Pro und Contra: Reichen, Fibel oder Sommer-Stumpenhorst im Anfangsunt.?

  • Ich würde gerne wissen, was für Erfahrungen ihr mit Fibeln, mit der Methode von Reichen und mit der Methode von Sommer-. Stumpenhorst im Anfangsunterricht gemacht habt? Wo seht ihr Vorteile, wo Nachteile? Wo sollte man an den Konzepten etwas verändern?

    • Offizieller Beitrag

    Hi Tanja,


    was genau interessiert dich denn? Ich finde, dass jedes Konzept von seiner Umsetzung lebt. Die Fibeln sind auch noch sehr unterschiedlich.


    Fibeln: Ich habe bisher auf meiner Vertretungsstelle mit Fibeln gearbeitet mit Fördergruppen, Teilgruppen oder ganzen Klassen. Fazit: Die Volk-und-Wissen-Fibel, mit der ich arbeiten musste, ist sehr stark auf gleichschrittigen Unterricht ausgelegt, in den Arbeitsmaterialien gibt es bislang kaum Differenzierungsmöglichkeiten und das Niveau ist sehr hoch. Als Druckschriftlehrgang wird z.B. das Nachfahren eines vergrößerten Buchstabens, ca. 2 Zeilen ohne Linien und dann eine Zeile mit Linien angeboten, das ist viel zu wenig und zu schnell zu klein. Lesen wird ab ca. Seite 3 bis 5 vorausgesetzt, um die Hefte und die Fibel nutzen zu können, das schafft das leistungsstärkste Drittel und ein paar kommen eben noch irgendwie mit. Der Rest lebt von Auswendiglernen oder geht ganz unter.


    Reichen: Wir haben das Konzept stark erweitert bzw. auch gekürzt, da es diese Werkstattblätter und die Spiele in der Schule nicht gab. Erweitert haben wir es um Buchstabenwochen zur Wahrnehmungsschulung, einen Druckschriftlehrgang, später Schreibschrift und um zusätzliches Lesetraining ab dem Herbst.


    Conni

    SCHOKOEIS!


    Ich lese und schreibe nach dem Paretoprinzip.

  • Über Vor- und vor allem Nachteile des Konzepts von Sommer-Stumpenhorst wurde hier schon mal ausführlicher diskutiert.


    Diese Gedanken von elefantenflip dürften auch ganz interessant sein.


    Gib einfach mal die Begriffe, die dich interessieren in die Suchmaske ein. Da wirst du sicherlich eine Menge finden und vermutlich schon ein recht differenziertes Bild erhalten.


    LG
    Mia

    Man soll denken lehren, nicht Gedachtes.
    (Cornelius Gustav Gurlitt)

Werbung