Beiträge von Pet

    Habe den Bericht auch gesehen. Bzgl. der australischen Schule war ich mir nicht sicher, aber war das nicht eine katholische Privatschule?
    Kann man eine solche Schule mit einer "normalen, staatlichen" australischen Schule vergleichen? Ich bin da nicht so bewandert, daher meine Nachfrage.

    LRS
    Musik in der GS
    Rechenschwäche
    Besuch der Handwerkskammmer(War super)
    IN unserem Fortbildungsheft gibt es für das aktuelle Jahr immer Abrufveranstaltungen, die man buchen kann. In unserem Bundesland heißt das "Pädagogischer Tag"!
    LG
    Pet

    @ WillG
    Nein, ich kann das, was du schreibst durchaus nachvollziehen.
    Als vor zwei Jahren ein neuer Erlass für Klassenarbeiten herauskam, mussten die GS den sofort umsetzen, die anderen Schulformen hatten ein Jahr Zeit dafür.
    Der Erlass kam kurz vor den Ferien, die Fortbidlungen ein halbes Jahr später. Also war wieder so ein "Rumprobieren". Und das hatte z. B. genervt.
    Von der Inklusion ganz zu reden.
    Für mein Zweitfach Reli kann ich das, was du schreibst, bestätigen. Da muss ich mal was anpassen, aber ansonsten läuft das ohne großen Probleme.


    Ich stelle mir aber vor, dass Erfahrung in der GS nicht im gleichen Umfang hilft. Inklusionskinder werden immer Kraft kosten, auch wenn man hier sicherlich auch Erfahrung und Gelassenheit gewinnen kann. Binnendifferenzierung wird immer Vorbereitung verlangen etc. Außerdem ist die Beziehungseben zwar in jedem Lehramt wichtig, besonders aber wohl an der Grund- und Förderschule. Ich könnte mir vorstellen, dass es dadurch schwieriger ist, die notwendige Distanz zum Beruf zu finden, da genau diese Distanz in anderen Bereichen vielleicht sogar hinderlich ist.

    Das hast du hier für mich prima auf den Punkt gebracht.
    LG
    Pet

    Ich bin jetzt mit Ref fast 20 Jahre in diesem Beruf. Momentan empfinde ich ihn als stressiger als je zuvor. Vielleicht ist man mit zunehmenden Alter aber auch empfindsamer.
    Es sind aber nicht nur die Schüler, sondern auch die ausuferneden Verwaltungsdinge etc. die dazu gekommen sind.
    Dann hatten wir auch oft eklatanten Personalmangel aus Krankheitsgründen. Dann sitzen immer noch mehr aufgeteilte Kinder in der Klasse, die du auch noch "beschäftigen" musst.
    Außerunterrichtliche Aktivitäten sind je nach GS verschieden, aber mehr als früher.
    Schulleitungen sind auch so ein Thema, Wenn man da Pech hat, dann ist Hopfen und Malz verloren.
    Bei einer guten Schulleitung sieht das bedeutend anders aus.
    Aber wenn einem die Kinder morgens schon freudig begrüßen, dann baut einen das auch auf.



    Ganz wichtig: Man muss NEIN sagen können und Zeiten für sich nicht vergessen.
    LG
    Petra

    Kenne das, was du beschreibst, Krabappel sehr gut, obwohl ich unsere Schule nicht in einem sozialen Brennpunkt verordnen würde. Aber diese Eltern haben wir auch. Und wen ich dann teilweise die Antworten des Jugendamtes, der Familienhelfer und sonstiger Institutionen sehe und höre, kriege ich erst recht die Krise. Mir fällt es auch schwer, damit umzugehen und meinen Kollegen ebenfalls....An manchen Tagen kann ich besser "abschalten", soll jetzt nicht so klingen, als ob es mich nicht mehr interessieren würde, aber dann belastet es mich nicht so...

    Abgesehen von der PKV ist die bereits oben erwähnte Absicherung schon nicht zu verachten. Sollte natürlich nicht der Grund sein, sollte man aber fairerweise sagen.

    Schon mal überlegt, dass es da einen Zusammenhang geben könnte?(und ich meine jetzt nicht den Zusammenhang: gesunde Lehrer=weniger Unterrichtsausfall)


    Ich brauche übrigends auch keine Studie um zumindest für die Grundschule sagen zu können: jeder Schüler mehr oder weniger macht einen Unterschied. Ich sehe das immer sehr deutlich, wenn mal ein kleiner Teil meiner Schüler nicht da ist (wegen krank oder Sportveranstaltung oder sonstwas). Es ist sofort merklich ruhiger, wir sitzen nicht so dicht aufeinander, die Luft ist besser, alle (ich auch!) arbeiten deutlich konzentrierter, der Redeanteil pro Kind steigt und vor allem: ich kann ganz anders auf die Schüler eingehen! Endlich mal Zeit ein paar Minuten länger neben dem DAZ-Kind zu sitzen oder dem Kind mit LRS oder sonst einem der vielfältigen Förderbedarfe, die sich in einer durchschnittlichen Grundschulklasseso sammeln (und auch die fitten Kinder freuen sich, wenn sie mal nicht untergehen...). Und das ist dann nur der Effekt, der sich sofort an dem jeweiligen Tag im Unterricht einstellt. Ich bin mir absolut sicher, dass sich das langfristig auf die Lernerfolge meiner Schüler auswirken würde. Und da ist noch gar nicht mit dabei, welchen Effekt das auf (differenzierte) Unterrichtsvorbereitung, Förderplanung, Elternarbeit etc. hätte. Also ich bin in diesem Fall auch ein großer Fan von "gesundem" Menschenverstand. Zumal man hier im Gegensatz zu dem albernen "Schlafpositionen"-Beispiel in mit Sicherheit eines sagen kann: zu Schaden kommt in kleineren Klassen mit Sicherheit kein Schüler.

    Kann ich Icke nur vollkommen zustimmen. Während der Grippewelle hatte ich an einem Tag nur noch 12 Schüler, sonst 22. Es war ganz anders in der Klasse. Ein Kind kam zu mir und fragte mich, ob das nicht so bleiben könne, es wäre viel ruhiger. Damit meinte es nicht den Lärm an sich, sondern diesen Geräuschspegel, der bei 22 Kindern einfach immer herrscht. Es war absolut entspannter, für die Kinder und auch für mich.

    Richtig - das Fachseminar ist häufig ganz gut. Bei mir war eins wirklich gut, das andere weniger. Aber das Kernseminar war nicht auszuhalten. Von "wir basteln Verkleidung für eine Vorstellungsrunde" über Klangschalenmeditation bis erzwungenes Gruppenkuscheln war echt alles dabei. Und da kann ich gut nachvollziehen, wenn jemand mit einer abgeschlossenen anderen Ausbildung "und tschüss" ruft. Hätte ich gemacht, wenn ich ü40 gewesen wäre. Aber wenn man noch am Anfang der Berufslaufbahn steht, bleibt natürlich keine echte Alternative, außer Zähne zusammenbeißen.

    Oh nein, da kommen auch bei mir Erinnerungen hoch. Klangschale, Lichtertanz im abgedunkelten Raum. Ich sehe den Rentner, der draußen mit seinem Hund spazieren ging heute noch. Dieser Blick.Dachte bestimmt, das ist eine Sekte.....

    Bei mir hängt es am Kaspersky.
    Ich muss dann immer etwas deaktivieren.
    Update von Firefox und Kasperky laufen nicht synchron.
    Bekanntes Problem, das jetzt schon öfters auftaucht.
    Habe ich in verschiedenen Foren gelesen.
    LG
    Pet

    meine beiden Kater noch mehr kraulen....
    auch weiter entrümpeln und wegwerfen: Arbeitszimmer, Keller und Schulschränke...
    in die Bretagne fahren
    schwimmen
    Freunde besuchen
    ins Haus der Geschichte fahren, wollte ich schon in den Osterferien, ging dann aber nicht
    am neuen Stundenplan mitarbeiten
    Vorbereitungen für das neue Schuljahr treffen...
    ENTSPANNEN

    Kenne ich auch so. Die Abordnung habe ich beim Diensherren über das sog. Reisekostenformular abgerechnet.
    Es musste nur innerhalb von sechs Monaten abgegeben werden, da ansonsten der Anspruch erlischt.
    Ich hatte Betreuung im Nachbarort der Schule und der Weg von Schule zum Nachbarort wurde mir dann vergütet.
    Der normale Weg zur Schule lief über die Steuer.

    Zu Beitrag 66: Volle Zustimmung.
    Und wie bereits oben erwähnt: Manchmal drucke ich auch am heimischen PC aus, weil es für mich Stressreduktion ist. Sonst aber auch nichts.
    Wenn ich teilweise auf FB gepostete Klassenräume sehe, denke ich immer: Bin ich hier im Einrichtungshaus????

    Pflaster etc. stellt der Schulträger. Stifte würde ich auch kriegen, schreibe aber lieber wie bereits oben erwähnt mit meinen eigenen Stiften.
    Habe PC zu Hause, den ich privat und beruflich nutze.
    Ein PC im Lehrerzimmer (wenigstens einer) wäre schön, ist im Moment aber noch nicht vorhanden. Abgesehen davon, dass das W-Lan nicht
    funktioniert bis jetzt....
    Wir haben eine Arbeitsblätterlizenz der Schule, die wir alle installieren können.
    Der Förderverein bezuschusst jede Klasse einmal im Jahr, um Spiele etc. zu kaufen.
    Habe eigene ausrangierte Brettspiele für die Regenpausen oder zwischendurch ebenfalls in der Klasse stehen.
    Bin inzwischen dazu übergangen, meine eigenen Ausgaben für Schulmaterial sehr kritisch zu überdenken. War zu Beginn der Laufbahn mehr, jetzt deutlich weniger.
    Kaufe mir nur noch Sachen, die mir wirklich persönlich eine Erleichterung darstellen.
    Übervolle Klassenräume mag ich nicht, ich finde, das hält auch vom Lernen ab, wenn sich immer irgendwo etwas bewegt.
    LG
    Pet

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