Beiträge von chemikus08

    Ein befreundeter Chirurg sagte Mal so halb im Scherz: "Eine HLW bei der nicht wenigstens eine Rippe gebrochen ist, war nicht leidenschaftlich genug"

    So ganz unrecht hatte er nicht, dass Brustbein wir 3 bis 5 cm tief eingedrückt. Beim erwachsenen Menschen entspricht dies einer erforderlichen Gewichtskraft von 30 bis 50 kg .

    Moebius

    Ja die Scheckheftgepflegten mit der körperlichen Behinderung. Die machen ja auch im Unterricht nicht das Problem. Ich reden von den SuS die wir meist zugewiesen bekommen. Und das sind die mit zieldifferenter Beschulung. Und die sind an einer Realschule genauso schwierig mit zu beschulen wie im gymnasialen Bereich. Und ich sehe nicht ein, wieso dann diese Schüler nicht gleichmäßig auf alle Schulformen verteilt werden. Hinzu kommt, dass wir zusätzlich vor dem Problem stehen, ab Klasse 7 die SuS zu beschulen die vom Gymnasium abgeschult wurden und das z.t. ohne die Möglichkeit zu haben unsererseits die Hauptschulkinder abzuschulen, da die Kommune befunden hat, wir mögen dich einen Hauptschulzweig einrichten. Folge: Ich habe also meinen Unterricht auf drei Gruppen auszurichten. Kann mir Mal bitte einer sagen, wie das funktionieren soll. In der Praxis erfolgt dies durch Niveauabsenkung. Und genau davor haben die Gymnasien Angst aber uns wirds zugemutet. Wenn das funktionieren soll, dann bitte nur mit den erforderlichen Ressourcen. Aber wie heißt es so schön: die Maßnahme ist nicht finanzwirksam und hat kostenneutral zu erfolgen. Na vielen Dank für gar nichts. So ist raus: Psychohygiene hat Mal gut getan. Und ab Montag versuchen wir dann wieder an den Schulen das Schlimmste zu verhindern.

    Ganz ehrlich, warum die Gymnasien da aussen vor sind, mag ich auch nicht ganz einsehen. Auch in der Schulform Realschule haben wir zu enge Klassen mit zuviel Schülern. Und ehrlich gesagt, Inklusion unter den derzeitigen Rahmenbedingungen funktioniert vorne und hinten nicht. Wir werden keiner Schülergruppe mehr gerecht. Das führt auch zum Burnout der Lehrkräfte. Die steigende Zahlen zu BEM Verfahren und auch zur Teildienstfähigkeit sprechen Bände. Dies ist kein Statement gegen Inklusion sondern gegen die Inklusion unter den derzeitigen Rahmenbedingungen. Ich habe in Schweden gesehen, dass Inklusion gelingen kann, wenn man die dafür erforderlichen Ressourcen bereitstellt. Bei uns stimmen weder die räumlichen Voraussetzungen, noch die personellen und zwar quantitativ wie auch qualitativ. Es gibt Schulen da betreut eine halbe Förderlehrkraft 60 Schüler in 10 verschiedenen Klassen. Kann sich ja jeder ausrechnen wieviel Förderschulexpertise beim Kind ankommt. Ich würde es als Alibi Förderpädagogen bezeichnen. So funktioniert es vorne und hinten nicht. Insoweit verstehe ich jede Schulform, die sich unter diesen Bedingungen wehrt. Andererseits würde es die jetzt schon massiv belasteten Schulformen deutlich entlasten, wenn man uns einen Teil der Förderkinder abnehmen würde. Alternativ bliebe die Abordnung von Gymnasiallehrkräften zu unserer Schulform.

    Es ist glaube ich ein Unterschied, ob wir von der Oberstufe reden oder einem achten Schuljahr in einer Realschule. Denn hier erlebe ich teilweise extreme Unterschiede im Klassenniveau und das hat genau so viele unterschiedliche Ursachen wie es Schüler gibt. So leben wir damit, dass eine Klasse vom fünftem Bus zum achten Schuljahr von drei unterschiedlichen Vertretungslehrern unterrichtet wurden, die mehr damit zu tun hatten das classroom Management hin zu bekommen als Stoff zu vermitteln. Wenn dann die nächste LK die Klasse übernimmt, dann ist klar wie die Vergleichsarbeit ausfallen wird. Und was bringt es dann? Dass die Schüler sich mies fühken weil sie so schlecht sind. Na toll.

    Um nochmal Pispers zu zitieren: 1/3 sind Vollidioten "

    Du wirst im Berufsleben noch viele Menschen kennen lernen, die komische Sachen machen. Solange es nicht in Deine Zuständigkeutrn feingreift kümmer Dich nicht drum. Dies ist Sache der SL. Dafür bekommt sie u.a. Ihr Schmerzensgeld.

    Diese Vorgehensweise erspart Dir viel Ärger.

    Als ehemaliger Erste Hilfe Ausbilder (Lehrschein abgelaufen, trete da jetzt auch kürzer) kann ich Dir sagen, keine Sorge.

    In den Anfängen, ganz früher war die Druckmassage nicht Bestandteil der Breitenausbildung, wurde noch geübt vor Beginn beidseits der Halsschlagader den Puls zu fühlen. Das hat man nachher rausgenommen. Warum? Das hat viele abgehalten überhaupt zu beginnen. Wenn ein Atemstillstand vorliegt, dann dauert es nicht all zu lange bis auch das Herz aufhört zu schlagen. Daher heißt es jetzt: Atmung prüfen , Hals überstreckdn. Setzt jetzt die Atmung nicht mehr ein drücken bis der Arzt kommt. Selbst die Durchführung der Beatmung ist nicht mehr zwingend. Falls diese wegen starker Gedichtsverletzungen (z.b) nicht erfolgt, reicht der im Blut befindliche Residual Sauerstoff noch aus um die Gehirnzellen nicht absterben zu lassen.

    Ziel der Maßnahme ist es, einen Minimalkreislauf bis zum eingreifen des Notarztteams aufrecht zu erhalten, um ein absterben von Gehirnzellen zu verhindern. Die Wiederherstellung des Kreislauf erfordert danach meist noch weitere Maßnahmen ( Adrenalingabe, ggf. Defi..).

    Also keine Angst ansprechen, prüfen, drücken und wer's kann nach allen 30 Herzmassagen zweimal beatmen. Das Ganze bis der Rettungsdienst sagt wir übernehmen.

    So versauen sich die USA die mühsam erarbeitete wissenschaftliche Reputation innerhalb weniger Wochen. Das wird langfristig auch massive Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, deren Ausmaß nicht gar nicht abzusehen ist. Denn welcher Wissenschaftler möchte dann noch unter solch restriktiven Bedingungen arbeiten. Das gibt einen Exodus von Fachkräften.

    Es ist sehr unterschiedlich. Prinzipiell gibt es mit den anderen europäischen Krankenkassen Verträge, nach denen der internationale Krankenschein (Rückseite der Krankenversichertenkarte ) anerkannt wird. Vorausgesetzt es handelt sich nicht um eine reine Privatpraxis, die nicht auf Krankenschein abrechnet. Wenn man dann zum nächsten abrechnungsfähigen Arzt (uns passiert auf Sardinien) möchte fährt man erst Mal 40 km. Da haben wir dann lieber den vor Ort genommen, der privat abrechnet. Das hat dann die Reiseversicherung übernommen.

Werbung