Beiträge von Ummon

    Ich lenke mich gerade vom Aufsatzkorrigieren ab und wundere mich, warum der Threadtitel heißt "Leererbazillen im Aufsatz".

    Weniger Infektionsschutzgesetz, weniger Aufsätze, mehr Lebkuchen.

    Grade musste ich den Titel ansehen, ob ich tatsächlich Bazillen geschrieben habe ^^

    Ja, ich lege schon Wert darauf, dass meine TN Absätze setzen. Erleichtert die Lesbarkeit und ist auch für Deutschlernende einfacher, wenn sie sich nicht durch einen komplett "unstrukturierten" Text durchquälen müssen.

    Keine Frage, dass Absätze strukturieren, wird jeder so sehen.

    Aber sind Leerzeilen sinnvoll(er)?

    Eher eine Frage des persönlichen Geschmacks als nach richtig/falsch:


    Sollen eure Schüler in den Deutschaufsätzen Leerzeichen verwenden (z.B. zwischen Einleitung und Hauptteil oder zwischen Argumenten usw.)?


    Gerne Diskussion darüber, ansonsten einfach eure Präferenz auswählen.


    (Ergänzung: Es geht wirklich um Leerzeilen (= freie Zeile), nicht Absätze (=nach dem Satz erst in der Folgezeile weiterschreiben)

    So lange ich immer noch auf die Stornierungskosten der letzten Fahrt warte und ich immer wieder mal (insgesamt aber glücklicherweise erstaunliche wenige) Nachfragen von Eltern bekomme, wann sie denn das Geld zurückkriegen, werde ich nichts Neues planen geschweige denn buchen - egal ob erlaubt oder nicht.

    Mal eine Frage an Kollegen aus Baden-Württemberg:

    Von unserem NwT-Fachbeauftragten (keine Ahnung, inwieweit es da von der Schulleitung Anweisungen gab), gab es Anfang der Woche eine schwammige "Seien Sie darauf vorbereitet, dass kein praktisches Arbeiten stattfinden kann"-Aussage, Antwort auf Bitte um Konkretisierung steht noch aus.

    Habt ihr da schon Neuigkeiten, wie es bei euch nach den Sommerferien mit dem praktischen Arbeiten gehandhabt werden soll?

    Die Abstände innerhalb der Klassen sollen ja wegfallen, werden jetzt wieder in Projektgruppen oder auch einzeln gebastelt, gesägt und geschraubt oder bleibt es bei reinem Theorieunterricht? Das hat auf einen Stoffverteilungsplan, den man nicht eben mal am letzten Ferientag schnell, vorbereitet, ja einen enormen Einfluss.

    Und dein Vergleich mit dem Bildhauer hinkt. Du bekommst im Gegensatz zum Bildhauer ein Grundgehalt

    Das Grundgehalt hat nichts mit dem jetzigen Angebot zu tun, das ist unabhängig davon.

    Ob der Bildhauer nebenher noch als Romanautor arbeitet und ein regelmäßiges Einkommen hat, hat nichts damit zu tun, wie er ein Angebot eines Kunden bewertet - wenn der Stundenlohn für ein Projekt zu wenig ist, wird er es nicht machen.

    Wir können alle froh sein, dass wir nicht dazu verdonnert wurden, in den Ferien das innerhalb unseres Verdienstes machen zu müssen.

    Unsinn. Mit welcher Grundlage sollte das möglich sein, die Lehrer zu einer solchen Mehrarbeit zu verpflichten?

    Ich finde nur leider, dass die Diskussion (auch bein uns an der Schule) sehr schnell in die finanzielle Richtung abgedriftet ist.

    Ich finde es bedauerlich, dass die finanzielle Richtung "von oben" nicht eindeutig geregelt oder klar kommuniziert wurde, da sie sehr wichtig ist.


    Ich arbeite für Geld.

    So wie jeder andere Arbeitnehmer auch.

    Wenn ich einem Bildhauer sage, er soll mir eine Skulptur anfertigen, er bekommt dafür Betrag X "oder auch vielleicht nur X halbe", wird der erst mal keinen Finger rühren, sondern die Bezahlung näher geregelt haben wollen. Ist ja schließlich ein enormer Unterschied, von dem abhängt, wieviel Mühe er sich da machen wird.


    Deshalb: Wenn mir niemand mit Sicherheit sagen kann, ob das Ganze brutto ist, werde ich das Minimalprogramm abspulen.

    Klar wär's besser für die einzelnen Schüler, wenn ich da (mehr) Herzblut reinhängen würde und tolle binnendifferenzierte Blätter erstellen würde.

    Aber ich mache das nicht aus Idealismus, sondern weil ich in der Zeit keinen gebuchten Urlaub habe und etwas Extrakohle ist schon ganz nett und die rentiert sich für mich nur für einen bestimmten (garantierten!) Stundenlohn.

    Sorry für den Pragmatismus.

    Hab mir gedacht, es ist doch schön, wenn auch andere was vom Thread hier haben :wink_1:

    Wäre aber schön, wenn ihr zu den Links schreibt, für welches Fach sie sind. Bei Higgs hab ich zum Glück noch was Integralen und Ableitungen gelesen, bevor ich auf den Link geklickt habe....puh! 🙈

    Habt ihr - für mich speziell für Biologie in der Oberstufe, man kann sich aber auch gerne über andere Fächer austauschen - empfehlenswerte YouTube-Kanäle mit Videos, die Schulstoff-Themen aufarbeiten, wiederholen, einüben (oder, im Falle von neuen Corona-Ausfällen, das Erklären im Unterricht ersetzen :grimmig:)?


    maiLab finde ich immer ganz cool, um schon mal was in den Raum zu werfen :victory:

    Lasst uns mal zusammen Sätze für ein Klassenbingo sammeln - Start am Jahresanfang, die Klasse, die alle Sätze gesagt hat (unwissentlich, welche Sätze auf der Liste stehen), hat gewonnen/verloren :zahnluecke:

    - Schauen wir einen Film?

    - Können wir gehen/früher Schluss machen?

    - Müssen wir das mitschreiben?

    - Können wir ein Spiel spielen?

    - Haben Sie die Arbeiten korrigiert?

    Ob das versteuert oder unversteuert, brutto oder netto ist, ist man sich bei uns im Kollegium (inc. Schulleitung) übrigens immer noch uneinig :zahnluecke:

    Etwas Rückmeldung von den Lernbrücken BW:

    Offenbar miserabel organisiert, die Schulen in der Vorbereitung alleingelassen, wenig Material zur Verfügung gestellt, die Webinare zur Vorbereitung eine technische Katastrophe.

    Was ist denn das für ein Deal? :schreck: das ist kein TeamTeaching, sondern Ausbeutung. Ihr hättet sozusagen eine 50-Unterrichtsstundenwoche, wenn ihr immer doppelt gesteckt wäret?

    Wie man das Teamteaching umsetzt, ist den Kollegen selbst überlassen.

    Beide Kollegen sind halt für die entsprechenden Stunden eingetragen, ob da immer beide drin sind oder ob einer das ganze Jahr Freistunde macht und der andere unterrichtet durchgehend, ist der Schulleitung letztlich egal.

    Teamteaching mit zwei Kollegen in einem Raum ist in jedem Fall ein schlechter Deal, deputatsmäßig.

    Die Klasse hat das Fach 4 Stunden, beide Kollegen bekommen jeweils 2 Stunden, sind aber alle vier Stunden zusammen drin.

    Hatte ich mal, würde ich nie wieder machen.

    Und auch so ist es immer anstrengend.

    Absprachen kosten Zeit und es braucht viele Absprachen. Ohne Absprachen ist es noch schlimmer.


    Die positiven Aspekte:

    Man kommt zusammen auf kreative Ideen, man guckt sich etwas andere Unterrichtsstile ab, man tauscht sich mehr aus - letzten Endes aber auch alles Aspekte, die ich mit netten Kollegen auch ohne Teamteaching machen kann.

    Und bei Mischfächern kann man die Aspekte unterrichten, die einem liegen und im Idealfall liegen dem Teamkollegen andere Aspekte, die einem selbst nicht so gut gefallen.

    In BW soll in den letzten beiden Wochen der Sommerferien das Konzept der Lernbrücken durchgeführt werden:


    https://km-bw.de/,Lde/Startsei…ecken+in+den+Sommerferien


    In kurz: Schüler, die durch das Homeschooling besonders benachteiligt waren, sollen hier vor allem in Mathematik und Deutsch Lernangebote durch ihre Schule bekommen.

    Die beteiligten Lehrkräfte sollen mit 40€ pro Stunde oder 0,5 Deputatsstunden entschädigt werden.


    Was ich nirgends finden konnte:

    Sind das 40€ netto oder werden die noch versteuert?

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