Ob man mit der Ausbildung zum Grundschullehrer einfach so an einer Realschule unterrichten darf, kann ich nicht beantworten.
Aber ich kann die "Vorteile", die hier aufgezählt wurden kommentieren. Elternstress gibt es auch. Auch ich werde zu später Stunde am Sonntagabend zuhause angerufen. Was die Häufigkeit angeht, fehlen mir die Vergleichwerte. Zeugnisse werden in der Tat schneller geschrieben. Ob Kollegien mit Männern udn Frauen fairer sind (Was meinst du mit "fairer"?) weiß ich nicht. Zum letzten Punkt: Dein Bekannter/deine Bekannte sollte die Pubertät nicht unterschätzen. Je nach dem wo sich die Realschule befindet, kann das hart werden. Auch das "Leistungsniveau" unterscheidet sich teilweise enorm, in Kombination mit der Pubertät kann das schwer sein (muss es natürlich auch nicht).
Andere Punkte: Man sollte seine Fächer "drauf haben". Die Schüler merken schnell, wenn man "keine Ahnung" hat. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man nicht nur Klassenlehrer sein kann und alles in einer Klasse hat. Ich verbringe z.B. nur 4 Stunden in der Woche in meiner eigenen Klasse. Ich bin also nicht täglich in meiner Klasse (obwohl ich in der Schule bin). DIe anderen Stunden verbringe ich als "Fachlehrer" in zig anderen Klassen. Ich hatte in einem Schuljahr schon mal 250 verschiedenen Schüler zu unterrichten.
Edit: Ich mache die Arbeit an meiner Schule sehr gern und würde den Beruf immer wieder wählen.