Beiträge von pepe

    Selenskyj hat in der Situation durchaus einen Fehler gemacht, da er Trump vor laufenden Kameras deutlich widersprochen hat.

    Nein. Es wäre völlig egal gewesen, was er gesagt hätte. Die Eskalation war geplant und wäre auf jeden Fall so oder so ähnlich gekommen. Nicht Selenskyj wollte Trump vorführen, sondern Trump wollte Selenskyj demütigen. Je mehr Videos man von dem gesamten Treffen sieht, desto deutlicher wird das. Mit einer Charmeoffensive wie Macron es gemacht hat, wäre er genauso gescheitert.

    Die Tendenz der letzten Jahrzehnte ging doch eigentlich in die Richtung, dass die fachwissenschaftliche Ausbildung gestärkt wird was ja u.a. letztlich in der Abschaffung der PHs (zumindest in NRW) mündete, das wäre doch, meiner Meinung nach, wieder ein ungünstiger Schritt zurück.

    Eine hohe Theorie-Praxis-Verzahnung beispielsweise hat man ja im Referendariat plus vorher Praxissemster

    Was nützt einer Grundschullehrkraft das dritte Seminar in Sprachgeschichte, während der äußerst komplexe Schriftspracherwerb nur im Rahmen einer einführenden Vorlesung abgehandelt wird?

    Ich habe genau in der Zeit studiert, als die Pädagogischen Hochschulen aufgelöst bzw. in die Universitäten intergriert wurden. Natürlich fehlten zu Beginn diverse Praxisanteile, aber die Stundenpläne konnten die Student*innen so zusammenstellen, dass "das dritte Seminar in Sprachgeschichte" nicht zur Debatte stand. Es wurde weiterhin alles angeboten, was für den Studiengang wichtig war. Einige Profs, vor allem in Mathematik, hatten natürlich Probleme, sich auf die "Primimäuschen" (sorry) einzustellen. Da gab es schon Vorbehalte, sich auf "dieses Niveau" hinab zu bewegen.

    So denken sicher immer noch einige "Koryphäen" an der RWTH Aachen...

    Die "elitären" Fakultäten, deren Profs sich weiterhin "für was Besseres" halten wollen, müssen ja keine Grundschullehrkräfte ausbilden.

    Die UNi hat sich lange gewehrt, den Studiengang Primarstufe überhaupt in Erwägung zu ziehen. Wenn der jetzt doch angeboten wird, dann sicher nicht mit der Absicht zu scheitern. Deshalb ja wohl auch die Zusammenarbeit mit Wuppertal.

    Ja, bei meiner letzten Klassenfahrt haben wir das so gemacht. Mittags hat die eine Kollegin aufgepasst, ich hab mich hingelegt. Abends dann wieder. Nachts, wie gesagt, waren wir zwar beide zuständig, aber dank netter Kinder gab's nix zu tun, aber das darf natürlich nicht Voraussetzung sein.

    Im Normalfall kennt man seine Klasse so gut, dass man weiß, wo besondere Aufmerksamkeit gefordert ist. So ähnlich wie Magellan es schreibt, habe ich es auch schon erlebt. Sogar in einem Fall, wo keine Kollegin, sondern eine Mutter die Klassenfahrt begleitet hat, konnte ich mich durchaus mal für längere Zeit zurückziehen. Es gibt tatsächlich noch Schülergruppen, auf die man sich verlassen kann.

    Der Threadstarter kann dafür also freigestellt werden. Ob man ihn auch freistellen muss? Das entscheidet die Situation vor Ort.

    Bisher haben wir auch alle Termine mittags/ nachmittags abgehalten.

    ...

    ...

    Daher musste kurzfristig ein anderer Termin her.

    Der TE hat begründet, warum es diesmal nicht mit dem Termin außerhalb seiner Unterrichtszeit klappt. Es sollte "ausnahmsweise" eine Vertretung eingesetzt werden. Und die ist/war ja da. Warum macht die SL denn da ein Problem draus?

    Neu in Aachen, noch dieses Jahr:

    Einführung des Grundschullehramtes am Standort Aachen.


    Die RWTH Aachen und die Bergische Universität Wuppertal beabsichtigen die Einführung des Studiengangs „Grundschullehramt“ mit dem Unterrichtsfach „Sachunterricht“ (ergänzend zu den Pflichtbestandteilen „Sprachliche Grundbildung“, „Mathematische Grundbildung“ und „Bildungswissenschaften“). Der Start des Angebots soll zum Wintersemester 2025/2026 mit einer Kapazität von 80 Studienplätzen im Bachelor und zum Master of Education zum Wintersemester 2028/2029 mit 64 Studienplätzen erfolgen.


    Das Studium (Lehre und Prüfungen) soll im überwiegenden Teil in Präsenz am Standort Aachen angeboten werden.
    Das Bewerbungsverfahren wird nach jetzigem Stand Mitte Mai starten.

    Erinnerungslücken...

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    Ich finde es ja immer noch seltsam, wenn man hier aus NRW oder Niedersachsen immer wieder liest, dass Regelschullehrer mittesten und am Gutachten mitschreiben.

    Und dann noch am Gutachten über den eigenen Schüler?

    Mal abgesehen davon, dass deine Formulierung "Erstens wüsste ich nicht, was Grundschullehrer speziell an Kompetenz in sonderpädagogischer Diagnostik mitbringen" durchaus despektierlich daherkommt, frage ich mich das, was "spezielle Kompetenz" angeht, auch. Aber die Schulämter sehen das anscheinend anders. Das untenstehende Zitat von Traumtaenzer ist die seit Jahren geltende NRW-Regelung. Die kannst du seltsam finden, nützt aber nichts.

    Ich bin nun offiziell vom Schulamt gemeinsam mit einem Sonderpädagogen beauftragt ein Gutachten für einen Schüler von mir für ein AOSF zu erstellen.

    Ich habe mich an meinen Schulen stets erfolgreich gegen das Schreiben des Gutachtens gewehrt. Denn das Ausformulieren dieser AOSF-Gutachten gehört zu genau den speziellen Kompetenzen der Sonderpädagogen. Leider hat das meine letzte SL (aus welchen Gründen auch immer) nicht akzeptieren wollen, so dass es ein harter Kampf war. Andere Kolleginnen haben schneller aufgegeben.

    Aber, lieber Plattenspieler: Ich habe das Verfahren immer begleitet, Gespräche mit den Eltern gemeinsam mit den Sonderpädagog*innen geführt und meine Aufzeichnungen über die betreffenden Kinder beigesteuert. Schließlich kennt die Klassenleitung ihre diese ziemlich gut und kann sie auch viel länger beobachten, als der sporadisch hospitierende Sonderpädagoge. Aber das endgültige Schreiben des Gutachtens ist die Aufgabe der dafür ausgebildeten Kolleg*innen.

    Warum sollte deine SL sich dagegen wehren? Du bist offiziell beauftragt, dann muss das finale Gespräch auch mit dir stattfinden können. Wenn das aus Termingründen nicht außerhalb deiner Unterrichtszeiten geht, dann musst du vertreten werden. Wenn dir deine Schulleitung das verweigern würde, fragst du einfach den zuständigen Schulrat, was der dazu sagt...

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