Beiträge von pepe

    Zum Thema kann ich nicht viel sagen, außer dass wir in der Grundschule mal erfolgreich mit Patenschaften zwischen Kindern der 4.Klasse und den Schullneulingen gearbeitet haben. Nach etwa 6 Wochen (spätestens nach den Herbstferien) lief das gesteuerte Projekt dann aus. Ein paar Freundschaften hielten sich aber länger.

    Deinen Beitrag in der "Vorstellungsecke" kannst du bestimmt löschen, ist ja noch nicht so lange her.

    Die hier am lautesten gegen das Gendern poltern, sind zwei Männer, einer argumentiert, dass er ja genug Grundschullehrerinnen kennt, der andere argumentiert mit seiner Frau und deren Freundinnen.

    :autsch: Hier wird nicht gegen das Gendern gepoltert. Wie verbohrt muss man sein, das nicht lesen zu wollen.

    Ich persönliche gendere im Schriftlichen weitestgehend regelmäßig durch genderneutrale Begriffe wie "Lehrkräfte" oder eben durch die Doppelnennung. Gendersternchen oder Doppelpunkt oder Binnen-I verwende ich persönlich nicht - aus persönlichem sprachästhetischem Empfinden, ebenso wie denn Glottisschlag im Mündlichen oder Schülys oder Ähnliches. Ich bin also wahrlich kein extremer Verfechter des Genderns.

    Lies meine Postings sinnentnehmend. Das obige Zitat könnte von mir sein.

    Es ist mir aber völlig egal, wenn andere das machen, auch wenn sie "anreinende Staaten" oder "hostende" oder was auch immer verwenden, das ist ihre Sache.

    Es ist mir auch egal, ich schrieb, dass die Zeit (über Jahre) es zeigen wird, was sich letztendlich durchsetzt.

    Und es ist mir auch egal, wnn Leute nicht lustig finden, über was ich mich amüsiere.

    Ich persönlich finde, dass es eher lächerlich wirkt, wenn alte weiße Männer (- zu denen ich mich auch zähle -), sich mit übertriebenem Gendern über die Sichtweise von anderen lustig machen.

    Ich gehöre auch zu den alten weißen Männern, finde die Genderei aber wirklich manchmal "lustig". Übertriebene Beispiele muss man nicht selbst erfinden. Es finden sich genug, wenn man täglich Zeitungen liest oder anderen Medien aufmerksam zuhört.

    Ich habe die Frage oben schon mal gestellt. Wer hat dir denn konkret mal vorgeschrieben, dass du gendern musst?

    Niemand, ich empfinde es auch nicht so. Aber viele Leute echauffieren sich eben darüber, weil man das "heute so macht". Da liegt das Problem und natürlich an Auswüchsen von "Extremgenderern", die einfach lächerlich wirken und nerven. Es wurden schon einige Beispiel genannt.

    Ich finde es allerdings auch nicht ungewöhnlich, dass gebildete Menschen Vordenkerinnen für ethische Themen sind.

    Vordenken darf man vieles, man sollte den Leuten aber nicht vorschreiben, wie sie zu sprechen haben. Sprache wandelt sich, das ist ein natürlicher Vorgang, den es schon immer gibt. Aber der Versuch, so etwas "künstlich" herbeizuführen, stößt eben auf Widerstand. Das ist in der heutigen Besserwisserzeit, wo jeder meint, Recht zu haben, doch keine Überraschung.

    Dauert halt, bis sich alle dran gewöhnen.

    Ganz genau, und an was man sich gewöhnt wird sich zeigen.

    Ganz ehrlich: Du kennst das Problem, du kennst die "Normen" (Mädchen-Umkleide möglichst vermeiden, Vier-Augen-Gespräche immer mit offener Tür etc. ...) und hältst dich dran. Ich habe mir da nie groß 'nen Kopp drum' gemacht und keine Probleme gehabt. Und Nachteile, weil man vorsorglich Vorsicht walten lässt, empfinde ich nicht. Auf Klassenfahrten "gemischtes" Personal zu haben, ist doch auch für die Kinder immer praktisch, meistens sogar sehr nett.

    Bitte was???

    Ich glaube, du bist nicht die einzige hier, die die "Argumentation" etwas "schräg" findet.


    @Herr Bernd, Auch dies:

    Ich brauche das auch alles nicht, aber die Ungleichheit stört mich, ich empfinde sie als Diskriminierung. Welcher farbige Mensch muss unbedingt im vorderen Bereich eines Busses sitzen? Warum hat sie das in den USA gestört? Dass sie aufstehen mussten, wenn ein Weißer sitzen wollte? An Supermarktkassen muss man auch stehen, bei Popkonzerten steht man stundenlang. Da gibt es Wichtigeres, und wer gerne Bus fährt, fährt lieber im Stehen als gar nicht.

    hinkt total als Vergleich zu dem, was dich stört:

    Alles, was Nähe, Berührungen, Körperlichkeit angeht. Nicht gesetzlich fixiert, bis vielleicht auf Fahrten ins Schullandheim, die zwei Frauen, aber nicht zwei Männer begleiten dürfen, falls du darauf hinaus wolltest. Dem Gesetz nach gibt es keine Diskriminierung. Aber als soziale Normen, natürlich auch zum Schutz der Kinder, selbstverständlich.

    Klar kann Mann das als ungerechtfertigte Diskriminierung empfinden. Aber zumindest rein statistisch müssen Kinder deutlich mehr vor den übergriffigen Männern als vor Frauen geschützt werden. Hat das bei dir, neben der empfundenen Ungerechtigkeit, irgendwelche berufliche Benachteiligungen verursacht?

    @flo213: Ich rate deinem Sohn (dringend), wenn er sich zur Zeit sicher ist, seinem Berufswunsch zu folgen. Im Studium (evtl. schon nach vorausgehenden Praktika) kann seine Entscheidung gefestigt werden, oder eben nicht.

    Ich habe mich in diesem "Frauenorden" über 40 Jahre immer wohl gefühlt und nicht irgendwie benachteiligt. An den wenigen "für Männer anderen Maßstäben und Richtlinien" kann man sich dauerhaft abarbeiten, muss man aber nicht...

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