Beiträge von pepe

    Ahja, und wie definierst du das männliche Pendant dazu? Also DIE LehrER?

    Da BaldPension sich da etwas zurückhält, antworte ich mal ausführlicher:

    Emotional, gut gelaunt, viel Spaß im Kopf... Reden nicht viel, mögen herbe Männerwitze, sind spontan, immer lustig, denken um die Ecke, nehmen nichts zu ernst, lassen Fünfe auch mal gerade sein, sprechen mit Schülern wie mit Erwachsenen, nie moralisierend, lachen oft, sprühen vor Selbstironie, gängeln nur den Hausmeister, kontrollresistent, nach Schulschluss zählt nur noch das Bierchen, die Partnerin zu Hause ist wichtiger als Probleme der Schüler, wollen geliebt werden und sind voll empathisch, können über alles spotten, für Spaß und Partys wird täglich gesorgt..

    Noch Fragen?

    Noch etwas, was mir zum Thema "richtig katholisch" und "regional" einfällt:

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, darf man (nach strenger Lehre) in Deutschland nur katholisch heiraten, wenn man die Firmung hinter sich hat. Das ist wohl der wichtige Schritt.

    Diesen "wichtigen Schritt" machen dann die katholischen Ehewilligen (die zwischen Kommunion und Trauung vielleicht nie in der Kirche waren...) dann direkt im Zusammenhang mit der Trauung. Wer's braucht. Ich kapiere ja nicht, warum man kirchlich und in Weiß heiraten muss, wenn man sonst mit Kirche nichts am Hut hat. Aber auch diese "ungläubigen" Schäfchen braucht die Kirche, damit das Aussterben weiter verschoben wird.

    Nur im Rückblick: Als (junger) Jugendlicher und Protestant habe ich in meiner Freizeit fast immer nur mit Katholiken "abgehangen". Die haben in unserer Kleinstadt einfach das bessere "Programm" gehabt. Viele betreute und unbetreute auch nicht-kirchliche Treffen, Gruppenfreizeiten, Feten (sorry an alle U30er: das sind Partys...), Ausflüge mit und ohne Zelt, das alles hat sie anscheinend geprägt. Und dadurch fand ich es wohl mit ihnen einfach geselliger. Meinen zweijährigen Konfirmationsunterricht und das Drumherum empfand ich dagegen als öde und künstlich. Komisch, aber an den Konfessionen habe ich das damals nicht festgemacht, das war bei uns kein bewusstes Thema. Gottesdienste, egal welcher Glaubensrichtung, kamen mir schon damals und kommen mir immer noch nur exotisch vor.

    Manchmal bin ich mir nicht sicher, dass er nur beschränkt "tut". Ich kann mir z.B. schon deshalb keine einheitlichen Regelungen vorstellen, weil viele Länder gut funktionierende Systeme haben. War der Mann nie im Ausland?

    Zudem: die Verantwortlichen wollen in ihrer Haut stecken, sie haben sich für diesen Posten samt Verantwortung und entsprechendem Gehalt entschieden.

    Und genau diesen "Verantwortlichen" kann man eigentlich nur Respekt entgegenbringen, wenn sie nicht nur ihren Job nach außen "repräsentieren", sondern ihn auch gut machen. Dazu gehört natürlich, dass sie ihren Laden am Laufen halten, indem sie den ihnen unterstellten Abteilungen nicht nur Aufgaben zuschustern, sondern denen auch (nicht nur in Krisenzeiten) ermöglichen, diese Aufgaben zu lösen.

    Naja, wenn man Durchblick bzw. ordentliche Scheibenwischer hat (was den "normalen" unparadiesischen Schulbetrieb angeht) und die Sicht nicht durch mangelnde Sachkenntnis und andere (Karriere-)Ziele getrübt ist, dann kann die Vorgehensweise korrekt sein. Beides spreche ich den "Auf-Sicht-Fahrern" im Ministerium ab.

    Newsticker vom Postillion:

    +++ Antikkörper: Mumien sind immun gegen Covid-19 +++

    Oooch CDL: Ich würde es schon als Galgenhumor durchgehen lassen. Der geht schon mal an (über) die Grenzen des individuell tolerierbaren Satireverständnisses. Das wurde doch schon zu Beginn dieses Threads deutlich.

    +++ Sind geschmacklos: Witze über Corona-Patienten +++

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    Schule weiter ohne Konzept

    Ein aktueller Kommentar, der (leicht süffisant) Frau Gebauers Konzeptlosigkeit und ihr Abschieben eigener Verantwortung bemängelt. Podcast (startet sofort)

    Zitat

    Kultusministerkonferenz, blumige Digitalisierungsideen vom NRW-Bildungsministerium - was immer noch fehlt, ist ein handfestes Konzept für den Schulbetrieb nach den Ferien, bemängelt Armin Himmelrath.

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