Nwt (BW) - praktisches Arbeiten nach Sommerferien?

  • Mal eine Frage an Kollegen aus Baden-Württemberg:

    Von unserem NwT-Fachbeauftragten (keine Ahnung, inwieweit es da von der Schulleitung Anweisungen gab), gab es Anfang der Woche eine schwammige "Seien Sie darauf vorbereitet, dass kein praktisches Arbeiten stattfinden kann"-Aussage, Antwort auf Bitte um Konkretisierung steht noch aus.

    Habt ihr da schon Neuigkeiten, wie es bei euch nach den Sommerferien mit dem praktischen Arbeiten gehandhabt werden soll?

    Die Abstände innerhalb der Klassen sollen ja wegfallen, werden jetzt wieder in Projektgruppen oder auch einzeln gebastelt, gesägt und geschraubt oder bleibt es bei reinem Theorieunterricht? Das hat auf einen Stoffverteilungsplan, den man nicht eben mal am letzten Ferientag schnell, vorbereitet, ja einen enormen Einfluss.

  • Hallo Ummon,
    mir ist aktuell keine Einschränkung bekannt, warum praktisches Arbeiten ausgeschlossen sein soll.
    Im Konzept für einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen vom 07.07. steht ausdrücklich:
    "Zu den und zwischen Schülerinnen und Schülern gilt dann kein Mindestabstand"

    Das bedeutet, die Schüler dürfen auch wieder Partner-/Gruppenarbeit machen, der Lehrer kann (z.B. beim Bohren/Sägen,...) aus der Nähe beaufsichtigen usw.

    Es kann natürlich sein, dass "das Abstandsgebot wieder in Kraft gesetzt werden muss", dann "wird erneut ein Mischbetrieb aus Päsenz- und Fernlernphasen zu etablieren sein" Und dann muss man wieder schauen, in wie weit praktisches Arbeiten sowie Partner- und Gruppenarbeit möglich sind.

    Also, plane mal mit praktischem Arbeiten, habe aber auch einem Plan B in der Hinterhand.
    Gruß!

  • In NRW darf alles stattfinden. In besonderen Situationen, zum Beispiel bei Arbeit mit dem Brenner, darf sogar die Maske abgenommen werden, wenn der Abstand gewahrt wird.

  • Ummon,


    momentan ist es noch erlaubt. Aber in drei Wochen kann noch viel passieren. Dieses Jahr wird extreme Flexibilität gefragt sein. Von daher finde ich die Aussage eures NWT-Fachbeauftragten "seien Sie darauf vorbereitet..." sinnvoll (ja sogar so selbstverständlich, dass ich sie gegenüber meinen Kollegen nicht äußern werde - ich gehe davon aus, dass es allen klar ist).


    Was in gut drei Wochen (und in den Monaten danach) sein wird, steht noch in den Sternen. Ich warte in dieser Hinsicht gelassen ab, habe aber genug Erfahrung, dass ich flexibel reagieren kann (mein Wunsch ist auch praktisches arbeiten, habe ich immer getan, ich unterrichte neben Chemie auch seit über 20 Jahren NWT (erst in NRW, jetzt BW), aber noch wichtiger ist, Gesundheit für alle). Was ich tun kann, tue ich. Was nicht geht, geht halt nicht.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

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