz ehrlich: Ich sitze ewig an den banalsten Kleinigkeiten, selbst "mal eben" was hochladen, ein, zwei Sätze dazu schreiben und zur Bearbeitung freigeben dauert gefühlt länger, als eine Brieftaube loszuschicken. Ich habe mir ehrlich fest vorgenommen gehabt, das alles so gut wie möglich zu machen und mir Mühe zu geben. Jetzt ist der erste Tag rum, ich bin auf 180 und genervt bis hinten gegen und habe jetzt schon keinen Bock mehr. Nach einer Stunde Moodle bin ich genervter als nach einem 10 Stunden Unterrichtstag. Ich habe heute beschlossen, meinen guten Vorsatz doch über Bord zu werfen und doch eher die "Sparvariante" zu wählen. Macht unser Ministerium ja auch so. Dann gebe ich den SuS halt eine pillepalle Aufgabe, gebe ihnen dafür eine Note auf dem Zeugnis, die sie nicht verdient haben und spare mir dafür einen Nervenzusammenbruch. Wenn ich schon höre, dass eh wieder über freiwillige Wiederholung von Schuljahren gemunkelt wird, ist mir eh alles egal. *Auskotzmodus aus*


    Und dann lese ich noch in einem Artikel, dass Gebauer sich dafür feiert, wie toll Logineo läuft. Das ist die zum-kotzen-Kirsche auf der das-geht-mir-auf-die-Nerven-Sahne auf dem alles-scheiße-Eis :autsch: Ich werde mich jetzt erbaulicheren Dingen widmen und die Präsenzunterrichtsfreie Zeit für angenehme Dinge wie Schneewanderungen nutzen. Meine SuS können mich gerne begleiten, oder mit mir Lagerfeuer machen oder auf einen Schnack anrufen. Ist jedenfalls alles gewinnbringender als digitaler Unterricht mit meinen derzeitigen Möglichkeiten.

    Zum Thema zwei FFP2 Masken:
    Das könnte auch so interpretiert werden, dass man nach Zahl der wöchentlichen Arbeitstage Masken bekommt. Geht man fünf Tage die Woche in die Schule, bekommt man 5x2 Masken. Macht man Teilzeit und ist nur zwei Tage die Woche da, bekommt man nur 2x2 Masken :aufgepasst:

    Das würde eher der hier üblichen Realität entsprechen :sterne:

    das dürfen sie auch rechtlich nicht (zumindest nach aktueller Lage). Es muss immer mindestens eine rettungsfähige Person außerhalb des Beckens sein. (und der Bademeister des Schwimmbads zählt nicht).
    Aber vielleicht / ganz sicher sind einige Sportlehrer*innen sehr froh darüber ((so wie der Sportlehrer am Rande der 400m-Bahn "noch 5 Runden und ihr könnt euch umziehen" :-D

    Da haben die KuK aber Glück gehabt ;)

    Ich hätte das Schwimmbad am liebsten ausschließlich von außen gesehen. Und mit außen meine ich nicht außerhalb des Beckens, sondern außerhalb des Gebäudes :uebel: Heute frage ich mich wirklich, wie sowas möglich sein kann/konnte und warum keiner was getan hat. Heute würde jedem mit der Mistgabel kommen der verlangt, dass da zwangsweise Kinder/Jugendliche/Menschen drin schwimmen müssen.

    Eher freudsche Fehlleistung. :autsch:

    Warzen auch. Die gingen nicht von selber wieder weg.

    Hautausschlag hatte ich damals mal nach dem Baden in einem Badesee im Speckgürtel. Im Schwimmbad wurde mit ganz viel Chlor alles plattgemacht. Da hatte ich bloß davon hinterher Kaninchenaugen.

    In "unserem" Schwimmbad waren es u.a. auch Warzen. Diese gingen leider nicht von alleine wieder weg. Manche wurden über Monate medikamentös behandelt, ich habe sie irgendwann operativ entfernen lassen. Ärgerlich, ich hätte die Leistungsverweigerung die komplette Zeit durchziehen sollen, dann wäre ich wenigstens als eine der wenigen warzenfrei geblieben :autsch:

    PS: Ich weiß ja nicht was bei anderen so im Schwimmunterricht gemacht wird, aber Lehrkräfte haben nie auch nur einen Fuß ins Wasser gesetzt, dort geduscht oder sich gar umgezogen. Die werden schon gewusst haben warum :sauer:

    Ah ok, die SuS mit Haupt- und Realschulabschluss kommen bei uns dann in die einjährigen Berufsfachschulklassen. Dort sind zwar einige SuS auch nicht unbedingt freiwillig (sondern nur, weil sie bei der Ausbildungssuche erfolglos waren), viele aber schon. Die SuS mit HSA haben nämlich noch die Möglichkeit, im Anschluss an die einjährige BFS ein zweites Jahr dranzuhängen und dort noch ihren RSA zu machen, oder - wenn sie aus der Hauptschule Klasse 9 kommen - bei uns mit erfolgreichem Abschluss der einjährigen BFS den "Sek I - Hauptschulabschluss" zu erwerben (den bekommt man sonst mit erfolgreichem Abschluss der Kl. 10 Hauptschule). Die SuS, die mit Realschulabschluss zu uns kommen, können noch ihren "erweiterten Sek. I-Abschluss" in der BFS machen

    Das ist im Grunde bei uns ähnlich, allerdings kommen SuS nicht "automatisch" in die BFS. Dafür müssen sie sich bewerben und je nach Schwerpunkt bekommt man einen Platz oder halt nicht. Wer keinen Platz bekommt und noch berufsschulpflichtig ist, landet dann in der Ausbildungsvorbereitung. Das einzige, was man nach der Regelschule sicher hat, ist der Platz in der Ausbildungsvorbereitung.

    Wer die BFS 1 schafft, bekommt einen Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und hat die Berufsschulpflicht erfüllt. Das ist jedoch keine Garantie, dass man danach den RSA in BFS 2 machen kann, da man sich hierfür auch auf begrenzte Plätze bewerben muss. In diesen Bildungsgängen ist das Problem mit den Fehlzeiten allerdings etwas leichter zu handhaben, da hier die SuS vielfach schon vorher die Berufsschulpflicht abgesessen haben und dann halt einfach fliegen, wenn das Mahnverfahren durchgelaufen ist.

    Solche großen "Ausbildungsvorbereitungsklassen", wie sie es bei euch gibt, haben wir ja hier auch nicht. Das sind Klassen für SuS, die ohne oder mit schlechtem Hauptschulabschluss zu euch ans BK kommen, oder?


    Stimmt! Nur leider hat bei uns schon rein rechtlich jede/r Schüler/in, der/die einmal erfolglos einen Bildungsgang besucht hat, einen Anspruch auf Wiederholung.

    Tatsächlich sitzen da wirklich ALLE, die nach Beendigung der Regelschule keinen Ausbildungsplatz haben und sich nicht um einen Schulplatz gekümmert haben. Das sind meist Leute ohne oder mit schlechtem HS9, regelmäßig aber auch Leute mit brauchbaren Noten und Abschlüssen, die sich schlicht und ergreifend zu wenig gekümmert haben, wie es nach der Haupt- oder Realschule für sie weitergeht. Die sitzen dann halt auch da. Und da kann ich verstehen, dass die nicht freiwillig aufschlagen. Schließlich ist der Abschluss, den man damit im besten Fall erwerben kann ja weniger wert als der, den man ohnehin schon hat.


    Bei und gibt es zum Glück kein Anrecht auf Wiederholung, dafür wären auch gar keine Kapazitäten da. Und mir rollen sich schon die Fußnägel hoch wenn ich höre, dass Politiker dieses Jahr wieder mit "freiwilliger" Wiederholung um die Ecke kommen. Dann hätte ich tatsächlich einen Schüler in der Berufsfachschule da sitzen, der die selbe Klasse 4(!!!!) Jahre lang wiederholt hat. Einen einjährigen Bildungsgang wohlgemerkt :autsch:

    Wie geht ihr denn mit solchen SuS um, die immer nur sporadisch im Unterricht auftauchen? Bei uns wird da ganz konsequent das "Mahnverfahren" angewendet: SuS, die mehr als zweimal unentschuldigt fehlen, werden zweimal "freundlich" angemahnt, dann dürfen sie nur noch mit ärztlicher Bescheinigung fehlen und wenn sie dem nicht nachkommen, werden diese Fälle an den Landkreis gemeldet. Und der verfolgt das dann auch konsequent weiter, d. h. die SuS bzw. deren Erziehungsberechtigte müssen Bußgelder zahlen (das bisher noch immer dazu geführt, dass diese SuS dann doch wieder zum Unterricht erschienen sind) oder die SuS werden zu Sozialstunden ableisten.


    Und wenn SuS nur zu Beginn des Schuljahres eine Schulbescheinigung "abgreifen" wollen, damit sie weiterhin Kindergeld bekommen, teilen wir natürlich auch der Familienkasse mit, dass diese SuS die Schule gar nicht besuchen. Da eine Bekannte von mir dort arbeitet, weiß ich, dass die Familienkasse dann ganz schnell ihre Kindergeldzahlungen einstellt.


    Das alles klappt natürlich nur, wenn die entsprechenden Ämter mitspielen und das Ganze nicht schleifen lassen.

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, wie die Klassenleitungen dort verfahren. In meinen Klassen bin ich auch sehr konsequent im Mahnverfahren, da kommt es auch recht schnell zur Konferenz. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die Klassenleitungen in diesen riesigen Ausbildungsvorbereitungsklassen da recht schnell an die Kapazitätsgrenzen kommen, wenn sie tatsächlich da so hinterher sind mit offiziellen Verfahren. Allein der Papierkram ist immens, überhaupt die ganzen Fehlzeiten zu verwalten und schriftlich mehrfach anzumahnen bei so vielen dauerfehlenden SuS. Wenn es dann für jeden auch noch eine Konferenz gibt, bei der ja mehrere LuL+SL anwesend sein müssen, kommt man dann ja allein für eine Klasse auf Nachmittagskonferenzen im zweistelligen Bereich. Im Grunde ist das ein Teufelskreis. Man packt viel zu viele Leute in eine Klasse um LuL Stunden zu sparen, weil man bei normalen Klassengrößen sonst quasi doppelt so viele Klassen aufmachen müsste, als wenn man wenige Klassen extrem voll packt. Dann hat natürlich derjenige die A-Karte, der da Klassenleitung ist und diese Riesenverwaltung an der Backe hat, die dabei auch noch so extrem unbefriedigend ist. Entsprechend spüren die SuS möglicherweise zu wenig Konsequenzen für ihr Fehl-Verhalten und machen es immer wieder ... Irgendwie alles unbefriedigend.

    Wie ich es mitbekomme, ist die Zusammenarbeit mit Ämtern hier auch völlig für die Füße.

    Man bräuchte also entweder mehr LuL, damit die Klassen überschaubar sind und jeder ganz konsequent seinen Laden führen kann oder man müsste das Mahnverfahren verschlanken/auslagern :weissnicht:

    Wenn meine Pappenheimer absichtlich den Bogen mit Fehlzeiten überspannen, dann plädiere ich jedenfalls immer dafür, dass diese Leute bei uns keinen Fuß mehr in die Tür kriegen. Bei einer Verlängerung der Berufsschulpflicht hätten die SuS ja quasi immer einen mit Kindergeld subventionieren "Freischuss", um danach nochmal eine Runde zu drehen. Nein danke! :neenee:

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